AT303406B - Verfahren zur Wärmebehandlung von Aluminiumlegierungen - Google Patents
Verfahren zur Wärmebehandlung von AluminiumlegierungenInfo
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Description
PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Wärmebehandlung von Aluminiumlegierungen der Type AlMgSi zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit durch Strangpressen, unter Vermeidung der Ausscheidung der gelösten Bestandteile an Mg und Si in grober Form, wobei die Legierungen in üblicher Weise einer Homogenisierungsglühung bei 530 bis 5800C unterworfen und anschliessend unter Einhaltung eines möglichst gleichbleibenden Temperaturgradienten auf eine Temperatur im Bereich von 230 bis 2700C unter Vermeidung einer Abschreckung, abgekühlt werden, nach Stampatent Nr. 293040, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkühlung mit einer Geschwindigkeit von mindestens 500C/h erfolgt, wonach die Werkstücke zur mindestens teilweisen Gefügeumwandlung durch Ausscheidung möglichst vieler gelöster Bestandteile an Mg und Si in Form feiner Teilchen, die noch kohärent mit der Al-Matrix sind, entweder an Luft abkühlen gelassen werden, oder eine z. B. von der Grösse des behandelten Werkstückes abhängende Haltezeit eingeschaltet wird, wobei in beiden Fällen die Werkstücke gewünschtenfalls auf Warmverarbeitungstemperatur wieder erwärmt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 1>Das Stammpatent Nr. 293040 betrifft ein Verfahren zur Wärmebehandlung von Aluminiumlegierungen des Typs AlMgSi zum Zwecke der Verbesserung der Verarbeitbarkeit durch Strangpressen. Bei Verfahren dieser Art werden die Legierungen üblicherweise einer Homogenisierungsglühung bei 530 bis 580 C unterworfen und anschliessend unter Einhaltung eines möglichst gleichbleibenden Temperaturgradienten auf eine Temperatur im Bereich von 230 bis 2700C abgekühlt.Bei bekannten Verfahren erfolgt die Abkühlung mit einem Temperaturgradienten von weniger als 500C/h, vorzugsweise von 20 C/h über den genannten Temperaturbereich. Die so behandelten Materialien können dann auf Warmverformungstemperatur von 350 bis 5300C zum Zweke des Strangpressens erwärmt werden. Bei dieser bekannten Behandlung sollen viele der gelösten Bestandteile an Mg und Si in grober Form ausgeschieden werden.Gegenstand der Erfindung gemäss dem Stammpatent ist demgegenüber, durch eine Wärmebehandlung zu erzielen, dass möglichst viele der gelösten Bestandteile aus Mg und Si in Form von feinen Teilchen ausgeschieden werden, die noch weitgehend kohärent mit der Al-Matrix sind, beim Erhitzen auf Presstemperatur nicht vollständig in Lösung gehen, sondern bei der Verformung zerbrechen und bei der anschliessenden Warmauslagerung als Keime für die Ausscheidung wirken können.Gemäss der Erfindung nach dem Stammpatent wird dies dadurch erreicht, dass die Abkühlung der homogenisierungsgeglühten Legierungen unter Vermeidung einer Abschreckung, jedoch so rasch erfolgt, dass die Ausscheidung der gelösten Bestandteile an Mg und Si in grober Form vermieden wird, worauf nach dieser kontrollierten Abkühlung eine Haltezeit von etwa 8 bis 24 h in dem Temperaturbereich von 230 bis 2700C eingeschaltet wird und die Legierungen sodann gewünschtenfalls abgekühlt, abkühlen gelassen oder auf Verarbeitungstemperatur erwärmt werden.In weiterer Fortsetzung der Untersuchungen, die zu der Erfindung gemäss dem Stammpatent geführt haben, wurde nun gefunden, dass es für die Erzielung des angestrebten Effektes nicht darauf ankommt bestimmte Haltezeiten, ja überhaupt Haltezeiten nach der erfolgten Abkühlung einzuhalten. Dies hat einerseits seinen Grund darin, dass für viele Zwecke schon nach kurzer Zeit die Gefügeausbildung zwar nicht vollständig aber doch zumindest in einem solchen Ausmass stattgefunden hat, wie es für die gewünschte Verarbeitbarkeit erforderlich ist. Anderseits hat sich gezeigt, dass beispielsweise bei sehr grossen Barren, Werkstücken u. dgl. aus der Al-Legierung es genügt, sie nach dem kontrollierten Abkühlen mit der angegebenen Geschwindigkeit über den genannten Temperaturbereich einfach an der Luft weiter abkühlen zu lassen.Darauf können sie wie auch im Stammpatent angegeben und an sich bekannt ist auf Wärmeverarbeitungstemperatur wieder erwärmt werden.Demgemäss ist das Verfahren zur Wärmebehandlung von Al-Legierungen gemäss der Erfindung, die den Gegenstand des Zusatzpatentes bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkühlung mit einer Geschwindigkeit von mindestens 500C/h erfolgt, wonach die Werkstücke zur mindestens teilweisen Gefügeumwandlung durch Ausscheidung möglichst vieler gelöster Bestandteile an Mg und Si in Form feiner Teilchen, die noch kohärent mit der Al-Matrix sind, entweder an Luft abkühlen gelassen werden oder eine z. B. von der Grösse des behandelten Werkstückes abhängende Haltezeit eingeschaltet wird, worauf in beiden Fällen die Werkstücke gewünschtenfalls auf Wärmeverarbeitungstemperatur wieder erwärmt werden.Die Erfindung stellt somit, da sie mit vereinfachten Mitteln das gleiche Ziel wie gemäss der im Stammpatent geschützten Erfindung zu erzielen erlaubt, eine wesentliche Vereinfachung und somit Verbesserung der letzteren dar. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT960769A AT303406B (de) | 1969-10-13 | 1969-10-13 | Verfahren zur Wärmebehandlung von Aluminiumlegierungen |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT293040D | |||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT303406B true AT303406B (de) | 1972-11-27 |
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ID=25605641
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT960769A AT303406B (de) | 1969-10-13 | 1969-10-13 | Verfahren zur Wärmebehandlung von Aluminiumlegierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT303406B (de) |
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1969
- 1969-10-13 AT AT960769A patent/AT303406B/de not_active IP Right Cessation
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