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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von Schwefeldioxyd aus Gasen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Gewinnen von Schwefeldioxyd aus einem Nebenproduktgasstrom, beispielsweise aus einer Schwefelgewinnungseinheit, zur Verringerung der Luftverschmutzung und zur Vermeidung von Schwefeldioxydabfall.
Lange Zeit wurde das Claus-Verfahren zur Überführung von Schwefelwasserstoff, wie er aus übelrichenden Gasen gewonnen wird, in Elementarschwefel verwendet. Der konzentrierte Schwefelwasserstoff wird in einer VerbrennungskammermitLuft derart entzündet, dass etwa ein Drittel des Schwefelwasserstoffvolumens in Schwefeldioxyd übergeführt wird. Die Verbrennungsprodukte werden dann durch einen mit einem Katalysator gefüllten Konverter geleitet, in welchem der Schwefelwasserstoff und das Schwefeldioxyd teilweise reagieren, wobei Elementarschwefel gebildet wird, der kondensiert wird.
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möglich. Sogar so enthält der erhaltene Nebenproduktgasstrom merkliche Mengen an Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxyd.
Somit kann derNebenproduktgasstrom etwa 0, 5 bis 2Vol.-% Schwefelwasserstoff und etwa 0, 5 bis 5 Vol. -%Schwefeldioxyd enthalten. Die Konzentration der schwefelhaltigen Gase im Nebenproduktgasstrom ist zu niedrig, um den Strom durch einen Konverter in den Zyklus rückzuführen und mehr Elementarschwefel zu erzeugen. Jedoch enthält der Nebenproduktgasstrom zuviel schwefelhaltiges Gas, um ihn in die Atmosphäre strömen zu lassen, da daraus eine Luftverschmutzung resultieren würde.
Bisher wurde der Versuch unternommen, die Verschmutzung dadurch auf ein Minimum herabzusetzen, dass
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Schwefeldioxydgase enthält,heisse schwefeldioxydhaltige Gasstrom nicht den einem schwefelwasserstoffhaltigen Gasstrom anhaftenden unangenehmen Geruch aufweist, verursacht der erhaltene heisse schwefeldioxydhaltige Gasstrom beim Ausströmen in dieAtmosphäre Verschmutzung, obwohl er im allgemeinen nur etwa 0, 2 bis 2 Vol.-% Schwefeldioxyd enthielt.
Demgemäss besteht ein Bedarf an einem System, das den Schwefeldioxydgehalt eines heissen als Nebenprodukt erhaltenen Gasstromes auf einen nicht verschmutzenden Wert reduziert, und zweckmässigerweise auch an einem Verfahren, das einen ausreichend konzentriertenSchwefeldioxydstrom ergibt, der in einem Schwefelgewinnungssystem verwendet werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist nun zunächst ein Verfahren zur Abtrennung von Schwefeldioxyd aus Gasgemischen durch Inberührungbringen derselben mit einem alkalischen Material aus der Gruppe Metalloxyd, Metallcarbonat, Metallhydroxyd und Mischungen hievon unter Bildung einer metallsulfithaltigen wässerigen Dispersion, worauf gegebenenfalls das entstandene Metallsulfit nach seiner Abtrennung bei Temperaturen bis zurDia- soziationstemperatur des Metallsulfits, vorzugsweise in fluidisiertem Zustand und in Gegenwart von Kohlenstoff in Schwefeldioxyd und Metalloxyd zersetzt und letzteres in denProzess zurückgeführt wird, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass das erhaltene Metallsulfit vom Wasser getrennt wird, wobei eine feuchte Metallsulfitkristallmasse erhalten wird,
welche mit dem heissen schwefeldioxydhaltigen Gasstrom getrocknet wird, worauf wiederum Wasser mit dem alkalischen Material gemischt und diese Mischung mit dem schwefeldioxydhaltigen Gasstrom unter Bildung eines Metallsulfits in Berührung gebracht wird, nachdem der Gasstrom mit den feuchten Metallsulfitkristallen in Wärmeaustausch war.
