AT305853B - Rauchfilter - Google Patents

Rauchfilter

Info

Publication number
AT305853B
AT305853B AT588970A AT588970A AT305853B AT 305853 B AT305853 B AT 305853B AT 588970 A AT588970 A AT 588970A AT 588970 A AT588970 A AT 588970A AT 305853 B AT305853 B AT 305853B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
smoke
sleeve
end part
plug
outlet
Prior art date
Application number
AT588970A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Reynolds Tobacco Co R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reynolds Tobacco Co R filed Critical Reynolds Tobacco Co R
Application granted granted Critical
Publication of AT305853B publication Critical patent/AT305853B/de

Links

Landscapes

  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Filter für einen Raucherartikel,   z. B.   eine Zigarette. 



   Angesichts der zunehmenden Beliebtheit von Filterzigaretten stehen die Zigarettenhersteller vor dem Problem, ein Filter zu schaffen, das einerseits einen guten Filterwirkungsgrad hat und anderseits nicht die Gesamtkosten der Herstellung der Zigarette unzulässig erhöht. Es sind schon verschiedene Filterzigaretten vorgeschlagen worden, die jedoch infolge von verschiedenen, auf ihre Ausbildung zurückzuführende Eigenschaften einen oder mehrere der nachstehenden Nachteile haben :

   a) Die Filterzigaretten bestanden aus zahlreichen Bestandteilen, so dass ihre Herstellung kompliziert und zeitraubend war. b) Viele Bestandteile des Filters waren kompliziert ausgebildet, nur mit hohen Kosten herstellbar und nicht für die Massenfertigung geeignet. c) Die Filter hatten einen niedrigen Wirkungsgrad und führten oft zu einem zu grossen Druckabfall, der für den Raucher unerwünscht war. d) Die Bestandteile bestimmter bekannter Filter hatten einen ungünstigen Einfluss auf den Geschmack und das Aroma des hindurchtretenden Tabakrauches. 



   Beispielsweise ist aus der Schweizer Patentschrift Nr. 431169 eine Rauchsperre von beträchtlicher Grösse im Innern des Filters mit axial angeordneten Rauchkanälen, die zu einem zentralen Rauchauslass führen, beschrieben. Aus der USA-Patentschrift Nr. 3, 318, 316 ist ein Filter mit Prallflächen bekannt, welches aus drei getrennten Elementen aufgebaut ist, deren Zusammensetzung komplizierte Arbeitsgänge erfordert. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, für einen Raucherartikel,   z. B.   eine Zigarette, ein verbessertes Filter zu schaffen, das die vorstehend angegebenen Nachteile vermeidet. 



   Das erfindungsgemässe Filter zur Verwendung mit einem Raucherartikel,   z. B.   einem Tabakstab, mit einer Rauchsperreinrichtung, welche einen Kanal zur Lenkung des Rauches durch das Filter aufweist, ist gekennzeichnet durch eine Aussenhülse aus rauchundurchlässigem Material, eine Innenhülse, die einen eintrittsseitigen und einen austrittsseitigen Endteil aufweist, radial einwärts im Abstand von der Aussenhülse angeordnet ist und mit ihr einen ersten Raumkanal begrenzt, eine Rauchsperre für den eintrittsseitigen Endteil der Innenhülse, einen Rauchaufprallkörper, der in der Innenhülse radial einwärts im Abstand von ihr stromabwärts von der Sperre angeordnet ist und eine Rauchaufprallfläche bildet, mehrere in der Innenhülse ausgebildete Rauchbeschleunigungslöcher, durch die der Rauch aus dem ersten Kanal tritt,

   um danach auf der genannten Fläche aufzuprallen, und einen zweiten Rauchkanal zum Abführen des Rauches nach dem Aufprallen auf der genannten Fläche. 



   Nach einer Ausführungsfrom der Erfindung besteht die Rauchsperre aus einem Stöpsel, der im Bereich des an dem Filter befestigten Endteiles eines Tabakstabes einen mit diesem fluchtenden, grossen, scheibenförmigen Teil besitzt und ferner einen kleinen, stabförmigen Teil, der sich von dem grossen Teil stromabwärts erstreckt, wobei ein rauchdurchlässiges Element im Bereich des kleinen Stöpselteiles mit diesem axial fluchtend angeordnet ist, die perforierte Innenhülse deren Löcher um den kleinen Stöpselteil herum angeordnet sind den Stöpsel und das rauchdurchlässige Element umgibt und die rauchundurchlässige Aussenhülse die Innenhülse mit dem genannten Ende des Stabes verbindet.

