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Die Erfindung betrifft ein Filter für einen Raucherartikel, z. B. eine Zigarette.
Angesichts der zunehmenden Beliebtheit von Filterzigaretten stehen die Zigarettenhersteller vor dem Problem, ein Filter zu schaffen, das einerseits einen guten Filterwirkungsgrad hat und anderseits nicht die Gesamtkosten der Herstellung der Zigarette unzulässig erhöht. Es sind schon verschiedene Filterzigaretten vorgeschlagen worden, die jedoch infolge von verschiedenen, auf ihre Ausbildung zurückzuführende Eigenschaften einen oder mehrere der nachstehenden Nachteile haben :
a) Die Filterzigaretten bestanden aus zahlreichen Bestandteilen, so dass ihre Herstellung kompliziert und zeitraubend war. b) Viele Bestandteile des Filters waren kompliziert ausgebildet, nur mit hohen Kosten herstellbar und nicht für die Massenfertigung geeignet. c) Die Filter hatten einen niedrigen Wirkungsgrad und führten oft zu einem zu grossen Druckabfall, der für den Raucher unerwünscht war. d) Die Bestandteile bestimmter bekannter Filter hatten einen ungünstigen Einfluss auf den Geschmack und das Aroma des hindurchtretenden Tabakrauches.
Beispielsweise ist aus der Schweizer Patentschrift Nr. 431169 eine Rauchsperre von beträchtlicher Grösse im Innern des Filters mit axial angeordneten Rauchkanälen, die zu einem zentralen Rauchauslass führen, beschrieben. Aus der USA-Patentschrift Nr. 3, 318, 316 ist ein Filter mit Prallflächen bekannt, welches aus drei getrennten Elementen aufgebaut ist, deren Zusammensetzung komplizierte Arbeitsgänge erfordert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, für einen Raucherartikel, z. B. eine Zigarette, ein verbessertes Filter zu schaffen, das die vorstehend angegebenen Nachteile vermeidet.
Das erfindungsgemässe Filter zur Verwendung mit einem Raucherartikel, z. B. einem Tabakstab, mit einer Rauchsperreinrichtung, welche einen Kanal zur Lenkung des Rauches durch das Filter aufweist, ist gekennzeichnet durch eine Aussenhülse aus rauchundurchlässigem Material, eine Innenhülse, die einen eintrittsseitigen und einen austrittsseitigen Endteil aufweist, radial einwärts im Abstand von der Aussenhülse angeordnet ist und mit ihr einen ersten Raumkanal begrenzt, eine Rauchsperre für den eintrittsseitigen Endteil der Innenhülse, einen Rauchaufprallkörper, der in der Innenhülse radial einwärts im Abstand von ihr stromabwärts von der Sperre angeordnet ist und eine Rauchaufprallfläche bildet, mehrere in der Innenhülse ausgebildete Rauchbeschleunigungslöcher, durch die der Rauch aus dem ersten Kanal tritt,
um danach auf der genannten Fläche aufzuprallen, und einen zweiten Rauchkanal zum Abführen des Rauches nach dem Aufprallen auf der genannten Fläche.
Nach einer Ausführungsfrom der Erfindung besteht die Rauchsperre aus einem Stöpsel, der im Bereich des an dem Filter befestigten Endteiles eines Tabakstabes einen mit diesem fluchtenden, grossen, scheibenförmigen Teil besitzt und ferner einen kleinen, stabförmigen Teil, der sich von dem grossen Teil stromabwärts erstreckt, wobei ein rauchdurchlässiges Element im Bereich des kleinen Stöpselteiles mit diesem axial fluchtend angeordnet ist, die perforierte Innenhülse deren Löcher um den kleinen Stöpselteil herum angeordnet sind den Stöpsel und das rauchdurchlässige Element umgibt und die rauchundurchlässige Aussenhülse die Innenhülse mit dem genannten Ende des Stabes verbindet.
