AT294456B - Meßteil zur kontinuierlichen Messung der Temperatur in Metallbädern - Google Patents
Meßteil zur kontinuierlichen Messung der Temperatur in MetallbädernInfo
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- G01K1/08—Protective devices, e.g. casings
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Description
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Messteil zur kontinuierlichen Messung der Temperatur in Metallbädern
Das Stammpatent Nr. 283772 betrifft einen Messteil zur kontinuierlichen Messung der Temperatur in Metallbädern mit einem in ein metallisches oder metallkeramisches Schutzrohr eingesetzten, ein Thermoelement enthaltenden Kapillarrohr, wobei die Thermoelementschenkel über eine Steckerverbindung mit der Ausgleichsleitung des Thermoelements verbunden und an die Buchse eines Koaxialsteckers angeschlossen sind, und wobei das Kapillarrohr und die Buchse durch eine Hülse aus elektrisch isolierendem Material zu einem integral zusammenhängenden und auswechselbaren Bauteil verbunden ist.
Die im Stammpatent beschriebene Einrichtung ermöglicht eine im wesentlichen einwandfreie Messung der Temperaturen von Metallschmelzen und hat sich im bisherigen Einsatz bewährt. Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung des Gegenstandes nach dem Stammpatent durch Schaffung einer zweckmässigen Konstruktion für den Einbau eines bei Thermoelementen bekannten Gasschutzrohres in einen Messteil nach dem Stammpatent. Dadurch soll nicht nur in bekannter Weise die Haltbarkeit des Thermoelements verlängert sondern auch die Messgenauigkeit verbessert, die Montage erleichtert und die betriebliche Anwendbarkeit, insbesondere bei hohen Temperaturen erweitert werden.
Die Erfindung besteht darin, dass das obere Ende eines in an sich bekannter Weise das Kapillarrohr umgebenden Gasdichtrohres in die Hülse reicht und mit dieser verbunden ist, so dass das Gasdichtrohr in den integral zusammenhängenden, auswechselbaren Bauteil einbezogen ist, wobei das untere Ende des Gasdichtrohres geschlossen ist und die Heisslötstelle sich im Abstand vom Boden des Gasdichtrohres befindet.
Vorzugsweise beträgt der Abstand der Heisslötstelle vom Boden des Gasdichtrohres etwa 1 bis 3 mm.
Vorzugsweise ist weiters das Gasdichtrohr mittels eines gasdichten Verbindungsmittels, wie eines Giessharzes, Gummi od. dgl., mit der Hülse, der Buchse und dem Kapillarrohr verbunden.
Die Hülse und das Verbindungsmittel können aus dem gleichen Kunststoffmaterial bestehen.
Dadurch ist die Herstellung des erfindungsgemässen Messteiles erleichtert, da hiebei nicht die Fertigung einer gesonderten Hülse erforderlich ist, welche dann mittels des gasdichten Verbindungsmittels mit dem Kapillarrohr, dem Gasdichtrohr und der Buchse zu verbinden ist. Durch Ausgiessen einer Giessform, welche die äussere Form der Hülse besitzt und in welche die mit der Hülse zu verbindenden Bauteile bereits eingesetzt sind, wird in einem Arbeitsgang die Hülse gefertigt und gleichzeitig mit dem Kapillarrohr, dem Gasdichtrohr und der Buchse zu dem integralen Bauteil verbunden.
Nach einer bevorzugten Auszugsform ist zwischen einem mit dem Schutzrohr lösbar verbundenen
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Ring und einem Flansch der Hülse eine vorgespannte Feder eingesetzt, so dass das mit der Hülse integral verbundene Gasdichtrohr gegen den Boden des Schutzrohres gepresst wird.
Betriebsversuche haben gezeigt, dass man durch die Miteinbeziehung des Gasdichtrohres in den integralen Bauteil und das elastische Anpressen desselben gegen den Boden des Schutzrohres einen sehr guten Wärmeübergang zwischen dem Schutzrohr und dem Gasdichtrohr und ausgezeichnete Anzeigewerte des Thermoelements erhält, obwohl dessen Spitze nicht in unmittelbarem Kontakt mit dem Boden des Gasdichtrohres steht, wie dies bei der Einrichtung nach dem Stammpatent vorgesehen war. Bei dieser erfmdungsgemässen Einrichtung ist weiters die Montage erleichtert und die Gefahr des Brechens des Thermoelements durch Erschütterungen oder Auftreten von Wärmespannung wird zuverlässig vermieden. Weitere Vorteile der Einbeziehung des Gasdichtrohres in den integralen Bauteil bestehen darin, dass das Eindringen von Feuchtigkeit zu den Thermoelementschenkeln ausgeschlossen wird.
Feuchtigkeit kann nämlich, wenn das das Gasdichtrohr umgebende Schutzrohr aus zwei Teilen gebildet ist, wobei der untere Teil aus einem metallkeramischen Werkstoff und der obere Teil aus Stahl besteht, in die Trennfuge zwischen diese beiden Teile eindringen. Die Verwendung eines gasdichten, elektrisch isolierenden Materials zur Verbindung der beschriebenen Einzelteile der Baueinheit hat den Vorteil, dass innerhalb des Gasdichtrohres eine Schutzgasatmosphäre vorgesehen werden kann, was bei verschiedenen Spezialthermoelementen für Schmelzen mit hohen Temperaturen über 16000C notwendig ist.
Die erwähnten und andere Merkmale der Erfindung werden an Hand der beigefügten Zeichnung beschrieben, welche einen Vertikalschnitt durch das untere Ende einer Temperaturmesslanze mit dem eingebauten Messteil zeigt.
EMI2.1
Dazwischen ist ein Wasserführungsrohr --4-- angeordnet. Am Aussenrohr-2-ist ein Mantel --5-- aus feuerfestem Material lösbar befestigt. Der Mantel --5-- dient im Schlackenbereich dem Schutz des in die Schmelze eintauchenden Schutzrohres--6--, welches aus einem metallkeramischen Teil--7--und einem Stahlteil--8--besteht. Das Schutzrohr --6-- ist durch eine Schraubenmutter --9-- mit dem unteren Ende des Innenrohres --3-- lösbar befestigt. Das
EMI2.2
--11-- geschützten--13-- des Gasdichtrohres--10--angeordnet.
Am oberen Ende --14-- des Kapillarrohres --11-- sind die Thermoelementschenkel-15, 16- mit der Buchse --17-- eines Koaxialsteckers fest verbunden. In die Buchse --17-- greift ein Stecker--18--ein, welcher seinerseits mit der Ausgleichsleitung--19--verbunden ist. Das obere Ende--20--des Gasdichtrohres--10--ist
EMI2.3
Die Hülse --21-- weist einen Flansch --23-- auf. Eine Feder-24--, die durch eine Mutter --25-- vorgespannt wird, drückt das Gasdichtrohr --10-- mit seinem Boden-13gegen den Boden--27--des metallkeramischen Schutzrohres--7--.
Der erfindungsgemässe Messteil gestattet die kontinuierliche Messung höchster Metallbadtemperaturen unter Verwendung von Spezialthermoelementen. Hiebei besteht keine Abweichung zwischen der gemessenen und der effektiven Temperatur und es kommt zu keiner frühzeitigen Beschädigung des Thermoelements, so dass dessen Haltbarkeit wesentlich verlängert ist.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Messteil zur kontinuierlichen Messung der Temperatur in Metallbädern mit einem in ein metallisches oder metallkeramisches Schutzrohr eingesetzten, ein Thermoelement enthaltenden Kapillarrohr, wobei die Thermoelementschenkel über eine Steckerverbindung mit der Ausgleichsleitung des Thermoelements verbunden und an die Buchse eines Koaxialsteckers angeschlossen sind und wobei das Kapillarrohr und die Buchse durch eine Hülse aus elektrisch isolierendem Material zu einem integral zusammenhängenden und auswechselbaren Bauteil verbunden sind, gemäss Patent Nr.283772 EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> Kapillarrohr (11) umgebenden Gasdichtrohres (10) in die Hülse (21) reicht und mit dieser verbunden ist, so dass das Gasdichtrohr (10) ebenfalls in den integral zusammenhängenden, auswechselbaren Bauteil einbezogen ist, wobei das untere Ende des Gasdichtrohres (10) geschlossen ist und die Heisslötstelle (12) sich im Abstand vom Boden des Gasdichtrohres befindet. EMI3.1 Gasdichtrohr (10) mittels eines gasdichten Verbindungsmittels, wie eines Giessharzes (22), Gummi od. dgl., mit der Hülse (21), der Buchse (17) und dem Kapillarrohr (11) verbunden ist. EMI3.2 einem mit dem Schutzrohr (6) lösbar verbundenen Ring (25) und einem Flansch (23) der Hülse (21) eine vorgespannte Feder (24) eingesetzt ist, so dass das mit der Hülse (21) integral verbundene Gasdichtrohr (10) gegen den Boden (27) des Schutzrohres (6) gepresst wird.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : "Archiv für technisches Messen", J241-1 (1933) und J241-6 (1961).
Priority Applications (15)
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Applications Claiming Priority (2)
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1969
- 1969-10-16 AT AT972869A patent/AT294456B/de not_active IP Right Cessation
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