AT324731B - Kontaktlinse aus zweierlei kunststoffschichten und verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Kontaktlinse aus zweierlei kunststoffschichten und verfahren zu deren herstellung

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AT324731B
AT324731B AT43074A AT43074A AT324731B AT 324731 B AT324731 B AT 324731B AT 43074 A AT43074 A AT 43074A AT 43074 A AT43074 A AT 43074A AT 324731 B AT324731 B AT 324731B
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sep
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methacrylic acid
contact lens
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Gumpelmayer Theo Dr
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/02Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
    • G02C7/04Contact lenses for the eyes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



     DieErfindungbetriffteineKontaktlinse, die im   wesentlichen aus zwei Teilen aufgebaut ist, die aus strahlenpolymerisierten hydrophilen Polymeren gefertigt sind, u. zw. eine zentrale optische Zone aus einem harten jedoch flexiblen hydrophilen Elastomeren, die von einer konzentrisch aufpolymerisierten Randzone umgeben ist. welche aus einem weichen hydrophilen Elastomeren besteht. 



   Die anfänglich aus hartem Plexiglas hergestellten Kontaktlinsen wiesen zwar gute optische Eigenschaften auf, verursachten jedoch in vielen Fällen Schwierigkeiten hinsichtlich der Verträglichkeit, insbesondere konnte das durch den harten Rand an den   Lidrändem   hervorgerufene Fremdkörpergefühl nicht eliminiert werden ; oder der durch das harte Material auf die Hornhaut ausgeübte Druck verursachte Störungen im   Hornhautstoffwechsel.   



   Dies kann vermieden werden, wenn man die Linsen aus weichen Materialien fertigt. Es ist bekannt (österr. 



  Patentschrift Nr. 245287), dass solche weichen Linsen aus hydrophilen Polymeren hergestellt werden können. Diese Linsen konnten zwar in vielen Fällen die oben geschilderten Schwierigkeiten mildern, hatten jedoch den Nachteil, dass die optischen Eigenschaften nicht an die ursprünglichen Plexiglaslinsen heranreichten, so dass in   denmeistenFällen verminderteSeh1eistungen   beobachtet wurden, insbesondere bei Augen, deren Hornhaut eine unregelmässige Form (sogenannter Astigmatismus) aufwies. 



   Wie ebenfalls bekannt ist (österr. Patentschrift Nr. 237332), hat man sich bemüht, diese Schwierigkeiten zu beheben, indem man versucht hat, einen weichen und porösen Rand um einen harten Kern anzubringen, oder eine gleitfähige oder weiche hydrophobe Schicht an der Innenseite der Linse anzubringen. 



   Alle diese Verfahren sowie die dabei verwendeten Materialien haben jedoch den Nachteil, dass die Linse sichdann so fest auf der Hornhaut festschmiegt, dass Störungen in derTränenzirkulation unter der Linse auftreten und die Linsen dann rasch aus dem Auge entfernt werden   müssen.   Bei Verwendung nicht hydrophiler Materialien für die Randzonen besteht der Nachteil, dass der eingangs beschriebene Fremdkörperreiz nicht ausgeschaltet werden kann (österr. Patentschrift   Nr.   296651). 



   Ebenso hat sich in Untersuchungen erwiesen, dass die Behauptung, die hydrophilen Materialien seien sauerstoffdurchlässig (österr. Patentschrift Nr. 245287) nicht gerechtfertigt ist, da nur ein geringer Teil des für die Hornhaut notwendigen Sauerstoffbedarfs durch die Linse hindurch diffundieren kann. Die in der ursprünglichen Veröffentlichung (Wichterle und Lim, Nature   Vol. 185,   pp.   117 bis 118, [1960]) gemachte Behauptung,   dass diese hydrophilen Materialien auf   Glyco1methacry latbasis   Poren aufwiesen, durch die Wasser und Sauerstoff durchdiffundieren konnten, konnte bis zum heutigen Tage nicht bewiesen werden. 



   Alle oben beschriebenen Linsenkonstruktionen konnten diese Nachteile nicht beheben, insbesondere hat sich gezeigt, dass die Linsen sehr gross gemacht werden müssen, um die optische Zone am Auge zu stabilisieren, wodurch aber die Tränenzirkulation unter den Linsen sehr stark behindert wird. 



   Alle diese Nachteile können behoben werden, wenn man erfindungsgemäss eine Kontaktlinse aus zweierlei Kunststoffschichten herstellt, die eine dem Auge zugewandte Schicht aus einem weichen hydrophilen Polymeren und eine zentrale optische Zone aus einem harten, jedoch flexiblen Polymeren besitzt, wobei jedoch der zentrale optische Bereich aus einem ebenfalls hydrophilen Polymeren besteht.

