AT295341B - Anordnung zur selbsttätigen Drehzahlregelung eines Schiffshauptmotors - Google Patents

Anordnung zur selbsttätigen Drehzahlregelung eines Schiffshauptmotors

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AT295341B
AT295341B AT428168A AT428168A AT295341B AT 295341 B AT295341 B AT 295341B AT 428168 A AT428168 A AT 428168A AT 428168 A AT428168 A AT 428168A AT 295341 B AT295341 B AT 295341B
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AT
Austria
Prior art keywords
ship
main engine
speed
fairway
arrangement
Prior art date
Application number
AT428168A
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English (en)
Inventor
Boris Konstantinovic Svetalsky
Original Assignee
Inst Kib Akademi Nauk Uk Ssr
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/18Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for preventing collision or grounding; reducing collision damage
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/16Controlling the angular speed of one shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description


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  Anordnung zur selbsttätigen Drehzahlregelung eines Schiffshauptmotors 
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Drehzahlregelung eines Schiffsmotors in Abhängigkeit von der mit einem Echolot gemessenen Fahrwassertiefe, wobei die   Ausgangsgrösse   des Echolotes über einen Digitalwandler als Drehzahlsollwert und der Drehzahlistwert einem Additionsglied zum SollwertIstwert-Vergleich zugeführt wird und   die Ausgangsgrösse des Additionsgliedes über   einen Relaisverstärker einem Stellmotor zugeführt wird. 



   Eine solche Anordnung zur selbsttätigen Drehzahlregelung soll eine Schiffsbewegung mit optimaler Geschwindigkeit auch bei beschränkten Fahrwassertiefen ermöglichen, wobei unter optimaler Geschwindigkeit jene Geschwindigkeit verstanden wird, die einen optimalen Ablauf des Gütertransportes, d. h. einen Ablauf, bei dem der maximale Gewinn aus Güterbeförderung je Einheit des Aufwandes erreicht wird, gewährleistet. 



   Die bekannten Regelanordnungen der eingangs angeführten Art stellen jedoch die Bewegung des Schiffes nicht mit optimaler Geschwindigkeit sicher, da der jeweils vorgegebene Geschwindigkeitssollwert infolge beträchtlicher Signalverzögerungen im Regelkreis (endliche Stellgeschwindigkeit des Stell- 
 EMI1.1 
 haupt nicht erreicht wird. Darüber hinaus kann der Motor auf besonders seichten Strecken, wo der Abstand zwischen Schiffs- und Gewässerboden nur 10 cm beträgt und das Echolot infolge der Aufwühlung des Schlammes versagt, durch die bekannte Regelanordnung fälschlicherweise auf eine zu hohe Drehzahl gebracht werden. 



   Ziel der Erfindung ist eine Regelanordnung zur selbsttätigen Drehzahlregelung eines Schiffshauptmotors, durch welche die aufgezeigten Nachteile vermieden werden, was erfindungsgemäss dadurch erreicht wird, dass ein Bodenneigungsextrapolator vorgesehen ist, der aus der Ausgangsgrösse des Echolotes die zu erwartende Änderung der Fahrwassertiefe bestimmt und dessen   Ausgangsgrösse   über einen weiteren Digitalwandler dem Additionsglied als zusätzlicher Sollwert zugeführt wird, dass der Bodenneigungsextrapolator Speicher aufweist, von denen die den Fahrwassertiefen entsprechenden Ausgangsgrössen   desEcholotes über Verstärker,   deren Verstärkung dem jeweiligen Extrapolationskoeffizienten proportional ist, einem die Ausgangsgrösse des Bodenneigungsextrapolators bildenden weiteren Additionsglied zugeführt werden,

   dass die Speicher durch als Und-Glieder ausgebildete Tore zu einer Speicherkette geschaltet sind und dass an einem Eingang jedes Und-Gliedes der Ausgang eines Taktimpulsgenerators liegt, wobei zur Änderung der Taktfrequenz in Abhängigkeit von der Fahrwassertiefe der Taktimpulsgenerator durch die über einen   weiterenDigitalwandler geführte Ausgangsgrösse   des Echolotes beaufschlagt wird. 



   Nach einemMerkmal derErfindung kann   zurUmschaltung desSchiffshauptmotors   auf Notbetrieb bei extrem kleinen Fahrwassertiefen ein auf einen vorgegebenen Minimalwert der   Ausgangsgrösse   des Echolotes ansprechender Notumschalter vorgesehen sein, der über den Stellmotor den Schiffshauptmotor auf minimale Drehzahl bringt. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles einer Anordnung zur selbst- 

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 tätigen Drehzahlregelung des Schiffshauptmotors, welches in der Zeichnung in einem Blockschaltbild dargestellt ist, näher erläutert. 



