AT316932B - Halbleiterzündvorrichtung - Google Patents

Halbleiterzündvorrichtung

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AT316932B
AT316932B AT447570A AT447570A AT316932B AT 316932 B AT316932 B AT 316932B AT 447570 A AT447570 A AT 447570A AT 447570 A AT447570 A AT 447570A AT 316932 B AT316932 B AT 316932B
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AT
Austria
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thyristor
circuit
auxiliary
ignition
capacitor
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AT447570A
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Pal Magneton
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P3/00Other installations
    • F02P3/06Other installations having capacitive energy storage
    • F02P3/08Layout of circuits
    • F02P3/0876Layout of circuits the storage capacitor being charged by means of an energy converter (DC-DC converter) or of an intermediate storage inductance
    • F02P3/0884Closing the discharge circuit of the storage capacitor with semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiterzündvorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der der Ausgang eines Akkumulators über einen Zündschalter an den Eingang eines 
 EMI1.1 
 Hilfskondensator enthält, wobei dem Hilfskondensator gegebenenfalls eine Zenerdiode parallelgeschaltet und in dem Entladekreis ein Hilfsthyristor vorgesehen ist, dessen Ansteuerkreis zur Auslösung der Zündimpulse in vorgegebenen Drehstellungen der Motorwelle einen von dieser angetriebenen und in vorgegebenen Drehstellungen ausgelösten Impulsgeber enthält. 



   Bei allen Zündvorrichtungen dieser Art ist es äusserst wichtig, dass der Hauptthyristor nach der Entladung des Speicherkondensators rasch genug sperrt, damit sich der Speicherkondensator wieder genügend aufladen kann, bevor der nächste Zündimpuls eintrifft. Andernfalls tritt ein merklicher Zündleistungsabfall bei hohen Motordrehzahlen auf. 



   Aus der Schweizer Patentschrift Nr. 478341 ist eine Zündvorrichtung bekanntgeworden, bei welcher mittels einer besonderen Sperrschaltung die Sperrzeit an die jeweilige Drehzahl des Motors angepasst wird. Das Hauptanliegen dieser bekannten Vorrichtung, bei welchem als Impulsgeber ein üblicher Unterbrecher Verwendung findet, ist es, Fehlzündungen zu vermeiden, die bei Prellen des Unterbrecherkontaktes auftreten könnten. Die Vorrichtung weist sehr viele Bauteile und überdies einen   Impulsübertrager   zur Übertragung der Zündimpulse an den Hauptthyristor auf. Demzufolge ist diese Zündvorrichtung kostspielig in der Herstellung und besitzt-bedingt durch die hohe Zahl der Bauteile und den störanfälligen   Impuisubertrager-nicht   die in der Kraftfahrzeugelektronik geforderte, besonders hohe Zuverlässigkeit. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Zündvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher 
 EMI1.2 
 dem Entladekreis zwischen Hilfsthyristor und Steuerelektrode des Hauptthyristors ein Reihenwiderstand geschaltet ist, wobei der Ladevorwiderstand und der Reihenwiderstand so bemessen sind, dass nach Abklingen der Ladung des Hilfskondensators über den Hilfsthyristor ein Strom fliesst, der stets kleiner als der Haltestrom dieses Thyristors ist, wobei es von besonderem Vorteil ist, wenn zwischen Steuerelektrode und Kathode des Hauptthyristors ein Widerstand geschaltet ist. 
 EMI1.3 
 lImpulsgeber und Fig. 4a und 4b eine gegenüber Fig. 3 leicht modifizierte Schaltung. 



   Der Fig. l ist zu entnehmen, dass der Thyristor, soferne er kein Steuersignal erhält, stets in den gesperrten 
 EMI1.4 
 durch den Thyristor so eingestellt, dass er den   Wert--IH--nicht überschreiten   kann, so ist der Thyristor nur dann geöffnet, wenn ihm das entsprechende Steuersignal zugeführt wird. Diese Eigenschaft des Thyristors wird bei der erfindungsgemässen Zündvorrichtung ausgenutzt. 



