AT299466B - Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Glas-Hohlprofilen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Glas-Hohlprofilen

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AT299466B
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AT
Austria
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glass ribbon
mold
workpiece
production
rollers
Prior art date
Application number
AT763068A
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English (en)
Inventor
Vitaly Sergeevich Schukin
Georgy Alexandrovich Babinov
Nikolai Mineevich Bystrov
Original Assignee
Borsky Stekolny Zd Im Gorkogo
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/14Rolling other articles, i.e. not covered by C03B13/01 - C03B13/12, e.g. channeled articles, briquette-shaped articles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/02Re-forming glass sheets
    • C03B23/023Re-forming glass sheets by bending
    • C03B23/03Re-forming glass sheets by bending by press-bending between shaping moulds
    • C03B23/033Re-forming glass sheets by bending by press-bending between shaping moulds in a continuous way, e.g. roll forming, or press-roll bending

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Glas-Hohlprofilen 
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Erzeugung von Hohlprofilen aus einem im plastischen Zustand befindlichen Glasband angeregt, alle wesentlichen Bestandteile des Formwerkes dieser Vorrichtung, nämlich eine zweiteilige Form sowie einen mit dieser zusammenwirkenden Formkern aus Graphit herzustellen. Diese Massnahme soll das durch die übergrosse   Erwärmung   dieser Teile während des Formvorganges bedingte Anhaften der plastischen Glasmasse an den formgebenden Arbeitsflächen verhindern. 



   Der Hauptmangel der bekannten Einrichtung besteht darin, dass Werkstücke mit einer Breite über
180 mm nicht angefertigt werden können, da die abgebogenen Glasbandränder infolge ihres
Eigengewichtes durchhängen, wodurch Ausschuss entsteht. Ausserdem kann auf dieser Einrichtung die
Werkstückgrösse ohne Glasbandbruch und Umstellung der Glaswalzmaschine nicht geändert werden. 



   Noch ein Mangel der bekannten Einrichtung besteht auch darin, dass bei den erzeugten
Werkstücken mit geschlossenem Querschnitt die Nahtbreite nicht geregelt werden kann. 



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der oben erwähnten Mängel mittels einer Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Glas-Hohlprofilen, insbesondere vierkantigen Querschnittes, aus einem im plastischen Zustand zugeführten Glasband, mit einem Führungsteil, mit diesem verbundenen
Formblöcken und wenigstens einem dem Innenquerschnitt des Hohlprofiles angepassten Formkern oder Dorn, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass jeder Formblock am Führungsteil angelenkt sowie um eine im wesentlichen vertikale Achse schwenkbar ist. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht die Herstellung von Werkstücken mit   kastenförmigem   Querschnitt und einer Breite von über 180 mm aus Glasband zu erzeugen, die Werkstückgrösse ohne Glasbandunterbrechung und Umstellung der Glaswalzmaschine sowie des Formwerkes abzuändern und die Breite der infolge überlappung der Glasbandränder entstehenden Naht einzustellen. 



   Die Arbeitsflächen der Formblöcke sind gekrümmt, vorzugsweise schraubenförmig ausgeführt, mit einem unter dem Glasband vorgesehenen Einlaufabschnitt und einen über dem Glasband angeordneten Auslaufabschnitt. In bezug auf die Horizontalfläche hat der Formkern an der Glasband-Zuführungsseite eine Verdickung zum Unterstützen der durch die   Formblöcke   abgebogenen Glasbandränder und zur Verhinderung einer vorzeitigen Ränderverbindung. Die Arbeitsfläche dieser Verdickung ist zur gleichmässigen Änderung der Bandform entsprechend der Gestaltung der Halbformarbeitsflächen gleichmässig konvex ausgeführt. 



   Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung wird zweckmässigerweise am Auslauf des geformten Werkstückes aus der Form eine Vorrichtung,   z. B.   ein Rollensatz zum Glätten der gebildeten Naht und der oberen Werkstückfläche auf dem Rahmen montiert. 



   Bei der erfindungsgemässen Einrichtung ist es zweckmässig, auf dem Rahmen vor jedem Formblock einen muldenförmigen Teil anzuordnen, der das Glasband von unten unterstützt und auch das Durchdrängen des Glasbandes verhindert. 



   Die Erfindung wird in der Folge durch die Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt   Fig. 1   eine Gesamtansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 2 dieselbe Vorrichtung in Seitenansicht, Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles, Fig. 4 eine Aussicht des Formkernes, Fig. 5 eine Ansicht des kastenförmigen Teiles. 



   Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung enthält folgende Einheiten : Formwerk mit den auf dem Rahmen--1-- (Fig. 2) montierten   Formblöcken-2   und   2'-- (Fig. 1,   3), mit Formkern --3--, Rollen--4--zum Nahtabglätten, mit den   Teilen--5   und 6--, welche die Werkstückbreite begrenzen und die Seitenflächen formen und mit dem kastenförmigen   Teil--7--   (Fig. 5), der das   Glasband --8-- von   unten   unterstützt ; Walzen --9-- der   Bandformmaschine,   Rollen-10-,   die das geformte Stück befördern und die am Austritt des geformten Werkstückes -   angeordneten Formkerne   welche   das'Durchhängen   des Werkstückoberteiles verhindern.

