AT308210B - Verfahren zum fernsehmäßigen Abtasten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum fernsehmäßigen Abtasten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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AT308210B
AT308210B AT904671A AT904671A AT308210B AT 308210 B AT308210 B AT 308210B AT 904671 A AT904671 A AT 904671A AT 904671 A AT904671 A AT 904671A AT 308210 B AT308210 B AT 308210B
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AT
Austria
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film
screen
image
photoelectric converter
light source
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Application number
AT904671A
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English (en)
Inventor
Kurt Ing Boehm
Original Assignee
Eumig
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/36Scanning of motion picture films, e.g. for telecine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum fernsehmässigen Abtasten von in einer Hellphase beleuchteten Filmen, wogegen in der darauffolgenden Dunkelphase das projizierte Bild am Aufnahmeschirm entsprechend dessen Speichereffektes gespeichert bleibt, wobei das vom Schirm abgegebene Ausgangssignal anschliessend verstärkt wird. 



   Bei solchen Verfahren wird im allgemeinen die Dunkelphase durch eine Verschlussblende hervorgerufen, die den Film für eine kurze Zeit abdunkelt. Während eines Teiles der Dunkelphasen wird dabei der Film weiterbewegt. Es sind aber auch schon Verfahren beschrieben worden, bei denen die Hell- bzw. Dunkelphasen durch stroboskopartiges Aufflammen bzw. Verlöschen der Beleuchtungseinrichtung für den Film hervorgerufen wurden. Normalerweise ist die Dunkelphase im Verhältnis zur Bildrücklaufzeit einer Fernsehröhre ziemlich lang, so dass die Abtastung der Bildröhre bereits begonnen hat, wenn die Dunkelphase noch immer andauert. Dies kann stellenweise Helligkeitsverluste bzw. horizontale schwarze Balken am Bildschirm ergeben, wobei diese Balken im Falle, dass Projektorlauf und Abtastung der Fernsehröhre nicht miteinander synchronisiert sind, über den Bildschirm flimmern. 



   Durch die Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden, und dies gelingt dadurch, dass während der Dunkelphase die Verstärkung entgegen der Abnahme der Speicherung vergrössert wird. Auf diese Weise werden nicht nur die oben geschilderten Schwierigkeiten behoben, sondern es wird darüber hinaus noch der Vorteil erzielt, dass auf eine Synchronisierung des Projektionsgerätes mit der Abtastung der Fernsehröhre überhaupt verzichtet werden kann. Überdies ist es möglich, gegebenenfalls die Dunkelphase des Projektionsgerätes zu verlängern, wobei sich die Abnutzung der rasch bewegten Teile, wie Greifer usw., verringert und auch der Lauf des Gerätes leiser wird. Da der Störabstand im allgemeinen gross genug ist, besteht auch nicht die Gefahr, dass durch dieses Gegensteuern der Verstärkung starke Störungen auftreten. 



   Obwohl das erfindungsgemässe Verfahren auch durch eine mechanische Steuerung der Verstärkung verwirklicht werden könnte, so ist doch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ausgehend von einer solchen mit einer Beleuchtungseinrichtung für einen von einem Antrieb bewegbaren Film, einem optischen System zum Projizieren der Filmbilder auf einen mit einem Zeilenkippgerät ausgestatteten Fernsehkameraschirm mit Speichereffekt, an den ein Verstärker angeschlossen ist, vorzugsweise dadurch gekennzeichnet, dass eine Regeleinrichtung zum Zuführen einer die Verstärkung erhöhenden Regelspannung während der Dunkelphase mit dem Verstärker verbunden ist. Auf diese Weise wird trägheitslos und auf elektrischem Wege die Verstärkung in der dem erfindungsgemässen Verfahren entsprechenden Weise geregelt. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.   Fig. 1   ist ein Diagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemässen Verfahrens, wogegen die Fig. 2 und 3 zwei erfindungsgemässe Ausführungsbeispiele zeigen. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen zwei Signale in einer Einrichtung gemäss Fig. 3. 



   Im Diagramm gemäss   Fig. 1   ist auf der Abszisse die Zeit-t--, auf der Ordinate die   Spannung--U--   aufgetragen. Die Kurve--l--veranschaulicht die Abnahme des Speichereffektes, wobei die Funktion des Signalstromverlustes im interessierenden Zeitraum etwa einer e-Funktion entspricht. 



