AT124093B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlräumen in plastischen, auf Strangpressen geformten Strängen, insbesondere aus Ton. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlräumen in plastischen, auf Strangpressen geformten Strängen, insbesondere aus Ton.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlräumen in plastischen, auf Strangpressen geformten Strängen, insbesondere aus Ton. EMI1.1 sionierten Mundstück herausgepresst, wobei durch eingelegte Dorne Hohlräume in diesen Ziegeln geschaffen werden. Durch entsprechende Bewegung der Dorne ist es auch möglich, geschlossene Hohlräume in derartigen Formsteinen herzustellen. Die so hergestellten Ziegel haben aber den Nachteil, dass durch die Herstellung der Hohlräume Spannungen in das Material kommen, welche dann beim Brennen ein Verziehen der Ziegel bewirken. Diese Spannungen können vermieden werden, wenn die Hohlräume mittels Bohr-oder Schneidwerkzeugen ausgearbeitet werden. Das erfindungsgemässe Verfahren benutzt nun solche Werkzeuge in der besonderen Art, dass die Werkzeuge die Hohlräume während ihrer Synchronbewegung mit dem aus der Presse austretendem Strang in diesen einarbeiten. Dabei wird zweckmässig die Bewegung oder der Antrieb der Bewegung zur Längs- und Querverschiebung der auf den Strang arbeitenden Bohr-oder Schneidwerkzeuge von der Bewegung des austretenden Pressstranges abgeleitet. Zur Ausführung des Verfahrens dient zweckmässig ein mit dem austretenden Strang längsverschiebbarer Rahmen, welcher eine Anzahl röhrenförmiger, in diesem Rahmen versehiebbar und drehbar gelagerter Schneidwerkzeuge. z. B. Stahlhülsen. enthält. Dieser Rahmen und die röhrenförmigen Schneidwerkzeuge werden zweckmässig in der Weise betätigt, dass ihr Antrieb von der den austretenden Strang tragenden Transportvorrichtung oder auch vom Antriebe der Strangpresse unter Zwischenschaltung entsprechender Vorgelege erfolgt. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausfiihrungsform sehematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, während Fig. 2 den Schneidekopf zeigt. In einem Rahmengestell , das zweckmässig mit in der Höhe verstellbaren Füssen versehen ist, ist EMI1.2 schiebbar sitzt. In dem Querstück 5 sind die röhrenförmigen Schneidwerkzeuge 6 drehbar gelagert. Diese Röhren 6 tragen Zahnkränze oder Zahnsegmente 7, in welche eine Zahnstange 8 eingreift, so dass durch deren Bewegung die Zahnkränze und mit ihnen die röhrenförmigen Schneidwerkzeuge in Umdrehung versetzt werden. Am Gestell 1 sind zwei Rollen 9, 10 gelagert, welche das Transportband 11 führen. Die Rolle 10 erhält ihren Antrieb von einer Welle 12, welche in Abhängigkeit vom Antrieb der Presse 13 auch ihren Antrieb erhält. Am Rahmengestell ist auch eine Kurvenscheibe 14 gelagert, welche von der mit der Welle 12 gekuppelten Welle 15 mittels zweier Kegelräder angetrieben wird. In die Kurvennut 16 greift eine am Rahmen 5 befestigte Rolle 17 ein. so dass bei einer Drehung der Kurvenscheibe 14 der Rahmen 5 samt den Schneidwerkzeugen eine Bewegung zum Pressstrang hin und wieder zurück erhält. Die am Transportband 11 vorgesehenen Mitnehmer 18 greifen in die Sperrhaken 19, welche bei 20 an dem Rahmen. 3 angelenkt sind, ein und bewirken so die synchrone Längsverschiebung des die Schneidwerkzeuge tragenden Rahmens mit dem Pressstrange, bis die Sperrhaken durch Anstossen an einen Anschlag 21 mit den Mitnehmern 18 ausser Eingriff kommen (punktiert gezeichnet) und der Rahmen : 3 unter dem Zug der Schraubenfedern 22 wieder in die Ausgangsstellung zurückkehren kann. Der Kopf des Schneidwerkzeuges ist in Fig. 2 veranschaulicht, und ist das röhrenförmige Werkzeug bei 23 muldenförmig eingezogen, so dass in dieser Mulde ein Sdmeidedraht 24 befestigt werden kann. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun die folgende : Sobald, von der Welle 18 und der Bewegung des austretenden Stranges angetrieben, sich das Transportband 11 in Bewegung setzt, wird durch <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Querstüek 5 durch die Weiterdrehung der Kurvenscheibe 14 wieder hochgehoben und die Schneidwerkzeuge ausser Eingriff mit dem Pressstrang gebracht, in welcher Stellung gleichzeitig die Sperrklinke 19 mit den Mitnehmern. M ausser Eingriff kommt, so dass der ganze Rahmen 3, 4 unter dem Zug der Federn 22 in die Anfangsstellung zurückkehrt. Die Pufferfedern 26 dienen zur Dämpfung des Stosses. Am verschiebbaren Rahmen ist auch zweckmässig die Abschneidevorrichtung 27 vorgesehen, welche den in der vorhergehenden Operation fertiggestellten Formling vom Strang abschneidet. Die solcherart hergestellten Ziegel weisen keine Spannungen auf und verziehen sieh daher beim Brennen nicht und bilden, wenn die Löcher nicht durchgehende sind, an fünf Seiten vollständig gl :) tte und leichte Bausteine. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.2 insbesondere aus Ton, dadurch gekennzeichnet, dass diese Hohlräume mittels Bohr-oder Sehneidwerk- zeuge während der synchronen Bewegung der Werkzeuge mit dem Strange in denselben eingearbeitet werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des aus der Presse austretenden Stranges zur Längsverschiebung und gleichzeitigen Querverschiebung ein oder mehrerer auf den Strang arbeitender Bohr-oder Sehneidwerkzeuge benutzt wird.3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit dem austretenden Strang längsverschiebbaren Rahmen'J), welcher eine Anzahl röhrenförmiger, in diesem Rahmen verschiebbar und drehbar gelagerter Schneidwerkzeuge (6) enthält, die von einer, den austretenden Strang tragenden Transportvorrichtung, z. B. Transportband (11). in der Weise betätigt oder gesteuert werden, dass während der Längsverschiebung des Rahmens die Schneid- werkzeuge gegen den Strang geführt und gegebenenfalls nach erfolgter Drehbewegung wieder zlnriick- bewegt werden, worauf der Rahmen wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT124093T | 1929-07-29 |
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| AT124093B true AT124093B (de) | 1931-08-10 |
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1929
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