AT323212B - Temperaturschalter - Google Patents

Temperaturschalter

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AT323212B
AT323212B AT791872A AT791872A AT323212B AT 323212 B AT323212 B AT 323212B AT 791872 A AT791872 A AT 791872A AT 791872 A AT791872 A AT 791872A AT 323212 B AT323212 B AT 323212B
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AT
Austria
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switch
lever
temperature
switching
cam
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AT791872A
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English (en)
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Matus Joachim Dl
Kaiser Guenter Dl
Mahrle Gerhard Dl
Schrade Arno Dl
Wenzel Armin Dl
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Dl Veb Kom Mess Und Regelungst
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Description


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   Die Erfindung betrifft einen elektrischen Temperaturschalter zur thermostatischen Regelung von Kühlschränken, Heiz- und Klimageräten od. dgl., bestehend aus einem temperaturabhängigen   Mess- und   Stellsystem, beispielsweise einen Temperaturfühler, einer Kapillarleitung und einer Membrandose, die mit einer wärmeempfindlichen Ausdehnungsflüssigkeit gefüllt sind, aus einem elektrischen Schnappschalter, der vom Stellsystem vermittelst eines Übertragungsmechanismus gegen die Kraft einer Rückstellfeder betätigt wird und dessen Kontakte im elektrischen Stromkreis eines Kältekompressors, einer Heizvorrichtung od. dgl.

   liegen, aus einer Differenzdruckfeder, die eine Schaltdifferenz zwischen Ein- und Ausschalttemperatur zusammen mit dem Schnappschalter hervorruft, weiter aus einer Sollwerteinstellvorrichtung, die entweder die Rückstellfeder oder die Differenzdruckfeder über einen Nockentrieb beeinflusst und eine Einrichtung zur willkürlichen Unterbrechung der Regelung aufweist, und aus einem Schaltergehäuse zur Aufnahme aller Funktionsteile. 



   Die Temperatur in Kühlschränken   u. dgl   wird im allgemeinen so geregelt, dass ein Messfühler in der Regelstrecke angebracht ist und über einen elektrischen Schnappschalter einen Kältekompressor od. dgl. betätigt. 



  Es handelt sich also um einen sogenannten Zweipunktregler. Um die Schaltspiele auf ein vertretbares Mass zu beschränken, arbeiten solche Regelgeräte mit einer Schaltdifferenz, d. h. dass Ein- und Ausschalttemperatur unter Umständen wesentlich voneinander abweichen. Es ist üblich, die beiden Schalttemperaturen derart festzulegen, dass entweder eine einigermassen konstante Schaltdifferenz vorgegeben wird, deren Lage nach höheren oder niederen Temperaturen verschoben werden kann, oder dass eine Temperatur (im allgemeinen die höhere) fest vorgegeben wird und die Grösse der Schaltdifferenz verändert werden kann. Es kann erwünscht sein, beide Systeme zu verknüpfen ; dieser Fall kommt aber bei kleineren Thermostaten in der Regel nicht vor und wird bei der Erfindung ausgeschlossen. 



   In vielen Fällen genügt es, über die Sollwerteinstellvorrichtung das Temperaturniveau der Schaltdifferenz zu verschieben : der davon berührte Temperaturbereich wird Einstellbereich genannt. Diesem Temperaturschalter haften jedoch gewisse Mängel an, wie am Beispiel eines Kühlschrankes erläutert werden soll. Zunächst sei angenommen, dass das eingelagerte Kühlgut eine bestimmte obere Temperatur,   z. B. +4 C,   nicht überschreiten soll ; bei dieser Temperatur muss also der Temperaturschalter den Kompressor mit Sicherheit einschalten. Bei einer fest eingestellten Schaltdifferenz   z. B.   von 90 bedeutet das, dass die Ausschalttemperatur bei zirka-5 C liegen wird. Nun ist es aber einerseits nicht möglich, diesen Einstellbereich mittels der Sollwerteinstellung sicher festzulegen.

   Anderseits, selbst wenn dies möglich wäre, wird aber die Schaltdifferenz auch noch von der Rückstellfeder beeinflusst, so dass sie auch noch von der Lage im Einstellbereich abhängt. Demzufolge besteht zwischen der Sollwerteinstellung und der Einschalttemperatur kein linearer Zusammenhang, wie es für eine übersichtliche Skale erwünscht ist. 