   Um nun beim Abtasten eines Filmes während der Dunkelphase, die durch das Schliessen eines Verschlusses oder durch das Erlöschen einer stroboskopisch aufflammenden Lampe hervorgerufen wird, dünklere Stellen am Monitorschirm zu vermeiden, wird während der Dunkelphase die Verstärkung entgegen der Abnahme der Speicherung vergrössert. Diese Vergrösserung entspricht der   Kurve--2--,   wobei sich aus der Addition der   Kurven-l,     2-eine     Gerade-3-ergibt,   die einer gleichbleibenden Spannung entspricht. Normalerweise wird die Dunkelphase lediglich eine   Zeit --t1-- betragen,   innerhalb welcher der Signalspannungsabfall und die entgegengerichtete Verstärkung bei weitem nicht so gross ist, dass sich eine bedeutende Verschlechterung des Störabstandes ergibt. 



   Die   Kurve --2-- entspricht   etwa dem Verlauf der Ladespannung an einem Kondensator, und es kann   sich demgemäss im einfachsten Fall um ein stets gleichbleibendes Programm zur Steuerung des Verstärkers handeln, das immer zu Anfang der Dunkelphase abzulaufen beginnt.   



   Fig. 2 veranschaulicht eine Einrichtung mit einem solchen Programm, wobei ein   Film --4-- durch   eine   Filmbühne --5-- hindurchgezogen   und dabei von einer Projektionslampe--6--beleuchtet wird. Der Strahlengang führt über ein durch zwei Linsen--7, 8-- angedeutetes Objektiv auf den Schirm einer   Fernsehkameraröhre --9--.   Zum Antrieb des   Filmes --4-- dient im   dargestellten Ausführungsbeispiel eine 
 EMI1.1 
 



   Im Strahlengang befindet sich ein Spiegel der einen Teil der Strahlen der   Lampe-6-auf   einen lichtelektrischen   Wandler --12-- lenkt.   Somit erhält dieser lichtelektrische   Wandler-12-während   der Hellphase Licht, wogegen er während der Dunkelphase unbeleuchtet bleibt. Auf diese Weise wird der Beginn der Dunkelphase festgestellt. Es können jedoch an Stelle der beschriebenen Einrichtung auch mit der   Umlaufblende--10--Schaltkontakte, z. B.   Schleifkontakte verbunden sein, die synchron mit der Dunkelphase ein Signal abgeben. 



   Im dargestellten Ausführungsbeispiel läuft das vom lichtelektrischen   Wandler--12--kommende   Signal 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 über eine   Verstärker-Begrenzerstufe--13--,   die einen Rechteckimpuls einem   Programmschalter--14--   zuführt, der dann eine Programmstufe--15--ansteuert. Die   Programmstufe--15--gibt   anschliessend ein Regelprogramm entsprechend der   Kurve --2-- in Fig. 1   während der Dauer der Dunkelphase ab, wobei in einer, gegebenenfalls auch einstellbaren,   Regelstufe--16--die   Verstärkung des   Vorverstärkers--19--   gesteuert wird. Eine Lichtwertregelung--18--dient dazu, Belichtungsunterschiede der Filme auszugleichen. 
 EMI2.1 
 die gleichzeitig mit dem Film abgedunkelt wird, konstant gehalten wird.

   Dadurch kann nämlich die Verstärkung in jeder Zeile exakt korrigiert werden, so dass noch längere Dunkelphasen als bei einer Einrichtung gemäss Fig. 2 zulässig sind. Eine derartige Einrichtung sei an Hand der Fig. 3 beschrieben, in der der Anschaulichkeit halber wieder die   Umlaufblende--10--dargestellt   ist.

   Es sei jedoch erwähnt, dass sich gerade die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung besonders für den stroboskopischen Betrieb eignet, wobei der   Film --4-- kontinuierlich   gefördert 
 EMI2.2 
 einerseits von der Projektionslampe--6--selbst und anderseits einem   Schlitz--20--in   der Filmbühne   --5--   gebildet, der entweder ähnlich wie in Fig.