Da dabei Teile der Innen- und der Aussenhülse im Abstand voneinander angeordnet sind und einen Kanal bilden, der am einen Ende mit dem genannten Endteil des Stabes und am andern Ende mit den Löchern in der Innenhülse in Verbindung steht, tritt Rauch aus dem Kanal mit hoher Geschwindigkeit durch die Löcher und prallt danach auf der Mantelfläche des kleinen Stöpselteiles auf, ehe er durch das rauchdurchlässige Element tritt.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besitzt die Rauchsperre einen langgestreckten, mittleren Teil, dessen Mantelfläche gegenüber jener des eintrittsseitigen Endteiles und eines verdickten, austrittsseitigen Endteiles zurückgesetzt ist, wobei der zweite Rauchkanal aus einer sich in der Längsrichtung erstreckenden Rauchaustrittsöffnung in diesen Endteil besteht und die perforierte Innenhülse, die den eintrittsseitigen und den austrittsseitigen Endteil des Stöpsels umgibt, zusammen mit dem mittleren Teil einen Kanal bildet, der mit der Austrittsöffnung in Verbindung steht ; die Löcher in der Innenhülse sind längs des angrenzenden Kanals angeordnet und unter einem Winkel gegen die Austrittsöffnung versetzt.
Dadurch steht der zwischen Innen- und Aussenhülse ausgebildete erste Rauchkanal nur über die Löcher in der Innenhülse mit dem zweiten Rauchkanal in Verbindung.
In den Zeichnungen zeigt Fig. l einen grösseren Massstab in Seitenansicht einen Teil einer erfindungsgemäss ausgebildeten Filterzigarette, wobei das Filter im Längsschnitt dargestellt ist, Fig. 2 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. l die Zigarette mit einem andern Filterstöpsel, Fig. 3 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. l die Zigarette mit einem andern Filter, Fig. 4 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 3, aber in kleinerem Massstab, die Zigarette mit einer weiteren Ausführungsform des Filters, Fig. 5 in einer Seitenansicht einen Teil einer weiteren Ausführungsform des Filterstöpsels, Fig. 6 in einer Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt, eine abgeänderte Ausführungsform des Tabakstabes, Fig. 7 in einer Draufsicht einen der Bestandteile des Filters nach Fig. 3, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7, Fig.
9 im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Filters, Fig. 10 in grösserem Massstab im Längsschnitt einen Teil einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Filters, Fig. 11 eine Abänderung der Ausführungsform nach Fig. l,
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Fig. 12 in grösserem Massstab im Längsschnitt einen Teil einer weiteren Ausführungsform eines an dem Ende eines Tabakstabes angebrachten Filters gemäss der Erfindung, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie 13-13 in Fig. 12, Fig. 14 in grösserem Massstab im Längsschnitt einen Teil einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemässen Filters, das an einem Ende eines Tabakstabes befestigt ist. Fig. 15 in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie 15-15 in Fig. 14 und Fig. 16 eine Stirnansicht in Fig. 14 von rechts gesehen.
Fig. l zeigt eine erfindungsgemäss ausgebildete Filterzigarette--20--. Diese besitzt einen Tabakstab --21--, der eine geeignete Länge hat und einen Tabakkern--22--aufweist, der aus einem gepressten Tabakschnitzelgemisch besteht. Der Stab --21-- besitzt ferner eine Aussenhülle--23--aus üblichem, dünnem Zigarettenpapier. An dem, dem Raucher zugekehrten Endteil --21a-- des Stabes sind mehrere Löcher --24-- vorgesehen, die einen oder mehrere, den Stab umgebende Kränze bilden können, der Kranz oder die Kränze der Löcher --24-- sind in geringem Abstand von der Stirnfläche des Endteiles --21a-- des Stabes angeordnet.
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angeordneten Längskerben --124-- versehen ist.