   Diese Mängel haben dazu geführt, dass dann, wenn an den Temperaturschalter höhere Ansprüche gestellt werden, insbesondere, wenn ein vorgegebenes Temperaturmaximum keinesfalls auch nicht kurzfristig überschritten werden soll, ein etwas verändertes System angewendet wird. Man geht hiebei von einer fest vorgegebenen,   dtch   die Sollwerteinstellvorrichtung unbeeinflussten Einschalttemperatur aus. Da die   Rückstellfeder   relativ kräftig ausgeführt werden kann, ist selbst bei etwa auftretenden Reibungskräften im Übertragungsmechanismus nicht mit einer Veränderung der maximal zugelassenen Temperatur zu rechnen, da derartige Federn auch bei vielen Schaltspielen keine Ermüdungserscheinungen zeigen.

   Ausserdem ist eine geringfügige Verringerung der Federkonstanten unerheblich, weil sie lediglich eine Absenkung des Temperaturmaximums bewirkt. Um trotz der fest vorgegebenen Einschalttemperatur das Gerät der jeweiligen Regelstrecke oder Regelaufgabe anpassen zu können, ist nunmehr die Schaltdifferenz durch die Sollwerteinstellvorrichtung regulierbar. 



   Manchmal ist es erwünscht, dass an dem Temperaturschalter eine weitere, willkürlich zu betätigende Schalteinrichtung vorgesehen ist, um   z. B.   auf Dauerbetrieb schalten zu können, indem der Regelschalter kurzgeschlossen wird. Es kann auch ein derartiger zusätzlicher Schalter erforderlich sein, wenn-z. B. bei Absorptions-Kühlschränken oder bei   Heizungsregelung-durch   den Regelschalter lediglich eine Zusatzheizung gesteuert wird, während eine Grundheizung beständig im Betrieb sein soll. In diesem Fall muss beim Unterbrechen der Regelung gleichzeitig die Grundheizung ausgeschaltet werden. 



   Bei einem bekannten Temperaturschalter weist die Nockenscheibe der Sollwerteinstellvorrichtung einen 
 EMI1.1 
 untergebracht, in dem sich auch der als Regelschalter arbeitende Schnappschalter befindet. Dies ist nachteilig insofern, als einesteils erwünscht ist, auch die zusätzliche Schalteinrichtung als Schnappschalter auszuführen, anderseits eine solche Einrichtung aber oft gar nicht erforderlich ist. Weiterhin besteht häufig das Bedürfnis, aus Sicherheitsgründen einen thermostatbeeinflussten weiteren Kontakt oder Schnappschalter vorzusehen, der erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung gegenüber dem Regelschalter geschaltet wird, d. h. im normalen Regelbetrieb nicht arbeitet, sondern erst dann einen (z. B.

   Signal-) Stromkreis schliesst, wenn die Temperatur der Regelstrecke längere Zeit um einen gewählten Betrag über der höchstzulässigen Temperatur zu liegen kommt. 



   Für alle geschilderten Regelfälle ist bereits eine Vielzahl von Temperaturschaltern entwickelt worden. 



  Soweit es sich um Klein-Temperaturschalter handelt, die ausserordentlich billig hergestellt werden müssen, ist es 

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 nicht möglich, alle Varianten von einem einzigen Gerät ausführen zu lassen. Dieser Mangel soll auch durch die
Erfindung nicht behoben werden. 



   Die bekannten Temperaturschalter haben aber darüber hinaus den Nachteil, dass sie ausser hinsichtlich ihrer
Funktionsweise auch noch in ihrem gerätetechnischen Aufbau so vollständig voneinander abweichen, dass ihre
Einzelteile gegeneinander nicht ausgewechselt werden können, wie es für eine rationelle Fertigung erwünscht wäre. Dieser Mangel trifft insbesondere auf den übertragungsmechanismus zu, der die Ausdehnung des thermostatischen Mess-und Stellsystems, etwa einer Metallmembrandose, einer Kapillarleitung und eines
Temperaturfühlers, die mit einer wärmeempfindlichen Ausdehnungsflüssigkeit gefüllt sind, auf den im
Kompressorstromkreis gelegenen Schnappschalter zu leisten hat. Davon abhängig sind auch die
Rückstelleinrichtung und das Schaltergehäuse verschieden und nicht wechselweise austauschbar. 