   Da dabei Teile der Innen- und der Aussenhülse im Abstand voneinander angeordnet sind und einen Kanal bilden, der am einen Ende mit dem genannten Endteil des Stabes und am andern Ende mit den Löchern in der Innenhülse in Verbindung steht, tritt Rauch aus dem Kanal mit hoher Geschwindigkeit durch die Löcher und prallt danach auf der Mantelfläche des kleinen Stöpselteiles auf, ehe er durch das rauchdurchlässige Element tritt. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besitzt die Rauchsperre einen langgestreckten, mittleren Teil, dessen Mantelfläche gegenüber jener des eintrittsseitigen Endteiles und eines verdickten, austrittsseitigen Endteiles zurückgesetzt ist, wobei der zweite Rauchkanal aus einer sich in der Längsrichtung erstreckenden Rauchaustrittsöffnung in diesen Endteil besteht und die perforierte Innenhülse, die den eintrittsseitigen und den austrittsseitigen Endteil des Stöpsels umgibt, zusammen mit dem mittleren Teil einen Kanal bildet, der mit der Austrittsöffnung in Verbindung steht ; die Löcher in der Innenhülse sind längs des angrenzenden Kanals angeordnet und unter einem Winkel gegen die Austrittsöffnung versetzt.

   Dadurch steht der zwischen Innen- und Aussenhülse ausgebildete erste Rauchkanal nur über die Löcher in der Innenhülse mit dem zweiten Rauchkanal in Verbindung. 



   In den Zeichnungen zeigt Fig. l einen grösseren Massstab in Seitenansicht einen Teil einer erfindungsgemäss ausgebildeten Filterzigarette, wobei das Filter im Längsschnitt dargestellt ist, Fig. 2 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. l die Zigarette mit einem andern Filterstöpsel, Fig. 3 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. l die Zigarette mit einem andern Filter, Fig. 4 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 3, aber in kleinerem Massstab, die Zigarette mit einer weiteren Ausführungsform des Filters, Fig. 5 in einer Seitenansicht einen Teil einer weiteren Ausführungsform des Filterstöpsels, Fig. 6 in einer Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt, eine abgeänderte Ausführungsform des Tabakstabes, Fig. 7 in einer Draufsicht einen der Bestandteile des Filters nach Fig. 3, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in   Fig. 7, Fig.

   9   im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Filters,   Fig. 10   in grösserem Massstab im Längsschnitt einen Teil einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Filters, Fig. 11 eine Abänderung der Ausführungsform nach Fig. l, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Fig. 12 in grösserem Massstab im Längsschnitt einen Teil einer weiteren Ausführungsform eines an dem Ende eines Tabakstabes angebrachten Filters gemäss der Erfindung, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie 13-13 in Fig. 12, Fig. 14 in grösserem Massstab im Längsschnitt einen Teil einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemässen Filters, das an einem Ende eines Tabakstabes befestigt ist. Fig. 15 in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie 15-15 in Fig. 14 und Fig. 16 eine Stirnansicht in Fig. 14 von rechts gesehen. 



   Fig. l zeigt eine erfindungsgemäss ausgebildete Filterzigarette--20--. Diese besitzt einen Tabakstab   --21--,   der eine geeignete Länge hat und einen Tabakkern--22--aufweist, der aus einem gepressten Tabakschnitzelgemisch besteht. Der Stab --21-- besitzt ferner eine   Aussenhülle--23--aus   üblichem, dünnem Zigarettenpapier. An dem, dem Raucher zugekehrten Endteil --21a-- des Stabes sind mehrere Löcher --24-- vorgesehen, die einen oder mehrere, den Stab umgebende Kränze bilden können, der Kranz oder die Kränze der Löcher --24-- sind in geringem Abstand von der Stirnfläche des Endteiles --21a-- des Stabes angeordnet. 
 EMI2.1 
 angeordneten Längskerben --124-- versehen ist. 



   Die Filterzigarette--20--besitzt ausser dem Tabakstab --21 oder   121--eine   Filteranordnung - 25--, die an dem dem Raucher zugekehrten Endteil --21a oder 121a--des Stabes angeordnet ist. Dabei wird als das dem Raucher zugekehrte Ende jenes Ende bezeichnet, das dem nicht gezeigten Ende entgegengesetzt ist, an dem die Zigarette angezündet wird. 



   Gemäss Fig. l besitzt das   Filter --25-- einen   rauchundurchlässigen Sperrstöpsel --26--, der 
 EMI2.2 
 
B.121--. Stromabwärts von dem grossen   Teil --26a-- erstreckt   sich ein kleiner, scheiben- oder stabförmiger Teil -26b-- der im Durchmesser um etwa 0, 508-1, 016 mm kleiner ist als der grosse Teil. 