Die Filterzigarette--20--besitzt ausser dem Tabakstab --21 oder 121--eine Filteranordnung - 25--, die an dem dem Raucher zugekehrten Endteil --21a oder 121a--des Stabes angeordnet ist. Dabei wird als das dem Raucher zugekehrte Ende jenes Ende bezeichnet, das dem nicht gezeigten Ende entgegengesetzt ist, an dem die Zigarette angezündet wird.
Gemäss Fig. l besitzt das Filter --25-- einen rauchundurchlässigen Sperrstöpsel --26--, der
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B.121--. Stromabwärts von dem grossen Teil --26a-- erstreckt sich ein kleiner, scheiben- oder stabförmiger Teil -26b-- der im Durchmesser um etwa 0, 508-1, 016 mm kleiner ist als der grosse Teil.
Bei an dem Tabakstab befestigten Filter --25-- liegt die eintrittsseitige Stirnfläche des grossen Teiles --26a-- satt an der Stirnfläche des Endteiles --21a oder 121a--des Tabakstabes an. Das Element --27-liegt satt an der austrittsseitigen Stirnfläche des kleinen Teiles--26b--des Stöpsels an (s. Fig. l). Der Stöpsel --26-- und das Element --27- sind satt passend von einer ersten Hülse-28-umgeben, welche die Teile --26 und 27--in der richtigen Lage zueinander hält und aus einem dünnen Streifen aus Papier, Metalloder Kunststoffolie bestehen kann. Die Hülse --28-- besitzt mehrere Löcher --30--, die einen Kranz bilden, der den dem kleinen Teil--26b--des Stöpsels--26--korrespondierend umgibt.
Die Löcher sollen klein sein und einen Durchmesser von etwa 0, 259 mm haben.
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erste Hülse an dem dem Raucher zugekehrten Endteil--21a oder 121a--des Tabakstabes zu befestigen.
Die Aussenhülse besteht vorzugsweise aus Mundstückpapier. Zwischen der Innenwandung der Hülse --31-- und der Aussenwandung der Hülse --28-- sind zwei dünne Abstandhaltestreifen--32a und 32b-angeordnet, die aus rauchundurchlässigem Material bestehen und am einen Ende der Hülse --31-- den Tabakstab und am andern Ende der Hülse--31--das austrittsseitige Ende der Hülse--28--vollständig umgeben. Diese Abstandhalter haben eine doppelte Funktion : a) Sie halten die Hülsen in der richtigen Lage zueinander, so dass ein Kanal--33--mit den richtigen Abmessungen vorhanden ist. b) Sie bilden Rauchsperren an entgegengesetzten Enden des Kanals.
Der Kanal steht an seinem eintrittsseitigen Ende mit den Löchern-24-oder den Kerben --124-- in der Aussenhülle des Tabakstabes --21 oder 121-- und an seinem austrittsseitigen Ende mit den Löchern --30-- der ersten oder Innenhülse-28-in Verbindung. Bei Rauchen der Filterzigarette --20-- wird daher der Rauch durch die Löcher --24-- in den Kanal --33-- gesaugt.
Am austrittsseitigen Ende des Kanals --33-- wird der Rauch so abgelenkt, dass er mit hoher Geschwindigkeit durch die Löcher--30--der Hülse--28--in einen zweiten Kanal--33a--tritt, der eine radiale Abmessung von etwa 0, 203-0, 381 mm besitzt. Nach dem Austritt aus den Löchern-30-prallt der schnellströmende Rauch auf der Mantelfläche des kleinen Teiles--26b--auf, so dass sich in dem Rauch enthaltene, feste und flüssige Teilchen auf dieser Mantelfläche ablagern. Nach dem Aufprall tritt der Rauch durch das Element--27--in den Mund des Rauchers.