   Es ist auch ein Regelschalter bekanntgeworden, der in einer Ausführung für konstante Schaltdifferenz, in einer weiteren Variante für konstante Einschalttemperatur eingerichtet werden kann. Bei diesem Gerät ist eine willkürliche Unterbrechung des Stromkreises nicht vorgesehen und auch nicht ohne weiteres zu verwirklichen. 



   Ausserdem sind der mechanische und der elektrische Teil des bekannten Schalters so miteinander verflochten, dass die erforderliche Schnappbewegung durch die Differenzdruckfeder erzeugt werden muss, die daher als
Omega-Feder ausgeführt ist. Eine genaue Sollwerteinstellung, wie sie mit Schraubenfedern erreicht werden kann, lässt eine solche Konstruktion nicht zu. Ausserdem aber ist dieser Regelschalter kompliziert im Aufbau und erfordert zusätzliche Bauteile für beide Ausführungen, was insbesondere für die Anwendung in der
Massenfertigung nachteilig ist. 



   Es ist somit Aufgabe der Erfindung, die eingangs beschriebenen Temperaturschalter so auszubilden, dass sie unter Vermeidung der geschilderten Nachteile sowohl für die Verwendung bei konstanter, im Einstellbereich wählbarer Schaltdifferenz als auch für die Verwendung bei konstanter Einschalttemperatur bei veränderlicher
Schaltdifferenz ausgerüstet werden können. Weiterhin hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, die geschilderten Nachteile so zu beseitigen, dass ein Temperaturschalter der beschriebenen Art sowohl für reinen Regelbetrieb als auch für Regelbetrieb und Signalgebung   und/oder   mit einem zusätzlichen, willkürlich betätigten Schalter für beliebige Verwendung eingesetzt werden kann.

   Insbesondere besteht die Aufgabe wesentlich darin, die erforderlichen Schaltungen und Einstellungen mit einem einzigen Bedienteil vornehmen zu können und durchweg hinsichtlich Funktionsweise und Abmessungen gleiche elektrische Schalter zu verwenden. Schliesslich sollen sich die Temperaturschalter in ihren verschiedenen Ausführungen nur durch wenige Bauteile voneinander unterscheiden. Insgesamt hat also die Erfindung die Aufgabe, einen Temperaturschalter zu schaffen, der für eine Vielzahl von Regelaufgaben eingerichtet werden kann, ohne dass er in seinem grundsätzlichen Aufbau eine Veränderung erfahren muss. 



   Gemäss der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der übertragungsmechanismus aus einem an sich bekannten, gehäusegelagerten Kniehebel und einer Stelze besteht, dass der Kniehebel auf einem, auf die Membrandose einwirkendem Hebelarm in an sich bekannter Weise vorzugsweise mittig einen kugelkalottenförmigen Angriffspunkt aufweist, dass auf einem weiteren Hebelarm des Kniehebels mindestens zwei Aufhängevorrichtungen für die Rückstellfeder, vorzugsweise symmetrisch angeordnet sind, und dass die Rückstellfeder anderseits im Schaltergehäuse oder an einem Nockenhebel befestigt ist, welch letzterer über einen Nocken von einer fest mit einer Einstellspindel verbundenen Nockenscheibe bewegt wird.

   Weiterhin ist der erfindungsgemässe Temperaturschalter dadurch gekennzeichnet, dass an der Einstellspindel ein Schalthebel beweglich gelagert ist, der den Kniehebel gegen die Wirkung der Rückstellfeder infolge der Federkraft einer am Schalthebel befestigten Differenzdruckfeder belastet, die anderseits am Nockenhebel befestigt ist. Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, dass auf dem Schalthebel und dem Kniehebel ein biegsamer Stift angeordnet ist, der an einem Ende fest eingespannt ist, während das andere Ende lose anliegt, und dessen Achse im wesentlichen senkrecht auf dem Schalthebel und dem Kniehebel steht. Vorzugsweise ist der Stift im Schalthebel fest eingespannt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Nockenhebel Anschläge aufweist, die bei vorbestimmter Stellung der Nockenscheibe den Kniehebel so arretieren, dass die Regelung unterbrochen ist.