   Bei an dem Tabakstab befestigten   Filter --25-- liegt   die eintrittsseitige Stirnfläche des grossen Teiles --26a-- satt an der Stirnfläche des Endteiles --21a oder 121a--des Tabakstabes an. Das Element --27-liegt satt an der austrittsseitigen Stirnfläche des kleinen   Teiles--26b--des   Stöpsels an (s. Fig. l). Der Stöpsel --26-- und das   Element --27- sind   satt passend von einer ersten   Hülse-28-umgeben,   welche die Teile --26 und 27--in der richtigen Lage zueinander hält und aus einem dünnen Streifen aus Papier, Metalloder Kunststoffolie bestehen kann. Die Hülse --28-- besitzt mehrere Löcher --30--, die einen Kranz bilden, der den dem kleinen   Teil--26b--des Stöpsels--26--korrespondierend   umgibt.

   Die Löcher sollen klein sein und einen Durchmesser von etwa 0, 259 mm haben. 
 EMI2.3 
 erste Hülse an dem dem Raucher zugekehrten Endteil--21a oder   121a--des   Tabakstabes zu befestigen. 



   Die Aussenhülse besteht vorzugsweise aus Mundstückpapier. Zwischen der Innenwandung der Hülse --31-- und der Aussenwandung der Hülse --28-- sind zwei dünne   Abstandhaltestreifen--32a   und 32b-angeordnet, die aus rauchundurchlässigem Material bestehen und am einen Ende der Hülse --31-- den Tabakstab und am andern Ende der   Hülse--31--das   austrittsseitige Ende der   Hülse--28--vollständig   umgeben. Diese Abstandhalter haben eine doppelte Funktion : a) Sie halten die Hülsen in der richtigen Lage zueinander, so dass ein   Kanal--33--mit   den richtigen Abmessungen vorhanden ist. b) Sie bilden Rauchsperren an entgegengesetzten Enden des Kanals. 



   Der Kanal steht an seinem eintrittsseitigen Ende mit den   Löchern-24-oder   den   Kerben --124-- in   der Aussenhülle des Tabakstabes --21 oder 121-- und an seinem austrittsseitigen Ende mit den Löchern --30-- der ersten oder   Innenhülse-28-in   Verbindung. Bei Rauchen der   Filterzigarette --20-- wird   daher der Rauch durch die Löcher --24-- in den Kanal --33-- gesaugt. 



   Am austrittsseitigen Ende des Kanals --33-- wird der Rauch so abgelenkt, dass er mit hoher Geschwindigkeit durch die   Löcher--30--der Hülse--28--in   einen zweiten Kanal--33a--tritt, der eine radiale Abmessung von etwa 0, 203-0, 381 mm besitzt. Nach dem Austritt aus den   Löchern-30-prallt   der schnellströmende Rauch auf der Mantelfläche des kleinen   Teiles--26b--auf,   so dass sich in dem Rauch enthaltene, feste und flüssige Teilchen auf dieser Mantelfläche ablagern. Nach dem Aufprall tritt der Rauch durch das   Element--27--in   den Mund des Rauchers. 



   Das in Fig. 2 gezeigte   Filter--225--unterscheidet   sich von dem Filter--25--dadurch, dass der kleine Teil--226b--des Kernes--226--mit mehreren, sich radial erstreckenden Vorsprüngen oder Erhöhungen --229-- versehen ist, die symmetrisch oder unregelmässig angeordnet sein können. Die Vorsprünge berühren die Innenwandung der ersten Hülse --228-- und stützen diese ab, so dass der   Stöpsel --226-- mit   dem Ende des Tabakstabes axial fluchtend gehalten wird. 



   Fig. 5 zeigt ein   Filter--325--,   in dem der   Stöpsel--26--gemäss Fig. l   durch einen andern Stöpsel -326-- und der Tabakstab --21-- durch einen andern Tabakstab--321--ersetzt ist, dessen Aussenhülle 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 weder Löcher --24-- noch Kerben --124-- besitzt. Der Stöpsel --326-- hat einen kleinen ringförmigen Vorsprung--330--, der durchmesserkleiner ist als der grosse   Teil--326a--,   sich von diesem stromaufwärts erstreckt und satt an die Stirnfläche des dem Raucher zugekehrten Endteiles--321a--des Stabes--321-angelegt werden kann.

