AT305645B - Verfahren zur Herstellung hochtemperaturfester Bremsbeläge - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochtemperaturfester Bremsbeläge

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AT305645B
AT305645B AT705071A AT705071A AT305645B AT 305645 B AT305645 B AT 305645B AT 705071 A AT705071 A AT 705071A AT 705071 A AT705071 A AT 705071A AT 305645 B AT305645 B AT 305645B
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Semperit Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/20Compounding polymers with additives, e.g. colouring
    • C08J3/22Compounding polymers with additives, e.g. colouring using masterbatch techniques
    • C08J3/226Compounding polymers with additives, e.g. colouring using masterbatch techniques using a polymer as a carrier
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D69/00Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
    • F16D69/02Composition of linings ; Methods of manufacturing
    • F16D69/021Composition of linings ; Methods of manufacturing containing asbestos
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2409/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of conjugated diene hydrocarbons

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung hochtemperaturbeständiger Massen für
Bremsbeläge auf der Basis von Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisaten, wobei aus üblichen Füllstoffen, Zuschlägen und Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisaten eine Vormischung hergestellt, feingemahlen, und-beispielsweise in einer Rösttrommel unter   Luftdurchsatz-geröstet   wird, worauf die ausgehärtete
Vormischung unter Zusatz weiterer Füllstoffe und gegebenenfalls von Kunstharzen zu Bremsbelägen verpresst wird, gemäss Patent Nr. 297339. 



   Bremsbeläge, die gemäss einem solchen Verfahren hergestellt werden, zeichnen sich durch eine sehr grosse Temperaturbeständigkeit aus, was insbesondere beim Einsatz solcher Beläge in Scheibenbremsen von grosser Bedeutung ist. Gleichzeitig haben solche Beläge die vorteilhafte Eigenschaft, dass auch bei hohen Temperaturen noch ein hoher Reibwert vorliegt, dass also die   als "Wärmefading" bezeichnete   Erscheinung kaum auftritt. 



   Die Erfindung setzt sich nun zum Ziel, den Verfahrensablauf weiter zu verbessern und auch die an sich sehr guten Gebrauchseigenschaften von Bremsbelägen vorstehend genannter Klasse noch weiter zu verbessern, was im Hinblick auf die ständig steigenden Anforderungen, die an Bremsen gestellt werden, von grosser
Bedeutung ist. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstharzzusatz ein Phenolharz enthält und dass weiter der Pressmischung Wasserglas zugesetzt wird. 



   Durch die erfindungsgemässen Massnahmen wird einerseits erreicht, dass die im Zuge der Herstellung der
Bremsbeläge erforderlichen Misch- und Tablettiervorgänge vorteilhafter ablaufen und hiebei insbesondere jegliche Neigung zum Entmischen der für das Verpressen vorgesehenen Masse beim Tablettieren hintangehalten ist. Weiter ergibt sich eine beträchtliche Erhöhung der Temperaturbeständigkeit und eine Senkung des Verschleisses der fertigen Bremsbeläge um etwa 50%. 



   Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemässen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass die, gegebenenfalls bereits mit Füllstoffen vermengte geröstete Vormischung zunächst mit Phenol und dann mit Wasserglas versetzt wird, wonach ein Aldehyd, vorzugsweise Paraformaldehyd, beigegeben wird und dass die Massedanach nach Trocknung und Wärmebehandlung verpresst wird. 



   Letztere Vorgangsweise hat den Vorteil einer verbesserten Feuchtigkeitsbeständigkeit der fertigen Bremsbeläge. Es erfolgt nämlich bei letzterer Vorgangsweise ein Einbau der bei der Zerlegung von Wasserglas an sich entstehenden wasserlöslichen Metallverbindungen in das Phenolharz, so dass diese Verbindungen bei späterer Feuchtigkeitseinwirkung auf die Bremsbeläge nicht mehr gelöst werden können. Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele weiter erläutert. 



     Beispiel l :   Es wird von einem Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisat ausgegangen und dieses wird mit üblichen Füllstoffen und Zuschlägen vermengt, feingemahlen und anschliessend zur Aushärtung geröstet. 



