AT29801B - Einrichtung zum Verstellen von Exzentern bei Kraftmaschinen u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Verstellen von Exzentern bei Kraftmaschinen u. dgl.

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AT29801B
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Austria
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sleeve
eccentric
housing
shaft
grooves
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Application number
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English (en)
Inventor
Hugo Lentz
Charles Bellens
Original Assignee
Hugo Lentz
Charles Bellens
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Description


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 Einrichtung dazu benutzt werden, um die Exzenter zu verstellen bzw. deren Exzentrizität zu verändern. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist h die Steuerwelle der Maschine,   i   und j sind zwei Exzenter. Auf der Welle h ist eine verschiebbare Muffe k angeordnet, die mit der Welle durch einen Gleitkanal m zwangläufig verbunden ist, so dass sie bei Drehung der Welle mitgenommen wird. Da die Muffe k Zahnreihen n trägt, deren jede mit der entsprechenden Verzahnung eines Exzenters in Eingriff steht, werden bei Drehung der Muffe k die Exzenter mitgenommen. Die Fortsetzung der Muffe k bildet eine Muffe o, die gleichfalls auf der Welle h gleitet und eine   Aussenverzahnung   trägt, die mit der Verzahnung   q   einer Stange p zur Betätigung der Einrichtung in Eingriff steht. Ein   Gehäuse   r, das die ganze Einrichtung aufnimmt, dient zur Führung der einzelnen Teile.

   Die Muffen   k,   o bilden zwei voneinander getrennte Teile, die nur bei einer   Längsverschiebung   miteinander auf der Welle h zwangläufig verbunden sind, aber einander bei ihrer Verdrehung nicht beeinflussen. Dies ist dadurch erreicht, dass die Muffe k einen Flansch   f (J   besitzt, der in eine an der Innenfläche der Muffe o eingeschnittene Ringnut greift, so dass die beiden Muffen o, k sich unabhängig voneinander verdrehen können, dagegen bei einer Längsverschiebung der Muffe o die Muffe k mitgenommen wird. Die Muffe k dreht sich mit der Welle und   verdreht   die Exzenter, während die Muffe o nur eine Längsverschiebung ohne   Drehung ausführen   soll.

   Die   Einrichtung wirkt   in folgender Weise :   Die Stange 1),   mittels der die Änderung der Geschwindigkeit der Maschine bewirkt werden soll, erhält eine Längsverschiebung, wodurch eine Verschiebung der Muffen o und k längs der Welle h bewirkt wird. Diese Verschiebung bewirkt eine Verstellung der Exzenter i und j in senkrechter Richtung zur Welle h. 



   In Fig. 3 ist die Anwendung der Erfindung zur Betätigung der Steuerung einer Lokomotive gezeigt. Zu diesem Zwecke wird die beschriebene Einrichtung zur Bewegungs- übertragung an einer geeigneten Stelle unmittelbar auf der Motorwelle angeordnet oder mit der Motorwelle zwangläufig verbunden und die die Einrichtung betätigende Stange an ein   Gestänge   angeschlossen, das mittels eines Handhebels von dem Maschinisten betätigt werden kann. 



   An die Kurbel 1 für die Steuerungswelle einer Ventilsteuerung ist eine Exzenter- stange 2 angeschlossen, die einen Exzenter 5 trägt, der mit der Einrichtung nach vor- liegender Erfindung zur Änderung der   Geschwindigkeit zusammenwirkt.-   ist die die
Einrichtung betätigende Stange und 5 ein Handhebel. Die schaubildliche Darstellung in
Fig. 4 zeigt die symmetrische Anordnung der beiden Stangen bei Anwendung eines einzigen sie betätigenden Handhebels 5. Die Verbindung zwischen der Stange 4 und der Einrichtung   zur   Verstellung der Exzenter ist in   Fig. : J als   Einzelheit dargestellt. Der Zapfen 6 der 
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   keiles. il   mitgenommen wird, sich aber längs desselben in der Achsenrichtung verschieben kann.

   An der äusseren   Umfiäcbe der Muffe S   ist an dem einen Ende eine schräg zu deren
Achse angeordnete Verzahnung vorgesehen, die mit einer entsprechenden Verzahnung der
Exzenterscheibe 10 in Eingriff steht. Die Muffe 8 besitzt am anderen Ende 12 gleich-   achsigl'Ringe 13,   die in entsprechende Nuten an der Innenfläche einer Muffe 14 eingreifen.   Die Muffe 7   ist derart mit der Muffe 8 verbunden, dass diese bei der   Längsverschiobung   der   Muffe 74   mitgenommen wird, während jede der Muffen 8 und 14 sich unabhängig von der anderen um den Kurbelzapfen 6 drehen kann.