   Gemäss Fig. 2 ist der Ausgang eines   Akkumulators --16-- über   einen   Zündschalter --15-- an   den Eingang eines   Spannungswandlers --14-- geschaltet,   dessen Ausgangsspannung nach Gleichrichtung durch eine   Gleichrichterdiode--13--an   einen   Speicherkondensator--11--gelangt. Diesem   Speicherkondensator ist als Entladestromkreis die Serienschaltung eines Hauptthyristors--10--und der Primärwicklung einer Zündspule --12-- angeschlossen. Zur Zündung des   Hauptthyristors --10-- ist   ein Steuerkreis vorhanden, der einen über einen   Lade-Vorwiderstand--17--an   den Akkumulator angeschlossenem   Hilfskondensator ¯   enthält.

   Zur Stabilisierung der Spannung des   Kondensators--1--ist   diesem eine Zenerdiode--3parallelgeschaltet (strichliert gezeichnet), die jedoch bei geringeren Anforderungen auch weggelassen sein kann. In dem Entladekreis des Hilfskondensators befindet sich ein   Photo-Hilfsthyristor--2-,   dessen Steuerelektrode über einen   Widerstand--4--mit   der Kathode verbunden ist.

   Zwischen den   Hilfsthyristor--2-und   die Steuerelektrode des   Hauptthyristors--10--ist   ein   Reihenwiderstand--5--geschaltet.   Dabei sind der   Reihenwiderstand--5--und   der   Ladevorwiderstand--17--so   bemessen, dass nach dem Abklingen der Ladung des   Hilfskondensators --1-- über   den   Hilfsthyristor--2--ein   Strom fliesst, der stets kleiner als der   Haltestrom-lu-dièses   Thyristors ist. Zwischen Steuerelektrode und Kathode des Hauptthyristors-10-ist ein Widerstand--18--geschaltet, welcher definierte Potentialverhältnisse schafft und das Schaltverhalten verbessert.

   Zur Steuerung des   Hilfsthyristors--2--ist   eine   Drehblende--6--auf   die Welle des Verteilers   --8-- aufgesetzt   und eine   Lichtquelle--7--so   angeordnet, dass ihr Licht durch die Blendenöffnungen auf den Photo-Hilfsthyristor fallen kann. Von der Sekundärwicklung der   Zündspule --12-- gelangt   die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Hochspannung über den   Verteiler--8--jeweils   an die   Zündkerzen --9--.   



   Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen : Der Hilfskondensator --1-- wird über den Lade-Vorwiderstand--17--aus dem Akkumulator--16--aufgeladen, wobei die Maximalspannung durch die   Zenerdiode --3-- festgelegt ist, In   dem Augenblick, in welchem durch die Offnungen der   Blende--6--   ein Lichtimpuls auf den   Photothyristor --2-- fällt, öffnet   dieser und der Hilfskondensator --1-- entlädt sich über den   Widerstand --5-- und   die Steuerelektrode des   Hauptthyristors --10-- gegen   Masse. Unter der Wirkung dieses Entladestromeb öffnet der   Hauptthyristor--10--,   der   Speicherkondensator --11-- entlädt   
 EMI2.1 
    -9--.

   Der Dimensionierung--2-- sofort   geschlossen und der   Kondensator --1-- von   neuem geladen. 



   Die übrigen Einzelheiten der Zündvorrichtung sind in bekannter Weise ausgebildet. Der
Speicherkondensator --11-- etwa wird über die Gleichrichterdiode--13--auf eine Spannung von etwa
300 V aufgeladen. 



   Die Schaltung nach Fig. 3 bzw. 3b unterscheidet sich von der vorhergehenden in erster Linie durch eine etwas andere Ausbildung des Steuerkreises. Die   Ankerwicklung-106-eines   induktiven Impulsgebers   - -107--,   welcher auf der Welle des   Verteilers --8-- sitzt,   ist einerseits mit der Kathode eines Hilfsthyristors   - -102--,   anderseits über einen   Widerstand --4-- an   die Steuerelektrode des Hilfsthyristors gelegt.

