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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum fernsehmässigen Abtasten von in einer Hellphase beleuchteten Filmen, wogegen in der darauffolgenden Dunkelphase das projizierte Bild am Aufnahmeschirm entsprechend dessen Speichereffektes gespeichert bleibt, wobei das vom Schirm abgegebene Ausgangssignal anschliessend verstärkt wird.
Bei solchen Verfahren wird im allgemeinen die Dunkelphase durch eine Verschlussblende hervorgerufen, die den Film für eine kurze Zeit abdunkelt. Während eines Teiles der Dunkelphasen wird dabei der Film weiterbewegt. Es sind aber auch schon Verfahren beschrieben worden, bei denen die Hell- bzw. Dunkelphasen durch stroboskopartiges Aufflammen bzw. Verlöschen der Beleuchtungseinrichtung für den Film hervorgerufen wurden. Normalerweise ist die Dunkelphase im Verhältnis zur Bildrücklaufzeit einer Fernsehröhre ziemlich lang, so dass die Abtastung der Bildröhre bereits begonnen hat, wenn die Dunkelphase noch immer andauert. Dies kann stellenweise Helligkeitsverluste bzw. horizontale schwarze Balken am Bildschirm ergeben, wobei diese Balken im Falle, dass Projektorlauf und Abtastung der Fernsehröhre nicht miteinander synchronisiert sind, über den Bildschirm flimmern.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden, und dies gelingt dadurch, dass während der Dunkelphase die Verstärkung entgegen der Abnahme der Speicherung vergrössert wird. Auf diese Weise werden nicht nur die oben geschilderten Schwierigkeiten behoben, sondern es wird darüber hinaus noch der Vorteil erzielt, dass auf eine Synchronisierung des Projektionsgerätes mit der Abtastung der Fernsehröhre überhaupt verzichtet werden kann. Überdies ist es möglich, gegebenenfalls die Dunkelphase des Projektionsgerätes zu verlängern, wobei sich die Abnutzung der rasch bewegten Teile, wie Greifer usw., verringert und auch der Lauf des Gerätes leiser wird. Da der Störabstand im allgemeinen gross genug ist, besteht auch nicht die Gefahr, dass durch dieses Gegensteuern der Verstärkung starke Störungen auftreten.
Obwohl das erfindungsgemässe Verfahren auch durch eine mechanische Steuerung der Verstärkung verwirklicht werden könnte, so ist doch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ausgehend von einer solchen mit einer Beleuchtungseinrichtung für einen von einem Antrieb bewegbaren Film, einem optischen System zum Projizieren der Filmbilder auf einen mit einem Zeilenkippgerät ausgestatteten Fernsehkameraschirm mit Speichereffekt, an den ein Verstärker angeschlossen ist, vorzugsweise dadurch gekennzeichnet, dass eine Regeleinrichtung zum Zuführen einer die Verstärkung erhöhenden Regelspannung während der Dunkelphase mit dem Verstärker verbunden ist. Auf diese Weise wird trägheitslos und auf elektrischem Wege die Verstärkung in der dem erfindungsgemässen Verfahren entsprechenden Weise geregelt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Fig. 1 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemässen Verfahrens, wogegen die Fig. 2 und 3 zwei erfindungsgemässe Ausführungsbeispiele zeigen. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen zwei Signale in einer Einrichtung gemäss Fig. 3.
Im Diagramm gemäss Fig. 1 ist auf der Abszisse die Zeit-t--, auf der Ordinate die Spannung--U-- aufgetragen. Die Kurve--l--veranschaulicht die Abnahme des Speichereffektes, wobei die Funktion des Signalstromverlustes im interessierenden Zeitraum etwa einer e-Funktion entspricht.
Um nun beim Abtasten eines Filmes während der Dunkelphase, die durch das Schliessen eines Verschlusses oder durch das Erlöschen einer stroboskopisch aufflammenden Lampe hervorgerufen wird, dünklere Stellen am Monitorschirm zu vermeiden, wird während der Dunkelphase die Verstärkung entgegen der Abnahme der Speicherung vergrössert. Diese Vergrösserung entspricht der Kurve--2--, wobei sich aus der Addition der Kurven-l, 2-eine Gerade-3-ergibt, die einer gleichbleibenden Spannung entspricht. Normalerweise wird die Dunkelphase lediglich eine Zeit --t1-- betragen, innerhalb welcher der Signalspannungsabfall und die entgegengerichtete Verstärkung bei weitem nicht so gross ist, dass sich eine bedeutende Verschlechterung des Störabstandes ergibt.
Die Kurve --2-- entspricht etwa dem Verlauf der Ladespannung an einem Kondensator, und es kann sich demgemäss im einfachsten Fall um ein stets gleichbleibendes Programm zur Steuerung des Verstärkers handeln, das immer zu Anfang der Dunkelphase abzulaufen beginnt.