  Dieses Rösten kann beispielsweise in einer Rösttrommel unter Luftdurchsatz vorgenommen werden. Danach werden 45 Gew.-Teile dieser Röstmischung mit 5   Gew.-Teilen   ausgeheiztem Melaminharz, 15 Gew.-Teilen   - Kupfergriess, l Gew.-Teil   Natriumnitrit und 54   Gew.-Teilen   Asbest versetzt, und diesem Gemenge 10   Gew.-Teile   Phenolharz und 80   Gew. -Teile 44%iges   Wasserglas beigemengt. Diese Mischung wird dann kalt und feucht tablettiert, die Tabletten werden 10 h bei   80 C   getrocknet und dann mit 300   kg/cm2 bei   180 bis 2000C zu Bremsbelägen verpresst. Die Pressdauer beträgt dabei bei einer Dicke der Presskörper von 10 mm etwa 12 min. 



     Beispiel 2 :   Es wird zunächst wie vorstehend unter Beispiel 1 beschrieben eine Röstmischung bereitet und es werden 45   Gew.-Teile   derselben mit 5   Gew.-Teilen   ausgeheiztem Melaminharz, 15   Gew.-Teilen   Kupfergriess, 1   Gew.-Teil   Natriumnitrit und 54   Gew.-Teilen   Asbest versetzt. Danach werden dieser Mischung   12, 65 Gew.-Teile 70% iges Phenol   zugesetzt und es wird zur innigen Vermengung des Phenols mit der vorerwähnten Mischung der Mischvorgang 20 min fortgesetzt. Danach werden 80   Gew. -Teile 44%iges   Wasserglas beigegeben und es wird erneut 10 min gemischt. Schliesslich werden   2, 83 Gew.-Teile Paraformaldehyd   der Gesamtmischung beigefügt. 



   Diese Gesamtmischung wird dann ähnlich wie oben im Beispiel 1 angeführt tablettiert, getrocknet und unter Druck und Hitze zu den gewünschten Bremsbelagkörpern verpresst. 



   Beim Zusetzen des Wasserglases gemäss der im Beispiel 2 vorgesehenen Vorgangsweise findet eine Reaktion desselben mit dem Phenol statt, wobei Wasserglas zerfällt und Natriumphenolat gebildet wird. Aus dem Natriumphenolat entsteht dann zusammen mit dem später zugesetzten Formaldehyd ein Phenolharz, in dem das Natrium eingebaut ist, so dass es auch bei Feuchtigkeitseinwirkung auf den fertigen Belag nicht mehr gelöst werden kann. 



   Die Bremsbeläge, die durch Verfahren gemäss den Beispielen 1 und 2 hergestellt sind, weisen einen sehr hohen Reibwert, eine hohe Temperaturbeständigkeit und eine hohe Verschleissfestigkeit auf und besitzen überdies eine sehr gleichmässige Struktur. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung hochtemperaturbeständiger Massen für Bremsbeläge auf der Basis von <Desc/Clms Page number 2> Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisaten, wobei aus üblichen Füllstoffen, Zuschlägen und Butadien-Acrylnitril- - Mischpolymerisaten eine Vormischung hergestellt, feingemahlen, und-beispielsweise in einer Rösttrommel unter Luftdurchsatz-geröstet wird, worauf die ausgehärtete Vormischung unter Zusatz weiterer Füllstoffe und gegebenenfalls von Kunstharzen zu Bremsbelägen verpresst wird, gemäss Patent Nr. 297339, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Kunstharzzusatz ein Phenolharz enthält, und dass weiter der Pressmischung Wasserglas zugesetzt wird.
    EMI2.1 Füllstoffen vermengte, geröstete Vormischung zunächst mit Phenol und dann mit Wasserglas versetzt wird, wonach ein Aldehyd, vorzugsweise Paraformaldehyd, beigegeben wird, und dass die Masse danach nach Trocknung und Wärmebehandlung verpresst wird.
AT705071A 1971-08-12 1971-08-12 Verfahren zur Herstellung hochtemperaturfester Bremsbeläge AT305645B (de)

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