   Infolgedessen ist zwischen der eintrittsseitigen Fläche des grossen Stöpselteiles --326a-und dem Endteil -321a-- des Tabakstabes ein kleiner   Ringspalt --331-- vorhanden.   Der aus der Stirnfläche des Tabakstabes --321-- axial austretende Rauch sammelt sich daher in dem   Spalt-331--,   eher er durch geeignete Löcher in der nicht gezeigten, ersten Hülse in den Kanal gelangt, der in der vorstehend an Hand des Filters --25-- beschriebenen Weise zwischen der Innen- und der Aussenhülse angeordnet ist. 



   In den Fig. 3 und 4 sind Filter --425 und 525-nach zwei weiteren Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. In beiden Fällen sind der Kern --426 oder 526-und das rauchdurchlässige Element --427 oder 
 EMI3.1 
 umgeben. 



   Die   Hülse-528-ähnelt   der   Hülse-428-,   doch fehlen die Erhöhungen --434--, An Stelle der Erhöhungen --434-- sind in dem grossen Teil --526a-- des Stöpsels --526-- sich radial erstreckende, symmetrisch angeordnete Elemente--536--angeordnet. Diese Elemente haben eine solche Länge, dass sie an der Innenwandung der   Aussenhülse--531--stützend   angreifen. Zur weiteren Abstützung der Innenhülse 
 EMI3.2 
 gemäss Fig. 2 ähneln. Die Hülse --528-- ist an ihrem austrittsseitigen Ende so erweitert, dass sie die Mantelfläche des rauchdurchlässigen   Elementes --527-- umgibt.   



   Das in Fig. 9 gezeigte Filter --600-- besitzt einen   Sperrstöpsel--631--mit   einem scheibenförmigen, eintrittsseitigen Endteil--632--und einem durchmesserkleineren, stabförmigen, austrittsseitigen Endteil --633--. Der Aussendurchmesser des Endteiles --632-- ist so bemessen, dass der   Endteil --632-- dicht   an 
 EMI3.3 
 vorhanden ist, der sich von der austrittsseitigen Stirnfläche des scheibenförmigen Endteiles --632-- bis zum Ende des Filters erstreckt. 
 EMI3.4 
 



   --626-- undIn dieser Ausführungsform hat der Stöpsel --715- einen zylindrischen, eintrittsseitigen Endteil   --715a--,   einen zylindrischen mittleren   Teil--715b--,   der durchmesserkleiner ist als der Teil --715a-und einen keilverzahnten, austrittsseitigen   Endteil--715c-.   Der   Stöpsel --715-- hat   eine Gesamtlänge von etwa 15 mm. Der Aussendurchmesser des Endteiles --715a-- ist um etwa 0, 609 mm kleiner als der Aussendurchmesser des Tabakstabes. 



   Der Aussendurchmesser des mittleren   Teiles --715b-- ist   um etwa 0, 508-0, 762 mm kleiner als der Aussendurchmesser des Endteiles --715a--. 



   Der keilverzahnte   Endteil --715c-- ist   mit mehreren   Nuten --720-- versehen.   



   Die erste   Hülse-717-umgibt   satt passend den   Endteil --715a-- und   den keilverzahnten Endteil 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 ablagern. Der   Kanal --723-- steht   an seinem austrittsseitigen Ende mit den eintrittsseitigen Enden der Nuten --720--inVerbindung. 



   Die   Nuten --720-- stehen   an ihrem austrittsseitigen Ende mit dem porösen   Körper --716-- in   Verbindung, dessen Aussendurchmesser annähernd dem Aussendurchmesser des eintrittsseitigen Endteiles --715a-- des Stöpsels entspricht und der eine axiale Länge von etwa 10 mm hat. Man kann den Körper   -   716-- aber auch weglassen oder aus einem andern geeigneten Material,   z. B.   einem gesinterten Material, herstellen. 



   Die   Hülse-717-umgibt   den   Stösel-715-und   den   Körper-716-und   bewirkt, dass die Teile   - 715   und   716--fluchtend   und satt aneinanderliegen. 



   Die   Aussenhülse--718--,   mit der das Filter an dem Ende des Tabakstabes befestigt ist, ist konzentrisch mit der Hülse --717-- im Abstand von ihr angeordnet und bildet mit ihr einen äusseren Ringkanal--724--. 



  Dieser steht an seinem eintrittsseitige Ende mit dem Tabakkern-712-in Verbindung und wird an seinem 
 EMI4.2 
 von dem Kranz der Löcher --722-- angeordnet ist. 



