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Die Erfindung betrifft eine Entlüftungsanlage für die mechanische Entlüftung von Küchen und andern
Räumen in Wohnhäusern, bei der Küchenabzüge an einem Ha ptabzugskanal und die übrigen Abzüge an einem weiteren Hauptabzugskanal angeschlossen sind, welche Hauptabzugskanäle in eine gemeinsame Saugkammer münden, mit welcher Saugkammer ein Abzugsgebläse verbunden ist, wobei die Entlüftungsströme von den
Küchen mittels einer Drossel reguliert werden.
Die Installation einer zentralen Abzugsanlage zur mechanischen Entlüftung von Apartmenthäusern stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber den konventionellen Anlagen dar, bei denen der Luftabzug durch eine selbsttätige, vorwiegend thermische Luftumwälzung erfolgte.
Der minimale Luftwert von 80 m3/h für Küchen mit mechanischer Ventilation erwies sich aber zur
Erzielung einer ausreichenden Entlüftung beim Kochen einer Mahlzeit als zu gering und ungenügend. Zur
Erzielung einer ausreichenden Frischluftmenge ist der Luftwert mindestens auf 250 bis 300 m3/h zu vergrössern.
Ein ständiger Luftzug dieser Grössenordnung in normalen Räumen ist im Hinblick auf die Vergrösserung der Heizkosten und einer unvorhersehbaren Zufuhr von Frischluft sowie der daraus resultierenden Abzugsphänomene nicht diskutierbar. Es sollte stattdessen versucht werden, den Luftstrom dann zu vergrössern, wenn die Notwendigkeit, beispielsweise das Zubereiten einer Mahlzeit, vorliegt.
In Wohnungen, bei denen eine solche Möglichkeit besteht, sind Sauggebläse in der Küche installiert. Die Gebläse befinden sich entweder in einer Abzugsöffnung der Küche oder neuerdings in Verbindung mit einer sogenannten Küchenhaube über dem Kochgerät. Diese letztere Ausführung gewährleistet die besten Ergebnisse bei einer vorgegebenen Luftmenge. Derartige mit dem Gebläse in der Küche angebrachten Hauben sind allerdings nur in Einfamilienhäusern gebräuchlich, da bei einer gemeinsamen Abzugsanlage für verschiedene Wohnungen derartige Installationen Störungen der normalen Druckverhältnisse hervorrufen würden.
Tatsache ist, dass wenn verschiedene Küchenventilatoren in einen gemeinsamen Abzugsstrang blasen, in diesem durch den Betrieb eines oder mehrerer Gebläse ein Überdruck erzeugt wird, der einen Rückfluss der abgesaugten Luft in die angeschlossenen Räume erzeugt, in denen kein Gebläse montiert oder in denen die Gebläse nicht eingeschaltet sind.
Diese Probleme existieren in Einfamilienhäusern nicht, da hier normalerweise die Abzugskanäle in die Atmosphäre münden. Es stellen sich aber auch hier andere Probleme. Die aus der Küche abgesaugte Luft ist durch Frischluft aus der Wohnung zu ersetzen, die bei geschlossenen Fenstern durch undichte Stellen in Wänden oder Fensterrahmen od. ähnl. hauptsächlich aber durch Entlüftungskanäle im Baderaum und in den Toiletten angesaugt wird. Die schlechte Luft dieser Räume strömt demzufolge in die Küche. Insbesondere dem letzteren Problem wurde eine besondere Beachtung geschenkt.
Die Mehrzahl der neu gebauten Apartmenthäuser sind mit einer mechanischen Luftabzugsanlage ausgerüstet, welches im allgemeinen für eine Luftmenge von 80 m3/h in Küchen ausgelegt ist und keine Möglichkeit besteht, diese Luftmenge partiell zu vergrössern.
Ferner ist die Anordnung einer Drosselklappe im Abzugskanal von Küchenabzugshauben bekannt. Es wurde auch schon vorgeschlagen, bei Entlüftungssystemen mit geregeltem Abzugsgebläse bei jedem an die Hauptabzugskanäle angeschlossenen Abzugskanal eine Drossel vorzusehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Entlüftungsanlage für Küchen in Apartmenthäusern und Einfamilienhäusern zu schaffen, mit dem die abgesaugte Luftmenge nach Bedarf, beispielsweise bei der Bereitung des Essens über den bei normaler Entlüftung notwendigen Wert gesteigert wird. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass über den Küchenherden je eine am erstgenannten Hauptabzugskanal angeschlossene Abzugshaube ohne Abzugsgebläse angeordnet ist, die mit einer abwärts gerichteten Absaugefläche und einem Filter vorgesehen ist, und dass in einem an die Haube angeschlossenen Abzugskanal eine Drossel mit einer Öffnung für Normalabsaugung vorgesehen ist, welche Drossel voll geöffnet werden kann, um beim Kochen erhöhte Absaugung zu erzielen.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist vorgesehen, dass der an die Abzugshaube angeschlossene Abzugskanal im Anschluss an die Drossel einen geraden Teil aufweist.