   Die als Ausführungsbeispiel dargestellte Drehzahlregelanordnung für einen   Sehiffshauptmotor-l-   enthält ein die Fahrwassertiefe erfassendes   Echolot-2-,   ein Additionsglied-3-, einen Relaisverstärker --4-- und einen Stellmotor --5--. Zwischen dem Echolot --2-- und dem Additionsglied-3befindet sich ein Digitalwandler-6-, der die erforderliche Zuordnung zwischen der Fahrwassertiefe und der Drehzahl des Schiffshauptmotors --1-- verkörpert, Der   Relaisverstärker 4 und   der Stellmotor-5-haben eine gemeinsame Rückführung, in der ein Tachometer-7-liegt, der die Drehzahl 
 EMI2.1 
 -8-,glied --10-- sowie Speicher --14,11',11"....11'''--, von denen die den Fahrwassertiefen entsprechenden Ausgangsgrössen des Echolotes --2-- über Umformer --15,12',12"....12'''-- und Verstärker --16,13',13"....13'''--,

   deren Verstärkung dem jeweiligen Extrapolationskoeffizienten proportional ist, dem dieAusgangsgrösse des Bodenneigungsextrapolators --8-- bildenden Additionsglied --10-zugeführt werden. Die Einspeicherung der laufenden Fahrwassertiefenwerte wird vom   Speicher-14-   verwirklicht, der über den Umformer --15-- und Verstärker --16-- am Additionsglied --10-- liegt. 



  Die Speicher --14,11',11"....11'''-- sind durch als Und-Glieder ausgebildete   Tore --17', 17"....   



  17'''-- zu einer Speicherkette geschaltet. An einem Eingang jedes Und-Gliedes --17',17"....17'''-liegt der Ausgang eines   Taktimpulsgenerators-18-,   wobei zur Änderung der Taktfrequenz in Abhängigkeit von der Fahrwassertiefe der Taktimpulsgenerator-18-durch die über einen weiteren Digital-   wandler -19- geführte   Ausgangsgrösse des   Echolotes-2-beaufschlagt   wird. Zur Umschaltung des   Schiffshauptmotors-l-auf Notbetrieb   bei extrem geringen Fahrwassertiefen ist in der Regelanordnung 
 EMI2.2 
 male Drehzahl steuert. 



   Die beschriebene Drehzahlregelanordnung funktioniert auf folgende Weise :
Das Echolot --2-- erfasst ununterbrochen die Fahrwassertiefen --h-- und formt sie in eine elektri-   sche Grösse   um, die dem laufend erfassten Wert der Fahrwassertiefe proportional ist. Die elektrische Aus- 
 EMI2.3 
 gang des Additionsgliedes --3-- gegeben wird. Am andernEingang dieses Additionsgliedes steht als Rückführgrösse die Generatorspannung des   Tachometers-7-an,   die dem Istwert der Hauptmotordrehzahl proportional ist. Die Abweichung A gelangt auf den Relaisverstärker --4--, der den Stellmotor --5-im Sinne einer Vergrösserung oder Verkleinerung der Drehzahl des   Schiffshauptmotors-l-beeinflusst.   



    DerDrehzahlbereich,   in dem die Drehzahl selbsttätig geregelt wird, wird mittels eines in der Zeichnung nicht angeführten Endschalters eingestellt. Kommt das Schiff in den Bereich einer gefährlich geringen Tiefe (bei welcher der Abstand zwischen Schiff- und Gewässerboden kleiner als 10 cm ist), spricht der   Notumschalter-20-an   und schaltet den Hauptmotor-l-auf die entsprechende Fahrweise um. Der Notumschalter --20-- ist ein Minimalspannungsrelais mit Verstärker und Stellmotor (in der Zeichnung nicht näher dargestellt). Der Stellmotor beeinflusst den Relaisverstärker in dem Sinne, dass die Drehzahl des Schiffshauptmotors --1-- auf den minimalen Wert absinkt. Ausserdem löst der   Notumschalter-20-   gleichzeitig ein akustisches Signal aus, das dem Kapitän des Schiffes die Gefahr meldet.

   Das ganze System der Notumschaltung ist durch den Kapitän von Hand aus entriegelbar. 



   Auf den Eingang des   Additionsgliedes-3-kommt   auch das Ausgangssignal des Bodenneigungs-   extrapolators-8-an.   Die Extrapolation erfolgt nach der Formel : 
 EMI2.4 
 
Mit hn+1, hn, hn-1.... hn-m sind die Fahrwassertiefen im laufenden und in den vergangenen Zeitpunkten bezeichnet. Diese Zeitpunkte liegen im gleichen Abstand voneinander. Mit k,   kl,     k.... kj   sind die Extrapolationskoeffizienten bezeichnet. Sie werden durch die gewählte Optimierungsmethode bestimmt, die den minimalen mittleren quadratischen Fehler für den vorgegebenen, am häufigsten auftretenden Bodenabschnitt gewährleistet.   #h   ist der vorausberechnete Wert der Tiefenzunahme. 



   Für denExtrapolator eignen sich am besten funktionsmässig getrennte Bausteine, da die Information auf längere Dauer in den Speichern --11',11"....11'''-- gespeichert und gleichzeitig abgefragt und 

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 erneuert werden soll. Die Anwendung dieser Bausteine ist auch aus dem Grunde vorteilhaft, da die Echolote üblicherweise nicht eine kontinuierliche Anzeige, sondern eine Folge von einzelnen Mischwerten liefern. 



   AmEingang   desBodenneigungsextrapolators-8-kommt   vom   Echolot-2-die   elektrische Grösse 
 EMI3.1 
 an,- 14--. Im Impulsgenerator wird sie inimpulsgruppen umgeformt, deren Impulszahl der Breite der Echo- lotausgangsimpulse proportional ist. Der   Speicher-14-erfasst   die Impulszahl der Gruppen, wobei die ) Häufigkeit der Zählzyklen gleich der Folgefrequenz der ankommenden Impulsgruppen ist. 



   Der Ausgangsimpuls des   Speichers-14-wird   im Umformer-15-umgeformt, im Verstärker -16- um K-Mal verstärkt, so dass auf den Eingang des Additionsgliedes eine dem Produkt   k-hhn   pro- portionaleGrösse gelangt. Die Übertragung der den Einzelwerten der Fahrwassertiefe proportionalen Aus- gangsgrössen des Zählers in die   Speicher -11', 11 ".... 11111-- erfolgt über   die   Tore-17', 17"....   



     17'"¯,   die von den vom Taktimpulsgenerator-18-erzeugten Steuerimpulsen geöffnet werden. Die
Folgefrequenz dieser Impulse ist direkt proportional der Schiffsgeschwindigkeit v. Diese Abhängigkeit wird vom Digitalwandler --19-- verwirklicht. Die Schiffsgeschwindigkeit wird dabei unmittelbar aus 
 EMI3.2 
 -19-- amZunahme A h der Fahrwassertiefe proportional ist, gelangt über den Digitalwandler --9- auf den Eingang des Additionsgliedes --3-- als zusätzlicher Sollwert der Drehzahl n. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Anordnung zur selbsttätigen Drehzahlregelung eines Schiffshauptmotors in Abhängigkeit von der mit einem Echolot gemessenen Fahrwassertiefe, wobei die Ausgangsgrösse des Echolotes über einen Digitalwandler als Drehzahlsollwert und der Drehzahlistwert einem   Additionsglied zum Sollwert-Istwert-   Vergleich zugeführt wird und die Ausgangsgrösse des Additionsgliedes über einen Relaisverstärker einem 
 EMI3.3 
 vorgesehen ist, der aus der Ausgangsgrösse des Echolotes (2) die zu erwartende Änderung der Fahrwassertiefe bestimmt und   dessen Ausgangsgrösse   über einen weiteren Digitalwandler (9) dem Additionsglied (3) als zusätzlicher Sollwert zugeführt wird, dass der Bodenneigungsextrapolator (8) Speicher   (14, 11',     1111....

   11111) aufweist, von   denen die den Fahrwassertiefen entsprechenden Ausgangsgrössen des Echolotes (2) über Verstärker   (16, 13', 1311.... 13"'),   deren Verstärkung dem jeweiligen Extrapolationskoeffizienten proportional ist, einem dieAusgangsgrösse desBodenneigungsextrapolators (8) bildenden weiteren Additionsglied (10) zugeführt werden, dass   die Speicher (14, 11', 11 ".... 11'") durch als Und-   Glieder ausgebildete Tore (17', 17"....17''') zu einerSpeicherkette geschaltet sind und dass an einem Eingang jedes Und-Gliedes (17',17"....17''') der Ausgang eines Taktimpulsgenerators (18) liegt, wobei   zur Änderung der Taktfrequenz in Abhängigkeit   von der Fahrwassertiefe derTaktimpulsgenerator (18) durch die über einen weiterenDigitalwandler (19) geführte Ausgan gsgrösse des Echolotes (2) beaufschlagt wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur selbsttätigen Drehzahlregelung eines Schiffshauptmotors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umschaltung des Schiffshauptmotors (1) auf Notbetrieb bei extrem kleinen Fahrwassertiefen ein auf einen vorgegebenen Minimalwert der Ausgangsgrösse des Echolotes (2) ansprechenden Notumschalter (20) vorgesehen ist, der über den Stellmotor (5) den Schiffshauptmotor (1) auf minimale Drehzahl steuert.
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