AT301103B - Einrichtung zur fahrtregelung von drehstrom-foerdermaschinen - Google Patents

Einrichtung zur fahrtregelung von drehstrom-foerdermaschinen

Info

Publication number
AT301103B
AT301103B AT04662/68A AT466268A AT301103B AT 301103 B AT301103 B AT 301103B AT 04662/68 A AT04662/68 A AT 04662/68A AT 466268 A AT466268 A AT 466268A AT 301103 B AT301103 B AT 301103B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
braking
setpoint
speed
actual value
switching
Prior art date
Application number
AT04662/68A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Starkstrom Anlagenbau Veb K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Starkstrom Anlagenbau Veb K filed Critical Starkstrom Anlagenbau Veb K
Application granted granted Critical
Publication of AT301103B publication Critical patent/AT301103B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/22Control systems or devices for electric drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fehrtregelung von Drehstrom-Fördermaschinen bei allen vorkommenden   Lastfällen.   



   Es sind Drehstrom-Fördermaschinen mit Fahrtregelung bekannt, die mittels Zweipunktregler entsprechend der Vorgabe des Geschwindigkeitswertes durch den Sollwertgeber die Geschwindigkeit der Fördermaschine einstellen. Der Zweipunktregler entscheidet, ob die Fördermaschine getrieben oder gebremst werden soll. 



   Das Prinzip besteht darin, dass beim Treiben die Fördermaschine an ein Drehstromnetz über Läuferwiderstände und beim Bremsen an eine elektrische oder mechanische Bremse oder bereits bekannte Bremsschaltungen geschaltet wird. Damit wird erreicht, dass die Drehstrommaschine ähnlich einer Gleichstrommaschine von einer bestimmten Geschwindigkeit bei Rücknahme des Steuerhebels, auch bei einhängender Last, auf Null abgebremst werden kann. 



   Soll ein Kompoundmotor nachgebildet werden, so muss das Treiben geregelt erfolgen, wobei die Stellung des Steuerhebels den Sollwert darstellt und der Lasteinfluss ausgeschaltet wird. Der Bremskreis ist zweckmässigerweise ebenfalls als Regelkreis ausgebildet, und bei Verwendung der dynamischen Bremsung wird durch den Regler entweder der Läuferwiderstand oder der Bremsstrom selbst verstellt. 



   Diese Drehstrom-Fördermaschinen mit Fahrtregelung haben einige Nachteile : Bei einhängenden Lasten mit bestimmter Geschwindigkeit kann der Sollwert entsprechend ausgelegt und die Maschine bis zu der gewünschten Geschwindigkeit beschleunigt werden. Hat der Istwert den Sollwert erreicht, schaltet der Zeitpunktregler auf den Bremsregelkreis um. In diesem Augenblick beginnt die Bremswirkung entsprechend der Grösse der Soll-Istwertdifferenzspannung. Da jedoch beim Umschaltvorgang"Treiben-Bremsen"eine endliche Zeit verstreichen muss und die Massen sich fortwährend beschleunigen, wird die Bremsung dadurch erheblich verschlechtert.

   Dadurch hervorgerufen, dass eine Zweipunktregelung ein dauernder Vergleich von zwei Zuständen ist, ergibt sich bei einer Fördermaschine, wie oben beschrieben, ein fortwährendes Schalten zwischen den   Zuständen "Treiben" und "Bremsen".    



   Selbst wenn durch entsprechende Vergrösserung der Soll-Istwertdifferenz die Schalthäufigkeit verringert werden kann, ist es möglich, bei plötzlicher Sollwertverkleinerung, z. B. für den Fall einer aufziehenden Last, eine Umschaltung von "Treiben" auf "Bremsen" zu erhalten, selbst wenn die Grösse der aufgehenden Nutzlast dies überhaupt nicht erforderlich macht. Dies zieht häufig Stösse auf das rotierende System nach sich, die sehr gross 
 EMI1.1 
   Gleichstrombremsung geregelt erfolgt, ist das Bremsmoment immer von der Soll-Istwertdifferenz abhängig und eine Bremsung mit maximalem Bremsmoment kann im Notfall nur mechanisch ermöglicht werden. Zu kurzes Umschalten von "Bremsen" auf "Treiben" kann zu Überschneidungen führen, was eine Verriegelung der einzelnen Schaltgeräte untereinander erforderlich macht.