Fig. 2 veranschaulicht eine Einrichtung mit einem solchen Programm, wobei ein Film --4-- durch eine Filmbühne --5-- hindurchgezogen und dabei von einer Projektionslampe--6--beleuchtet wird. Der Strahlengang führt über ein durch zwei Linsen--7, 8-- angedeutetes Objektiv auf den Schirm einer Fernsehkameraröhre --9--. Zum Antrieb des Filmes --4-- dient im dargestellten Ausführungsbeispiel eine
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Im Strahlengang befindet sich ein Spiegel der einen Teil der Strahlen der Lampe-6-auf einen lichtelektrischen Wandler --12-- lenkt. Somit erhält dieser lichtelektrische Wandler-12-während der Hellphase Licht, wogegen er während der Dunkelphase unbeleuchtet bleibt. Auf diese Weise wird der Beginn der Dunkelphase festgestellt. Es können jedoch an Stelle der beschriebenen Einrichtung auch mit der Umlaufblende--10--Schaltkontakte, z. B. Schleifkontakte verbunden sein, die synchron mit der Dunkelphase ein Signal abgeben.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel läuft das vom lichtelektrischen Wandler--12--kommende Signal
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über eine Verstärker-Begrenzerstufe--13--, die einen Rechteckimpuls einem Programmschalter--14-- zuführt, der dann eine Programmstufe--15--ansteuert. Die Programmstufe--15--gibt anschliessend ein Regelprogramm entsprechend der Kurve --2-- in Fig. 1 während der Dauer der Dunkelphase ab, wobei in einer, gegebenenfalls auch einstellbaren, Regelstufe--16--die Verstärkung des Vorverstärkers--19-- gesteuert wird. Eine Lichtwertregelung--18--dient dazu, Belichtungsunterschiede der Filme auszugleichen.
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die gleichzeitig mit dem Film abgedunkelt wird, konstant gehalten wird.
Dadurch kann nämlich die Verstärkung in jeder Zeile exakt korrigiert werden, so dass noch längere Dunkelphasen als bei einer Einrichtung gemäss Fig. 2 zulässig sind. Eine derartige Einrichtung sei an Hand der Fig. 3 beschrieben, in der der Anschaulichkeit halber wieder die Umlaufblende--10--dargestellt ist.
Es sei jedoch erwähnt, dass sich gerade die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung besonders für den stroboskopischen Betrieb eignet, wobei der Film --4-- kontinuierlich gefördert
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einerseits von der Projektionslampe--6--selbst und anderseits einem Schlitz--20--in der Filmbühne --5-- gebildet, der entweder ähnlich wie in Fig.
2 auf einen lichtelektrischen Wandler--12--mit den gleichen Nachleuchteigenschaften wie die Aufnahmeröhre --9-- abgebildet werden kann und der direkt die regelstufe --16-- beeinflusst, der aber im dargestellten Ausführungsbeispiel auf den Schirm der
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Um Störungen in Form eines weissen Balkens am Bildschirm zu vermeiden, wird zweckmässig die Zeitkonstante des Kippgerätes verkürzt und der durch den Schlitz--20--hervorgerufene Weissimpuls an Stelle der hinteren Schwarzschulter gesetzt. Fig. 4 veranschaulicht das von der Aufnahmeröhre gelieferte Signal --A--, dessen Dauer t2--der Abtastdauer für eine Zeile am Schirm der aufnahmeröhre --9-- entspricht.
Der Kurvenverlauf innerhalb eines Zeitraumes--t3--zeigt den Helligkeitsverlauf des Bildes längs einer Zeile. Hingegen bedeutet der Zeitabschnitt--t4--die gesamte Austastdauer, die normalerweise durch die volle (in Fig. 4 strichliert ergänzte) Schwarzschulter--S--ausgefüllt wird. Um nun den durch den Schlitz--20-hervorgerufenen Weissimpuls an Stelle der hinteren Schwarzschulter zu setzen, stehen herkömmlicherweise eine Zeit von etwa si. sec zur Verfügung, so dass die Abbildung des Schlitzes auf dem Schirm der Röhre--9-- kleiner als ein Zwölftel der Breite des Abtastfeldes ist.
Fig. 4 veranschaulicht, wie innerhalb eines Teilzeitraumes --t5-- die Schwarzschulter --S-- durch den Weissimpuls ersetzt wird.
Im Ausgangssignal der in Fig. 3 dargestellten Einrichtung ist es jedoch erforderlich, einerseits die Schwarzschulter wieder zu ergänzen, anderseits auch das Synchronsignal hinzuzufügen, um ein normgerechtes BAS-Signal zu erhalten. Dies geschieht in einer Impulsaddierstufe --24--, die über einen Impulsformer und -verzögerer--25-- von einer Ablenkstufe--27--für eine Ablenkeinheit--28--und eine
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normgerechte BAS-Signal, in dem im Zeitabschnitt --t3-- wieder der Helligkeitsverlauf erscheint, im Zeitabschnitt --t4-- einerseits die ergänzte Schwarzschulter--S--und anderseits innerhalb eines Teilzeitraumes-t6-der Zeilensynchronimpuls aufscheint.
Es sei erwähnt, dass bei einer Einrichtung gemäss Fig. 3 dem Regler --16-- über eine Einstelleinrichtung --26-- auch weitere Regelgrössen, beispielsweise zum Ausgleich von Fehlbelichtungen des Filmes zuführbar sind.
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