AT323923B - Wärmeubertragungssystem - Google Patents

Wärmeubertragungssystem

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AT323923B
AT323923B AT1060373A AT1060373A AT323923B AT 323923 B AT323923 B AT 323923B AT 1060373 A AT1060373 A AT 1060373A AT 1060373 A AT1060373 A AT 1060373A AT 323923 B AT323923 B AT 323923B
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sep
heat
crucible
glass
transport medium
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AT1060373A
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Heye Hermann Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D15/00Heat-exchange apparatus with the intermediate heat-transfer medium in closed tubes passing into or through the conduit walls ; Heat-exchange apparatus employing intermediate heat-transfer medium or bodies
    • F28D15/02Heat-exchange apparatus with the intermediate heat-transfer medium in closed tubes passing into or through the conduit walls ; Heat-exchange apparatus employing intermediate heat-transfer medium or bodies in which the medium condenses and evaporates, e.g. heat pipes
    • F28D15/0275Arrangements for coupling heat-pipes together or with other structures, e.g. with base blocks; Heat pipe cores
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A50/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE in human health protection, e.g. against extreme weather

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   BekannteAnwendungen   des"Wärmerohrs"sind   in der USA-Patentschrift Nr 2,350, 348 und der entsprechenden deutschen Patentschrift Nr. 833500 sowie in   der Abhandlung "Das Wärmerohr   (Heat Pipe)"in der Zeitschrift Chemie-Ingenieur-Technik des Verlags Chemie G.   m. b. H. [1967], Heft l,   S. 21 bis 26, beschrieben. Bei diesen bekannten Anwendungen handelt es sich im wesentlichen um solche in der Kältetechnik und der Raumfahrt, nämlich für Energieversorgungsanlagen für Raumfluggeräte. 



   Bei dem bekannten Wärmerohr wird unabhängig von   derGravitation   ein Umlauf des Wärmetransportmittels allein durch ein Temperaturgefälle bewirkt. Dieses Prinzip beruht auf den Kapillarkräften bzw. der Oberflächenspannung von Flüssigkeiten. Das Wärmerohr besteht aus einem Rohr, in dem sich eine mit Wärmetransportmittel gesättigte Kapillarstruktur befindet, aus der das   Wärmetransportmittel   bei Erwärmungverdampft. Der Dampf strömt in Richtung des Temperaturgefälles und kondensiert unter Abgabe von Verdampfungswärme. Die Kapillarstruktur besorgt die Rückförderung des kondensierten Wärmetransportmittels zu dem Verdampfungsbereich. 



   Die Erfindung ist gerichtet auf die Temperierung von Glasschmelzen und insbesondere Sonderglasschmelzen in Schmelztiegeln. Schmelztiegel sind bekannt und dienen in der Glasindustrie und in   der Glasforschung   vorzugsweise zum Erschmelzen von Sonder- und Spezialgläsem. 



   An diese Gläser werden in der Regel sehr hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Die Endqualität hängt in starkem Masse von den Temperaturverhältnissen innerhalb der Schmelze des Schmelztiegels ab. Es sind grosse Anstrengungen unternommen worden, diese Temperaturverhältnisse je nach den technologischen und verfahrensmässigen Erfordernissen optimal und reproduzierbar zu gestalten. Diese Anstrengungen haben bisher nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt und bilden den Kern der dieser Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe. 



   Aufgabe der Erfindung sind die Homogenisierung der Temperatur innerhalb der Glasschmelze und die genaue Erreichung und Einhaltung einer optimalen Arbeitstemperatur der Glasschmelze. 



   Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst, dass zur Temperierung (Kühlung oder Erwärmung) von in Schmelztiegeln befindlichen Glasschmelzen, insbesondere Sonderglasschmelzen, in der Tiegelwandung und/oder im Tiegelboden und/oder in der Glasschmelze selbst ein oder mehrere Wärmerohre angeordnet sind. 



  Damit ist die Temperierung der Glasschmelze in engen Grenzen und ausserdem selbsttätig zu erzielen. 



   Es kann nicht nur gekühlt, sondern auch erwärmt werden, z. B. im Bereich zu kalter Zonen in der Glasschmelze, in denen andernfalls unerwünschte Veränderungen der Schmelze auftreten könnten. Von besonderer Bedeutung ist ferner, dass das Wärmerohr eine selbsttätige thermische Homogenisierung der Glasschmelze innerhalb verhältnismässig sehr enger Grenzen ermöglicht. 



   In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch mehrere Ausführungsformen von Schmelztiegeln, Fig. 2 einen Querschnitt durch mehrere Ausführungsformen des Schmelztiegels, im wesentlichen gemäss Linie   II-II   in Fig. 1 und Fig. 3 die Schnittansicht nach Linie   III-III   in Fig. 1 in vergrösserter Darstellung. 



   In Fig. 1 weist ein Schmelztiegel --10-- eine Aussenfläche --13-- und eine mit einer Glasschmelze-14teilweise in Berührung stehende Innenfläche --15-- auf. Die Flächen --13 und 15-- begrenzen eine Tiegelseitenwand --17--, die zusammen mit einem   Tiegelboden --18- das   eigentliche Gefäss des   Tiegels --10- bil-   det. 



   Auf der linken Seite der Fig. 1 sind swohl in die Tiegelseitenwand --17-- als auch in den Tiegelboden -   Einsätze,   z.   B.-20   und   21--,   aus Wärmerohr eingeführt. Die Einsätze --20 und 21-- sind jeweils an ihrer Innenseite mit Kapillarstruktur-23 und   24-- belegt.   