   Erfindungsgemäss sind beide Kunststoffschichten Co-Polymerisate, welche aus monomeren Ausgangsstoffen in Konzentrationsbereichen von 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteil <SEP> Methacrylsäure-Methylester
<tb> 20 <SEP> bis <SEP> 50tao <SEP> Volumsanteil <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester
<tb> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteil <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 10 <SEP> bis <SEP> 30% <SEP> Volumsanteil <SEP> 1-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> stabilisiert <SEP> mit
<tb> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH
<tb> 
 hergestellt wurden. 



   Man geht dabei so vor, dass man ein Gemisch von jeweils 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure- <SEP> Methylester <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2- <SEP> Hydroxyäthylester <SEP> mit <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 50% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 30% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 in einem Mischungsverhältnis wie z. B. 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> 



  20% <SEP> Methacrylsäure-Methylester
<tb> 40% <SEP> Methacrylsäure-2- <SEP> Hydroxyäthylester <SEP> 
<tb> 40% <SEP> Methacry <SEP> Isäure-2 <SEP> - <SEP> Hydroxypropylester <SEP> 
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 20% <SEP> 1- <SEP> Vinylpyrrolidon <SEP> - <SEP> (2) <SEP> 
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in ein Gefäss einbringt und hierauf dieses Gemisch in einer Kammer bei einer Temperatur von 5 bis 120C mit ionisierender Strahlung im Energiebereich von 0, 6 bis 2, 5 MeV bestrahlt. Die Festigkeit des strahlenpolymerisierten Gemisches kann durch Auswahl einer geeigneten Strahlendosis in einem Bereich von 0, 3 bis 2 Mrad beliebig gewählt werden. Das auspolymerisierte Material kann im harten Zustand mit spanabhebendem Verfahren in jede beliebige Form gebracht werden. 



   Zweckmässigerweise wählt man den Kern der Linse mit einem Durchmesser von zirka 7 bis 8 mm der als Zylinder aus dem Rohling herausgedreht wird. Dieser zylindrische Kern wird wieder zentrisch in ein Gefäss eingebracht in dem sich ein Gemisch von jeweils 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure-Methylester <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester <SEP> mit <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 50% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 30% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 in einem Mischungsverhältnis wie z. B. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  50% <SEP> Methacrylsäure-Methylester
<tb> 15% <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester
<tb> 15% <SEP> Methacrylsaure-2-Hydroxypropylester
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 20% <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2)
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 befindet. Man bringt das Gefäss mit Kern und Lösungsgemisch wieder in eine Strahlenkammer ein und bestrahlt das Gemisch mit ionisierender Strahlung in   einem Energiebereich von0, 6bis2, 5 MeV, wobei die Dosis in   einem Bereich von 0, 3 bis 2 MeV beliebig gewählt werden kann, um eine entsprechende Festigkeit des weichen Mantels zu gewährleisten. Diese Rohlinge werden aus dem Gefäss entfernt und können in gewohnter Weise mit dem üblichen spanabhebenden Verfahren in die gewünschte Form der fertigen Kontaktlinse gebracht werden. 



   Man kann aber auch so vorgehen, dass man bereits aus dem Kernmaterial die gewünschte Grundkurve herausdreht und hieraus nach der eben beschriebenen Methode einen weichen Innenmantel anbringt, in der Art, dass die gesamte Linse eine hydrophile innere Schicht aus einem weichen Elastomeren aufweist. 



   Mankannaber ebenso den Kern vollkommen mit dem weichen Elastomeren ummanteln, indem manaus dem oben beschriebenen kombinierten Rohling die gewünschte Vorderfläche mit spanabhebenden Verfahren heraushebt, hierauf den Rohling wieder in ein Gefäss einbringt und dieselbe Lösung, die für die Innenschicht verwendet wurde, in einem weiteren Arbeitsgang aufpolymerisiert. 



   Beispiel 1 :
Ein Gemisch von 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure- <SEP> Methylester <SEP> mit <SEP> 22, <SEP> 5% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester <SEP> mit <SEP> 40% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 15% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 22,5% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 10/0 <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 wird für den harten Kern mit ionisierender Strahlung mit einer Strahlendosis von 1, 2 Mrad polymerisiert. 



   Dieser harte Rohling wird in einem zylindrischen Gefäss, dessen Durchmesser die gewünschte Grösse aufweist auspolymerisiert. Hierauf wird der Kern zentrisch in ein Gefäss gebracht in dem sich ein Gemisch von 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure-Methylester <SEP> mit <SEP> 10% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester <SEP> mit <SEP> 45% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 10% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 35% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 befindet. Das Gemisch mit dem darinnen befindlichen harten Kern wird wieder mit ionisierender Strahlung mit einer Strahlendosis von 1, 2 Mrad bestrahlt und dadurch zusammenpolymerisiert.

