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Die bis heute bekannten Geräte und Maschinen zum Reinigen stark verschmutzter und verölter Maschinenteile und der auf Automaten hergestellten Massenartikel haben den Nachteil, dass die Teile nur gewaschen werden. Da dies entweder mit ätzenden Flüssigkeiten oder heissen Laugen ausgeführt wird, bestehen für die ausführenden Personen Gefahren, die zu gesundheitlichen Schäden Anlass geben. Die von Hand aus oder in kleinen Geräten ausgeführten Reinigungsarbeiten, die meist mit leicht flüchtigen und auch leicht brennbaren Mitteln ausgeführt werden, sind besonders gefährlich und unrentabel.
Die mit heissen Laugen betriebenen Reinigungsmaschinen haben den Nachteil, dass die zu reinigenden Teile durch eine Klapptür, die nach längerem Gebrauch meist nicht mehr dicht schliesst, mit Handschuhen aus der heissen Maschine herausgenommen werden, oder mit besonders konstruierten Wagen zu einer Abspülstelle gefahren werden müssen, um Laugenreste zu entfernen. Ausserdem haben diese Apparate oder Maschinen den Nachteil, dass das Filter des Saugkorbes infolge des abgespülten Schmutzes und öles leicht verstopft und deswegen des öfteren gereinigt werden muss, was grossen Zeitaufwand erfordert.
Die Erfindung setzt sich nun zum Ziel, eine Einrichtung zu schaffen, die ein wechselseitiges, gründliches Reinigen und danach eine Spülung ohne Verlust und ohne Abkühlung der Reinigungslauge sowie ohne Gefahr für das Bedienungspersonal gewährleistet und zugleich alle die oben genannten Mängel beseitigt. Das wird dadurch erreicht, dass im Unterteil der Maschine ein Pumpenaggregat sowie ein zu beheizender Aufnahmebehälter für die Reinigungsflüssigkeit angeordnet ist.
Parallel zur Oberkante des Unterteiles ist ein als Rost ausgebildeter Drehtisch mit an der unteren Seite desselben verlängerten Prallflächen angeordnet. Unter diesen befindet sich beiderseits der Achse des Drehtisches ein dehnbares Düsenrohr mit an den der Achse zugewendeten Seiten befindlichen Stifträdern, die lose drehhend auf den Düsenrohren angeordnet sind. Sie dienen dem wechselseitigen Transport des Drehtisches und infolge ihrer Schrägstellung zur Bespülung der zu reinigenden Gegenstände von unten.
Am Drehtisch sind zwei gegenüberliegende Zapfen angebracht, welche die Stifträder in drehende Bewegung setzen, bis ein innen in der Stiftradnabe befindlicher Anschlag die Düsenrohre um eine Viertelumdrehung schwenkt und gleichzeitig den Drehtisch zum Halten bringt, wobei der dadurch entstehende nach oben gerichtete Strudel das Waschgut auch in den kleinsten Bohrungen reinigt und den Drehtisch in entgegengesetzte Drehrichtung bringt.
Da dieser Wechsel im gleichmässigen Rhythmus erfolgt und ein sinnvoll angeordnetes Düsensystem das Reinigungsgut auch seitlich und von oben besprüht, wobei die seitlichen Düsenrohre nicht senkrecht angeordnet sind, sondern sich in an sich bekannter Weise kreuzend gegenüber befinden, damit die Wasserstrahlen sich gegenseitig nicht brechen können, wird ein besseres Reinigungsergebnis erzielt.
