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Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit zwei Waschzonen, von denen die eine zur Aufnahme von heiklem Geschirr, wie Teller, Gläser u. dgl., wogegen die andere zur Aufnahme von Kochtöpfen u. dgl. bestimmt ist, wobei in jeder dieser Zonen mindestens eine Spritzvorrichtung vorgesehen ist, welche
Spritzvorrichtungen von einer einzigen Pumpe gespeist werden, und wobei in der zur Spritzvorrichtung in der Waschzone für das heikle Geschirr führenden Leitung ein programmgesteuertes Absperrorgan vorgesehen ist.
Gegenstand des Patentes Nr. 293675 ist eine derartige Geschirrspülmaschine, bei welcher in an sich bekannter Weise beide Waschzonen in einem gemeinsamen Spülraum mit einem einzigen gemeinsamen Ablauf angeordnet und durch eine Trennwand teilweise voneinander getrennt sind, wobei das Absperrorgan temperaturabhängig gesteuert ist und den Waschlaugenfluss in die das heikle Geschirr aufnehmende Waschzone bei Erreichen einer vorbestimmten Temperatur absperrt.
Es hat sich nun gezeigt und stellt den Gegenstand der Erfindung dar, dass die Wirksamkeit des Spülvorganges dann stark erhöht werden kann, wenn zur Behandlung der Kochtöpfe eine konzentriertere Waschmittellösung (mit stärkerer chemischer Wirkung) bzw. ein sehr aggresives Waschmittel verwendet wird, die bzw. das im allgemeinen zur Behandlung von Keramik- bzw. Glasgeschirr unratsam ist.
Aus der österr. Patentschrift Nr. 259172 ist es bekannt, in einer Geschirrspülmaschine zwei Behälter für verschiedene Reinigungsmittel vorzusehen, welche Behälter nebeneinander angeordnet und als Einheit zusammengebaut sind.
Eine solche Anordnung wäre für eine Maschine der eingangs erwähnten Art nicht günstig und die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass in weiterer Ausgestaltung der Geschirrspülmaschine nach dem Patent Nr. 293675 in der Tür der Maschine in einer dem Raum bzw. der Zone zur Aufnahme der Kochtöpfe u. dgl. entsprechenden Höhe eine zusätzliche Waschmitteleinspülvorrichtung vorgesehen ist, welche zur Zugabe des in ihr enthaltenen Waschmittels zu der Waschlauge in der Phase des Waschprogrammes, in welcher die das heikle Geschirr enthaltende Zone von der Wirkung der Waschlauge ausgeschlossen ist, steuerbar ist. Durch die getrennte Anordnung der Waschmitteleinspülvorrichtungen an der Tür der Maschine in verschiedenen Höhen entsprechend den beiden Zonen des Wasch- bzw.
Spülraumes ist die Zuführung des jeweiligen Waschmittels in die zugehörige Zone einfach und sicher, und das heikle Geschirr wird in der beabsichtigten Weise geschont. Vorzugsweise ist die zusätzliche Waschmitteleinspülvorrichtung in an sich bekannter Weise durch das Programmsteuergerät und/oder durch einen Thermostaten steuerbar, d. h. sie wird beispielsweise zufolge der Temperaturerhöhung in der für die Kochtöpfe bestimmten Zone betätigt. Wenn die Steuerung elektrisch vom Programmsteuergerät aus erfolgt, ist es zweckmässig und vorzuziehen, dass die vom Programmsteuergerät erteilte Steuerung zur Betätigung der zweiten Waschmitteleinspülvorrichtung gleichzeitig mit der Unterbrechung des Waschlaufenzuflusses in die das heikle Geschirr enthaltende Zone einsetzt.
Die Steuerung einer Einrichtung zum Einbringen von Spülmittel als Zusatz zur Spülflüssigkeit über ein Programmsteuergerät oder in Abhängigkeit von der in der Maschine herrschenden Temperatur ist aus der österr. Patentschrift Nr. 237842 bekannt.
Es ist klar, dass bei der erfindungsgemässen Geschirrspülmaschine die Wahl der einen oder andern Alternative für die Steuerung der zusätzlichen Waschmitteleinspülvorrichtung von andern Perametern abhängt, u. zw. hauptsächlich von der Behandlungstemperatur in den beiden Zonen und von der Temperaturzunahme in jener Phase, in der nur die Kochtöpfe behandelt werden.