   Endlich ist der Temperaturschalter dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Schalthebels entgegen der Wirkung der Rückstellfeder durch einen Anschlag, vorzugsweise im Schaltergehäuse, begrenzt wird. 



   Durch die Erfindung ist es nunmehr möglich, einen elektrischen Temperaturschalter, speziell einen Kühlschrankthermostaten, sowohl für die Verwendung bei konstanter Einschalttemperatur und (über die Verstellung der Differenzdruckfeder wählbarer) variabler Ausschalttemperatur als auch für die Verwendung bei konstanter Schaltdifferenz im Einstellbereich einzusetzen. Im letzteren Fall ist es lediglich erforderlich, die bei der ersten Ausführung notwendige Differenzdruckfeder und den Schalthebel zu entfernen sowie die Rückstellfeder umzuhängen. Im übrigen bleibt der Schalter aber unverändert. Es ist darüber hinaus gelungen, alle geschilderten Schaltfunktionen durch untereinander völlig gleiche Schnappschalter auszuführen ; der Aufbau des eigentlichen Temperaturschalters bleibt dabei im wesentlichen unberührt.

   Damit können nunmehr alle Schaltfunktionen durch eine unterschiedliche Bestückung mit jeweils gleichen Schnappschaltern realisiert werden, wobei gegebenenfalls lediglich der Schaltstift gegen den Schalthebel ausgewechselt werden muss oder beide gemeinsam angebracht oder weggelassen werden. 

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   Das stellt gegenüber dem bisher bekannten Stand der Technik einen beachtlichen Fortschritt dar, weil zum einen eine überraschend einfache Konstruktion für einen Temperaturschalter mit konstanter Einschalttemperatur gefunden wurde, und anderseits alle Arten von Schaltern in einer gemeinsamen Fertigung entstehen, wodurch die Gesamtkosten wesentlich verringert werden können, was beim Charakter der Geräte wesentlich ist. 



   Weitere Vorteile, die Einzelheiten und die Wirkungsweise der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen Fig. l einen erfindungsgemässen Temperaturschalter für konstante Einschalttemperatur, teilweise aufgeschnitten, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. l, ebenfalls teilweise aufgeschnitten, Fig. 3 einen   erfindungsgemässen   Temperaturschalter entsprechend Fig. l und 2, jedoch für konstante Schaltdifferenz, Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3, Fig. 5 in schematischer Darstellung einen erfmdungsgemässen Temperaturschalter für Regelbetrieb und Signalgebung, Fig. 6 eine Abwandlung des Temperaturschalters nach Fig. l für Regelbetrieb und zusätzliche Schaltmöglichkeit für beliebige Verwendung und Fig. 7 die Draufsicht auf eine Nockenscheibe entsprechend   Fig. 5   und 6. 



   Der Temperaturschalter gemäss Fig. l und 2 besteht zunächst aus einem Schaltergehäuse --1--, in dem sich ein oder mehrere   Schnappschalter --2-- in   einem   Schalterkörper--72--befinden,   die über 
 EMI3.1 
 
B.Nocken--4--, die in entsprechen ; geformte Durchbrüche --5-- eingreifen, im Schaltergehäuse --1-befestigt und bildet zugleich eine erste Stirnwand des Schaltergehäuses --1--. Die   Seitenwände-6, 7-   werden einstückig zusammen mit einem Deckblech --8-- ausgeführt und sind mit   Laschen --9-- versehen,   die zur Befestigung eines Bodenbleches--10--dienen. Schliesslich wird das   Schaltergehäuse--l--durch   eine zweite Stirnwand --11-- verschlossen, die mit   Laschen --12-- gesichert   ist.

   Das Deckblech --8-- 
 EMI3.2 
 die in geeigneter Weise so befestigt ist, dass sie sich gegen die Einstellspindel --16-- nicht verdrehen kann. 



  Ausserdem ist auf der Einstellspindel --16-- ein Schalthebel --19-- drehbar angeordnet und durch eine   Scheibe --20-- gegen   axiale Verschiebung gesichert. Zwischen   Nockenscheibe --18-- und   Gewindebuchse --15-- ist eine Federscheibe--21--vorgesehen, die eine axiale Verschiebung der Einstellspindel--16-verhindert.   Zwischenring --22-- und   eine   Mutter --23-- dienen   wie üblich zur Befestigung des Reglers im Kühlschrank od. dgl und eines (nicht dargestellten) Skalenringes. Ein   Zapfen --24-- sichert   den Temperaturschalter gegen Verdrehung.