   Diese Verriegelung erfolgt meist elektrisch über Hilfskontakte der Schütze und Relais. Bei Versagen dieser Verriegelung besteht jedoch eine grosse Gefahr für die Anlage und das Bedienungspersonal. 1 Wenn z. B. bei Hochspannungsmaschinen von "Bremsen" auf'Treiben" oder umgekehrt geschaltet wird, ohne dass das Bremsschütz oder im andern Fall das Wendeschütz öffnet, so kann der Fall eintreten, dass eine höhere Wechselspannung in das Gleichstromnetz eingeschleift wird, welches nur für wesentlich niedrigere Spannungen isoliert ist. Ein derartiger Zustand ist auch möglich beim Zustandekommen eines Abschaltlichtbogens. 



  Zweck der Erfindung ist es, die aufgezeigten Nachteile zu beseitigen. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch ein Auseinanderrücken der Schaltpunkte "Treiben-Bremsen"das fortwährende Schalten'Treiben-Bremsen"auszuschliessen, unzulässiges Überschwingen beim Bremsbetrieb zu vermeiden, um dadurch mit relativ hohen Fördergeschwindigkeiten zu fahren. 



  Ausgehend von einer Einrichtung zur Fahrtregelung für Drehstrom-Fördermaschinen, bestehend aus zwei Regelkreisen für die Betriebsarten"Treiben"und"Bremsen", deren abwechselnder Einsatz durch einen Diskriminator gesteuert wird, wobei dieser mit seinem Eingang über einen Verstärker mit einer Tachometermaschine und einem Sollwertgeber und mit seinem einen Ausgang über einen Regler mit einem Flüssigkeitsanlasser als Stellglied des Regelkreises "Treiben" und mit seinem andern Ausgang über einen Verstärker, als Stellglied des Regelkreises "Bremsen" verbunden ist, wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass durch den Einsatz eines Dreipunktschalters, mit seiner zwischen den beiden Grenzwerten +a und-b liegenden zusätzlichen Schaltschwelle-c, das Abschalten der Bremsung zu dem Zeitpunkt erfolgt,

   wenn die vorhandene Soll-Istwertdifferenzspannung gleich der eingestellten Schwellwertspannung-c wird, wobei eine Zuschaltung des maximalen Bremsstromes beim Umschalten auf Bremsen, bei Erreichen der vollen Soll-Istwertdifferenzspannung, der Schaltspannung-b, zeitweilig, vorzugsweise über ein Zeitrelais, welches von 1 einem Gleichstromschütz angesteuert wird, erfolgt. 



  Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass durch den Wegfall des ständigen Umschaltens von Treiben auf Bremsen, Seil-und Korbschwingungen, die sich auch sehr nachteilig auf die Lebensdauer der Maschine   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 auswirken, ausgeschlossen werden und mit relativ hohen Fördergeschwindigkeiten gefahren werden kann.. 



  Ausserdem erhöht sich durch die Verminderung der   Schalthäufigkeit   die Lebensdauer der eingesetzten Schaltgeräte. Durch das kurzzeitige Umschalten von Treiben auf Bremsen wird eine Drehzahlübererhöhung bei einhängenden Lasten dadurch vermieden, dass das Bremsmagnetfeld durch die   Übererregung   sehr schnell aufgebaut und damit die Zeit bis zum Einsetzen der Bremsung stark verkürzt wird. Ein anderer Vorteil ist, dass bei Revisionsfahrten ein gleichförmiges, nicht pulsierendes Fahren möglich ist. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 ein Wirkschaltbild des Fahrtreglers, Fig. 2 eine Wirkung der Fahrtreglereinrichtung. 
 EMI2.1 
 
3--,befindet sich je nach geforderter Geschwindigkeit in einer bestimmten Auslage. Über einen Sollwertgeber - wird eine entsprechende Spannung dem   Dreipunktregler --6-- zugeführt. Je   nach Drehzahl der   Fördermaschine--l--bildet   der   Istwertgeber--7--eine   der Drehzahl entsprechende proportionale
Spannung, die zusammen mit dem Sollwert im   Dreipunktregler-6-verglichen   wird. 