Das in Fig. 2 gezeigte Filter--225--unterscheidet sich von dem Filter--25--dadurch, dass der kleine Teil--226b--des Kernes--226--mit mehreren, sich radial erstreckenden Vorsprüngen oder Erhöhungen --229-- versehen ist, die symmetrisch oder unregelmässig angeordnet sein können. Die Vorsprünge berühren die Innenwandung der ersten Hülse --228-- und stützen diese ab, so dass der Stöpsel --226-- mit dem Ende des Tabakstabes axial fluchtend gehalten wird.
Fig. 5 zeigt ein Filter--325--, in dem der Stöpsel--26--gemäss Fig. l durch einen andern Stöpsel -326-- und der Tabakstab --21-- durch einen andern Tabakstab--321--ersetzt ist, dessen Aussenhülle
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weder Löcher --24-- noch Kerben --124-- besitzt. Der Stöpsel --326-- hat einen kleinen ringförmigen Vorsprung--330--, der durchmesserkleiner ist als der grosse Teil--326a--, sich von diesem stromaufwärts erstreckt und satt an die Stirnfläche des dem Raucher zugekehrten Endteiles--321a--des Stabes--321-angelegt werden kann.
Infolgedessen ist zwischen der eintrittsseitigen Fläche des grossen Stöpselteiles --326a-und dem Endteil -321a-- des Tabakstabes ein kleiner Ringspalt --331-- vorhanden. Der aus der Stirnfläche des Tabakstabes --321-- axial austretende Rauch sammelt sich daher in dem Spalt-331--, eher er durch geeignete Löcher in der nicht gezeigten, ersten Hülse in den Kanal gelangt, der in der vorstehend an Hand des Filters --25-- beschriebenen Weise zwischen der Innen- und der Aussenhülse angeordnet ist.
In den Fig. 3 und 4 sind Filter --425 und 525-nach zwei weiteren Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. In beiden Fällen sind der Kern --426 oder 526-und das rauchdurchlässige Element --427 oder
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umgeben.
Die Hülse-528-ähnelt der Hülse-428-, doch fehlen die Erhöhungen --434--, An Stelle der Erhöhungen --434-- sind in dem grossen Teil --526a-- des Stöpsels --526-- sich radial erstreckende, symmetrisch angeordnete Elemente--536--angeordnet. Diese Elemente haben eine solche Länge, dass sie an der Innenwandung der Aussenhülse--531--stützend angreifen. Zur weiteren Abstützung der Innenhülse
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gemäss Fig. 2 ähneln. Die Hülse --528-- ist an ihrem austrittsseitigen Ende so erweitert, dass sie die Mantelfläche des rauchdurchlässigen Elementes --527-- umgibt.
Das in Fig. 9 gezeigte Filter --600-- besitzt einen Sperrstöpsel--631--mit einem scheibenförmigen, eintrittsseitigen Endteil--632--und einem durchmesserkleineren, stabförmigen, austrittsseitigen Endteil --633--. Der Aussendurchmesser des Endteiles --632-- ist so bemessen, dass der Endteil --632-- dicht an
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vorhanden ist, der sich von der austrittsseitigen Stirnfläche des scheibenförmigen Endteiles --632-- bis zum Ende des Filters erstreckt.
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--626-- undIn dieser Ausführungsform hat der Stöpsel --715- einen zylindrischen, eintrittsseitigen Endteil --715a--, einen zylindrischen mittleren Teil--715b--, der durchmesserkleiner ist als der Teil --715a-und einen keilverzahnten, austrittsseitigen Endteil--715c-. Der Stöpsel --715-- hat eine Gesamtlänge von etwa 15 mm. Der Aussendurchmesser des Endteiles --715a-- ist um etwa 0, 609 mm kleiner als der Aussendurchmesser des Tabakstabes.
Der Aussendurchmesser des mittleren Teiles --715b-- ist um etwa 0, 508-0, 762 mm kleiner als der Aussendurchmesser des Endteiles --715a--.
Der keilverzahnte Endteil --715c-- ist mit mehreren Nuten --720-- versehen.