   Zwischen der Nockenscheibe --18-- und dem   Deckblech --8-- ist   ein Nockenhebel--25--angeordnet, der aus zwei seitlichen   Führungsleisten--26--,   einem Verbindungssteg   --27--   und einer   Federaufhängung--28--besteht.   Ausserdem weist der Nockenhebel --25-- einen 
 EMI3.3 
 --18-- beeinflusstSeitenwänden --6;700 eingebogen sind.

   Weiterhin befinden sich am   Verbindungssteg--27--zwei   Anschläge   - -32--.   Der Nockenhebel --25-- ist mit dem   Schalthebel --19-- durch   eine Differenzdruckfeder   --33-- verbunden,   die in ein Widerlager --34-- auf einen Hebelarm --57-- des Schalthebels --19-eingreift, und deren Vorspannung durch ein   Spannschloss --35-- über   eine   Schraube --36-- verändert   werden kann. Zur Betätigung der   schraube --36-- ist   in der Stirnwand-11-ein Durchbruch-37- 
 EMI3.4 
    Ausnehmung-38-auf.Rückstellfeder-47-,   welche anderseits über ein   Spannschloss --48-- und   eine   Schraube --49-- in   der   Stirnwand--11--befestigt   ist.

   Auch die Vorspannung der Rückstellfeder --47-- ist demzufolge einstellbar. Die Aufhängevorrichtung --46-- bleibt frei. Der   Angriffspunkt --40-- wird   von einer Membrandose --50-- belastet, die im   Bodenblech--10--angeordnet   ist und zusammen mit einem Kapillarrohr--51und einem   Messfühler--52--das   thermostatische   Mess- und   Stellsystem bildet. 
 EMI3.5 
 einen   Stift --59-- entgegen   der Wirkung der   Rückstellfeder-47-auf   den   Kniehebel --39-- einwirkt.   



  Ein Ende--60--des Stiftes--59--ist fest im   Schalthebel --19-- eingespannt,   während ein zweites Ende - lose auf dem   Kniehebel --39-- aufliegt.   Während der   Bewegung --62-- verbleibt   das Ende --61-- an dieser Stelle des Kniehebels-39-, jedoch biegt sich der   Stift --59-- infolge   der Schwenkung   --63-   des Schalthebels--19--in Richtung--64--aus seiner Mittellage aus. Durch eine Schraube 

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 - wird der Temperaturschalter geerdet. Zunächst wird die Wirkungsweise des Temperaturschalters entsprechend Fig. l und 2 nachfolgend beschrieben. In der dargestellten Lage ist das thermostatische System entspannt ; entsprechend der Stellung der Nockenscheibe--18--ist Regelbetrieb geschaltet.

   Erhöht sich die 
 EMI4.1 
 unterstützt wird, bis der   Hebelarm--57--den Anschlag--53--berührt.   Der   Schnappschalter--2--ist   so zu justieren, dass bis zu diesem Zeitpunkt kein Schaltvorgang ausgelöst wird. Nimmt die Temperatur weiter zu, so wird der   Kniehebel --39-- weiter   verschwenkt, wobei der   Hebelarm --42-- den   Stift verlässt. 
 EMI4.2 
 demzufolge das Gerät bei Temperaturnahme stets bei gleicher Federspannung, d. h. bei der gleichen Temperatur. 



  Die Zurückschaltung des Schnappschalters--2--hingegen erfolgt mit einer (am Schnappschalter--2-justierten) Verzögerung, u. zw. erst dann, wenn der Hebelarm--57--den Anschlag--53--verlassen hat und der Kniehebel --39-- wieder über den Stift von der Differenzdruckfeder--33--belastet ist. Die Vorspannung der   Differenzdruckfeder--33--ist   auch nach dem Einbau über den Einstellknopf--17--, die Einstellspindel--16--, die   Nockenscheibe --18-- und   die   Federaufhängung--28--des   Nockenhebels --25-- regulierbar, so dass damit der Schaltzeitpunkt bei Temperaturabnahme gewählt werden kann. 



