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Die Erfindung betrifft einen Arbeitstisch für die Durchführung von mit Wärmeerzeugung und-abgabe verbundenen Arbeiten, insbesondere einen Schweisstisch, dessen in ihrer Grundform rechteckige, ganz oder teilweise geschlossene Tischplatte aus Blech auf einem Fussgestell mit im Eckbereich an die Plattenunterseite angesetzten, miteinander im Abstand von der Platte verbundenen Füssen od. dgl. sitzt. Das Fussgestell kann dabei auch aus Tragsäulen bestehen bzw. auch nach unten gerichtete Stützstreben, die mit einer gemeinsamen
Mittelsäule od. dgl., aber auch untereinander verbunden sind, aufweisen.
Bekannte Arbeitstische dieser Art besitzen eine auf dem Fussgestell befestigte Tischplatte aus Grobblech, wobei die Tischplatte in manchen Fällen im Randbereich nach unten abgekantet ist. Bei längerem Gebrauch verziehen sich diese Tischplatten unter der Wärmeeinwirkung und werden dadurch unbrauchbar. Vor allem sind stark verzogene Tischplatten für Schweissarbeiten, die unter Verwendung von Hilfsvorrichtungen durchgeführt werden müssen, unbrauchbar. Es sind auch für die Durchführung von Schweissarbeiten sogenannte Absaugtische bekannt, bei denen die Tischplatten als Lochplatten ausgeführt werden, durch die hindurch die beim Schweissen entstehenden Gase mit Hilfe von Sauggebläsen abgesaugt werden.
Auch diese Tische sind gegen Wärmeeinwirkung sehr empfindlich und zeigen ebenfalls nach verhältnismässig kurzer Betriebszeit starke Deformationen, so dass sie für die Durchführung genauerer Schweissarbeiten, welche durchwegs in Vorrichtungen vorgenommen werden, unbrauchbar sind. Ausserdem sind derartige Absaugtische in der Herstellung teuer.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Arbeitstisch der genannten Art zu schaffen, der leicht und einfach herstellbar ist und auch nach längerem Gebrauch eine ebene Tischplatte beibehält.
Erfindungsgemäss zeichnet sich ein Arbeitstisch der genannten Art dadurch aus, dass die Tischplatte aus
Mittelblech von etwa 5 mm Dicke besteht und unterseitig an ihr am Rand bzw. in Randnähe ein Einfassungssteg, ferner ein Längsmittelsteg, von den Ansatzstellen der Tischfüsse ausgehende und miteinander bzw. mit dem
Längsmittelsteg verbundene Diagonalstege sowie etwa im Bereich je eines Drittels der Tischplattenlänge vom
Einfassungssteg ausgehende, bis zu den Diagnonalstegen reichende und mit letzteren verbundene Querstege befestigt sind, wobei die Stege eine wenigstens der Tischplattenstärke entsprechende Dicke aufweisen und vorzugsweise untereinander gleich hoch sind, wobei die Höhe etwa der zehnfachen Dicke der Tischplatte entspricht.
Wie Versuche bestätigt haben, wird durch diese besondere Anordnung und Ausbildung der Stege an der
Tischplatte in Kombination mit dem aus untereinander im Abstand von der Tischplatte verbundenen Füssen bestehenden Fussgestell eine weitgehende Verzugsfreiheit der Tischplatte bei Wärmebelastungen erzielt.
Die Dicke der Tischplatte richtet sich nach der Grösse des Tisches, wobei für einen Tisch, dessen Platten
800 X 1200 mm gross ist, eine Dicke von 4 bis 5 mm ausreicht, bei wesentlich grösseren Tischen aber allenfalls eine grössere Dicke der Platte zu empfehlen sein wird. Die Einfassungsstege können, wenn sie unmittelbar an den Rand der Tischplatte anschliessen, aus abgekanteten Randlappen der Tischplatte bestehen. Es ist aber auch möglich, den Einfassungssteg gesondert zuzuschneiden und randparallel an die Unterseite der Tischplatte anzuschweissen.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. l bis 3 einen Schweisstisch in Vorderansicht, in Draufsicht und in Unteransicht bei unter der Tischplatte abgeschnitten gedachtem Fussgestell.
Der Schweisstisch besitzt eine rechteckige Tischplatte --1--, die auf einem aus vier miteinander im Abstand von der Tischplatte --1-- durch Streben --3-- verbundenen Rohren --2-- bestehenden Fussgestell durch Aufschweissen starr befestigt ist. Die Rohre--2--sind nach unten hin durch Stützplatten - -4-- abgeschlossen.
Die Tischplatte--l--ist aus Mittelblech gefertigt und besitzt eine Dicke von etwa 5 mm. Sie ist unterseitig mit einem umlaufenden, abgekanteten oder angeschweissten Einfassungssteg--5--, einem Längsmittelsteg--6--, von den Ansatzstellen der Füsse--2--ausgehenden Diagonalstegen--7--und mit im Bereich je eines Drittels der Tischplattenlänge vom Einfassungssteg ausgehenden und bis zu den Diagonalstegen-7-reichenden Querstegen-8-versehen. Der Mittelsteg --6-- ist mit dem Einfassungssteg--5--und den Diagonalstegen--7--verbunden, die ihrerseits mit den Füssen--2--und den Querstegen --8-- in Verbindung stehen, welch letztere wieder am Einfassungssteg befestigt sind. Alle Stege sind mit der Tischplatte--l--verbunden.
Die Dicke der Stege--5 bis 8--entspricht etwa der Stärke der Tischplatte --1--. Die Stege--5 bis 8--sind untereinander etwa gleich hoch, wobei diese Höhe etwa der zehnfachen Dicke der Tischplatte--l--entspricht.
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