Auf diese Weise ist es möglich, trotz des Vorhandenseins eines einzigen hydraulischen Kreislaufes und gegebenenfalls eines einzigen Waschmittels innerhalb ein und desselben Waschprogrammes zwei differenzierte Spülbehandlungen durchzuführen, bei denen nicht nur die Spültemperaturen für das heikle Geschirr und für die Kochtöpfe verschieden sind, sondern auch der Grad der chemischen Aggressivität der Waschlauge unterschiedlich ist.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht.
Fig. l zeigt in perspektivischer Ansicht die erfindungsgemässe Geschirrspülmaschine und Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Maschine nach Fig. 1.
Die erfindungsgemässe Maschine ist von der gleichen Art wie jene nach dem Patent Nr. 293675 und umfasst ein Aussengehäuse--600--, innerhalb welchem eine Wanne--610--angeordnet ist, deren Innenraum mittels einer Trennwand--613--der im Stammpatent beschriebenen Art in zwei Zonen-611 und 612-unterteilt ist, die zur Aufnahme von Kochtöpfen bzw. von heiklem Geschirr bestimmt sind. Die Mittel zur Abtrennung der beiden Zonen sind von der gleichen Art wie im Stammpatent beschrieben und dargestellt.
Am Boden der Wanne --610-- ist eine Mulde-614-zur Aufnahme der Waschlauge vorgesehen, die über zweckmässige und nicht dargestellte Ventilorgane durch die Saugleitung--615--einer Umlaufpumpe --616-- bzw. durch die Saugleitung-650-einer Ablasspumpe-651-abgesaugt wird.
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Spritzarme mit Düsen versehen sind, durch welche die Waschlauge gegen das heikle Geschirr bzw. die Kochtöpfe gespritzt wird, wobei zur Aufnahme des Geschirres entsprechende Gestelle-652 bzw. 653-vorgesehen sind, die zweckmässig aus den entsprechenden Behandlungszonen herausziehbar bzw. in dieselben einschiebbar sind.
Die Spritzarme-617 und 618-werden über eine gemeinsame Leitung --619-- gespeist, in der
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entsprechende Mittel vorgesehen sind, um zum gewünschten Zeitpunkt die Waschlaugenzufuhr zum Spritzarm - -618-- und somit in die das heikle Geschirr enthaltende Zone--612--zu unterbrechen.
Um den Zutritt zu der Wanne--610--zu ermöglichen, ist eine aufklappbare Tür --654-- vorgesehen, in welcher das Programmsteuergerät--655--, die normale Waschmitteleinspülvorrichtung --656-- und eine
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gegebenenfalls unter der Kontrolle eines Thermostaten --659-- durch das Programmsteuergerät--655-- gesteuert.
Es versteht sich jedoch, dass im Rahmen der Erfindung zur Steuerung der zusätzlichen Waschmitteleinspülvorrichtung --656-- beliebige Einrichtungen verwendet werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geschirrspülmaschine mit zwei Waschzonen, von denen die eine zur Aufnahme von heiklem Geschirr, wie Teller, Gläser u. dgl., wogegen die andere zur Aufnahme von Kochtöpfen u. dgl. bestimmt ist, wobei in jeder dieser Zonen mindestens eine Spritzvorrichtung vorgesehen ist, welche Spritzvorrichtungen von einer einzigen Pumpe gespeist werden, wobei in der zur Spritzvorrichtung in der Waschzone für das heikle Geschirr führenden Leitung ein programmgesteuertes Absperrorgan vorgesehen ist, beide Waschzonen in einem gemeinsamen Spülraum mit einem einzigen gemeinsamen Ablauf angeordnet und durch eine Trennwand teilweise voneinander getrennt sind und wobei das Absperrorgan temperaturabhängig gesteuert ist und den Waschlaugenfluss in die das heikle Geschirr aufnehmende Waschzone bei Erreichen einer vorbestimmten Temperatur absperrt,
nach Patent Nr.393675, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tür (654) der Maschine in einer dem Raum bzw. der Zone (611) zur Aufnahme der Kochtöpfe u. dgl. entsprechenden Höhe eine zusätzliche Waschmitteleinspülvorrichtung (657) vorgesehen ist, welche zur Zugabe des in ihr enthaltenen Waschmittels zu der Waschlauge in der Phase des Waschprogrammes, in welcher die das heikle Geschirr enthaltende Zone (612) von der Wirkung der Waschlauge ausgeschlossen ist, steuerbar ist.
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