   Solange der Sollwert überwiegt und die Soll-Istwertdifferenz grösser als der im Dreipunktregler-6-- eingestellte Wert +a,   Fig. 2,   ist. Das   Wendeschütz--2--verbleibt   somit in seiner Stellung. Vergrössert sich die Geschwindigkeit der   Fördermaschine-l-und   damit der Istwert oder verkleinert sich durch Zurücknahme des   Steuerhebels --4-- der   Sollwert am Sollwertgeber so unterschreitet die am Dreipunktregler   - -6-- eingestellte Soll-Istwert differenz   den Wert +a, Fig. 2. Damit öffnet das   Wendeschütz-2--,   bis sich die   Fördermaschine--l--von   selbst verlangsamt.

   Wandelt die Soll-Istwertdifferenz ihr Vorzeichen durch plötzliches Zurückreissen des Steuerhebels-4-, so dass der   Wert-b, Fig. 2,   unterschritten wird, gibt der   Dreipunktregler--6-das   Signal zum Schalten auf "Bremsen". Das   Wendeschütz-2-ist   nach wie vor geöffnet und das   Gleichstromschütz-8--schliesst.   Die Grösse des Bremsstromes richtet sich nach der Erregung des Bremsstromgebers-9--. Diese ist abhängig von der Differenz zwischen maximalem Soll- und Istwert, die im   Bremsstromregler-10-die   Erregung bildet. 



   Bei Einsetzen der Bremsung, die grösstenteils nur bei einhängender Last zur Wirkung kommt, erreicht man, unabhängig von der   Drehzahl,   dass das erforderliche Magnetfeld für das Bremsmoment kurzfristig, ohne merkliche Zeitverzögerung aufgebaut wird, u. zw. durch Anlegung einer übererregung des Bremsstromgebers-9--. Die Verzögerungszeit erwirkt ein Zeitrelais welches den Sollwert ab- und den Istwert in voller Höhe zuschaltet. Erst wenn die Soll-Istwertdifferenz den Wert-c, Fig. 2, wieder überschreitet, schaltet der   Dreipunktregler-6-die Fördermaschine-l-vom   Gleichstromnetz ab. Eine Zuschaltung auf das Drehstromnetz erfolgt erst dann, wenn die Soll-Istwertdifferenz den Wert +a,   Fig. 2,   erreicht hat. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zur Fahrtregelung für Drehstrom-Fördermaschinen, bestehend aus zwei Regelkreisen für die Betriebsarten "Treiben" und "Bremsen", deren abwechselnder Einsatz durch einen Diskriminator gesteuert wird, wobei dieser mit seinem Eingang über einen Verstärker mit einer Tachometermaschine und einem Sollwertgeber und mit seinem einen Ausgang über einen Regler mit einem Flüssigkeitsanlasser, als Stellglied des Regelkreises "Treiben" und mit seinem andern Ausgang über einen Verstärker, als Stellglied des Regelkreises "Bremsen" 
 EMI2.2 
 seiner zwischen den beiden Grenzwerten +a und-b liegenden zusätzlichen Schaltwelle-c, das Abschalten der Bremsung zu dem Zeitpunkt erfolgt, wenn die vorhandene Soll-Istwertdifferenzspannung gleich der eingestellten   Schwellwertspannung-c   wird,

   wobei eine Zuschaltung des maximalen Bremsstromes beim Umschalten auf Bremsen, bei Erreichen der vollen Soll-Istwertdifferenzspannung, der Schaltspannung-b, zeitweilig, vorzugsweise über ein Zeitrelais (11), welches von einem Gleichstromschütz (8) angesteuert wird, erfolgt. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. einer kurzzeitigen Zuschaltung des maximalen Bremsstromes auf die Fördermaschine (1) der Bremsstromregler (10) mit einem Zeitrelais (11) verbunden ist.
AT04662/68A 1968-03-26 1968-05-15 Einrichtung zur fahrtregelung von drehstrom-foerdermaschinen AT301103B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD13107768 1968-03-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT301103B true AT301103B (de) 1972-07-15