Die Erfindung macht es in Apartmenthäusern möglich, eine gleichzeitige Steigerung der Abzugsluftmenge zu erreichen und gestattet weiterhin eine Verbesserung der Bedingungen in Einfamilienhäusern.
Weiters wird eine effektive Entlüftungsanlage in Apartmenthäusern geschaffen, bei welcher sich in jeder Küche eine Abzugshaube befindet, die die Möglichkeit eines erhöhten Absaugens beim Kochen ermöglicht, ohne dass jede einzelne Abzugshaube mit einem separaten Abzugsgebläse versehen werden muss. Gleichzeitig wird der Vorteil erzielt, dass das Risiko eines entgegengesetzten Zugs in andern Räumen eliminiert worden ist. Schlechte Luft aus z. B. Toiletten und Badezimmern könnte sonst in die übrigen Räume der Wohnung hereingeführt werden, welches Risiko besonders dann gross ist, wenn die Abzugshaube in jeder Küche mit einem Abzugsgebläse versehen ist.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen genauer beschrieben.
Es zeigen : Fig. l eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Entlüftungsanlage, Fig. 2 eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Entlüftungsanlage für mehrstöckige Gebäude, Fig. 3 die Konstruktion einer Drossel im Schnitt und Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil der Drossel nach Fig. 3.
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Die Demonstration der Wirkungsweise der erfindungsgemässen Lüftungsanlage und die Darstellung der auftretenden Probleme und ihrer Lösung wird an Hand der Fig. l gezeigt. Mit --A und B-sind Räume
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auf, welches in einer Stellung entlang dem Umfang des Absaugkanals abdichtet und in seiner zweiten Stellung den Absaugkanal frei lässt. Das Drosselblatt weist eine zentrale Öffnung auf, durch welche in der ersten Stellung
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Entfernen einer grösseren Luftmenge als normal aus dem Raum--B--, ohne das normale Absaugen aus dem Raum--A-zu beeinträchtigen, geht in der folgenden Weise vor sich :
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durch die Drossel--H--gesteuert.
Während des normalen Absaugens von Luft aus dem Raum--B--ist die Drossel-J--in diejenige ihrer Endstellungen eingestellt, bei welcher das Drosselblatt entlang des Umfanges abdichtet, wodurch die abgesaugte Luft in einem gleichförmigen, keine Turbulenzerscheinungen aufweisenden oder Geräusch entwickelnden Strom durch die zentrale Öffnung in der Drossel strömt.
Zwecks Vergrösserung der Luftabsaugung aus dem Raum --B--wird die Drossel--J--in ihre zweite Endstellung gebracht, bei welcher der Strömungskanal voll geöffnet ist. Infolge der Anordnung des Absauggebläses-F-wird der über die Drossel-H-fliessende Luftstrom nur sehr geringfügig durch diese Vergrösserung beeinflusst und der Unterdruck im Kanal --E-- wird nicht beeinflusst. Das gleichmässige Absaugen aus dem Raum-A--wird ohne merkliche Änderung fortgesetzt.
Das gleichmässige Absaugen des Raumes--A--erfolgt ohne jegliche offensichtliche Veränderung. Es wurde ein System für einen Raum--A--und einen Raum--B--beschrieben. Ebenso ist dieses System für eine beträchtliche Anzahl von Räumen--A und/oder B--anwendbar ; jede Gruppe ist mit einer oder mehreren Leitungen--C oder D-zu verbinden.
In Fig. 2 ist die Anordnung einer erfmdungsgemässen Entlüftungsanlage in einem mehrstöckigen Gebäude dargestellt. Ein Zentralgebläse--l--bewirkt die Absaugung von einer Vielzahl von Küchenhauben--2--, die durch einen gemeinsamen Kanal --3-- miteinander in Verbindung stehen. Das Gebläse sorgt für die Entlüftung weiterer Abzugsanschlüsse --4--. beispielsweise aus Toiletten und Bädern, die durch einen gemeinsamen Kanal --5-- mit ihm verbunden sind. Prinzipiell kann eine wahlweise Anzahl von Kanälen --3 und 5--vorhanden sein. Die Mündungen der Kanäle --3 und 5-- und das Abzugsgebläse--l--sind an einer Saugkammer--6--angeordnet.
Das Gebläse ist derart druckgesteuert, dass in der Saugkammer --6-- ein gleichbleibender Unterdruck besteht.
Auch die Kanäle --3 und 5--sind so dimensioniert, dass bei einer gleichzeitig gesteigerten Absaugung in mehreren Küchenhauben der Druckabfall in diesen Kanälen gegenüber dem jeweiligen Widerstand in einer Küchenhaube und andern Abzugsstellen vernachlässigbar klein ist. Die Regelung des gleichbleibenden Unterdruckes in der Saugkammer --6-- durch das Gebläse kann mit verschiedenen Mitteln erzielt werden, beispielsweise in der Weise, dass ein Druckimpulsgeber-7-auf einen Servomotor --8-- einwirkt, der über einen Drehzahlregler die Drehzahlen des Gebläses oder die Stellung eines Drehschiebers im Gebläseeinlass oder die Betätigung einer sogenannten, dem Gebläse parallelgeschalteten Rückflussdrossel vorgesehen ist.
