AT322050B - Steuerschaltung zur lastumschaltung bei stufentransformatoren - Google Patents

Steuerschaltung zur lastumschaltung bei stufentransformatoren

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AT322050B
AT322050B AT138673A AT138673A AT322050B AT 322050 B AT322050 B AT 322050B AT 138673 A AT138673 A AT 138673A AT 138673 A AT138673 A AT 138673A AT 322050 B AT322050 B AT 322050B
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Austria
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mechanical
isolating
circuit
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Application number
AT138673A
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English (en)
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Reinhausen Maschf Scheubeck
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
    • H01H9/541Contacts shunted by semiconductor devices

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  • Electronic Switches (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerschaltung zur Lastumschaltung bei Stufentransformatoren mit aus steuerbaren Halbleiterventilen bestehenden Antiparallelschaltungen, die jeweils über mechanische Trennkontakte zwischen an benachbarten Anzapfungen des Stufentransformators angeschlossenen Wählerkontakten und einer gemeinsamen Ableitung liegen, und mit mechanischen Dauerkontakten zur Stromentlastung der Antiparallelschaltungen, wobei die Zündung der steuerbaren Halbleiterventile durch zwei Sperrspannungserfassungsgeräte und eine Logikschaltung gesteuert wird. 



   Bei rein mechanischen Lastumschaltern ist der Schaltablauf der dabei verwendeten Haupt- und Hilfskontakte jedoch meistens derart, dass in der Schaltfolge jeweils ein geschalteter Kontakt mit dem nächsten zu schaltenden Kontakt für kurze Zeit überlappt. Da die mechanischen Kontakte somit gegenüber den bekannten Schaltungen mit Thyristoren einen abweichenden Schaltablauf haben, sind diese nicht ohne weiteres für die bisher gebräuchlichen Thyristorschaltungen verwendbar. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, bei einem mechanischen Lastumschalter mit vorgegebenen Kontaktablauf die Thyristoren mit den mechanischen Kontakten eines herkömmlichen Schalters unter Vermeidung der genannten Schwierigkeiten zu kombinieren. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass von den Sperrspannungserfassungsgeräten jeweils der Eingang an die Reihenschaltung der Antiparallelschaltung und des mechanischen Trennkontaktes angeschlossen ist und der Ausgang mit je einem Eingang der beiden Eingänge eines ihm zugeordneten UND-Gatters verbunden ist, dass weiters je ein Zustandsmelder für die mechanische Stellung der Trennkontakte mit je einem Eingang einer bistabilen Kippstufe verbunden ist, deren Ausgänge jeweils mit dem andern Eingang der beiden UND-Gatter verbunden sind. 



   Es ist jetzt praktisch nur mehr erforderlich, von einem gebräuchlichen Lastumschalter die Überschaltwiderstände zu entfernen und in den Leitungsstrang der Hilfskontakte an Stelle der   überschaltwiderstände   den Stromkreis mit den antiparallel geschalteten Thyristoren einzusetzen. Weiterhin hat diese Schaltung den Vorteil, dass ein eigener Umschaltbefehlsgeber, wie   z. B.   ein Steuerkontakt- oder Photogeber, entfallen kann. Dadurch ist die Schaltweise vereinfacht. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.   Fig. 1   zeigt schematisch eine bekannte Steuerschaltung. Fig. 2 gibt die Schaltfolge wieder. Fig. 3 zeigt eine Steuerschaltung gemäss der Erfindung. 
 EMI1.1 
 antiparallelen   Thyristorpaaren--7,   8 und 9, 10--liegen, geschlossen. Dann erfolgt die Umlegung der Belastung von einem Thyristorpaar --7,8-- zum andern --9,10-- und zuletzt die Schliessung des Dauerkontaktes   --4--   der   zuzuschaltenden   Stufe --U2-- des Regeltransformators und öffnen der Trennkontakte   --5, 6--.   Aus Fig. 2 sieht man, dass die Schaltvorgänge der Haupt- und Hilfskontakte sich überlappen. 



   In Fig. 3 ist eine erfindungsgemässe Steuerschaltung dargestellt, wobei die in   Fig. 1   verwendeten Bezugszeichen für die einzelnen Geräte der Schaltung auch für die in Fig. 3 dargestellten Umschaltstromkreise   --Stl   und   St-gelten.   



   Für die   Stromzweige--Sti   und St2-- sind Zündübertrager --11,12-- vorgesehen, welche die Impulsreihen der   Zündimpulsgeneratoren--13, 14--an   die Thyristoren--7, 8 bzw. 9, 10--abgeben, wenn an deren Eingang Spannung anliegt. Im Schaltkreis der Thyristoren--Stl und   St2 -- sind mit --40, 41--   Kondensatoren und   mit --42, 43-- Widerstände   bezeichnet, welche in Reihe geschaltet sind und den entsprechenden Thyristorzweigen parallel geschaltet werden. 



   Die Steuerschaltung nach Fig. 3 enthält ein schaltrichtungsfestlegendes   Speicherglied--15-mit   zwei 
 EMI1.2 
 den Zustand der Geräte --240 bzw.   250--und   des   Speichergliedes--15--verknüpfen   und die   Impulsgeneratoren--13, 14--freigeben   bzw. sperren. 

