AT317355B - Meßgerät - Google Patents

Meßgerät

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Publication number
AT317355B
AT317355B AT1154069A AT1154069A AT317355B AT 317355 B AT317355 B AT 317355B AT 1154069 A AT1154069 A AT 1154069A AT 1154069 A AT1154069 A AT 1154069A AT 317355 B AT317355 B AT 317355B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
moving coil
hall generator
measuring device
connection lines
magnetic field
Prior art date
Application number
AT1154069A
Other languages
English (en)
Inventor
Abramovich Lekhtman Moisei
Iosifovich Perelberg Azik
Yakovlevna Shraifeld Tamara
Original Assignee
Kishinevsky Zd Vibropribor
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kishinevsky Zd Vibropribor filed Critical Kishinevsky Zd Vibropribor
Priority to AT1154069A priority Critical patent/AT317355B/de
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Publication of AT317355B publication Critical patent/AT317355B/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R5/00Instruments for converting a single current or a single voltage into a mechanical displacement
    • G01R5/02Moving-coil instruments
    • G01R5/04Moving-coil instruments with magnet external to the coil

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Messgerät, insbesondere ein Galvanometer, mit einem eingebauten Verstärker mit einer in einem Magnetfeld angeordneten Drehspule, die mit einem innerhalb der Drehspule angeordneten, magnetempfindlichen Element,   z. B.   einem Hallgenerator, drehvest verbunden ist und mit wenigstens zwei im Magnetfeld angeordneten Speiseleitungen. 



   Bekannt sind Galvanometer mit einem Dauermagnet, einer Drehspule und einem an dieser angebrachten   magnetempfindlichen Element,   beispielsweise einem Hallgenerator (s. beispielsweise die sowjetische Urheberschrift Nr. 153 964 Klasse 21e 3030). 



   Diese bekannte Einrichtung arbeitet als Verstärker für schwache elektrische Signale. Das Eingangssignal wird an die Anschlussleitungen der Drehspule angelegt, wobei den Stromanschlussleitungen des Hallgenerators Gleichstrom zugeführt wird. Das verstärkte Ausgangssignal tritt an den   Spannungsanschlussleitungen   des Hallgenerators auf. 



   Der beschriebene Verstärker hat aber einige wichtige Mängel, denn an seiner Drehspule greift nicht nur das vom Spulenstrom erzeugte Drehmoment, sondern auch eine Kraft an, die durch Wechselwirkung zwischen Hallgenerator und Strom und zwischen den Stromanschlussleitungen des Hallgenerators und dem Magnetfeld des Dauermagneten zustande kommt. Ein weiteres an der Drehspule angreifendes Drehmoment wird durch die Spannungsanschlussleitungen des Hallgenerators hervorgerufen. Diese zusätzlichen an der Drehspule angreifenden Kräfte und Drehmomente machen sich besonders bemerkbar, wenn die Empfindlichkeit des Messgerätes bzw. die Verstärkung gesteigert werden soll. Mit der Erfindung soll eine Anordnung angegeben werden, bei der diese Nachteile vermieden sind. 



   Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines hochempfindlichen Messgerätes, insbesondere Galvanometer, mit einem eingebauten Verstärker, bei welchem Gerät die Drehspule keinen zusätzlichen Kräften und Drehmomenten ausgesetzt ist. 



   Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass Abschnitte der Anschlussleitungen in Richtung der Drehachse der Drehspule angeordnet und an der Drehspule befestigt sind, wobei Endabschnitte der Stromanschlussleitungen des magnetempfindlichen Elementes einseitig der Drehspule angeordnet und so in eine Ebene verlegt sind, dass sie zusammen mit dem magnetempfindlichen Element eine Windung bilden. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden erläuternden Beschreibung 
 EMI1.1 
 vorne, Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie II-II der Fig. l, Fig. 3 eine Ansicht des Messgerätes gemäss   Fig. 1   von hinten und Fig. 4 eine Ansicht des Messgerätes gemäss   Fig. 1   von oben zeigt. 



   Eine   Drehspule --1-- ist im   Magnetfeld eines Permanentmagneten an   Spannbändern --4-- drehbar   gelagert und ist mit einem magnetempfindlichen   Element --2-- und   einem   Spiegel--3-zur   Signalanzeige verbunden. Das magnetempfindliche   Element --2-- kann z. B. als Hallgenerator, Gausssches Element   ausgebildet sein. Es können jedoch dafür auch Magnetdioden verwendet werden. Im vorliegenden Fall ist das   Element --2-- als Hallgenerator   ausgebildet. 



     Stromanschlussleitungen --5, 6-- des   Hallgenerators (Fig. 2) verlaufen parallel zur Längsachse der   Drehspule--1--und   in Endabschnitten in einer zu einer Querebene der Drehspule parallelen Ebene. 



     Spannungsanschlussleitungen--7, 8-- (Fig. 1,   3) sind an gegenüberliegenden Flachseite des   Hallgenerators--2--angeordnet,   wobei ein Abschnitt einer jeden Anschlussleitung bis zur Mitte des Generators in Richtung der Längsachse der   Drehspule --1-- und anschliessend   normal zu deren Längsachse verläuft. Alle Anschlussleitungen des Hallgenerators--2--sind im Bereich der Feldwirkung an der Drehspule befestigt. Die Stromanschlussleitung-5--, die entlang einer der Kanten des von einem Plättchen gebildeten   Hallgenerators --2-- verläuft,   wird an der Drehspule erst nach Überprüfung bzw. Ausbalancierung im Magnetfeld endgültig befestigt. 