   Die   Nockenscheibe--18--weist   einen   Ansatz --58-- auf.   Wird die Einstellspindel so weit verdreht, dass der Ansatz--58--an den Nocken --29-- zu liegen kommt, dann ist der Nockenhebel --25-- so weit verschoben, dass durch die Anschläge --32-- jede Drehung des Kniehbels--39--blockiert ist ; der Temperaturschalter ist ausgeschaltet, eine Regelung erfolgt nicht. Diese Stellung ist bei Kühlschränken   z. B.   für einen willkürlich eingeleiteten Abtauvorgang erforderlich. 



   Der Temperaturschalter gemäss Fig. 3 und 4 unterscheidet sich zunächst hinsichtlich seiner wesentlichen Bauteile nicht von dem bereits beschriebenen Gerät. Zur Unterscheidung sind die entsprechenden Bezugszeichen mit einem Strich gekennzeichnet. Es sind jedoch der Schalthebel--19--, die Scheibe --20-- und die Differenzdruckfeder--33--des Temperaturschalters gemäss Fig. l und 2 entfallen. Die Rückstellfeder   - -47'-- ist einerseits   in die   Aufhängevorrichtung--46'--eingehängt,   während die Aufhängevorrichtung - freibleibt, und anderseits ist sie nunmehr in der Federaufhängung --28'-- des Nockenhebels --25'-- befestigt.

   Damit ist die Vorspannung der   Rückstellfeder-47'-über   den   Einstellknopf-17'--,   die Einstellspindel--16'--, die   Nockenscheibe--18'--und   die   Federaufhängung--28'--des     Nockenhebels--25'--regulierbar,   so dass bei im wesentlichen konstanter Schaltdifferenz der Schaltbereich des Temperaturschalters (Ein- bzw. Ausschalttemperatur) innerhalb des Einstellbereiches gewählt werden kann. 



   Es ist ohne weiteres einzusehen, dass zunächst durch die Erfindung tatsächlich zwei in ihrem wesentlichen Aufbau völlig übereinstimmende Schaltgeräte geschaffen wurden, wobei der zweite Schalter durch Entfernung einiger weniger Teile und Veränderung der Lage eines weiteren Bauteiles entsteht. Bei geeigneter Wahl von Abmessung und Werkstoff des Stiftes und der Oberfläche des Kniehebels während der übertragungsbewegung wird der Stift zwar abgebogen, knickt jedoch nicht aus, weil der Drehwinkel der betrachteten Systeme verhältnismässig klein ist. Das lose Ende des Stiftes bleibt infolge der Haftreibung unverrückbar an der gleichen Stelle, Gleitreibungskräfte treten nicht auf. Die für das Auslenken des Stiftes verbrauchte Energie ist vernachlässigbar. 



   In den   Fig. 5   bis 7 wird schematisch gezeigt, wie mit beiden vorstehend beschriebenen Regelgeräten in wesentlicher Erweiterung ihrer Funktion weitere Schaltmöglichkeiten ausgeführt werden können. Gemäss   Fig. 5   
 EMI4.3 
 --39-- überSchalthebel --65-- so betätigt, dass seine Umschaltung gegenüber dem Schnappschalter--2a--zeitlich verzögert erfolgt. Wie aus Fig. 5 weiter zu entnehmen ist, kann der   Schalthebel --65-- an   einem Betätiger --66-- des Schnappschalters --2a-- befestigt sein.

   Es ist zweckmässig, den   Schnappschalter--2b--nicht   versetzt anzuordnen, sondern die Verzögerung durch eine   Kröpfung--67--des Schalthebels--65--   herbeizuführen ; der Betätiger --68-- des Schnappschalters --2b-- enthält dann die gleichen Abmessungen wie der   Betätiger--66--.   



   Wie aus Fig. 6 und 7 zu entnehmen ist, kann der Temperaturschalter gemäss Fig. l ohne weiteres mit einem willkürlich betätigten, zusätzlichen Schnappschalter, aber ohne Signalgebung ausgerüstet sein. Der Schalthebel   --65-- gemäss Fig. 5   entfällt. Stattdessen ist am Nockenhebel--25--ein Schaltstift--69--befestigt, der den   Schnappschalter--2b--über   den Betätiger --68'-- schaltet. Zu diesem Zweck ist die Nockenscheibe -   18-gemäss Fig. 7   mit einem zusätzlichen Nocken -70- versehen, so dass bei einer bestimmten Winkelstellung des   Einstellknopfes--17--der Schnappschalter--2b--betätigt   wird. 