   Die Muffe 14 trägt an der Unterseite eine schräge   Verzahnung   15, in welche eine entsprechende Verzahnung 16 eingreift, die auf der die Einrichtung zur Geschwindigkeitänderung betätigenden Stange 4 angeordnet ist. Die ganze Einrichtung ist in einem Gehäuse 17 untergebracht, das zur Führung und als ihr Träger dient. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Während des Ganges der Maschine nimmt die   Muffe 8- 12   und die Exzenterscheibe 10 an der Drehung des Kurbelzapfens   C   teil : die Muffe 14 und das Gehäuse 17 drehen sich nicht mit den anderen Organen der
Einrichtung. Wenn nun der Stange 4 eine Längsbewegung im einen oder dem anderen Sinno erteilt wird, bewirkt diese eine Verschiebung der Muffe 14 längs des Zapfens 6', weiche
Bewegung die Muffe   8   mitmacht, die sich während dieser Zeit mit dem Exzenter 10 und dem   Zapfen   weiter dreht, da sie bei der Drehung des Kurbelzapfens mitgenommen wird. 



   Die Längsverschiebung der   Muffle 8-12   erzeugt eine Verdrehung der Exzenterscheibe in   @ ihrer Ebene, wodurch   eine Änderung der Geschwindigkeit der Maschine und eventuell die 
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 einrichtung. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 trägt die Stange 4 ein Zahnrad 25, das in eine Verzahnung 26 der Muffe 27 eingreift, die an ihrer äusseren   Umtl1icho eine Längs-   nut 28 trägt, in die ein an dem Gehäuse der Einrichtung vorgesehener keilförmiger Ansatz eingreift, der die Drehung der Muffe hindert, aber deren Verschiebung längs ihres Supports ermöglicht, den bei der beschriebenen Ausführungsform der Kurbelzapfen bildet.

   Die eine Zahnstange bildende, Muffe 27 ist mit der die Exzenterscheibe oder ein anderes zu verstellendes Organ tragenden Muffe dadurch vereinigt, dass auf dieser gleichachsige Ringe angeordnet sind, die in entsprechende Nuten an der Innenfläche der Muffe 27 eingreifen, wie dies Fig. 5 zeigt. Die Einrichtung nach Fig. 5 und 6 kann dadurch vereinfacht werden, dass an Stelle der eine Zahnstange 26 bildenden Verzahnung auf der äusseren   Umffächn   eine konzentrisch angeordnete Verzahnung vorgesehen ist. Dadurch kann sich die Muffe 27 frei in dem Gehäuse der Einrichtung drehen und es ist möglich, die Muffe aus einem Stück mit der die Exzenterscheibe tragenden herzustellen. 



   Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. 7 dargestellt. Die Stange 4 trägt eine Schnecke 29 und die bewegliche Muffe 30 eine Verzahnung mit schraubenförmig gewundene Zähnen   31,   mit der die Schnecke in Eingriff steht. Die   Muffe-M liegt   in einer   Büchse 82,   die vorteilhaft aus zwei Teilen besteht, von denen nur ein Teil dargestellt ist.   Die Büchse 32   ist an ihrer Innenfläche mit Schraubengängen 33 versehen, denen schraubenförmig angeordnete Einschnitte 34 in den   Schraubengängen 3j ! der MuSe   30 entsprechen. Fig.   7   zeigt das bewegliche Stück 35 mit schräger Verzahnung 36, die mit einer entsprechenden
Verzahnung des zu verstellenden Stückes, beispielsweise einer Exzenterscheibe, unmittelbar in Eingriff steht.

   Dieses Stück 35 ist mit der Muffe 30 in Verbindung, indem die an dessen
Ende vorgesehenen gleichachsigen Ringe 37 in entsprechende zylindrische Nuten eingreifen, wodurch eine unabhängige Verdrehung der   Muffe. 30   und eine zwangläufige Verbindung derselben mit dem Teile 35   für die Längsverschiebung erreicht wird.   Wenn die   verschiedenen  
Teile miteinander vereinigt sind, dann worden sie in einem gemeinsamen Gehäuse an- geordnet, in dem die Büchse   32     un\erschiebbar gelagert   ist. 
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 der Büchse 32 wie eine Schraube in ihrer Mutter und nimmt bei dieser Längsbewegung das Stück 35 mit.