   2 auf einen lichtelektrischen   Wandler--12--mit   den gleichen Nachleuchteigenschaften wie die Aufnahmeröhre --9-- abgebildet werden kann und der direkt die regelstufe --16-- beeinflusst, der aber im dargestellten Ausführungsbeispiel auf den Schirm der 
 EMI2.3 
 
Um Störungen in Form eines weissen Balkens am Bildschirm zu vermeiden, wird zweckmässig die Zeitkonstante des Kippgerätes verkürzt und der durch den Schlitz--20--hervorgerufene Weissimpuls an Stelle der hinteren Schwarzschulter gesetzt. Fig. 4 veranschaulicht das von der Aufnahmeröhre gelieferte Signal --A--, dessen Dauer t2--der Abtastdauer für eine Zeile am Schirm der aufnahmeröhre --9-- entspricht. 



  Der Kurvenverlauf innerhalb eines Zeitraumes--t3--zeigt den Helligkeitsverlauf des Bildes längs einer Zeile. Hingegen bedeutet der Zeitabschnitt--t4--die gesamte Austastdauer, die normalerweise durch die volle (in   Fig. 4   strichliert ergänzte)   Schwarzschulter--S--ausgefüllt   wird. Um nun den durch den Schlitz--20-hervorgerufenen Weissimpuls an Stelle der hinteren Schwarzschulter zu setzen, stehen herkömmlicherweise eine Zeit von etwa   si. sec   zur Verfügung, so dass die Abbildung des Schlitzes auf dem Schirm der   Röhre--9--   kleiner als ein Zwölftel der Breite des Abtastfeldes ist. 



     Fig. 4   veranschaulicht, wie innerhalb eines Teilzeitraumes --t5-- die Schwarzschulter --S-- durch den Weissimpuls ersetzt wird. 



   Im Ausgangssignal der in Fig. 3 dargestellten Einrichtung ist es jedoch erforderlich, einerseits die Schwarzschulter wieder zu ergänzen, anderseits auch das Synchronsignal hinzuzufügen, um ein normgerechtes BAS-Signal zu erhalten. Dies geschieht in einer Impulsaddierstufe --24--, die über einen Impulsformer und   -verzögerer--25-- von einer Ablenkstufe--27--für   eine   Ablenkeinheit--28--und   eine 
 EMI2.4 
 normgerechte BAS-Signal, in dem im Zeitabschnitt --t3-- wieder der Helligkeitsverlauf erscheint, im Zeitabschnitt --t4-- einerseits die ergänzte Schwarzschulter--S--und anderseits innerhalb eines   Teilzeitraumes-t6-der   Zeilensynchronimpuls aufscheint. 



   Es sei erwähnt, dass bei einer Einrichtung gemäss Fig. 3 dem Regler --16-- über eine Einstelleinrichtung --26-- auch weitere Regelgrössen, beispielsweise zum Ausgleich von Fehlbelichtungen des Filmes zuführbar sind. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum fernsehmässigen Abtasten von in einer Hellphase beleuchteten Filmen, wogegen in der <Desc/Clms Page number 3> darauffolgenden Dunkelphase das projizierte Bild am Aufnahmeschirm entsprechend dessen Speichereffektes gespeichert bleibt, wobei das vom Schirm abgegebene Ausgangssignal anschliessend verstärkt wird, EMI3.1 Speicherung vergrössert wird.
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Beleuchtungseinrichtung für einen von einem Antrieb bewegbaren Film, einem optischen System zum Projizieren der Filmbilder auf einem mit einem Zeilenkippgerät ausgestatteten Fernsehkameraschirm mit Speichereffekt, an den ein Verstärker EMI3.2 ;
    Regeleinrichtung eine Einrichtung (15), vorzugsweise einen Kondensator, zur Abgabe einer die Verstärkung nach einer e-Funktion erhöhenden Regelspannung aufweist. EMI3.3 zum Abdunkeln einer auf den lichtelektrischen Wandler (9) projizierten Lichtquelle (6) synchron mit dem Film (4) vorgesehen ist, wobei die Regeleinrichtung (16) eine Schaltung (22) zum Konstanthalten des Weisswertes der Abbildung der Lichtquelle auf dem lichtelektrischen Wandler (9) aufweist. EMI3.4 Fernsehkameraschirmes (9) als lichtelektrischen Wandler die Zeitkonstanten des Zeilenkippgerätes durch Verkürzung des Zeilenrücklaufes entsprechend einem Ersatz der hinteren Schwarzschulter durch den der Abbildung der Lichtquelle entsprechenden Weissimpuls bemessen sind. EMI3.5 Regeleinrichtung (16) mindestens einen weiteren Steuereingang (26), vorzugsweise zum Nachsteuern der Bildhelligkeit, aufweist.
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