AT307759B - Unmagnetische Legierung auf Kupfergrundlage - Google Patents

Unmagnetische Legierung auf Kupfergrundlage

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Publication number
AT307759B
AT307759B AT472071A AT472071A AT307759B AT 307759 B AT307759 B AT 307759B AT 472071 A AT472071 A AT 472071A AT 472071 A AT472071 A AT 472071A AT 307759 B AT307759 B AT 307759B
Authority
AT
Austria
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sep
alloy
magnetic
copper
nickel
Prior art date
Application number
AT472071A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexei Vasilievich Bobylev
Kapitolina Arseniev Goryacheva
Alla Vasilievna Chernikova
Original Assignee
Gni I Pi Splavov I Obrabotki T
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/06Alloys based on copper with nickel or cobalt as the next major constituent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/01Alloys based on copper with aluminium as the next major constituent

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hard Magnetic Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft Legierungen, die in Geräten für Magnettonaufnahme und-Wiedergabe als unmagnetische Einlagen im Spalte der Magnetköpfe sowie als Federwerkstoff zur Anwendung gelangen. 



   Zu diesem Zweck wird bisher eine Berylliumbionze folgender Zusammensetzung (in Gewichtsprozent) benutzt : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Beryllium <SEP> 1, <SEP> 9-2, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Nickel <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 0. <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Kupfer <SEP> Rest
<tb> 
 
Die Verwendung der genannten Bronze wird jedoch durch deren ausserordentliche Giftigkeit und teuere Herstellung gehindert. In diesem Zusammenhang beträgt ja die zulässige Berylliumkonzentration in der Luft der Arbeitsräume 0, 001 mg/m3. Bei der Arbeit mit der Berylliumbronze ist gewöhnlich der Gehalt an Beryllium in der Luft viel grösser, was schwere Vergiftungen der Arbeitenden zur Folge hat. 



   Als Werkstoff für unmagnetische Einlagen und Federn kommt auch eine Legierung der folgenden Zusammensetzung (in Gewichtsprozent) in Frage : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Nickel <SEP> 12, <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 14, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Aluminium <SEP> 2, <SEP> 5- <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Mangan <SEP> 2, <SEP> 5-3, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Chrom <SEP> 1, <SEP> 0- <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kupfer <SEP> Rest
<tb> 
 
Die Güte und der Umfang der Magnettonaufnahme sind von der Grösse und Vollkommenheit der unmagnetischen Einlagen der Magnetköpfe abhängig ; diese Einlagen müssen eine Dicke von 1, 5 bis   2 jim   aufweisen. 



  Die Gütekontrolle der Einlagen wird visuell unter dem Mikroskop vorgenommen. 



   Die oben erwähnte Legierung ohne Giftwirkung entspricht allen Anforderungen, welche an die Werkstoffe für unmagnetische Einlagen gestellt werden, ist aber silberfarben und ähnelt dadurch der Farbe des Magnetwerkstoffes von Magnetköpfen, was die visuelle Gütekontrolle der Einlagen unter dem Mikroskop erschwert. 



   Die Silberfarbe der genannten Legierung ist durchaus kein Hindernis für deren Verwendung als Federwerkstoff. Ein hoher Gehalt der Legierung an Nickel aber. der etwa   14, 81o   erreichen kann, verteuert diese, wodurch die breite Anwendung der Legierung zur Federherstellung eingeschränkt wird. 



   Die Aufgabe der Erfindung bestand in der Entwicklung einer billigeren unmagnetischen Legierung auf Kupfergrundlage, die hohe mechanische Eigenschaften aufweist und eine Farbe hat, die sich von jener der Magnetwerkstoffe der Magnetköpfe unterscheidet. 



   Es wird eine   unmagnetischelegierung   aufKupfergrundlage vorgeschlagen, die Nickel, Aluminium, Mangan und Chrom enthält. Das kennzeichnende Merkmal dieser Legierung besteht darin, dass die Legierungsbestandteile in folgenden Mengen (in Gewichtsprozent) darin enthalten sind : 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> Nickel <SEP> 4, <SEP> 5-4, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Aluminium <SEP> 4, <SEP> 5-4, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Mangan <SEP> 2, <SEP> 5-3, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Chrom <SEP> 0, <SEP> 7-1, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kupfer <SEP> Rest
<tb> 
 
Die erfindungsgemässe Legierung besitzt eine gelbe Farbe und lässt sich dadurch von der Farbe des magnetischen Werkstoffes in Magnetköpfen unterscheiden sowie ermöglicht, ungehindert die Gütekontrolle der unmagnetischen Einlagen unter dem Mikroskop durchzuführen. 