Das Wasser, von dem die Metallsulfitkristalle abgetrennt werden, kann mit einem Metalloxyd,-hydroxyd oder-carbonat plus gegebenenfalls zusätzlichem Wasser vereinigt werden, wobei eine Mischung von Wasser und Metalloxyd gebildet wird, die dann mit dem schwefeldioxydhaltigen Gasstrom in Berührung gebracht werden kann, nachdem der Gasstrom mit den feuchten Metallsulfitkristallen in Wärmeaustausch gewesen ist. Die erhaltenen Metallsulfitkristalle können für jeden gewünschten Zweck verwendet werden.
Beim erfindungsgemässen Verfahren werden die trockenen Metallsulfitkristalle auf eine Temperatur erhitzt, die hoch genug ist, das Metallsulfit in ein Metalloxyd und Schwefeldioxyd zu dissoziieren, worauf das so gebildete Metalloxyd mit Wasser gemischt und das freigesetzte Schwefeldioxyd als Strom zu einem Bestimmungsort geführt wird. Der Schwefeldioxydstrom kann in einem Claus-Schwefelgewinnungsverfahren verwendet werden, da er leicht mit einer ausreichendenKonzentration anSchwefeldioxyd gebildet werden kann, d. h. mindestens etwa 10 bis 19 Vol. -0/0, um diese Anwendung ökonomisch praktisch zu machen.
Somit geht das Gesamtverfahren der Erfindung von einem Strom aus, der weniger als etwa 5 Vol. -0/0 Schwefeldioxyd enthält, und liefert leicht einen konzentrierteren Gasstrom, der leicht mindestens 10 Vol.- Schwefeldioxyd enthält.
Das im erfindungsgemässen Verfahren verwendete Metallsulfit muss in Wasser eine geringe Löslichkeit aufweisen. Daher ist es im allgemeinen ratsam, im erfindungsgemässen Verfahren Kalziumsulfit, Mangansulfit, Magnesiumsulfit oderBariumsuIfit zu verwenden. Aus dem gleichen Grunde ist es im erfindungsgemässen Verfahren erwünscht, das Schwefeldioxydgas mit einem Kalzium-, Mangan-, Magnesium- oder Bariumoxyd, -car- bonat oder-hydroxyd zu absorbieren, da alkalische Materialien Metallionen vorsehen, die mit dem Schwefeldioxyd unter Bildung von unlöslichen Sulfitsalzen reagieren.
Erfindungsgemäss wird auch eine neue Vorrichtungskombination vorgesehen, die bei Ausführung des beschriebenen Verfahrens und gewünschtenfalls auch für andere Zwecke verwendet werden kann. Gemäss einem
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Merkmal der Erfindung weist die erfindungsgemässe Vorrichtung einen Trockner, eine Leitung zum Zuführen eines heissen, schwefeldioxydhaltigen Gasstromes zum Trockner, der vorzugsweise als Wirbelbettreaktor ausgebildet ist, einen Absorptionskontaktbehälter, eine Leitung zum Zuführen eines schwefeldioxydhaltigen Gasstro- mes vom Trockner zum Absorptionskontaktbehälter, eine Leitung zum Zuführen einer Mischung von Wasser und Metalloxyd zum Absorptionskontaktbehä.
lter zum Inberührungbringen mit darin befindlichem Schwefeldioxyd unter Bildung einer wässerigen Dispersion von Metallsulfitkristallen, einen Separator, vorzugsweise eine Zentrifuge, zum Abtrennen von Metallsulfitkristallen von der Mischung mit Wasser, eine Leitung zum Zuführen der wässerigen Mischung der Metallsulfitkristalle vom Absorptionskontaktbehälter zum Separator, eine Leitung zum Zuführen der feuchten Metallsulfitkristalle vom Separator zum Trockner, eine Leitung zum Zuführen von Wasser mit Metalloxyd zum Absorptionskontaktbehälter, eine Leitung zum Entfernen von trockenen Metallsulfitkristallen vom Trockner und eine Leitung zum Entfernen des praktisch schwefeldioxydfreien Gasstromes vom Absorptionskontaktbehälter auf.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die erfindungsgemässe Vorrichtung einen Wirbelbettreaktor mit einem Metalloxydwirbelbett, in dem das Metallsulfit zur Dissoziierung in ein Metalloxyd und Schwefeldioxyd erhitzt wird, eine Leitung zum Zuführen von trockenem Metallsulfit vom Trockner zum Wirbelbettreaktor, eine Leitung zum Zuführen von Metalloxyd vom Wirbelbettreaktor zum Absorptionskontaktbehälter in Mischung mit Wasser und eine Leitung zum Entfernen des schwefeldioxydhaltigen Gases vom Wirbelbettreaktor auf.