Die erste Hülse-717-umgibt satt passend den Endteil --715a-- und den keilverzahnten Endteil
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ablagern. Der Kanal --723-- steht an seinem austrittsseitigen Ende mit den eintrittsseitigen Enden der Nuten --720--inVerbindung.
Die Nuten --720-- stehen an ihrem austrittsseitigen Ende mit dem porösen Körper --716-- in Verbindung, dessen Aussendurchmesser annähernd dem Aussendurchmesser des eintrittsseitigen Endteiles --715a-- des Stöpsels entspricht und der eine axiale Länge von etwa 10 mm hat. Man kann den Körper - 716-- aber auch weglassen oder aus einem andern geeigneten Material, z. B. einem gesinterten Material, herstellen.
Die Hülse-717-umgibt den Stösel-715-und den Körper-716-und bewirkt, dass die Teile - 715 und 716--fluchtend und satt aneinanderliegen.
Die Aussenhülse--718--, mit der das Filter an dem Ende des Tabakstabes befestigt ist, ist konzentrisch mit der Hülse --717-- im Abstand von ihr angeordnet und bildet mit ihr einen äusseren Ringkanal--724--.
Dieser steht an seinem eintrittsseitige Ende mit dem Tabakkern-712-in Verbindung und wird an seinem
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von dem Kranz der Löcher --722-- angeordnet ist.
Das in Fig. 11 gezeigte Filter unterscheidet sich von dem Filter gemäss Fig. 10 dadurch, dass es eine dritte Hülse-728-besitzt, die zwischen der Aussenhülse-718-und der perforierten Innenhülse-717angeordnet ist. Die Hülse --728-- hat eine doppelte Funktion : a) Sie versteift die aus Mundstückpapier bestehende Aussenhülse--718--und verhindert dadurch die Möglichkeit eines Eindrückens des Kanals --724-- durch den Lippendruck beim Rauchen. b) Sie gestattet ein Prüfen des Filters vor dem Anbringen des Tabakstabes und der Mundstückpapierhülse.
Wenn daher das erfindungsgemässe Filter nicht richtig aufgebaut ist und zu einem Funktionsfehler neigt, kann dieser festgestellt werden, ehe der Tabakstab mit dem Filter verbunden wird, so dass im Falle eines Ausschusses nicht auch der Tabakstab verworfen wird.
Das in den Fig. 12 und 13 gezeigte Rauchfilter --810-- besitzt einen rauchundurchlässigen Stöpsel --814--, eine erste oder Innenhülse--815--, eine zweite oder Aussenhülse--816--und einen Abstandhalter-817--, der zwischen den Hülsen angeordnet ist und sie in einem vorherbestimmten Abstand voneinander hält.
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sein als der Tabakkern.
Die bogenförmige Aussenfläche des mittleren Teiles --814b-- ist gegenüber der Mantelfläche des Endteiles --814a-- etwas vertieft und bildet eine Aufprallfläche für den in Form von schnell strömenden Strahlen durch das Filter tretenden Rauch.
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ringförmigen ersten Ringkanal--818--. Gemäss Fig. 13 ist der von der bogenförmigen Aussenfläche des mittleren Teiles --814b-- gebildete Teil --818a-- des Kanals eng : er hat eine radiale Abmessung von etwa 0, 381 mm. Der übrige Teil --818b-- des Kanals ist relativ gross.
Der den schmalen Teil --818a-- begrenzende Teil der Hülse --815-- ist mit mehreren Rauchbeschleunigungslöchern --820-- versehen, die in einer oder mehreren Längsreihen angeordnet sind. Je nach der Grösse der Löcher, deren Durchmesser etwa 0, 305 mm nicht übersteigen soll, können in der Hülse 10 bis 150 Löcher ausgebildet sein.