   Diese Anordnung   ermöglicht   bei mehreren   Umdrehungen der Stange   eine verhältnismässig geringe Verschiebung der Muffe 30 und des Teiles   35,   so dass eine   Be-   
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   führungsform   nach den Fig. 6 und 7 für eine Lokomotive wird die Verdrehung der   Stange   mittels eines Handrades bewirkt, das auf einer Welle angeordnet ist, die mittels einer geeigneten Übersetzung, beispielsweise durch Kegelräder, mit der Stange 4 zwangsläufig verbunden ist. 
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Gegenkurbel und in der Verlängerung der Motorwelle angeordnet ist. Sie kann   natürlich   auf der   Motorwelle.   selbst zwischen den Rädern oder ausserhalb der Räder   oder unmittelbar-   auf der Achse angeordnet worden. 



   Die beschriebene Einrichtung vereinfacht den Mechanismus, durch dessen Verstellung eine Geschwindigkeitsänderung bewirkt wird, insbesondere bei Lokomotiven, sehr bedeutend. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 5, bei der die Einrichtung vollständig in einem gf-   @ schlossenen Gehäuse untergebracht   ist, ermöglicht eine entsprechende   Schmierung aller  
Teile, insbesondere der Exzenter, und schützt die einzelnen Organe vor Staub oder er-   möglicht   es wenigstens, den Staub leicht zu beseitigen. Zu diesem Zwecke   kann ein Gebläsc   auf der Maschine mitgeführt werden, dessen Rohr in das Gehäuse der Einrichtung ein- geführt ist. Durch den beständig erzeugten Luftstrom wird das Ansetzen von Staub innerhalb   des (iehäuses verhindert.   
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Verstellen von Exzentern bei Kraftmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in die Exzenter (i, j) eine auf der angetriebenen Welle (11) verschiebbar, aber nicht drehbar gelagerte Muffe (k) mit schrägen Verzahnungen eingreift, welche die Exzenter'bei Bewegung der Welle mitnimmt und dass diese Muffe () mit einer auf der Welle (ii) verschiebbar und drehbar gelagerten 1 Muffe (0) drohbar verbunden ist, welche mittels schräger Verzahnung mit einer der Längsrichtung nach verschiebbaren Stange in Eingriff steht, durch deren Betätigung die Muffe (o) mit der Muffo verschoben und die Exzenter verstellt werden.
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in das Erzenter eingreifende Muffe (8) mit der verschiebbar und drehbar gelagerten Muffe (14) mittels in Nuten derselben eingreifender Ringe (12) verbunden ist, so dass die das Exzenter betätigende Muffe (8) sich unabhängig von der anderen drehen kann, dagegen bei deren Verschiebung mitgenommen wird.
    3. Ausuhrungsform der'Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese von einem zur Führung und Lagerung der einzelnen Teile dienenden Gehäuse (17) vollständig eingeschlossen ist, welches als Öl-oder Fettbehälter dient, zum Zwecke, eine gute Schmierung der einzelnen Teile vorsehen zu können.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Gehäuses (17) mit einem Gebläse in Verhindung steht, das einen kontinuierlichen Luftstrom erzeugt, um ein Ansetzen von Staub oder dgl im Gehäuse zu verhindern.
    5. Ausfuhrungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Exzenterscheibe betätigende Muffe (35) mit einer Muffe (30) verbunden ist, auf deren äusserer Umfläche eine Verzahnung mit schraubenförmig gewundenen Zähnen (31) vorgesehen ist, in denen Nuten (34) angeordnet sind, die in quer zu den Zähnen vorlaufenden Schraubenwindungen liegen, in welche Nuten (34) Schraubengänge (33) eingreifen, die an der Innenfläche einer die Muffe (30) aufnehmenden festen Lagerbüchse (32) angeordnet sind, zum Zwecke, bei Vordrehung der Muffe (30) mittels einer Schnecke (29)
    eine gleichzeitige Verschiebung derselben und des mit dieser verbundenen Teiles (35) zu bewirken.
AT29801D 1906-03-23 1906-03-23 Einrichtung zum Verstellen von Exzentern bei Kraftmaschinen u. dgl. AT29801B (de)

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