   Aus dem so fertig zusammenpolymerisierten Rohling kann man nunmehr mit dem üblichen spanabhebenden Verfahren eine Kontaktlinse in jeder beliebigen gewünschten Grösse und Form herstellen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Beispiel 2 : Ein Gemisch von 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure-Methylester <SEP> mit <SEP> 100/0 <SEP> Volumsanteilen
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester <SEP> mit <SEP> 45% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 10% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 35% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 wird in einem Gefäss mit ionisierender Strahlung mit einer Strahlendosis von 0, 5 Mrad als Mantelmaterial auspolymerisiert. In diesem harten Rohling wird eine zentrale Bohrung mit dem gewünschten Durchmesser des harten Kerns eingefügt.

   Diese Bohrung wird mit einem Gemisch von 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure-Methylester <SEP> mit <SEP> 25% <SEP> Volumsanteilen <SEP> 
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester <SEP> mit <SEP> 10% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 40% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 25% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 eingefüllt. Der Rohling wird hierauf mit ionisierender Strahlung mit einer Strahlendosis von 0,8 Mrad bestrahlt. 



  Aus dem so fertig polymerisierten Rohling kann man nunmehr mit den üblichen spanabhebenden Verfahren eine Kontaktlinse in jeder beliebigen gewünschten Grösse und Form herstellen. 



   Beispiel 3 :
Ein Gemisch von 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure-Methylester <SEP> mit <SEP> 22, <SEP> 50/0 <SEP> Volumsanteilen
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyathylester <SEP> mit <SEP> 40% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 15% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 22, <SEP> 5% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 wird für den harten Kern mit ionisierender Strahlung mit einer Strahlendosis von 1,2 Mrad polymerisiert. 



   An diesem harten Rohling wird mit spanabhebenden Verfahren eine konkave Fläche mit dem gewünschten Radius angebracht. Der Rohling wird hierauf in ein Gefäss eingebracht in dem sich ein Gemisch von 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Methacrylsäure-Methylester <SEP> mit <SEP> 10% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 2. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester <SEP> mit <SEP> 45% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 3. <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <SEP> mit <SEP> 10% <SEP> Volumsanteilen
<tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert
<tb> 4. <SEP> 1 <SEP> - <SEP> Vinylpyrrolidon <SEP> - <SEP> (2) <SEP> mit <SEP> 35% <SEP> Volumsanteilen
<tb> stabilisiert <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> NaOH <SEP> 
<tb> 
 
 EMI3.5 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 <tb> <tb> gangsstoffen <SEP> in <SEP> Konzentrationsbereichen <SEP> von <tb> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteil <SEP> Methacrylsäure-Methylester <tb> 20 <SEP> bis <SEP> 50% <SEP> Volumsanteil <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxyäthylester <tb> 10 <SEP> bis <SEP> 40% <SEP> Volumsanteil <SEP> Methacrylsäure-2-Hydroxypropylester <tb> 40% <SEP> in <SEP> Xylol <SEP> stabilisiert <tb> 10 <SEP> bis <SEP> 30% <SEP> Volumsanteil <SEP> l-Vinylpyrrolidon- <SEP> (2) <SEP> stabilisiert <tb> mit <SEP> 0, <SEP> ilo <SEP> NAOH <SEP> <tb> hergestellt wurden.
    2. Kontaktlinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weiche Teil in an sich bekannter Weise die zentrale optische Zone, die aus einem harten, jedoch flexiblen hydrophilen Polymeren besteht, mantelförmig umschliesst. EMI4.2 weiche hydrophile Polymere die zentrale optische Zone der Linse als konzentrischer Ring umschliesst.
    4. Verfahren zur Herstellung der Kontaktlinse nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die verschiedenen monomeren Ausgangsstoffe aufeinanderfolgend vorzugsweise mit energiereicher elektromagnetischer Strahlung polymerisiert werden. EMI4.3 den Kern mit dem weichen Elastomeren ummantelt.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass man in an sich bekannter Weise aus dem kombinierten Rohling die gewünschte Vorderfläche durch spanabhebende Bearbeitung heraushebt und hierauf den Rohling wieder in ein Gefäss einbringt und dieselbe monomere Lösung, die für die Innenschicht verwendet wurde, in einem weiteren Arbeitsgang aufpolymerisiert. EMI4.4 der Ausgangsmonomeren ionisierende elektromagnetische Strahlung im Energiebereich von 0,6 bis2,5 MeV angewendet wird.
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