In der USA-Patentschrift Nr. 3, 309, 262 ist ein Wirbelbettreaktor gezeigt, der für den Trockner und auch für den Reaktor, in welchem das Metallsulfit in das Metalloxyd übergeführt wird, verwendet werden kann.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Verwendung bei Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens schematisch dargestellt ist. Jedoch ist die folgendeBeschreibung besonders auf die Verwendung von Magnesiumsulfit und Magnesiumoxyd im erfindungsgemässen Verfahren gerichtet. Es ist selbstverständlich, dass auch andere Metallsulfite, wie Kalzium- und Bariumsulfit, anstelle von Magnesiumsulfit und andere alkalische Materialien an Stelle von Magnesiumoxyd verwendet werden können, wie beispielsweise Magnesiumcarbonat oder-hydroxyd, und die Oxyde, Carbonate und Hydroxyde von Kalzium und Barium.
Der Wirbelbetttrockner --10-- ist von herkömmlicher Bauart. Die Leitung --11-- steht mit dem inneren unteren Teil des Wirbelbetttrockners --10-- unterhalb einer darin befindlichen Lochplatte in Verbindung. Die Leitung --11-- wird dazu verwendet, einen heissen, schwefeldioxydhaltigen Gasstrom zum Wirbelbetttrockner unterhalb der Lochplatte zu führen. Oberhalb der Lochplatte im Wirbelbetttrockner --10-- wird ein Magnesiumsulfitkristallbett aufrechterhalten. Wenn das heisse, schwefeldioxydhaltige Gas nach oben durch die Öffnungen in der Lochplatte strömt, werden die darin befindlichen Magnesiumsulfitkristalle fluidisiert und getrocknet.
Die Leitung--12-- steht mit dem Oberteil des Wirbelbetttrockners --10-- in Verbindung und leitet den abgekühlten schwefeldioxydhaltigen Gasstrom zum Zyklonbehä. lter --13--. Magnesiumsulfitfeststoffe werden im Zyklon --13-- vom Gasstrom entfernt und durch die Leitung --14-- aus diesem zu einem Schneckenförderer --15-- geleitet.
Der schwefeldioxydhaltige Gasstrom wird vom Zyklon --13-- durch die Leitung --16-- zu einem Venturiskrubber --17-- geleitet. Die Leitung --18-- steht mit dem Venturiskrubber in Verbindung und führt ihm eine wässerigere Dispersion von Magnesiumsulfitkristallen zu. Der schwefeldioxydhaltige Gasstrom und das wässerige Magnesiumsulfit werden im Venturiskrubber--17--gründlich miteinander in Berührung gebracht und dieser Kontakt wird fortgesetzt, wenn das Material vom Venturiskrubber --17-- durch die Leitung --19-- zum Absorp- tionskontaktbehälter-20-geleitet wird.
Durch die Leitungen --27 und 27A--wird eine Aufschlämmung von Magnesiumoxyd in Wasser zum oberen Teil des Absorbers--20-- geleitet. Wenn die Magnesiumoxydaufschlämmung nach unten fliesst, strömt das schwefeldioxydhaltige Gas nach oben und bringt die Reaktanten innig miteinander in Berührung. Das Magnesiumoxyd reagiert mit dem Schwefeldioxyd unter Bildung von Magnesiumsulfit. Das in Wasser dispergierte Magnesiumsulfit sammelt sich am Boden des Absorbers-20-. Das Gas, das als Folge der Reaktion mit Magnesiumoxyd im wesentlichen schwefeldioxydfrei ist, strömt nach oben und wird vom Absorptionskontaktbehälter --20-- durch das Ventil --21-- in die Atmosphäre entlüftet.
Die wässerige Magnesiumsulfitdispersion wird vom Absorber --20-- durch die Leitung --21-- und die Pumpe --22--, die die wässerige Dispersion zur Leitung --23-- befördert, entfernt. Die wässerige Dispersion kann mittels der Leitung--18--, die mit der Leitung in Verbindung steht, wieder zum Venturiskrubber --17-- zurückgeführt werden.