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   Für den schaltrichtungsfestlegenden Speicher --15-- wird zweckmässig eine Kippstufe mit dynamischen   Eingängen --EI   und   E--verwendet   und diese Eingänge von den Zustandsmeldem --22,23-- der Trennkontakte --5 und 6-- angesteuert. Beim Schliessen des Trennkontaktes --6-- beispielsweise wird die Kippstufe in die Lage kippen, in welcher der Ausgang--A--Spannung führt, und wird in dieser Lage so lange 
 EMI2.1 
 
Da in dieser Ausführung die Logikschaltung für jeden Zweig unabhängig vom jeweiligen Schaltzustand des   Dauerkontaktes--3   bzw. 4--arbeitet, können die Dauerkontakte ganz weggelassen werden, wenn die Thyristoren für Dauerlast ausgelegt sind. 



   Die Wirkungsweise der Steuerschaltung nach Fig. 3 ist folgende :
Es wird angenommen, dass der Dauerkontakt--3--geschlossen und die Trennkontakte--5, 6--und 
 EMI2.2 
 des Gegenzweiges Spannung an. Somit sind für das UND-Gatter--26--beide Bedingungen erfüllt, es schaltet den   Zündimpulsgenerator-13-ein   und die Thyristoren-7 und 8-erhalten Zündimpulse. 



   Sobald der Dauerkontakt--3--öffnet, kommutiert der Laststrom auf den Thyristorstromkreis --Stl--. Im Augenblick des Schliessens des Trennkontaktes --6-- erhält der zugehörige Zustandsmelder 
 EMI2.3 
 Spannung führt und Ausgang--A--spannungslos ist, wodurch das   UND-Gatter--26--am   Ausgang keine Spannung mehr besitzt und dadurch die Zündimpulse von den Thyristoren --7 und 8--genommen werden. 



  Sobald diese Thyristoren-7, 8- nach dem folgenden Nulldurchgang zu sperren beginnen, gibt Zustandsmelder--240--Spannung ab und das   UND-Gatter--27--erhält   an beiden Eingängen Spannung, so dass die Thyristoren --9 und   10--über   den Zündimpulsgenerator --14-- gezündet werden und den Laststrom übernehmen. Das folgende öffnen von Trennschalter--5--ist in diesem Falle für die Umschaltung belanglos. Sobald der   Dauerkontakt--4--schliesst,   geben die Thyristoren--9, 10--den Strom über den Dauerkontakt ab, erhalten aber weiterhin Zündimpulse, so dass auch bei Fehlen eines Dauerkontakts--4--der kontinuierliche Stromfluss gesichert wäre. Es sind nun alle Voraussetzungen für eine Umschaltung in umgekehrter Richtung von Dauerkontakt --4-- nach Dauerkontkt --3-- geschaffen. 



   Eine wichtige Bedingung für die Steuerschaltung ist, dass sich die Trennkontakte--5 und   6--bei   ihrer Schaltung mindestens eine Halbwelle überlappen,   d. h.   beide Kontakte sollen mindestens eine Halbwelle lang zusammen gleichzeitig eingeschaltet sein. Wird diese Bedingung nicht eingehalten, so könnte es vorkommen, dass derjenige Trennkontakt, welcher bis dahin stromführend war, auch unter Strom,   d. h.   also unter Last, abschalten muss, weil seine Thyristoren noch nicht in den Sperrzustand übergegangen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Steuerschaltung zur Lastumschaltung bei Stufentransformatoren mit aus steuerbaren Halbleiterventilen bestehenden Antiparallelschaltungen, die jeweils über mechanische Trennkontakte zwischen an benachbarten Anzapfungen des Stufentransformators angeschlossenen Wählerkontakten und einer gemeinsamen Ableitung liegen, und mit mechanischen Dauerkontakten zur Stromentlastung der Antiparallelschaltungen, wobei die Zündung der steuerbaren Halbleiterventile durch zwei Sperrspannungserfassungsgeräte und eine Logikschaltung EMI2.4 jeweils der Eingang an die Reihenschaltung der Antiparallelschaltung (7,8 bzw. 9, 10) und des mechanischen Trennkontaktes (5 bzw. 6) angeschlossen ist und der Ausgang mit je einem Eingang der beiden Eingänge eines ihm zugeordneten UND-Gatters (27 bzw. 26) verbunden ist, dass weiters je ein Zustandsmelder (22 bzw.
    23) für die mechanische Stellung der Trennkontakte (5 bzw. 6) mit je einem Eingang einer bistabilen Kippstufe (15) verbunden ist, deren Ausgänge jeweils mit dem andern Eingang der beiden UND-Gatter (26,27) verbunden sind.
AT138673A 1911-10-31 1972-01-27 Steuerschaltung zur lastumschaltung bei stufentransformatoren AT322050B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE64672X 1911-10-31
DE19712104076 DE2104076C3 (de) 1971-01-29 Verfahren und Anordnung zur Lastumschaltung bei Stufentransformatoren mit antiparallel geschalteten Thyristoren

Publications (1)

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AT322050B true AT322050B (de) 1975-04-25

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ID=25749407

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AT138673A AT322050B (de) 1911-10-31 1972-01-27 Steuerschaltung zur lastumschaltung bei stufentransformatoren

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