Die Haube besteht aus einem Gehäuse mit einer Saugöffnung, in die ein das Fett der Abgase absorbierender Filter eingesetzt
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Steuereinrichtung betätigbar ist. An die Verbindungsöffnung des Rohres --11-- ist ein gerader Kanal --18-angeschlossen.
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freie Luftströmung abgebremst und das Risiko einer sekundären Geräuschbildung verringert werden kann.
Natürlich kann die Drossel in irgendeiner passenden Form ausgebildet sein. Beispielsweise ist solch eine Drossel in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
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--14-- montiert,Luftdichtung--16--, beispielsweise in Form eines Schlauches, angeordnet und besitzt einen äusseren Durchmesser, der sich geringfügig über den äusseren Durchmesser des Drosselblattes--14--erstreckt, so dass bei einer Bewegung des Drosselblattes in die Schliessposition die Dichtung unter einer durch die Durchmesserdifferenz geschaffenen Druckwirkung sich fest zwischen den Umfang des Drosselblattes--14und derRohrwandung des Drosselkanals oder dicht an den Drehpunkten des Drosselblattes einpresst.
Diese Ausführung bewirkt bei geschlossener Stellung eine wirksame Abdichtung des Umfanges des Drosselblattes --14-- gegenüber den Rohrwänden.
Zentrisch im Drosselblatt--14--ist eine stationäre Öffnung--17--mit weich abgerundeten Rändern vorgesehen, die so ausgestaltet ist, dass ihr Mundstück in Richtung eines imaginären mit seiner Achse senkrecht auf der Ebene des Drosselblattes--14--stehenden Zentralzylinders zeigt. In geschlossener Stellung ist das
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Öffnung die Luft in einem gut definierten Strom mit minimaler Turbulenz hindurchtritt, ohne dabei störende Geräusche zu verursachen.
Die Menge der über eine Küchenhaube abgesaugten Luft sollte zwischen einer Grundentlüftung von 30 bis 40 m3/h bis zu einer vergrösserten Entlüftung von 250 bis 300 m3/h verändert werden können. Bei einer Verstärkung des Abzuges in einer oder mehreren Küchenhauben werden die übrigen Einrichtungen durch den Kanal--3-nicht merkbar beeinflusst, so dass der normale Abzug in andern Küchenhauben und andern Abzugsstationen erhalten bleibt. Eine Vorbedingung für die Vermeidung einer Veränderung der abgesaugten Luftmenge besteht darin, dass ein bestimmter Unterdruck an der Innenseite der Abzugsstelle konstant bleibt.
Infolge der Tatsache, dass das Vakuum in den Kanälen--3 und 5-so konstant als möglich gehalten wird (unabhängig von der Gesamtabzugsmenge der Anlage und der Ausführung der Küchenhaube--2--) ist es bei einem gleichbleibenden Unterdruck im Kanal--3--möglich, die Luftmenge durch eine von Hand zu betätigende Einstellvorrichtung zwischen einer Normalentlüftung von 30 bis 40 m3/h und einer gesteigerten Entlüftung von 250 bis 300 m3/h zu verstellen. Eine weitere an die Küchenhaube zu stellende Forderung besteht darin, dass bei normalem Abzug von 30 bis 40 m3/h kein störender Lärm entsteht.
Bezüglich des Geräusches in der Küchenhaube bei erhöhtem Abzug ist es vorteilhaft, dass in Verbindung mit einer Sichtanzeige ein deutliches Sauggeräusch geschaffen wird, das anzeigt, dass in der Haube ein verstärkter Saugzug besteht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Entlüftungsanlage für die mechanische Entlüftung von Küchen und andern Räumen in Wohnhäusern, bei der Küchenabzüge an einem Hauptabzugskanal und die übrigen Abzüge an einem weiteren Hauptabzugskanal angeschlossen sind, welche Hauptabzugskanäle in eine gemeinsame Saugkammer münden, mit welcher Saugkammer ein Abzugsgebläse verbunden ist, wobei die Entlfügungsströme von den Küchen mittels einer
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erstgenannten Hauptabzugskanal (3) angeschlossene Abzugshaube (2) ohne Abzugsgebläse angeordnet ist, die mit einer abwärts gerichteten Absaugefläche und einem Filter versehen ist, und dass in einem an die Haube angeschlossenen Abzugskanal (18) eine Drossel (14) mit einer Öffnung (17) für Normalabsaugung vorgesehen ist, welche Drossel voll geöffnet werden kann, um beim Kochen erhöhte Absaugung zu erzielen.
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