Die Hülse-815-kann aus einem dünnen Streifen aus Kunststoff, Papier oder Metallfolie in einer Dicke von z. B. 0, 0254 mm hergestellt werden und wird infolge der Wölbung der Hülse im Bereich der Löcher nicht merklich verformt, wenn Rauch durch die Löcher-820-tritt.
Die Hülse --815-- ist von einer mit ihr konzentrischen Aussenhülse --816-- aus einem dünnen rauchundurchlässigen Material im Abstand umgeben. In manchen Ausführungsformen hat die Aussenhülse - -816-- zwei Funktionen :
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a) Sie bildet zusammen mit der Hülse --815-- einen Ringkanal --821--. der mit dem Kanal --818-- nur durch die Löcher --820-- und der an seinem eintrittsseitigen Ende direkt mit dem Tabakstab in Verbindung steht. b) Sie umgibt den austrittsseitigen Endteil des Tabakstabes und verbindet das Filter mit dem Stab.
In andern Ausführungsformen ist dagegen das Filter mit Hilfe einer zusätzlich zu den Hülsen-815 und 816--vorgesehenen, nicht gezeigten Aussenhülle an dem Ende des Tabakstabes befestigt.
In beiden Fällen tritt der Rauch in den Kanal --821-- an dessen eintrittsseitigem Ende ein und strömt der Rauch in dem Kanal --821-- zu dessen austrittsseitigem Ende hin. Die Strömung des Rauches in dem Kanal --821-- wird durch den Abstandhalter--817--blockiert, der den Rauch so ablenkt, dass er radial einwärts durch die Löcher --820-- in den Kanal --818-- tritt. Die Löcher sind so bemessen und ausgebildet, dass der Rauch in mehrere, schnell strömende Strahlen unterteilt wird, die direkt auf der benachbarten, bogenförmigen Fläche des mittleren Stöpselteiles --814b-- aufprallen.
Nach dem Aufprallen der Rauchstrahlen auf der bogenförmigen Fläche wird der Rauch in zwei Teilströme geteilt, die längs je eines der auf beiden Seiten der Aufprallstelle der Strahlen liegenden Teile der bogenförmigen Fläche strömen. Infolgedessen wird die bogenförmige Fläche besser für die Ablagerung von Rauchteilchen ausgenutzt, so dass diese in dem Filter selbst bleiben und nicht an dessen Austrittsende austreten. Infolge des Grössenunterschiedes zwischen den Teilen--818a und 818b--des Kanals--818--wird die Strömung des Rauches in dem Kanalteil
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wird gewährleistet, dass der Rauch im wesentlichen über die ganze bogenförmige Fläche des mittleren Stöpselteiles-814b-strömt.
Mit dem erfindungsgemässen Filter in einer Ausführungsform mit sechzehn Löchern, die in einer einzigen Reihe angeordnet waren und mit einem Aufprallweg (dies ist der Radialabstand zwischen einem Loch und der bogenförmigen Aussenfläche des mittleren Stöpselteiles) von 0,381 mm wurden verschiedene Versuche durchgeführt. Dabei zeigte es sich, dass nach dem Rauchen des Tabakstabes bis zum Verbrauch desselben in einer Länge von etwa 58 mm der Druckabfall in dem Filter nicht höher war als 91 mm Wassersäule und 55, 6-57, 2% des nassen Teers entfernt wurden. Die einzige Löcherreihe hatte eine Länge von etwa 7 mm, so dass die Gesamtlänge des Filters 17 mm nicht überstieg.
Bei der Prüfung eines erfindungsgemässen Filters, in dem an Stelle der einzigen Löcherreihe der Hülse --815-- zwei Reihen von je acht Löchern vorgesehen waren, ergab sich unter ähnlichen Bedingungen eine Erhöhung des entfernten Teeranteiles auf 58, 3% wobei der Druckabfall in dem Filter nicht höher war als 81 mm Wassersäule.