Die Menge an Magnesiumsulfitdispersion wird im Absorber --20-- im wesentlichen konstant gehalten, indem ein Teil der Dispersion, die durch die Leitung--23-- entfernt wird, zur Leitung --24-- geführt wird, welche sie an eine Zentrifuge-25-- abgibt, in der das Wasser entfernt wird. Das abgetrennte Wasser kann von der Zentrifuge --25-- durch die Leitung --26-- zur Leitung --27A-- in den Kreislauf wieder zurück geführt werden, wo es mit der wässerigen Magnesiumoxydaufschlämmung gemischt wird, welche zum oberen Teil des Absorbers --20-- gespeist wird, um mit dem darin befindlichenSchwefeldioxyd inBerührung zu kommen.
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Die in der Zentrifuge--25--abgetrennten feuchten Magnestumsulfitkristalle werden durch die Leitung-28- zum Schneckenförpderer--29--gefördert, der die feuchten Magnesiumsulfitkristalle zwecks Trocknung zum Wirbelbett des Wirbelbetttrockners --10-- fUhrt.
Die trockenenmagnesiumsulfitkristalle werden aus dem Wirbelbetttrockner--10--durch die Leitung-30entfernt, die die Kristalle zum Schneckenförderer --15-- leitet, der die getrockneten Kristalle zum Wirbelbett im Wirbelbettregenerator oder -reaktor --31-- führt. Das Gebläse --32-- presst Luft unter Druck zur Leitung--33--, die mit dem Wärmeaustauscher --34-- in Verbindung steht. Die im Wärmeaustauscher --34-- er- wärmte Luft wird durch die Leitung --35-- zum unteren Teil des Wirbelbettreaktors --31-- geführt. Die heisse Luft fliesst nach oben durch die Lochplatte im Reaktor --31-- und wird mit Treibstoff, wie Öl, der dem Reaktor durch dieLeitung--36-zugeführt wird, vermischt.
Die Verbrennung des Treibstoffes ergibt im Reaktor eine höhere Temperatur und bewirkt eine Dissoziierung des Magnesiumsulfits in fein zerteiltes Magnesiumoxyd und einen heissen, schwefeldioxydhaltigen Gasstrom. Die festen Magnesiumoxydteilchen und der schwefeldioxydhaltige Gasstrom werden vom Reaktor--31-- durch die Leitung --37--, die mit dem oberen Innenraum des Reaktors--31--in Verbindung steht, zum Wärmeaustauscher --34-- geführt, durch welchen das Gas und das Magnesiumoxyd durch die Leitung --38-- strömen, welche die Mischung zum Zyklonseparator-39-führt. Der Einschluss von kohlenstoffhaltigem Material in der dem Reaktor--31--zugeführten Mischung trägt zur Dissoziierung des Magnesiumsulfits in Magnesiumoxyd bei, u.
zw. insofern, als die Reaktion bei erheblich niedrigeren Temperaturen durchgeführt werdenkann, als sie ohne das kohlenstoffhaltige Material notwendig wären. Ein kohlenstoffhaltiges Material, wie Holzkohle, Koks, Kohle, Holzsplitter oder Kohlenstoff, kann durch die Leitung - zum Schneckenförderer-15-- zu diesem Zweck geleitet und dadurch dem Reaktor --31-- zugeführt werden.
Der Wärmeaustauscher --34-- ist nur gegebenenfalls notwendig und braucht nur dann verwendet zu werden, wenn es erwünscht ist, empfindliche Wärme zu gewinnen, um die zum Verbrennen des Treibstoffes verwendete Luft zu erwärmen. Die Magnesiumoxydteilchen scheiden sich im Zyklon --39-- ab und werden daraus durch die Leitung --40-- zum Behälter --41-- geführt. Wasser wird durch die Leitung --44-- dem Behälter --41-- zuge- führt, um in diesem eine wässerige Magnesiumoxydaufschlämmung zu bilden.