   Das in Fig. 11 gezeigte Filter unterscheidet sich von dem Filter gemäss Fig. 10 dadurch, dass es eine dritte   Hülse-728-besitzt,   die zwischen der   Aussenhülse-718-und   der perforierten Innenhülse-717angeordnet ist. Die Hülse --728-- hat eine doppelte Funktion : a) Sie versteift die aus Mundstückpapier bestehende   Aussenhülse--718--und   verhindert dadurch die Möglichkeit eines Eindrückens des   Kanals --724-- durch   den Lippendruck beim Rauchen. b) Sie gestattet ein Prüfen des Filters vor dem Anbringen des Tabakstabes und der Mundstückpapierhülse. 



  Wenn daher das erfindungsgemässe Filter nicht richtig aufgebaut ist und zu einem Funktionsfehler neigt, kann dieser festgestellt werden, ehe der Tabakstab mit dem Filter verbunden wird, so dass im Falle eines Ausschusses nicht auch der Tabakstab verworfen wird. 



   Das in den Fig. 12 und 13 gezeigte Rauchfilter --810-- besitzt einen rauchundurchlässigen Stöpsel   --814--,   eine erste oder Innenhülse--815--, eine zweite oder   Aussenhülse--816--und   einen   Abstandhalter-817--,   der zwischen den Hülsen angeordnet ist und sie in einem vorherbestimmten Abstand voneinander hält. 
 EMI4.3 
 sein als der Tabakkern. 



   Die bogenförmige Aussenfläche des mittleren Teiles --814b-- ist gegenüber der Mantelfläche des   Endteiles --814a-- etwas   vertieft und bildet eine Aufprallfläche für den in Form von schnell strömenden Strahlen durch das Filter tretenden Rauch. 
 EMI4.4 
 ringförmigen ersten Ringkanal--818--. Gemäss Fig. 13 ist der von der bogenförmigen Aussenfläche des mittleren Teiles --814b-- gebildete Teil --818a-- des Kanals eng : er hat eine radiale Abmessung von etwa 0, 381 mm. Der übrige Teil --818b-- des Kanals ist relativ gross. 



   Der den schmalen Teil --818a-- begrenzende Teil der Hülse --815-- ist mit mehreren Rauchbeschleunigungslöchern --820-- versehen, die in einer oder mehreren Längsreihen angeordnet sind. Je nach der Grösse der Löcher, deren Durchmesser etwa 0, 305 mm nicht übersteigen soll, können in der Hülse 10 bis 150 Löcher ausgebildet sein. 



   Die   Hülse-815-kann   aus einem dünnen Streifen aus Kunststoff, Papier oder Metallfolie in einer Dicke von z. B. 0, 0254 mm hergestellt werden und wird infolge der Wölbung der Hülse im Bereich der Löcher nicht merklich verformt, wenn Rauch durch die   Löcher-820-tritt.   



   Die Hülse --815-- ist von einer mit ihr konzentrischen Aussenhülse --816-- aus einem dünnen rauchundurchlässigen Material im Abstand umgeben. In manchen Ausführungsformen hat die Aussenhülse   - -816-- zwei Funktionen :    

 <Desc/Clms Page number 5> 

 a) Sie bildet zusammen mit der Hülse --815-- einen Ringkanal --821--. der mit dem Kanal   --818-- nur   durch die Löcher --820-- und der an seinem eintrittsseitigen Ende direkt mit dem Tabakstab in Verbindung steht. b) Sie umgibt den austrittsseitigen Endteil des Tabakstabes und verbindet das Filter mit dem Stab. 



   In andern Ausführungsformen ist dagegen das Filter mit Hilfe einer zusätzlich zu den   Hülsen-815   und 816--vorgesehenen, nicht gezeigten Aussenhülle an dem Ende des Tabakstabes befestigt. 



   In beiden Fällen tritt der Rauch in den   Kanal --821-- an   dessen eintrittsseitigem Ende ein und strömt der Rauch in dem Kanal --821-- zu dessen austrittsseitigem Ende hin. Die Strömung des Rauches in dem Kanal --821-- wird durch den Abstandhalter--817--blockiert, der den Rauch so ablenkt, dass er radial einwärts durch die   Löcher --820-- in   den   Kanal --818-- tritt. Die   Löcher sind so bemessen und ausgebildet, dass der Rauch in mehrere, schnell strömende Strahlen unterteilt wird, die direkt auf der benachbarten, bogenförmigen Fläche des mittleren Stöpselteiles --814b-- aufprallen.