   Durch die besondere Anordnung der Anschlussleitungen des Hallgenerators entstehen zwei quer zu den Feldlinien des Permanentmagneten liegende Windungen. Die   Drehspule--1--und   der an dieser angebrachte Hallgenerator --2-- sind so angeordnet, dass die Plattenebene des Generators in der Nullstellung des Messgerätes parallel zu den Feldlinien verläuft. Die   Spannungsanschlussleitungen --7   und 8-des Hallgenerators   - -2-- sind über einen Widerstand --9-- (Fig. 2)   mit Spulenanschlussleitungen-10,   11--verbunden.   



   Die Wirkungsweise des erfmdungsgemässen Messgerätes ist die folgende : Werden die Stromanschlussleitungen   --5   und 6-des Hallgenerators, die zusammen mit dem Hallgenerator eine quer zu den Magnetfeldlinien liegende Windung bilden mit Gleichstrom gespeist, so wirken die an den beiden Windungshälften angreifenden Kräfte gegeneinander und heben sich demzufolge auf. Ebenso gleichen sich auch Kräfte aus, die an der durch die   Stromanschlussleitungen --5   und   6--des   Hallgenerators gebildeten Windung angreifen. Die   Drehspule--1-   stellt sich unter der Wirkung dieses Gleichstromes im Magnetfeld des Permanentmagneten so ein, dass die Plattenebene des Hallgenerators parallel zu den Magnetfeldlinien verläuft.

   In diesem Zustand lassen sich der elektrische und der magnetische Nullpunkt des Systems durch eine Korrektur mittels einer nicht gezeigten Einrichtung in   Obereinstimmung   bringen. Diese Einstellung wird durch den   Spiegel--3--erleichtert,   wenn er von einem Lichtstrahl getroffen wird und dieser Strahl abgelenkt wird. In der Nullstellung steht die Plattenebene des Hallgenerators parallel zu den Feldlinien des Magnetfeldes. Wird nun die Drehspule mit einem elektrischen 

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 Eingangssignal beaufschlagt, so dreht sich die Drehspule gemeinsam mit dem Hallgenerator im Magnetfeld des Permanentmagneten um einen bestimmten Winkel, der dem elektrischen Eingangssignal proportional ist. Die Grösse der Induktion hängt von diesem Winkel ab und ist infolgedessen dem Eingangssignal proportional.

   An den Spannungsanschlussleitungen des Hallgenerators erscheint sodann ein verstärktes Ausgangssignal. Der Verstärkungsfaktor ist durch die Parameter des Hallgenerators sowie durch die Empfindlichkeit der Drehspule, die Induktion im Luftspalt und durch die Grösse des Speisegleichstromes des Hallgenerators bestimmt. Durch Änderung dieses Stromes kann der Verstärkungsfaktor verändert werden. Bei der Drehung des Hallgenerators im Magnetfeld des Permanentmagneten erzeugt der Strom, der die von den   Stromanschlussleitungen-5   und 6-gebildete Windung durchfliesst ein Drehmoment, das proportional dem Drehwinkel ist. Dieses Drehmoment wirkt auf die Drehspule im Sinne einer Rückführung. In ähnlicher Weise entsteht ein Drehmoment in der von den   Spannungsanschlussleitungen --7   und 8-gebildeten Windung.

   Schickt man nun einen Teil des die   Spannungsanschlussleitungen --7   und 8-- durchfliessenden Stromes in entsprechender Richtung über den   Widerstand --9-- und   die   Spulenanschlussleitungen--10, 11--durch   die Drehspule so bekommt man die Möglichkeit, das erwähnte Rückführmoment welches zu Veränderungen der Empfindlichkeit führt, teilweise oder völlig zu kompensieren. Eine negative Rückführung wirkt sich günstig auf die Vibrationsfestigkeit des Messgerätes aus. 



   Mit der Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, ein hochempfindliches und vibrationsfestes Messgerät zu bauen. Die Beeinflussung der Drehspulen durch zusätzliche Kräfte wird vollständig vermieden, wodurch eine Erhöhung der Genauigkeit des Messgerätes erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Messgerät, insbesondere Galvanometer mit einem eingebauten Verstärker und mit einer in einem Magnetfeld angeordneten Drehspule, die mit einem innerhalb der Drehspule angeordneten, magnetempfindlichen Element, EMI2.1 in Richtung der Drehachse der Drehspule (1) angeordnet und an der Drehspule befestigt sind, wobei Endabschnitte der Stromanschlussleitungen (5,6) des magnetempfindlichen Elementes (2) einseitig der Drehspule (1) angeordnet und so in eine Ebene verlegt sind, dass sie zusammen mit dem magnetempfindlichen Element (2) eine Windung bilden.
AT1154069A 1969-12-11 1969-12-11 Meßgerät AT317355B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114669044A (zh) * 2022-04-11 2022-06-28 歌尔股份有限公司 力反馈模组和游戏手柄设备

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