Die Aufschlämmung wird durch die Leitung --42-- und die Pumpe --43-- entfernt und zur Leitung --27-- geführt, die die Aufschlämmung zur Leitung--27A--speist, welche sie zum oberen Teil des Absorbers --20-- führt. Der Gasstrom vom Zyklonseparator --39-- wird zur Leitung --45-- geführt, die den schwefeldioxydhaltigen Gasstrom einem geeigneten Bestimmungsort zuführt, wie beispielsweise einem System, in welchem das Claus-Verfahren zur Gewinnung von Elementarschwefel verwendet wird.
Selbstverständlich kann es in einigen Fällen unerwünscht sein, das Verfahren über den Regenerationsschritt durchzuführen, bei welchem Magnesiumsulfit in Magnesiumoxyd übergeführt wird, insbesondere wenn die Verwendung von Magnesiumsulfit für andere Zwecke oder in einem anderen Verfahren erwünscht ist.
Die Temperatur, bei der das feuchte Magnesiumsulfit im Trockner --10-- getrocknet wird, hängt von der Temperatur der zugeführten heissenSchwefeldioxydgase ab. Im allgemeinen beträgt die Temperatur im Trockner --10-- etwa 120 bis 3800C oder mehr, ist jedoch nicht so hoch, dass das Magnesiumsulfit dissoziiert wird.
Wenn das dem Trockner zugeführte schwefeldioxydhaltige Gas nicht heiss genug ist, kann es vorerhitzt oder im Trockner unter Verwendung eines Hilfstreibstoffes zum Erreichen der gewünschten Wärme erhitzt werden.
Der Reaktor --31-- muss auf eine Innentemperatur gebracht werden, die genügend hoch ist, um die Dissoziierung des darin Befindlichen Magnesimsulfits zum Magnesiuimoxyd zu bewirken. Dies erfordert im allgemeinen eine Temperatur von mindestens 900 C, wenn dem Reaktor kein kohlenstoffhaltiges Material zugesetzt wird.
Wenn der dem Reaktor zugeführten Mischung kohlenstoffhaltiges Material zugesetzt wird, können möglicherweise sogar Reaktionstemperaturen von etwa 5350C angewendet werden.
Die sehr geringe Löslichkeit des Magnesiumsulfits in Wasser ist in grossem Ausmass die Grundlage für die erfolgreiche Durchführung des Verfahrens. Da jedoch der wässerige Ablauf von der Zentrifuge --25-- einige ge- lösteschwefelverbindungen enthalten wird, wird er zweckmässigerweise imSystem durch die Leitung--26- zur Leitung --27A-- wieder in den Kreislauf rückgeführt.
Die in der folgenden Tabelle I angegebenen Daten geben Materialfliessgeschwindigkeiten, Temperaturen, Drücke und die Konzentration der Bestandteile an verschiedenen Stellen des Strömungsweges einer spezifischen Ausführungsform der Erfindung unter Verwendung der in der Zeichnung gezeigten Vorrichtung an. Die Zahlen in der oberen Zeile der Tabelle I sind die gleichen, wie sie zur Identifizierung der verschiedenen Elemente in der Zeichnung verwendet werden.
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Tabelle I
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<tb> Bezugszefchen <SEP> Nr. <SEP> 11 <SEP> 28 <SEP> 12 <SEP> 16 <SEP> 14 <SEP> 15 <SEP> 36 <SEP> 24 <SEP> 26 <SEP> 27A <SEP> 21 <SEP> 27 <SEP> 37 <SEP> 36 <SEP> 32 <SEP> 33 <SEP> 34 <SEP> 45 <SEP> 44
<tb> MgSO3,6H2O <SEP> kg/h <SEP> - <SEP> 237,6 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 237,6 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> MgSO3 <SEP> kg/h <SEP> - <SEP> - <SEP> 116,55 <SEP> - <SEP> 116,55 <SEP> 116,55 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> MgO <SEP> kg/h <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 45 <SEP> - <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 45
<tb> N2 <SEP> kg/h <SEP> 1413,56 <SEP> - <SEP> 1413,45 <SEP> 1413,45 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 1413,45 <SEP> - <SEP> 105,3 <SEP> 105,
3 <SEP> 105,3 <SEP> 105,3 <SEP> 105,3 <SEP> 105,3 <SEP> O2 <SEP> kg/h <SEP> 107,55 <SEP> - <SEP> 107,55 <SEP> 107,55 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 107,55 <SEP> - <SEP> 7,2 <SEP> 7,2 <SEP> 32,85 <SEP> 32,85 <SEP> 32,85 <SEP> 7,2 <SEP> CO, <SEP> kg/h <SEP> 1732, <SEP> 05-1732. <SEP> 05 <SEP> 1732, <SEP> 05 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 1732,05 <SEP> - <SEP> 21,95 <SEP> 21,95 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 21,95
<tb> SO2 <SEP> & <SEP> SO3 <SEP> kg/h <SEP> 75,6 <SEP> - <SEP> 75,6 <SEP> 75,6 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 3,6 <SEP> - <SEP> 72 <SEP> 72 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 72
<tb> Gesamttrockengas <SEP> kg/h <SEP> 3328,65 <SEP> - <SEP> 3328, <SEP> 65 <SEP> 3328,65 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 3256,65 <SEP> - <SEP> 205,65 <SEP> 205, <SEP> 65 <SEP> 138, <SEP> 15 <SEP> 138. <SEP> 15 <SEP> 138.