In beiden Ausführungsformen wurde daher ein beträchtlich grösserer Teeranteil entfernt als in den bekannten Filter, in denen nach dem Rauchen bis zu einem Verbrauch des Tabakstabes in einer Länge von mindestens 58 mm der Druckabfall nicht höher war als 91 mm.
Das in Fig. 14 gezeigte Rauchfilter--910--besitzt eine erste Hülse --911-- aus Mundstückpapier od. dgl., eine zweite Hülse--912--, die an der Innenwandung der Hülse--911--stützend angreift und eine
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Die Innenhülse --913-- umgibt satt passend einen langgestreckten Stöpsel--918--, der einen zylindrischen, eintrittsseitigen Endteil --920-- besitzt, der satt an der austrittsseitigen Stirnfläche des
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greifen stützend an der Innenwandung der Innenhülse --913-- an.
Im Abstand stromabwärts von den Rillen --923a-- des ersten Satzes sind im Winkel gegenüber den Rillen--923a--versetzt Rillen--924a--eines zweiten Satzes angeordnet, die dulch mehrere symmetrisch angeordnete, langgestreckte Rippen--924b--voneinander getrennt sind. Gemäss Fig. 15 und 16 sind die Rillen --923a-- des ersten Satzes tiefer als die Rillen --924a-- des zweiten Satzes, so dass die Rillen --923a-- die Teilchen auffangen, die sich auf der Mantelfläche des mittleren Stöpselteiles --921-- ablagern. Dadurch wird verhindert, dass abgelagerte Teilchen bis zum Austrittsende des Filters und in den Mund des Rauchers gelangen.
Die Winkelversetzung der Rippen --923b und 924b-- führt zur Bildung eines gewundenen Rauchweges in dem austrittsseitigen Endteil des Stöpsels.
Die Innenhülse --913-- ist mit mehreren kleinen Löchern-925-versehen, die einen Durchmesser von 0, 051-0, 305 mm haben und einen die Hülse umgebenden Kranz bilden, der mit dem mittleren Stöpselteil
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--921-- korrespondiert. Der Kranz kann aus 10 bis 150 Löchern bestehen.
Die Innenhülse --913-- und der mittlere Stöpselteil --921-- bilden zusammen einen engen zweiten Ringkanal--926--. Der Radialabstand zwischen der Mantelfläche des mittleren Stöpselteiles --921-- und den Löchern-925-kann etwa 0, 0203-0, 5588 mm betragen. Durch das Filter-910-gesaugter Rauch
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der Rauch durch den Kanal--926--und die von den Rillen--923a und 924a--gebildeten, engen Kanäle weiterströmt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rauchfilter zur Verwendung mit einem Raucherartikel, z. B. einem Tabakstab, mit einer Rauchsperreinrichtung, welche einen Kanal zur Lenkung des Rauches durch das Filter aufweist, gekennzeichnet durch eine Aussenhülse (31,618, 718,816, 912) aus rauchundurchlässigem Material, eine Innenhülse (28,620, 717,815, 913), die einen eintrittsseitigen und einen austrittsseitigen Endteil aufweist, radial einwärts im Abstand von der Aussenhülse angeordnet ist und mit ihr einen ersten Rauchkanal (33,626, 724,821, 915) begrenzt, eine Rauchsperre (26,632, 715,814, 918) für den eintrittsseitigen Endteil der Innenhülse, einen Rauchaufprallkörper (26b, 633,715b, 814b, 921), der in der Innenhülse radial einwärts im Abstand von ihr stromabwärts von der Sperre angeordnet ist und eine Rauchaufprallfläche bildet,
mehrere in der Innenhülse (28,620, 717,815, 913) ausgebildete Rauchbeschleunigungslöcher (30,622, 722,820, 925), durch die der Rauch aus dem ersten Kanal tritt, um danach auf der genannten Fläche aufzuprallen, und einen zweiten Rauchkanal (27,634, 720,814d, 922) zum Abführen des Rauches nach dem Aufprallen auf der genannten Fläche.
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