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Lehrsäte sowie andere ähnliche normalerweise mit Bänken für die Zuhörerschaft versehene Lokalitäten werden nicht selten als Schlafräume für Masseneinquartierung bei besonderen Anlässen, namentlich aber in unruhigen oder kriegerischen Zeiten zur Militäreinquartierung und zu Spitalzwecken verwendet. Bei den bisher üblichen Typen von Schulund dgl. Bänken war es bei derartigen Anlässen stets erforderlich, die Bänke aus den Lokalitäten zu entfernen. Um diesem Übelstande zu begegnen und die Schulbänke direkt als Bettgestelle verwenden zu können, werden nach vorliegender Erfindung die Schulbänke derart eingerichtet, dass nach dem auf den Kopf Stellen der Bank ein als Liegefläche dienender Bettboden zwischen die Bankteile eingefügt werden kann.
Der letztere kann durch besondere Einsatzbretter oder durch abnehmbare Schulbankteile gebildet worden.
Die den Bettboden bildenden Bretter können mit Ausschnitten versehen oder gitterförmig gestaltet sein, damit die Bettstatt luftig wird, oder aber kann man statt Bretter Drahtgeflecht oder ein ähnliches zur Bildung einer Liegeflche geeignetes Material verwenden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer Bank gemäss der Erfindung abgebildet. Fig. 1 zeigt die Bank nach der einen Ausführungsform im vertikalen Querschnitt. Fig. 2 und Fig. 3 zeigen die gleiche umgewendete und in ein Bett umgewandelte Bank in einem vertikalen Querschnitt und in Draufsicht. Fig. 4 und 5 zeigen eine Bank der zweiten Ausführungsart.
Bei der Ausführungsform der Bank nach Fig. 1 bis 3 sind die Ergänzungsbretter a, b für gewöhnlich unter dem Sitzbrett 1 der Bank untergebracht, wobei das Brett a mittels Scharniere an dem unteren inneren Rand des Sitzbrettes befestigt ist, während das Brett b in gleicher Weise mit dem Brett a verbunden ist. In der zusammengelegten Lage werden die Bretter a, b durch Stifte 2 oder durch eine andere Sicherungsvorrichtung gehalten. All der Innenseite der Seitenwände 3 des Pultteiles und an der vorderen Pultwand 4 sind in der Höhe des Sitzbrettes Stützleisten 5, 6 vorgesehen. Der untere Rand der Wand 4 übergreift die Leiste 6 so weit, dass er sich in gleicher Höhe mit dem unteren Rand des Versteifungsbalkens 7 befindet.
Zum Zweck der Umwandlung der Bank in eine Bettstatt wird die Bank mit ihrem Unterteil nach oben gewendet (Fig 2), so dass sie auf dem Boden mit der oberen Kante der Lehne 11 und der vorderen Pultwand 4 aufruht ; hierauf werden die Stifte 2 entfernt und die Bretter a, b so auseinandergelegt, dass sie auf die Stütz- leisten 5, 6 zu liegen kommen. Auf diese Weise ist die Liegefläche 10 eine} den vollen
Abmessungen der Bank entsprechenden Breite und Lauge hergestellt. Die vorstehende
Kante der Wand 4 und des Versteifungsbalkens 7 dienen mit Vorteil als Seitenwinde, zwischen die ein Strohsack oder eine Matratze oder dgl. eingelegt werden kann.
Bei der Ausführungsform gemäss don Fig. 4 und 5 ist das Ergänzungsbrett 0 ge- trennt von der Bank angeordnet und kann auch gesondert aufbewahrt werden. Bei der
Umwandlung der Bank in ein Bett wird das Brett c in die mit dem Unterteil nach oben gewendete Hank (Fig. 4) so eingelegt, dass es einerseits auf den Stützleisten 5, 6, anderer- seits auf dem Sttzbrett-, in dessen stufenförmigen Einschnitt an der inneren unteren
Kante desselben eingreifend, aufliegt. Eventuell kann auch das das Fach bildende Brett 8 oder das Pultbrett 9 oder dgl. abnehmbar oder herausschiebbar sein, um das eine oder das andere zum Ergänzen der Liegefläche ohne besondere Ergänzungsbretter c verwenden zu können.
PATENT-ANSPRüCHE :
1. Schulbank, dadurch gekennzeichnet, dass im Pultgestell (3) etwa in Höhe des
Sitzes (1) eine Tragleiste (6) angeordnet ist, die nach dem auf den Kopf Stellen der
Bank zwecks Herstellung eines Bettgestelles einem daraufzulegonden Boden (a-c) als
Auflager dient.
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