<SEP> 15 <SEP> 205. <SEP> 65
<tb> H2O <SEP> (Dampf) <SEP> kg/h <SEP> 319,05 <SEP> - <SEP> 710,1 <SEP> 710,1 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 763,95 <SEP> - <SEP> 14,85 <SEP> 14, <SEP> 85 <SEP> 1. <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP> 1. <SEP> 8 <SEP> 14. <SEP> 85
<tb> H2O <SEP> (flüssig) <SEP> kg/h <SEP> - <SEP> 270 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 4514,4 <SEP> 4244. <SEP> 4 <SEP> 4688, <SEP> 55 <SEP> - <SEP> 444,15 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 444,15
<tb> Trefbaltoff <SEP> Öl <SEP> kg/h <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 9
<tb> Gesamt <SEP> kg/h <SEP> 3647,7 <SEP> 507. <SEP> 6 <SEP> 4155. <SEP> 3 <SEP> 4038. <SEP> 75 <SEP> 116. <SEP> 55 <SEP> 116. <SEP> 55 <SEP> 9 <SEP> 4752. <SEP> 3 <SEP> 4244,4 <SEP> 7433,55 <SEP> 4020,3 <SEP> 499,16 <SEP> 265, <SEP> 5 <SEP> 265, <SEP> 5 <SEP> 139.
<SEP> 95 <SEP> 139, <SEP> 95 <SEP> 139. <SEP> 95 <SEP> 220, <SEP> 5 <SEP> 444, <SEP> 15 <SEP>
<tb> Temp. <SEP> C. <SEP> 482 <SEP> 49 <SEP> 205 <SEP> 205 <SEP> 205 <SEP> 205 <SEP> 21 <SEP> 65,5 <SEP> 29,4 <SEP> 29,4 <SEP> 67 <SEP> 26,6 <SEP> 297 <SEP> 693 <SEP> 21 <SEP> 65,5 <SEP> 538 <SEP> 593 <SEP> 21
<tb> Dmck. <SEP> atm. <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 0. <SEP> 17 <SEP> 0. <SEP> 14 <SEP> 0. <SEP> 14 <SEP> 0.
<SEP> 14 <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 75 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 0,33 <SEP> 0,31 <SEP> 0 <SEP> 0,62 <SEP> 0,59 <SEP> 0,28 <SEP> 0,35
<tb> SO2 <SEP> Vol.-% <SEP> (trocken) <SEP> 1,25 <SEP> - <SEP> 1,25 <SEP> 1,25 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> Spur <SEP> - <SEP> 19,4 <SEP> 19,4
<tb> SO2 <SEP> Gew.-% <SEP> (trocken) <SEP> 2,27 <SEP> - <SEP> 2,27 <SEP> 2,27 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> Spur <SEP> - <SEP> 34,1 <SEP> 34,1
<tb> 106 <SEP> kCal/h <SEP> 0,64 <SEP> 0,013 <SEP> 0,62 <SEP> 0,62 <SEP> - <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 09 <SEP> 0,21 <SEP> 0,035 <SEP> 0,04 <SEP> 0,5 <SEP> 0,006 <SEP> 0,071 <SEP> 0,054 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 0027 <SEP> 0, <SEP> 0195 <SEP> 0, <SEP> 04
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