   Es ist selbstverständlich noch möglich, den Temperaturschalter mit mehr als zwei Schnappschaltern auszustatten, so dass alle angedeuteten Schaltvorgänge von einem einzigen Thermostaten ausgeführt werden 

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 können. Im Regelfall ist das aber nicht erforderlich ; z. B. wird man bei Kühltruhen auf den handbetätigten Schalter nicht aber auf die Signalgebung verzichten können, während das bei Absorptionskühlschränken genau 
 EMI5.1 
 Einschalttemperatur in entsprechender Weise durchführbar. Ferner ist die Erfindung naturgemäss nicht auf das beispielhafte wiedergegebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Gegebenenfalls kann auch bei Pressostaten analog verfahren werden, ohne die Erfindung zu verlassen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrischer Temperaturschalter zur thermostatischen Regelung von Kühlschränken, Heiz- und Klimageräten od. dgL, bestehend aus einem temperaturabhängigen   Mess- und Stellsystem,   beispielsweise einem Temperaturfühler, einer Kapillarleitung und einer Membrandose, die mit einer   wärmeempfindlichen   Ausdehnungsflüssigkeit gefüllt sind, aus einem elektrischen Schnappschalter, der vom Stellsystem vermittelst eines übertragungsmechanismus gegen die Kraft einer Rückstellfeder betätigt wird und dessen Kontakte im elektrischen Stromkreis eines Kältekompressors, einer Heizvorrichtung   od. dgl.

   liegen,   aus einer Differenzdruckfeder, die eine Schaltdifferenz zwischen Ein- und Ausschalttemperatur zusammen mit dem Schnappschalter hervorruft, weiter aus einer Sollwerteinstellvorrichtung, die entweder die Rückstellfeder oder die Differenzdruckfeder über einen Nockentrieb beeinflusst und eine Einrichtung zur willkürlichen Unterbrechung der Regelung aufweist, und aus einem Schaltergehäuse zur Aufnahme aller Funktionsteile,   d a d u r c h g e k e n n -     zeichnet,   dass der übertragungsmechanismus aus einem an sich bekannten, gehäusegelagerten Kniehebel (39) und einer Stelze (44) besteht, dass der Kniehebel (39) auf einem, auf die Membrandose (50) einwirkenden Hebelarm (41) in an sich bekannter Weise vorzugsweise mittig einen kugelkalottenförmigen Angriffspunkt (40) aufweist, dass auf einem weiteren Hebelarm (42)

   des Kniehebels (39) mindestens zwei Aufhängevorrichtungen (45 ; 46) für die Rückstellfeder (47), vorzugsweise symmetrisch, angeordnet sind, und dass die Rückstellfeder (47) anderseits am Schaltergehäuse   (1)   oder an einem Nockenhebel (25) befestigt ist, welch letzterer über einen. 



  Nocken (29) von einer fest mit einer Einstellspindel (16) verbundenen Nockenscheibe (18) bewegt wird. 
 EMI5.2 


Claims (1)

  1. Einstellspindel (16) ein Schalthebel (19) beweglich gelagert ist, der den Kniehebel (39) gegen die Wirkung der Rückstellfeder (47) infolge der Federkraft einer am Schalthebel (19) befestigten Differenzdruckfeder (33) belastet, die anderseits am Nockenhebel (25) befestigt ist.
    3. Elektrischer Temperaturschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass auf dem Schalthebel (19) und dem Kniehebel (39) ein biegsamer Stift (59) angeordnet ist, der an einem Ende (60) fest eingespannt ist, während das andere Ende (61) lose anliegt, und dessen Achse im wesentlichen senkrecht auf dem Schalthebel (19) und dem Kniehebel (39) steht. EMI5.3 dass der Nockenhebel (25) Anschläge (32) aufweist, die bei vorbestimmter Stellung der Nockenscheibe (18) den Kniehebel (39) so arretieren, dass die Regelung unterbrochen ist. EMI5.4 dass die Bewegung des Schalthebels (19) entgegen der Wirkung der Rückstellfeder (47) durch einen Anschlag (53), vorzugsweise im Schaltergehäuse (1), begrenzt wird.
AT791872A 1972-07-24 1972-09-15 Temperaturschalter AT323212B (de)

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