AT124093B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlräumen in plastischen, auf Strangpressen geformten Strängen, insbesondere aus Ton. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlräumen in plastischen, auf Strangpressen geformten Strängen, insbesondere aus Ton.

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AT124093B
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Rudolf Karl Proske
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Rudolf Karl Proske
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  Verfahren und   Vorrichtung zur Herstellung   von Hohlräumen in plastischen, auf
Strangpressen geformten Strängen, insbesondere aus Ton. 
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 sionierten   Mundstück     herausgepresst,   wobei durch eingelegte Dorne Hohlräume in diesen Ziegeln geschaffen werden. Durch entsprechende Bewegung der Dorne ist es auch   möglich,   geschlossene Hohlräume in derartigen Formsteinen herzustellen. Die so hergestellten Ziegel haben aber den Nachteil, dass durch die Herstellung der Hohlräume Spannungen in das Material kommen, welche dann beim Brennen ein Verziehen der Ziegel bewirken. Diese Spannungen können vermieden werden, wenn die Hohlräume mittels   Bohr-oder Schneidwerkzeugen ausgearbeitet   werden.

   Das   erfindungsgemässe   Verfahren benutzt nun solche Werkzeuge in der besonderen Art, dass die Werkzeuge die Hohlräume während ihrer Synchronbewegung mit dem aus der Presse austretendem Strang in diesen einarbeiten. Dabei wird zweckmässig die Bewegung oder der Antrieb der Bewegung zur   Längs- und Querverschiebung   der auf den Strang   arbeitenden Bohr-oder Schneidwerkzeuge   von der Bewegung des austretenden Pressstranges abgeleitet. 



   Zur   Ausführung   des Verfahrens dient zweckmässig ein mit dem austretenden Strang längsverschiebbarer Rahmen, welcher eine Anzahl röhrenförmiger, in diesem Rahmen   versehiebbar   und drehbar gelagerter Schneidwerkzeuge. z. B. Stahlhülsen. enthält. Dieser Rahmen und die röhrenförmigen Schneidwerkzeuge werden zweckmässig in der Weise betätigt, dass ihr Antrieb von der den austretenden Strang tragenden Transportvorrichtung oder auch vom Antriebe der Strangpresse unter Zwischenschaltung entsprechender Vorgelege erfolgt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen   Ausfiihrungsform   sehematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, während Fig. 2 den Schneidekopf zeigt. In einem   Rahmengestell ,   das zweckmässig mit in der Höhe verstellbaren Füssen versehen ist, ist 
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 schiebbar sitzt. In dem Querstück 5 sind die röhrenförmigen Schneidwerkzeuge 6 drehbar gelagert. 



  Diese Röhren 6 tragen   Zahnkränze   oder Zahnsegmente 7, in welche eine Zahnstange 8 eingreift, so dass durch deren Bewegung die   Zahnkränze   und mit ihnen die   röhrenförmigen   Schneidwerkzeuge in Umdrehung versetzt werden. Am Gestell 1 sind zwei Rollen 9,   10   gelagert, welche das Transportband 11 führen. 



  Die Rolle 10 erhält ihren Antrieb von einer Welle 12, welche in Abhängigkeit vom Antrieb der Presse 13 auch ihren Antrieb erhält. Am   Rahmengestell ist auch   eine Kurvenscheibe 14 gelagert, welche von der mit der Welle 12 gekuppelten Welle 15 mittels zweier Kegelräder angetrieben wird. In die Kurvennut 16 greift eine am Rahmen 5 befestigte Rolle 17 ein. so dass bei einer Drehung der Kurvenscheibe 14 der Rahmen 5 samt den Schneidwerkzeugen eine Bewegung zum Pressstrang hin und wieder   zurück   erhält. 



  Die am Transportband 11 vorgesehenen Mitnehmer 18 greifen in die   Sperrhaken     19, welche   bei 20 an dem Rahmen. 3 angelenkt sind, ein und bewirken so die synchrone   Längsverschiebung   des die Schneidwerkzeuge tragenden Rahmens mit dem Pressstrange, bis die   Sperrhaken   durch Anstossen an einen Anschlag 21 mit den Mitnehmern 18 ausser Eingriff kommen (punktiert gezeichnet) und der   Rahmen : 3 unter   dem Zug der Schraubenfedern 22 wieder in die   Ausgangsstellung zurückkehren   kann. 



   Der Kopf des Schneidwerkzeuges ist in Fig. 2 veranschaulicht, und ist das röhrenförmige Werkzeug bei   23   muldenförmig eingezogen, so dass in dieser Mulde ein   Sdmeidedraht   24 befestigt werden kann. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun die folgende : Sobald, von der Welle 18 und der Bewegung des austretenden Stranges angetrieben, sich das Transportband 11 in Bewegung setzt, wird durch 

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   Querstüek   5 durch die Weiterdrehung der Kurvenscheibe 14 wieder hochgehoben und die Schneidwerkzeuge ausser Eingriff mit dem Pressstrang gebracht, in welcher Stellung gleichzeitig die Sperrklinke 19 mit den   Mitnehmern. M   ausser Eingriff kommt, so dass der   ganze Rahmen 3, 4   unter dem Zug der Federn 22 in die Anfangsstellung zurückkehrt.

   Die Pufferfedern 26 dienen zur Dämpfung des Stosses.   Am   verschiebbaren Rahmen ist auch zweckmässig die   Abschneidevorrichtung 27 vorgesehen, welche   den in der vorhergehenden Operation fertiggestellten Formling vom Strang abschneidet. 



   Die solcherart hergestellten Ziegel weisen keine Spannungen auf und verziehen sieh daher beim Brennen nicht und bilden, wenn die Löcher nicht durchgehende sind, an fünf Seiten   vollständig gl :) tte   und leichte Bausteine. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 insbesondere aus Ton, dadurch gekennzeichnet, dass diese Hohlräume mittels   Bohr-oder Sehneidwerk-   zeuge während der synchronen Bewegung der Werkzeuge mit dem Strange in denselben eingearbeitet werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des aus der Presse austretenden Stranges zur Längsverschiebung und gleichzeitigen Querverschiebung ein oder mehrerer auf den Strang arbeitender Bohr-oder Sehneidwerkzeuge benutzt wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit dem austretenden Strang längsverschiebbaren Rahmen'J), welcher eine Anzahl röhrenförmiger, in diesem Rahmen verschiebbar und drehbar gelagerter Schneidwerkzeuge (6) enthält, die von einer, den austretenden Strang tragenden Transportvorrichtung, z. B. Transportband (11). in der Weise betätigt oder gesteuert werden, dass während der Längsverschiebung des Rahmens die Schneid- werkzeuge gegen den Strang geführt und gegebenenfalls nach erfolgter Drehbewegung wieder zlnriick- bewegt werden, worauf der Rahmen wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt wird.
AT124093D 1929-07-29 1929-07-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlräumen in plastischen, auf Strangpressen geformten Strängen, insbesondere aus Ton. AT124093B (de)

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