Family

ID=5479858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT04662/68A AT301103B (de) 1968-03-26 1968-05-15 Einrichtung zur fahrtregelung von drehstrom-foerdermaschinen

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT301103B (de)
CS (1) CS165447B1 (de)
NO (1) NO126073B (de)
RO (1) RO55067A (de)
SE (1) SE339743B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
RO55067A (de) 1973-07-20
SE339743B (de) 1971-10-18
NO126073B (de) 1972-12-18
CS165447B1 (de) 1975-12-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2403204C3 (de) Bremskraftregler für Aufzug-Fahrkörbe
EP0710619B1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Überwachen und/oder Steuern der Drehzahl eines Elektroantriebs mit Frequenzumrichter für Hubwerke
EP0038966B1 (de) Anfahrsteuereinrichtung für einen Aufzug
EP0292685B1 (de) Aufzugsantrieb mit Regeleinrichtung für ruckfreies Anfahren
AT301103B (de) Einrichtung zur fahrtregelung von drehstrom-foerdermaschinen
DE102016118028A1 (de) Transporteinrichtung mit einer Sicherheitseinrichtung zur Verzögerungsbegrenzung
DE2638396C3 (de) Steuereinrichtung für eine Bremsanlage an einer Fördervorrichtung mit geneigtem Förderweg
DE3741133C1 (de) Antriebsvorrichtung
EP0456238B1 (de) Vorrichtung zur mehrphasigen Stromüberwachung
DE1298689B (de) Regelbarer Antrieb fuer Aufzuege
AT219163B (de) Verfahren zur Steuerung der Bremseinrichtung von Aufzügen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens
AT223776B (de) Verfahren und Steueranlage zur Steuerung von Aufzugsmotoren
DE464025C (de) Steuerung fuer Kranhubwerke
AT90578B (de) Sicherheitseinrichtung für Fördermaschinen.
DE708044C (de) Sicherheitsschaltung fuer elektrische Hebezeuge u. dgl.
DE530805C (de) Motorantrieb mit selbsttaetiger Feineinstellung
DE1241077B (de) Verfahren zum Daempfen von Lastpendelungen beim Abbremsen von fahrbaren oder schwenkbaren Hebezeugen mit an Lastseilen haengender Last
AT263273B (de) Regelbremse für Drehstrom-Schleifringläufermotoren, insbesondere für den Antrieb von Schachtförderanlagen
AT167061B (de) Genauigkeitsschaltung für Leonardantriebe
DE1273155B (de) Elektromotorisch in einer horizontalen Ebene verfahrbares oder verschwenkbares Hebezeug mit einer Einrichtung zur Daempfung von Lastpendelungen beim Abbremsen der Horizontalbewegung
DE603974C (de) Feineinstellung fuer Aufzuege
DE763575C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Verhinderung von Strompendelungen oder Reststroemen beim Stillsetzen von Leonard-Antrieben
DE1037096B (de) Steuereinrichtung fuer einen von einer Mehrphasenstromquelle gespeisten Mehrphasen-Wechselstrommotor fuer den Senkbetrieb von Kranen, Aufzuegen od. dgl.
DE2253692A1 (de) Antriebseinrichtung, insbesondere fuer gurtfoerderer im bergbau
DE1231399B (de) Steuerung fuer einen Mehrseilgreifer mit getrennten Greiferwinden mit Schliessmotor und Haltemotor

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee