AT294704B - Auslösevorrichtung für Einseilbohrgreifer - Google Patents

Auslösevorrichtung für Einseilbohrgreifer

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AT294704B AT1028667A AT1028667A AT294704B AT 294704 B AT294704 B AT 294704B AT 1028667 A AT1028667 A AT 1028667A AT 1028667 A AT1028667 A AT 1028667A AT 294704 B AT294704 B AT 294704B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/46Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
    • E02F3/47Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor with grab buckets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auslösevorrichtung für Einseilbohrgreifer 
 EMI1.1 
 

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 eines in die Krone eingefahrenen mit einer Ringwulst versehenen Klinkenträgerhalses entweder in Aussparungen des Aussenringes oder an einem zylindrischen Ansatz unmittelbar oberhalb eines
Schrägansatzes des Innenringes bzw. gegen die Unterseite des Ringwulstes abstützen, wodurch das Einfahren, Hängen, Lösen und Ausfahren des Klinkenträgerhalses in bzw. aus der Auslösekrone ermöglicht wird. 



   Die   erfmdungsgemässe   Vorrichtung hat gegenüber bekannten Vorrichtungen zunächst den Vorteil, dass der Auslösemechanismus sich vollständig in der Krone befindet und auf diese Weise alle wesentlichen beweglichen Teile der Auslösevorrichtung nicht der Verschmutzung mit Bohrgut im Bohrloch ausgesetzt sind. Muss der Klinkenträger aus dem Greifer ausgebaut werden, so ist dies durch einfaches Abnehmen der mit Schrauben befestigten Greiferhaube möglich. Es sind weder Gewinde noch Schrauben wie bei bekannten Vorrichtungen vorhanden, die stark beansprucht werden, ausschlagen oder abreissen können und eine Demontage des Greifers auf vorgesehene Art verunmöglichen. Der Auslösemechanismus in der Krone ist einfach durch Entfernen der Traglaschenbolzen zu demontieren. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat ferner den Vorteil, dass die belasteten Teile sehr einfach und robust sind. Der Kugelmechanismus in der Krone gestattet weichere Bewegungen und ist geringerer mechanischer Beanspruchung ausgesetzt. Schliesslich wird auch das Tragseil beim Aufheben des liegenden Greifers und fehlender Sicherung nicht beansprucht, da es nur über die abgerundete Innenkante des Klinkenträgerhalses rutscht. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand eines Ausführungsbeispieles näher veranschaulicht,   u. zw.   durch Gegenüberstellung mit einem bekannten Einseilbohrgreifer. Es zeigen Fig. l einen bekannten Greifer, der nach Entleeren in der Krone hängt und bereit ist zum Einfahren, Fig. 2 den Greifer, der ins Bohrloch einfährt, Fig. 3 den Greifer, wie er schliesst, Fig. 4 den Greifer, der zum Entleeren in die Krone einfährt. Fig. 5 bis 9 zeigen die erfindungsgemässe Auslösevorrichtung mit ihrer Krone, in der der Hals des Klinkenträgers in verschiedenen Stellungen sitzt, Fig. 10 zeigt schliesslich den Oberteil des Greifers mit dem Klinkenträger. 



   Zur Erläuterung der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik ist an Hand der bekannten Vorrichtung gemäss den Fig. l bis 4 die Funktion eines solchen Einseilbohrgreifers beschrieben. 



   Das Auftreten des frei fallenden Greifers im Bohrloch bewirkt ein Entspannen des im Fall mitgerissenen Seiles und die Entlastung des in geöffneter Stellung des Greifers durch das an ihm hängende Gewicht des Greiferkörpers in oberer Stellung gehaltenen   Klinkenträgers--2'--.   Dieser wird durch sein Eigengewicht und die Entspannung einer zwischen seinem unteren Ende und der Greiferkörperauflage angeordneten Spiralfeder--3'--in seine untere Stellung verschoben.