   Bei der
Ausführung nach Fig. 3a ist der   Ankerwicklung-106-noch   eine   Zenerdiode --206-- parallelgeschaltet,   wogegen bei der Variante nach   Fig. 3b   eine   Diode --306-- in Serie   mit dem   Widerstand --4-- liegt.   Die   Zenerdiode --206-- bzw.   die   Diode --306-- stellen   sicher, dass der   Thyristor --102-- nur   Impulse richtiger Polung erhält. Dem Hilfsthyristor --102-- ist überdies ein   Kondensator --103-- parallelgeschaltet,   der zum rascheren Schliessen des Thyristors beiträgt.

   Auch in diesem Fall wird der Gesamtwiderstand des
Steuerkreises, in welchem der Lade-Vorwiderstand--17--, der Tyhristor mit dem Parallelkondensator --103-- und der Widerstand --5-- in Reihe geschaltet sind, so bemessen, dass nach Abklingen der Ladung des Hilfskondensators über die Steuerelektrode des Hauptthyristors kein Strom fliessen kann, der grösser als der   Haltestrom--IN--des Hilfsthyristors--102--ist.   Auch sonst entspricht die Funktion völlig dem vorhin beschriebenen Beispiel. 



   Die Schaltung nach Fig. 4a bzw. 4b unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, dass der   Spannungswandler --14-- eine   getrennte   Wicklung--19--zur   Versorgung des Steuerkreises aufweist. Von dieser Wicklung führt eine   Gleichrichterdiode-20-zu   einem Siebkondensator --21--, an dessen positiven Belag der Steuerkreis mit seinem Lade-Vorwiderstand --17-- angeschlossen ist. Dem Hilfsthyristor-102ist hier kein Kondensator parallelgeschaltet. An Stelle des Widerstandes--4-- (Fig. 3a, 3b) ist ein Widerstand   --114-- zwischen   Steuerelektrode und Kathode des Hilfsthyristors geschaltet. 



   Die Funktion der Schaltung gleicht der oben beschriebenen. Die besondere Schaltung des Widerstandes --114-- kann unter gewissen Bedingungen günstig im Zusammenhang mit den Kennlinien des Hilfsthyristors sein. Die Speisung des Steuerkreises aus einer eigenen Wandlerwicklung stellt eine vorteilhafte Möglichkeit der Spannungsversorgung dar, wobei der   Siebkondensator-21-die   Welligkeit des einweg-gleichgerichteten Stromes herabsetzt. 



   Es soll noch erwähnt werden, dass der Steuerkreis auch über einen Spannungsteiler versorgt werden kann, der parallel zum Eingang des   Wandlers --14-- oder   zum Ausgang des Wandlers (nach der Gleichrichterdiode   - -13--)   geschaltet ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Halbleiterzündvorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der der Ausgang eines Akkumulators über einen Zündschalter an den Eingang eines Gleichspannungswandlers geschaltet ist, an dessen Ausgang der Ladekreis eines Speicherkondensators und diesem parallel als Entladestromkreis die Serienschaltung eines Hauptthyristors und der Primärwicklung einer Zündspule angeschlossen sind, und wobei zur Zündung des Hauptthyristors ein Steuerkreis vorhanden ist, der einen über einen Lade-Vorwiderstand an den Akkumulator bzw.
    an den Gleichspannungswandler angeschlossenen Hilfskondensator enthält, wobei dem Hilfskondensator gegebenenfalls eine Zenerdiode parallelgeschaltet und in dem Entladekreis ein Hilfsthyristor vorgesehen ist, dessen Ansteuerkreis zur Auslösung der Zündimpulse in vorgegebenen Drehstellungen der Motorwelle einen von dieser angetriebenen und in vorgegebenen Drehstellungen ausgelösten Impulsgeber enthält, EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT447570A 1970-05-19 1970-05-19 Halbleiterzündvorrichtung AT316932B (de)

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