   Der Preis der Legierung wird durch Verminderung des Nickelgehaltes bis auf 4, 5 bis po gegenüber 12, 2 bis   14, 8%   der bekannten Legierung herabgesetzt, und es entsteht die Möglichkeit der breiteren Verwendung dieser neuen Legierung auch als Werkstoff für die Herstellung von Federn. 



   Zum besseren Verständnis des Erfindungsgegenstandes werden nachstehend Beispiele der möglichen Zusammensetzungen der vorgeschlagenen Legierung sowie die Beschreibung deren Eigenschaften angegeben. 



    Beispiel l : Die Legierung kann folgende Zusammensetzung aufweisen (in Gewichtsprozent) :    
 EMI1.4 
 
<tb> 
<tb> Nickel <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Aluminium <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Mangan <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Chrom <SEP> 0, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> Kupfer <SEP> Rest
<tb> 
   Beispiel 2 : Die Legierung kann folgende Zusammensetzung aufweisen (in Gewichtsprozent) :    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Nickel <SEP> 4, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> Aluminium <SEP> 4, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> Mangan <SEP> 2, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> Chrom <SEP> 0, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Kupfer <SEP> Rest
<tb> 
 Beispiel 3:

   Die Legierung kann nun von der Zusammensetzung (in Gewichtsprozent) sein : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Nickel <SEP> 4, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Aluminium <SEP> 4, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Mangan <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Chrom <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kupfer <SEP> Rest
<tb> 
 
Da die Anteile der einzelnen Bestandteile in einem sehr engen Bereich liegen, sind die Eigenschaften der in den Beispielen 1, 2,3 angegebenen Legierungen einander sehr ähnlich. 



   Nachstehende Tabelle gibt die mechanischen Eigenschaften der genannten Legierung wieder. 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Nach <SEP> dem
<tb> Mechanische <SEP> Dimension <SEP> Abschrecken <SEP> Kaltwalzen <SEP> Anlassen <SEP> : <SEP> 
<tb> Eigenschaft <SEP> imension <SEP> bei <SEP> 850 C <SEP> 2 <SEP> h <SEP> bei <SEP> 400 C
<tb> 1. <SEP> V <SEP> ickersh rte <SEP> kp/mm2 <SEP> 87 <SEP> 222 <SEP> 295
<tb> 2. <SEP> Zugfestigkeit <SEP> kp/mm2 <SEP> 47 <SEP> 78 <SEP> 117
<tb> 3. <SEP> Dehnung <SEP> % <SEP> 43 <SEP> 8 <SEP> 4
<tb> 
 
Die erfindungsgemässe Legierung ist unmagnetisch, besitzt hohe Formbarkeit, die eine Folie von guter Qualität mit einer Dicke bis 2   jum   herzustellen gestattet. 



   Durch Verwendung der neuentwickelten Legierung als Einlagen in Magnetköpfen wird der Frequenzgang des Gerätes verbessert, die Amplitude der Impulswiedergabe vergrössert und die Amplitudenstreuung herabgesetzt. 



   Die Prüfung der Legierung in den Geräten für Magnettonaufnahme und-Wiedergabe hat gezeigt, dass die Abnutzung der erfindungsgemässen Legierung etwa der des magnetischen Werkstoffes nahekommt. Damit wird vermieden, dass in der unmagnetischen Einlage sich eine Vertiefung bildet, was seinerseits die hochqualitative Betriebsdauer des Magnetkopfes verlängert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Unmagnetische Legierung auf Kupfergrundlage, die Nickel, Aluminium, Mangan, Chrom enthält, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung (in Gewichtsprozent) : EMI2.4 <tb> <tb> Nickel <SEP> 4, <SEP> 5-4, <SEP> 9 <SEP> <tb> Aluminium <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 4. <SEP> 9 <SEP> <tb> Mangan <SEP> 2, <SEP> 5-3, <SEP> 0 <tb> Chrom <SEP> 0, <SEP> 7-1, <SEP> 0 <SEP> <tb> Kupfer <SEP> Rest <tb>
AT472071A 1971-06-01 1971-06-01 Unmagnetische Legierung auf Kupfergrundlage AT307759B (de)

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