   Nach dem Aufprallen der Rauchstrahlen auf der bogenförmigen Fläche wird der Rauch in zwei Teilströme geteilt, die längs je eines der auf beiden Seiten der Aufprallstelle der Strahlen liegenden Teile der bogenförmigen Fläche strömen. Infolgedessen wird die bogenförmige Fläche besser für die Ablagerung von Rauchteilchen ausgenutzt, so dass diese in dem Filter selbst bleiben und nicht an dessen Austrittsende austreten. Infolge des Grössenunterschiedes zwischen den Teilen--818a und 818b--des Kanals--818--wird die Strömung des Rauches in dem Kanalteil 
 EMI5.1 
 wird gewährleistet, dass der Rauch im wesentlichen über die ganze bogenförmige Fläche des mittleren   Stöpselteiles-814b-strömt.   



   Mit dem erfindungsgemässen Filter in einer Ausführungsform mit sechzehn Löchern, die in einer einzigen Reihe angeordnet waren und mit einem Aufprallweg (dies ist der Radialabstand zwischen einem Loch und der bogenförmigen Aussenfläche des mittleren Stöpselteiles) von 0,381 mm wurden verschiedene Versuche durchgeführt. Dabei zeigte es sich, dass nach dem Rauchen des Tabakstabes bis zum Verbrauch desselben in einer Länge von etwa 58 mm der Druckabfall in dem Filter nicht höher war als 91 mm Wassersäule und 55, 6-57, 2% des nassen Teers entfernt wurden. Die einzige Löcherreihe hatte eine Länge von etwa 7 mm, so dass die Gesamtlänge des Filters 17 mm nicht überstieg. 



   Bei der Prüfung eines erfindungsgemässen Filters, in dem an Stelle der einzigen Löcherreihe der Hülse --815-- zwei Reihen von je acht Löchern vorgesehen waren, ergab sich unter ähnlichen Bedingungen eine Erhöhung des entfernten Teeranteiles auf 58, 3% wobei der Druckabfall in dem Filter nicht höher war als 81 mm Wassersäule. 



   In beiden Ausführungsformen wurde daher ein beträchtlich grösserer Teeranteil entfernt als in den bekannten Filter, in denen nach dem Rauchen bis zu einem Verbrauch des Tabakstabes in einer Länge von mindestens 58 mm der Druckabfall nicht höher war als 91 mm. 



   Das in Fig. 14 gezeigte   Rauchfilter--910--besitzt   eine erste   Hülse --911-- aus   Mundstückpapier od. dgl., eine zweite   Hülse--912--,   die an der Innenwandung der   Hülse--911--stützend   angreift und eine 
 EMI5.2 
 
Die   Innenhülse --913-- umgibt   satt passend einen langgestreckten   Stöpsel--918--,   der einen zylindrischen, eintrittsseitigen   Endteil --920-- besitzt,   der satt an der austrittsseitigen Stirnfläche des 
 EMI5.3 
 greifen stützend an der Innenwandung der   Innenhülse --913-- an.   



   Im Abstand stromabwärts von den   Rillen --923a-- des   ersten Satzes sind im Winkel gegenüber den Rillen--923a--versetzt Rillen--924a--eines zweiten Satzes angeordnet, die dulch mehrere symmetrisch angeordnete, langgestreckte Rippen--924b--voneinander getrennt sind. Gemäss Fig. 15 und 16 sind die Rillen   --923a-- des   ersten Satzes tiefer als die Rillen --924a-- des zweiten Satzes, so dass die   Rillen --923a--   die Teilchen auffangen, die sich auf der Mantelfläche des mittleren Stöpselteiles --921-- ablagern. Dadurch wird verhindert, dass abgelagerte Teilchen bis zum Austrittsende des Filters und in den Mund des Rauchers gelangen. 



   Die Winkelversetzung der Rippen --923b und   924b-- führt   zur Bildung eines gewundenen Rauchweges in dem austrittsseitigen Endteil des Stöpsels. 



   Die   Innenhülse --913-- ist   mit mehreren kleinen   Löchern-925-versehen,   die einen Durchmesser von 0, 051-0, 305 mm haben und einen die Hülse umgebenden Kranz bilden, der mit dem mittleren Stöpselteil 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 --921-- korrespondiert. Der Kranz kann aus 10 bis 150 Löchern bestehen. 