   Die   Aussenfläche-13-ist   in dem linken Teil der Fig. 1 von mit dem Schmelztiegel --10-- konzentrischen elektrischen Heizleitern --25-- umgeben, die mit einem umlaufenden   Schutzgehäuse --27-- gekapselt   
 EMI1.2 
 dig ausgebildet, so dass sich im Inneren ein ringsumlaufender zusammenhängender Hohlraum --35-- ergibt. 



  Die Innenfläche dieses Hohlraums --35-- ist wieder mit Kapillarstruktur --37-- ausgekleidet. Die Beheizung geschieht in diesem Fall durch in den Tiegelboden-18-eingebettete elektrische Widerstandsheizleiter --39--. 



   Der Schmelztiegel --10-- wird durch einen   Deckel --40 -- verschlossen,   den ein   Wärmerohr-42-   durchdringt, das bis unmittelbar   über den Tiegelboden --18-- hinabgeführt   und dort im wesentlichen parallel 
 EMI1.3 
 



   In dem   dargestelltenAusführungsbeispiel   ist das Wärmerohr --42-- ausserhalb des Deckels --40-- von einer Temperiermanschette --45-- umgeben, die in Richtung der Pfeile --46 und   47-von Temperiermittel   durchströmt werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 2 zeigt ausser dem Einsatz --20-- noch weitere   achsparallele Einsätze-50 bis 54-von   zum Teil un-   terschiedlicher Querschnittsausbildung   in derTiegelseitenwand --17--. Die radiale Anordnung der zylindrischen oder auch sektorförmigen Einsätze, z.   B.-24-,   in dem Tiegelboden --18-- ist aus Gründen der Übersichtlichkeit in Fig. 2 nicht gesondert dargestellt. 
 EMI2.1 
 --42- einen1. Der Temperaturbereich bewegt sich in dem oberen Bereich der Schmelze etwa zwischen 1300 und
1600 C. 



  2. Konstruktive Einzelheiten der Wärmerohre für den Einsatz gemäss 1 : a) Werkstoffe : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> W <SEP> ärmetransport- <SEP> 
<tb> Rohr <SEP> mittel <SEP> Bemerkungen
<tb> TZM <SEP> Li <SEP> TZM <SEP> = <SEP> Titan <SEP> + <SEP> Zirkon <SEP> + <SEP> Molybdän.
<tb> 



  Mo. <SEP> ist <SEP> sehr <SEP> günstig <SEP> und <SEP> kann <SEP> an <SEP> ausserhalb <SEP> der <SEP> Glasschmelze <SEP> befindlichen
<tb> Stellen <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Schutzüberzug <SEP> versehen <SEP> werden.
<tb> 



  W <SEP> Pb <SEP> Nur <SEP> bei <SEP> Anordnung <SEP> des <SEP> Wärmerohres
<tb> NblZr <SEP> Li <SEP> ausserhalb <SEP> der <SEP> Glasschmelze, <SEP> also <SEP> z. <SEP> B.
<tb> in <SEP> der <SEP> Tiegelwand
<tb> 
 b) Die Wandstärke des Rohres des   Wärmerohres   kann verhältnismässig gering gehalten werden, da Li im
Arbeitstemperaturbereich gemäss 1 nur einen sehr niedrigen Dampfdruck aufweist. e) Als Werkstoff für die Kapillarstruktur wird in der Regel der Werkstoff des Rohres gewählt. 
 EMI2.3 
 mässig grosse Steighöhe des Wärmetransportmittels bei anders als waagrecht verlaufenden Wärmerohren aufweisen. Die Schmelzentiefen können bei Schmelztiegeln bis zu 1 m betragen. 



   3. Die Wärmerohre sind in der Lage, grosse Wärmeleistungen bei sehr kleinem Temperaturabfall zu trans- portieren. Mit Li   als Wärmetransportmittel lassen   sich rechnerisch   z. B. bei 15000C   axiale Wärmeströme bis zu 15   kW/cm2   erreichen. 



   4. Das Anfahren der Wärmerohre bereitet in keinem Fall Schwierigkeiten. Notfalls muss das Wärmerohr bis auf die Schmelztemperatur des Wärmetransportmittels vorgewärmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Geschlossenes Wärmeübertragungssystem ("Wärmerohr"), das ein flüssiges verdampfbares Wärmetransportmittel und eine Kapillarstruktur zur Rückförderung oder Unterstützung der Rückförderung kondensierten W ärme- transportmittels zum Verdampfungsbereich enthält, d ad urch ge kennzeic hn et, dass zur Temperierung (Kühlung oder Erwärmung) von in Schmelztiegeln befindlichen Glasschmelzen, insbesondere Sonderglasschmelzen, in der Tiegelwandung und/oder imTiegelboden und/oder in der Glasschmelze selbst ein oder mehrere W ärmerohre angeordnet sind.
AT1060373A 1968-04-27 1970-03-26 Wärmeubertragungssystem AT323923B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681752270 DE1752270C3 (de) 1968-04-27 1968-04-27 Vorrichtung zum Bolden einer Ecke mit sehr kleinem Eckenradius an einem vorgeformten Blechteil
DE19691937124 DE1937124B2 (de) 1969-07-22 1969-07-22 Beeinflussung der temperatur von glasschmelzen in schmelztiegel

Publications (1)

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AT323923B true AT323923B (de) 1975-08-11

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