   Die   Teile--5--stellen   einen Rollensatz dar, die   Teile--6--aber   sind als rechteckige Platten ausgebildet. 



   Auf beiden Seiten des geformten Werkstückes sind auf dem   Rahmen--l--zwei   Rollensätze   --5-- mit   einer rechteckigen Platte--6--in jedem Satz befestigt, wobei jede Platte unter dem Formblock liegt. Durch die   Rollen--5--und   die zwei rechteckigen   Platten--6--werden   die Seitenflächen des Werkstückes geformt. 



   Die   Rollen--5--,   die rechteckigen   platten --6-- sowie   die   Formblöcke-2   und 2'-sind auf dem Rahmen auf beiden Seiten des geformten Werkstückes montiert, wobei eine Verschiebung gegeneinander in der Horizontalebene stattfinden kann. Die   Arbeitsflächen --13   und   13'--der     Formblöcke-2   und   2'--sind   schraubenförmig gestaltet und dienen zum gleichmässigen Verwendeln 

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 des durch den kastenförmigen   Teil --7-- vorbehandelten   Glasbandes in ein Werkstück mit kastenförmigem Querschnitt.

   Die Formblöcke --2 und   2'--des   Formwerkes sitzen auf den Stiftschrauben--14--, wobei jeder Formkern um die   Achse--15--,   die mit der Längsachse der 
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 und 2'-- (wie durch die   Pfeile"a"und"b"in Fig. l   angedeutet ist) einander angenähert oder voneinander entfernt werden, um den Neigungswinkel der Ränder des   Glasbandes --8-- an   den überlappungsnaht-Bildungsstellen sowie die Nahtbreite zu regeln. 



   Die   Arbeitsfläche--13'-- (Fig. 3)   am Formblock --2'-- ist kürzer als die Arbeitsfläche 
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 Diese Ränder bilden zwischeneinander einen Spielraum, der es ermöglicht, bei der Drehung einer jeden der Halbformen-2 und 2'-- um die Achse --15-- die Breite der erzeugten Naht zu regulieren. 



   Der Formkren --3-- ist an der Zuführungsseite des   Glasbandes--8--mit   der Verstärkung   --18-- (Fig. 4)   versehen, deren Seitenflächen --19-- ebenfalls schraubenförmig entsprechend den   Arbeitsflächen --13   und 13'-- an den Formblöcken --2 und 2'--ausgebildet sind, wodurch der gleichmässige übergang des   Glasbandes --8-- in   ein Werkstück mit kastenförmigem Querschnitt sowie die Bildung der Naht --20-- gefördert werden. 



   Der Betrieb der oben beschriebenen Einrichtung verläuft in folgender Weise. 



   Das zwischen den   Walzen--9--der Walzmaschine   auslaufende flache Glasband--8-- (Fig. l) wird dem   Teil--7--mit gekrümmter Oberfläche--21-- (Fig. 5) zugeführt   und erhält dadurch eine muldenförmige Gestalt. Die unter den Formblöcken --2,2'-- angeordneten rechteckigen Platten --6-- und Rollen --5-- pressen das   Glasband --8-- an   die Seitenflächen des Formkernes --3-- und formen somit die Seiten des Werkstückes, die   Formblöcke--2   und 2'-- aber heben und pressen mit ihren   Arbeitsflächen--13   und   13'--die Ränder--17   und 17'-- des Glasbandes --8-- an die Seitenflächen --19-- der am Formkern --3-- vorgesehenen Verstärkung --18--. 



   Beim Verschieben des teilweise geformten Glasbandes auf den Rollen --10-- pressen die schraubenförmigen Oberflächen --13 und   13'--der Formblöcke--2   und 2'-- das Glasband um den   Formkern-3--.   
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   Durch Drehung eines jeden Formblockes-2 und 2'-- um die Achse-15- (Fig. 2) wird der Neigungswinkel der Glasbandränder und ihre überlappungsbreite, welche die Naht bildet, geregelt. Die   Rollen --4-- glätten   die Naht --20-- und die ganze obere Werkstückfläche ab. 



   Die   Formkerne-11-verhindern   das Durchhängen des Werkstückoberteiles. 



   Das geformte Werkstück wird als ununterbrochenes Band auf den   Förderrollen --10-- dem   Brennofen zugeführt. 



   Das Werkstück wird beim Austritt aus dem Brennofen in Teile erforderlicher Grösse geschnitten. 



   Glasteile mit kastenförmigem Querschnitt fanden neuerdings weitgehendste Verwendung im Bauwesen bei der Montage von innen-bzw. aussenliegenden Wänden für Industrie- und Wohnbauten. 



   Durch Verschiebung der Teile--5, 6--und der   Formblöcke--2, 2'--in   der Horizontalebene nach links oder nach rechts, in bezug auf die Längsachse der Einrichtung, können ohne Stillhalten der Bandformmaschine und ohne Umstellung der Maschine aus dem Glasband bis 300 mm breite Werkstücke mit kastenförmigem Querschnitt erzeugt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Glas-Hohlprofilen, insbesondere vierkantigen Querschnittes, aus einem im plastischen Zustand zugeführten Glasband, mit einem Führungsteil, mit diesem verbundenen Formblöcken und wenigstens einem dem Innenquerschnitt des Hohlprofiles 
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