   Die   Innenhülse --913-- und   der mittlere   Stöpselteil --921-- bilden   zusammen einen engen zweiten Ringkanal--926--. Der Radialabstand zwischen der Mantelfläche des mittleren   Stöpselteiles --921-- und   den   Löchern-925-kann   etwa   0, 0203-0, 5588   mm betragen. Durch das   Filter-910-gesaugter   Rauch 
 EMI6.1 
 der Rauch durch den   Kanal--926--und   die von den   Rillen--923a   und 924a--gebildeten, engen Kanäle weiterströmt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rauchfilter zur Verwendung mit einem Raucherartikel,   z. B.   einem Tabakstab, mit einer Rauchsperreinrichtung, welche einen Kanal zur Lenkung des Rauches durch das Filter aufweist,   gekennzeichnet durch   eine Aussenhülse (31,618, 718,816, 912) aus rauchundurchlässigem Material, eine Innenhülse (28,620, 717,815, 913), die einen eintrittsseitigen und einen austrittsseitigen Endteil aufweist, radial einwärts im Abstand von der Aussenhülse angeordnet ist und mit ihr einen ersten Rauchkanal (33,626, 724,821, 915) begrenzt, eine Rauchsperre (26,632, 715,814, 918) für den eintrittsseitigen Endteil der Innenhülse, einen Rauchaufprallkörper (26b, 633,715b, 814b, 921), der in der Innenhülse radial einwärts im Abstand von ihr stromabwärts von der Sperre angeordnet ist und eine Rauchaufprallfläche bildet,

   mehrere in der Innenhülse (28,620, 717,815, 913) ausgebildete Rauchbeschleunigungslöcher (30,622, 722,820, 925), durch die der Rauch aus dem ersten Kanal tritt, um danach auf der genannten Fläche aufzuprallen, und einen zweiten Rauchkanal (27,634, 720,814d, 922) zum Abführen des Rauches nach dem Aufprallen auf der genannten Fläche. 
 EMI6.2 


Claims (1)

  1. 920) und der Rauchaufprallkörper (26b, 633,715b, 814b, 921) koaxiale Zylinder bilden, und die Sperre einen grösseren Radius hat als der Rauchaufprallkörper. EMI6.3 Rauchaufprallkörper miteinander einstückig sind und die Innenhülse (28,620, 717,815, 913) mit der Aussenmantelfläche der Sperre (26a, 632,715a, 814a, 920) dicht verbunden ist. EMI6.4 622,722, 925) in dem austrittsseitigen Endteil der Innenhülse (28,620, 717,913) im Radialabstand angeordnet sind. EMI6.5 427,527) im Bereich des kleinen Stöpselteiles (26b, 226b, 426b, 526b) mit diesem axial fluchtend angeordnet ist ;
    dass die perforierte Innenhülse (28,228, 428,528) den Stöpsel und das rauchdurchlässige Element umgibt und dass die Aussenhülse (31,231, 431,531) die Innenhülse mit dem Ende des Tabakstabes verbindet. EMI6.6 (26,226) mit seiner Stirnfläche an der Stirnfläche des Tabakstabes satt anliegt und ein Teil der Aussenhülse (21, 231) Löcher in dem Tabakstabende überdeckt.
    EMI6.7 Abstandhalteteil (330) besitzt, der stromaufwärts von dem grossen Stöpselteil (326a) angeordnet ist, satt an der Stirnfläche des Endteiles (321a) des Tabakstabes anliegt, mit dem Endteil des Tabakstabes und dem grossen Stöpselteil axial fluchtet und im Durchmesser kleiner ist als der grosse Stöpselteil und der Endteil des Stabes, so dass Rauch aus dem Endteil des Stabes in einen von dem Abstandhalter begrenzten Ringraum (331) zwischen dem Endteil des Stabes und dem grossen Stöpselteil strömt, ehe der Rauch in den ersten Kanal tritt. EMI6.8 Stöpsel (426) umgibt, mit radialen Erhöhungen (434) versehen ist, die sich stromaufwärts von den Löchern (424) in den Kanal (433) erstrecken und sich an der Innenwandung der Aussenhülse (431) abstützen.
    EMI6.9 von den Löchern (424) eine die Hülse in Form eines geschlossenen Ringes umgebende Erhöhung (435) besitzt, die eine Rauchsperre an dem austrittsseitigen Ende des Kanals (431) bildet. EMI6.10 mehreren symmetrisch angeordneten, radialen Erhöhungen (536) versehen ist, die sich an der Innenwandung der Aussenhülse (531) abstützen. EMI6.11 Stöpsels (715) von einem keilverzahnten, austrittsseitigen Endteil (715c) gebildet wird, der mit dem Rauchaufprallkörper (715b) einstückig ist. <Desc/Clms Page number 7>
    13. Filter nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen eine Rauchsperre bildenden Abstandhalter (725), der zwischen der Innen- und der Aussenhülse (717 bzw. 718) angeordnet ist und den keilverzahnten Endteil (715c) überdeckt.
    14. Filter nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch einen aus absorptionsfähigem Filtermaterial bestehenden Körper (716), der an dem keilverzahnten Endteil (715c) satt und fluchtend anliegt und der aus dem austrittsseitigem Ende der zweiten Rauchkanalanordnung (720) austretende Rauch durchströmt. EMI7.1 Rauchsperre (814) eine Mantelfläche aufweist, die gegenüber jener des zylindrischen eintrittsseitigen Endteiles (814a) und des zylindrischen austrittsseitigen Endteiles (814c) zurückgesetzt ist ; dass der zweite Rauchkanal aus einer sich in der Längsrichtung erstreckenden Rauchaustrittsöffnung (814d) in dem austrittsseitigen Endteil (814c) besteht ;
    dass ferner die perforierte Innenhülse (815) den eintrittsseitigen und den austrittsseitigen Endteil (814a, 814b) des Stöpsels umgibt und zusammen mit seinem mittleren Teil (814b) einen Kanal (818) bildet, der mit der Austrittsöffnung (814d) in Verbindung steht, wobei die Löcher (820) in der Innenhülse (815) längs des angrenzenden Kanals (818) angeordnet und unter einem Winkel gegen die Austrittsöffnung (814d) versetzt sind. EMI7.2 wesentlichen halbzylindrisch und die den Löchern (820) der Hülse benachbarte Aussenfläche des mittleren Stöpselteiles gekrümmt ist. EMI7.3 dem austrittsseitigen Endteil (814c) des Stöpsels der Reihe der Löcher (820) im wesentlichen diametral gegenüberliegt.
    EMI7.4 austrittsseitigen Endteil (922) aufweist, der mit dem Aufprallkörper (921) einstückig ist und einen ersten Satz von Rillen (923a) besitzt, die sich über eine vorherbestimmte Strecke stromabwärts von dem Prallkörper erstrecken, und einen zweiten Satz von Rillen (924a), die im Winkel gegenüber den Rillen des ersten Satzes versetzt sind und sich von den Rillen des ersten Satzes stromabwärts erstrecken wobei die Rillen des einen Satzes tiefer sind als die Rillen des andern Satzes und wobei die Rillen der beiden Sätze (923a, 924a) mit der Innenhülse (913) unter Bildung je eines Satzes von langgestreckten, schmalen Austrittskanälen zusammenwirken, die mit der Prallfläche (921) in Verbindung stehen und Rauch von ihr wegführen.
    EMI7.5 Rillen jedes Satzes (923a, 924a) durch langgestreckte Rippen (923b, 924b) voneinander getrennt sind, die sich an der Innenhülse (913) abstützen.
AT588970A 1969-06-30 1970-06-30 Rauchfilter AT305853B (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US83774669A 1969-06-30 1969-06-30
US85041469A 1969-08-15 1969-08-15
US951570A 1970-02-09 1970-02-09
US1274570A 1970-02-19 1970-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT305853B true AT305853B (de) 1973-03-12