Das heisse Reinigungsmittel gelangt über das Pumpenaggregat in das Düsensystem und wird nach Bespülung des Reinigungsgutes unterhalb des Drehtisches und des Düsensystems in einem muldenförmigen, schräg eingesetzten Zwischenboden aufgefangen, an dessen tiefster Stelle ein Dreiweghahn angeordnet ist. An der höchsten Stelle ist durch eine Überdeckung eine Öffnung geschaffen, um auch bei unsachgemässer Bedienung einen Rückfluss des Waschmittels zu gewährleisten. Der Dreiweghahn ist dazu bestimmt, die Waschflüssigkeit in den beheizten Aufnahmebehälter zu leiten, während beim Spülvorgang das Wasser in die Schleuse, oder bei Verwendung von Rostschutzmittelbeigabe in die entsprechenden Behälter abgeleitet wird.
Ein innen vor dem Dreiweghahn eingehängtes und leicht zu reinigendes Filter sorgt dafür, dass gröbere Verunreinigungen nicht in den Waschmittelbehälter gelangen können.
Der Oberteil der Maschine besteht aus einer geschlossenen Haube, die mit innen oder aussen befindlichen Presskolben hydraulisch oder pneumatisch gehoben wird. Die Haube legt sich in eine im Unterteil mit Dichtung versehene Nut ein, die so konstruiert ist, dass keine Flüssigkeit nach aussen abfliessen kann.
Auch der Oberteil besitzt an seiner inneren Unterkante Vorrichtungen, die das Abtropfen von Spritzflüssigkeit an der Bedienungsseite verhindern, um das Bedienungspersonal zu schützen.
Die Zeichnungen stellen nun ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, u. zw. zeigt Fig. l die Maschine in Vorderansicht im Schnitt nach der Linie A-B, die Fig. 2 in Seitenansicht im Schnitt nach der
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Auf dem Träger-3a-befindet sich das als Bügel ausgebildete Düsenrohr-11-mit den seitlich angelenkten sich schräg kreuzenden Düsenrohren-10, 10'-, die vom Oberteil --2-- abgedeckt werden.
Die Düsenrohre-5, 5', 10, 10'und 11-werden durch das Pumpenaggregat --12-- gespeist. Das rückfliessende Wasch- oder Spülmittel wird durch die Mulde --13-- aufgefangen und über den Dreiweghahn
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--14-- in den Unterteil--l--oder auch nach aussen abgeleitet. Dabei sorgt das Filter--16--zur Zurückhaltung gröberer Unreinigkeiten. Da die Mulde-13-an der höchsten Seite offen zum Unterteil - steht, dient die Abdeckung-15-zur Ableitung der Lauge in die Mulde-13--, falls ein Bedienungsfehler vorliegt.
Das Filter --17-- an der Saugleitung des Pumpenaggregates-12-ist mit dem Mantel-IS-- umgeben, um das auf der Lauge schwimmende Öl bei niederen Stand nicht an das Filter --17-- gelangen zu lassen. Das Düsenrohr--19--dient zur Ausspülung des Filters--17--, ohne dass dasselbe ausgebaut werden muss.
Die Presskolben--20, 20', 20", 20"'--, die hydraulisch oder pneumatisch in Funktion gesetzt werden können, heben den Oberteil--2--zur Beschickung der Maschine, wobei der Falz--21--im Unterteil
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ausgebildet ist, dient.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wasch- und Spülmaschine für verschmutzte und verölte Metallteile, insbesondere Auto-Maschinen- und
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abgedeckt ist, sich über der Mulde (13) ein Träger (3a) mit einem darauf gelagerten Drehtisch (3) mit an der Unterseite desselben befindlichen Prallflächen (4) sowie Düsenrohren (5,5') befinden, die innerseits in den Lagern mit den Anschlägen (9,9'), anderseits in der Düsenrohrleitung (11) drehbar gelagert sind, und an den an der Drehtischnabe (3) mit den daran angelenkten Zapfen (7,7') befindlichen Enden Düsenrohre (5,5') mit den darauf drehbar gelagerten Stifträdern (6,6') besitzen, wobei die Düsenrohre (5,5') mit den feststehenden Anschlagzapfen (8,8') und auch die Stifträder (6,6') innen Keilanschläge besitzen.
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