   Dabei schlagen die Klinken auf einen konischen   Ansatz--4'--im   Greiferkörper auf, drehen sich um den   Drehpunkt--5'--am Klinkenträger   aussen nach oben, in der Klinkenträgerbohrung nach unten und 
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 Klinkenträgers und wird lediglich durch Führungsschlitze, durch die die Schrauben des Auslöseringes   --14'--   zum Klinkenträgerkopf führen, und seinen unteren Ringansatz am Kopfstück des Klinkenträgers --2'-- gehalten. Da der unter dem Aussentragring befindliche   Auslösering--14'--in   der unteren Stellung des Klinkenträgers auf dem oberen Ansatzrand --15'-- des Greiferkörpers aufsitzt und Raum--16'-- (Fig. 3) zwischen sich und dem Aussentragring freigibt, können die Fanghaken der Krone unter dem Aussenringansatz eingreifen.

   Das Nachlassen des Seilzuges lässt nunmehr den Greifer in der   Krone -9'-- über   die Fanghaken und den Aussentragring -   12'--einhängen (Fig. 4). Während   vor dem Einhängen der Greiferkörper über die untere Flaschenzugaufhängung am Seil hing, hängt er nun über den Aussentragring, über seinen inneren Ringansatz am Kopfstück des   Klinkenträgers--2--.   Das Freiwerden der Belastung vom Seil auf die Flaschenzugbefestigung bewirkt nun durch den Druck der Feder--8'--das Öffnen der Schaufeln 
 EMI2.2 
 Greiferkörpers frei und schwenken durch das Gewicht ihres Aussenteiles um den Drehpunkt--5'-wieder in die   Klinkenträgerbohrung--18'-- (Fig.

   4).   Das   Seil --1'-- fährt   dabei mit der   Seilhülse   

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 EMI3.1 
 und den Durchgang des Greiferkopfes --13'-- gestatten. Der Greifer fällt sodann wieder in die Bohrung. 



   Die erfindungsgemässe Auslösevorrichtung für Einseilbohrgreifer gemäss Fig. 5 bis 9 befindet sich demgegenüber teils in der am Mast oder Kranausleger hängenden Auslösekrone, teils im Oberteil eines Bohrgreifers an sich bekannter Bauweise. 



   Die Krone besteht aus drei, durch zwei verschiebbare Kugelsätze gehaltenen Ringen, in die der Klinkenträgerhals des Greifers eingefahren wird und je nach der vom Klinkenträgerhals bewirkten Verschiebung der Ringe von einem der Kugelsätze in der Krone gehalten oder aus der Krone entlassen wird. 



   Die Auslösekrone besteht aus einem Aussenring --1--, einem   Innenring --2-- und   einem mittleren   Tragring --3-- sowie   aus je zwei   Kugelsätzen--4   und 5-- mit mindestens je drei Kugeln. 



  Der obere   Kugelsatz --5-- lagert   radial verschiebbar in Führungsschlitzen im Tragring-3zwischen Innen- und Aussenring --2,1--, der untere   Kugelsatz --4-- lagert   in Führungsschlitzen im Tragring --3-- zwischen dem Aussenring --1-- und, in eingefahrenem Zustand, dem Hals --13-- des Klinkenträgers. Der   Aussenring--l--hat   am oberen Ende einen nach innen liegenden Vorsprung--6--, der auf einem nach aussen liegenden Vorsprung --7-- des Tragringes --3-aufsitzt, wenn sich der Aussenring in seiner unteren Stellung befindet. Der Aussenring --1-- hat 
 EMI3.2 
 den oberen Kugelsatz--5--. Der   Innenring --2-- hat   einen unteren schrägen Ansatz-10-. 



  Der axiale Abstand des unteren   Kugelsatzes-4--von   dem   Vorsprung --7-- des   Tragringes - 3-entspricht etwa dem axialen Abstand des oberen Kugelsatzes-5-von der Unterkante des   Tragringes --3-- über   der Unterkante des   Aussenringes   Der   Tragring --3-- ist   an seinem oberen Ende mit einer Traglasche --1-- zur Befestigung der Krone an der Aufhängung mittels Seil oder Kette am Mast oder Kranauslager versehen. Die Traglasche und ihre Bolzen verhindern ferner das Herausfallen des innen-oder Aussenringes in liegendem Zustand des Greifers. Die Tragtasche mit ihren Bolzen am Tragring befestigt, hält die gesamte Konstruktion der Krone, die nur aus ineinandergeschobenen, voll beweglichen Ringen besteht, zusammen.

   Nach Entfernen der Bolzen lässt sich die Krone durch Abziehen der Ringe voneinander leicht auseinandernehmen. 



   Der Bohrgreifer besteht aus einem Greiferkörper an sich bekannter Art mit einem Klinkenträger --12-- (Fig.10). Der Klinkenträger, dessen sämtliche Teile aus einem Stück gedreht und/oder gegossen sind, hat im Oberteil einen im Aussendurchmesser ringförmig verdünnten   Hals-13--von   beispielsweise 80 mm und wird durch einen lippenförmigen Ring oder Wulst --14-- am oberen Ende abgeschlossen. Die   Klinken --15-- sind   im Mittelteil in   Schlitzen --16-- eines   Ansatzringes - gelagert. Die   Spannhülsen--18--sitzen   in tangentialen Bohrungen des Ansatzringes. Der Unterteil des Klinkenträgers hat in bekannter Weise einen äusseren, nicht dargestellten Anschlagring, zwischen dem und dem Anschlag des Greiferkörpers eine nicht dargestellte Spiralfeder angeordnet ist. 



  Auf diese Feder kann jedoch auch verzichtet werden. 



   Beim Auftreffen des Greifers im Bohrloch fällt der Klinkenträger durch sein Eigengewicht oder durch Entspannung der Spiralfeder zwischen dem unteren Ansatzring und Greiferanschlag nach unten in den Greiferkörper (ähnl. Fig. 3). Wegen des grösseren Eigengewichtes des Klinkenträgers gegenüber Klinkenträgern bekannter Art kann jedoch auf die Feder verzichtet werden. Beim Fallen stossen die Klinken --15-- auf den unteren Ansatzring im Innenraum des Greiferkörperoberteiles, drehen sich um den Drehpunkt ihres   Lagers --18-- aus   der Bohrung des Klinkenträgers in die   Schlitze-16-   des Ansatzringes und geben den Weg für den Durchgang der Seilhülse nach oben frei. Wird das Seil angezogen, so schliessen sich die Schaufeln unter überwindung des Bohrgutdruckes und des Druckes der öffnungsspannfedern.

   Die Seilhülse hat freien Durchgang nach oben, da die Klinken --15-- in untere Stellung des Klinkenträgers aus der Bohrung des Klinkenträgers herausgeschwenkt sind. Der Greifer hängt über die Flaschenzugbefestigung im Greifer am Seil. 



   Beim Einfahren des Greifers in die Krone gemäss Fig. 5 fährt zuerst der   Hals-13-des   in unterer Stellung sitzenden Klinkenträgers in die Krone ein. Der   Wulst --14-- kann   den Kugelsatz 

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   --4--   passieren, da die Kugeln vollständig in den Schlitzen des   Tragringes --3-- und   der   Aussparung--8--im Aussenring--l--verborgen   sind. Beim weiteren Einfahren trifft der obere Rand--19--des Greiferkörpers gemäss Fig. 6 auf den unteren Rand des nach unten hängenden   Aussenringes--l--der   Krone und schiebt diesen gegenüber dem   Tragring --3-- nach   oben.

   Dadurch werden die Kugeln des unteren   Kugelsatzes--4--durch   den schrägen Ansatz im Innenraum des   Aussenringes--l--durch   die Schlitze des Tragringes--3--in die ringförmige Verdünnung des   Klinkenträgerhalses--13--gedrückt.   Durch die weitere Aufwärtsbewegung des   Aussenringes-l--   
 EMI4.1 
 sitzt auf dem unteren Kugelsatz--4-- (Fig. 7) auf.

   Der Klinkenträger wird durch das Gewicht des Greifers bis zum Anschlag am unteren   Ansatzring--17--mit   dem Anschlag am Greiferkörperoberteil aus dem Greifer herausgezogen   (Fig. 10).   Gleichzeitig fallen die   Klinken --15-- in   die   Klinkenträgerbohrung--16--ein,   gestatten aber den Durchgang des Seiles mit der Seilhülse in den Greifer nach unten und damit das öffnen und Entleeren der nicht dargestellten Schaufeln. Nach dem Entleeren wird das Seil wieder nach oben angezogen. Die Seilhülse sitzt an den   Klinken--15--auf,   hält den Klinkenträger in oberer Stellung und bewirkt in weiterer Aufwärtsbewegung, dass der Wulst - 14--des Klinkenträgerhalses den   Innenring--2--der   Krone gemäss Fig. 8 hochdrückt.

   Dadurch drückt der freihängende   Aussenring--l--durch   sein Eigengewicht die Kugeln des oberen Kugelsatzes   --5-- unter   den schrägen unteren Ringansatz --10-- des Innenringes --2-- und hält diesen in oberer Stellung. Der   Aussenring--l--fällt   bis zum Anschlag (--6,   7-)   nach unten. Wird das Seil 
 EMI4.2 
    --14-- des KlinkenträgerhalsesAussenringes --1--.   Der Klinkenträger fährt gemäss Fig. 4 mit dem an ihm hängenden Greiferkörper frei aus der Krone aus und der Greifer fällt in geöffnetem Zustand wieder in das Bohrloch ; der Vorgang wiederholt sich sodann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Auslösevorrichtung für Einseilbohrgreifer mit Klinkenträger und einer oben lösbar angeschlossenen, vom Kran gehaltenen Auslösekrone, die das Einfahren, Halten und Ausfahren des 
 EMI4.3 
 ineinanderschiebbaren Ringen (1, 2,3) besteht, von denen der mittlere als Tragring ausgebildete Ring (3) einen nach aussen gerichteten Ringvorsprung (7), eine nach oben weisende Traglasche (11) und mindestens zwei in Normalebenen zur Kronenachse liegende in Schlitzen untergebrachte Kugelsätze (4,5) aufweist, deren Kugeln sich je nach Stellung der drei Ringe (1, 2,3) zueinander bzw. eines in die Krone eingefahrenen mit einer Ringwulst (14) versehenen Klinkenträgerhalses entweder in Aussparungen (8,9) des Aussenringes (1) oder an einem zylindrischen Ansatz unmittelbar oberhalb eines Schrägansatzes (10) des Innenringes (2) bzw.

   gegen die Unterseite des Ringwulstes (14) abstützen, wodurch das Einfahren, Hängen, Lösen und Ausfahren des Klinkenträgerhalses in bzw. aus der Auslösekrone ermöglicht wird. 
 EMI4.4 


Claims (1)

  1. Durchmesser der Kugeln (4,5) grösser sind als die Wandstärke des Tragringes (3) an den Lagerstellen der Kugeln. EMI4.5 (1) die Aussparung (8) für den unteren Kugelsatz (4) etwa dem Abstand der Mittelpunkte dieser Kugeln von der Oberseite des Vorsprunges (7) des Tragringes (3) entsprechend unter der Unterseite des Vorsprunges (6) des Aussenringes (1) angeordnet ist und dass im Aussenring (1) die Aussparung (9) für den oberen Kugelsatz (5) etwa dem Abstand der Mittelpunkte dieser Kugeln von der Unterkante des <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 (15) in Schlitzen (16) eines Ansatzringes (17) des Klinkenträgers (12) mit in tangentialen Bohrungen des Ringes (17) gelagerten Bolzen geführt sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI5.2 <tb> <tb> DT-AS <SEP> 1198761 <SEP> DT-PS <SEP> 760 <SEP> 502 <tb> DT-PS <SEP> 73 <SEP> 425 <SEP> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 455 <SEP> 829 <tb> DT-PS <SEP> 321 <SEP> 574 <SEP> OE-PS <SEP> 188 <SEP> 298 <tb>
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