Family

ID=27485885

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT588970A AT305853B (de) 1969-06-30 1970-06-30 Rauchfilter

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT305853B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3116052C2 (de)
DE3011959C2 (de) Zigarettenfilter
DE69817289T2 (de) Filterzigarette und filter für eine Zigarette
DE3346559C2 (de) Auftragwalze mit innerer Zufuhr des aufzutragenden Mediums
DE3875577T2 (de) Filterstangen fuer zigaretten und zigaretten mit solchen filterstangen.
DE3522562C2 (de)
DE1657261B1 (de) Belueftungsmundstueck
DE2755720C2 (de)
DE1517314B2 (de) Filter fur Tabakrauch
DE3150078C2 (de)
DE1457591C3 (de) Spitze für Zigaretten oder dgl. Rauchwaren
AT390718B (de) Verbesserter zigarettenfilter
DE1271611B (de) Zigarette
DE3540622A1 (de) Tabakrauch-filter
DE3321080C2 (de) Zigarettenfilter
DE3601960C2 (de)
AT305853B (de) Rauchfilter
DE2409023C2 (de) Rauchware, insbesondere Zigarette
EP0109608A1 (de) Filter für Tabakwaren und Rauchutensilien
DE2427583A1 (de) Filterelement
DE2633263A1 (de) Zigarettenfilter
DE3132986A1 (de) Filtervorrichtung fuer tabakrauch
CH670358A5 (de)
DE2032422A1 (de) Rauchfilter, insbesondere für Tabakwaren. Artm: RJ. Reynolds Tobacco Co. Winston Salem, N.C. (V.StA.)
DE1965453C3 (de) Zigarettenspitze mit teersammeln dem Einsatz

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee