AT294454B - Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen der Relativlage bestimmter Oberflächenbereiche zweier Gegenstände - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen der Relativlage bestimmter Oberflächenbereiche zweier GegenständeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen der Relativlage bestimmter Oberflächenbereiche zweier Gegenstände Den Erfindungsgegenstand bilden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Feststellen der Relativlage bestimmter Oberflächenbereiche zweier Gegenstände. Bisher wurde bei Film-Szenen mit Doppelbelichtung entweder die belichtete Filmlänge zur szenischen Zweitbelichtung um den gewünschten Längenabschnitt zurückgespult oder bei der Filmendbearbeitung im Zusammenhang mit dem Filmschnitt die gewünschten Szenen zusammenkopiert. Die bisherigen Verfahren haben den Nachteil, dass eine objektive Kontrolle der Überlagerung der Aufnahmemotive nicht möglich ist, da sie zufolge der zeitlich differenzierten Aufnahmevorgänge nicht gleichzeitig in ihrer Endfassung im Sucher oder auf der Mattscheibe der Aufnahme-Kamera abgebildet werden können. Weiters kommen Nachteile durch grösseren Arbeitszeitaufwand, sowohl bei Darstellern und Filmteam hinzu und ist mehr Filmmaterial und Schnittarbeit nötig. Das erfindungsgemässe Verfahren und die erfindungsgemässen Einrichtungen vermeiden alle obigen Nachteile. Darüber hinaus ermöglicht die Einrichtung das räumliche Sehen von zwei oder mehreren materiell vorhandenen Gegenständen dermassen, dass die beiden Gegenstände als Phantomgegenstände ineinander erscheinen. Dies hat besondere Bedeutung bei der Produktformgebung im Zusammenhang mit zu ummantelnden mechanischen Teilen. Es stehen z. B. bei der Produktplanung die mechanische Einheit und mehrere vollmaterielle Formatrappen von Gehäusen zur Auswahl bereit, da beide Körper vollmateriell sind, ist naturgemäss eine Körperdurchdringung nicht möglich. Mit der erfindungsgemässen Einrichtung ist die Phantomkörperdarstellung, Körper im Körper, lichtoptisch durchführbar, so dass alle Abstände der Dingpunkte der Oberfläche des "Innenkörpers" zu den Dingpunkten der Oberfläche des "Aussenkörpers" erkennbar sind. Dieses Darstellungsverfahren ist auch bei der bildlichen Vereinigung zweier oder mehrerer in Bewegung befindlicher Funktionsabläufe durchführbar. Mit der Ankopplung gleichartiger Einrichtungen erfindungsgemässer Art ist weiters eine vorprogrammierte Überlagerung von planimetrischen Bildprojektionen in Verbindung mit räumlichen Exponaten möglich. Vollkommen neuartige Darstellungsmöglichkeiten ergeben sich bei der Körperintegration von z. B. beweglichen Organtrappen und physikalischen Darstellungen verschiedener Art für Unterricht und Analysezwecke. Eine beispielsweise Ausführung zeigen die Fig. l und 2. Im Gehäuse --1--, Fig.2, sind die Kammern-2 bis 6-unter einem bestimmten Winkel zusammengeschlossen und bilden die Objekträume. In den Objekträumen --3 und 5-sind durchsichtige Objekttische-8 und 9-auf den Achsen--10 und 11-- (Fig. l) drehbar gelagert und um die Gelenke--12 und 13-- EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> gewünschten Raumkoordinaten in bezug auf das Objekt-19--) auf den Objekttisch-8--gestellt, so sind z. B. die Dingpunkte-21, 22--, demnach die Oberflächenfigurationen der funktionellen Schaltmechanik-20--, aus der Blickrichtung --23-- unter Zwischenschaltung des halbdurchlässigen Spiegels --24-- in das vollmaterielle Formmodell-19-eingeblendet. Durch gegensinniges Drehen der Objekttische-8 und 9-um den gleichen Winkelabstand und/oder Schwenken, können die überlagerten Körper von allen Seiten betrachtet werden. Die optische Darstellung der einzelnen Körper kann von transparent bis zur vollkommenen Ausblendung eines Körpers eingestellt werden, wobei die Helligkeit des vereinigten Objekts gleich bleibt. Dies erfolgt z. B. durch gleichzeitiges Verdrehen der Polarisationsfilter --17 und 17'--um den gleichen Winkelabstand gegenüber der ruhenden Polarisationsfilter--18 und 18'--deren Polarisationsebene wechselseitig um 900 verschwenkt ist. Hiedurch wird die jeweilige Beleuchtungsstärke in den beiden Objekträumen --3 und 5-gegensinnig geändert. Bei exakter Justierung der Polarisationsfilter ist die Bildhelligkeit in Blickrichtung - immer gleich. Mittels der gegenläufig gekuppelten Blenden-16 und 16'--können Objektteile durch Verdrehen der Filter-17 und 17'-wechselseitig hervorgehoben oder gelöscht werden. Bei diesem Vorgang sind jeweils die gleichlautenden Koordinatenpunkte in den Objekträumen - 3 und 5-- (soweit sich an diesen Raumkoordinaten Dingpunkte von Körper befinden) wechselseitig abgeblendet. Bei überlagerter Betrachtung von Gegenständen ausserhalb des Gerätes erfolgt der gleiche lichtoptische und mechanische Vorgang, in einem von Fremdlicht abgeschlossenen Aufnahmeraum. Zu EMI2.1 komposition kann hiedurch in jedem Moment der Aufnahme exakt überwacht werden. Für Überlagerung ebener Bilder nach dem erfindungsgemässen Verfahren sind in den EMI2.2 Fig. 2Endstellung betrachtet oder filmisch festgehalten werden. Diese Bilddarstellung kann über die Projektionsflächen-37 und 37'-mittels der Projektoren-40 und 41'--weiterprogrammiert werden, z. B. mittels Durchprojektion von Messrastern. Der gleiche Vorgang ist mit den Objekträumen - 3 und 5--denkbar, wobei diese z. B. mit Körpern programmiert werden können. Als Objekte können beim erfindungsgemässen Verfahren auch Phantomkörper dienen, die nach dem Konturlichtbandverfahren gemäss österr. Patentschrift Nr. 261932 dargestellt werden, wenn bei obigen Anwendungsbeispielen keine materiellen Körper zur Verfügung stehen. Die Objekttische-8 und 9--werden in diesem Fall gegen Projektionsschirme-8 und 8'-- für die Phantomkörperprojektion nach dem Konturlichtbandverfahren ausgetauscht und rotieren um die Achsen--10 und 11--, (Fig. 1). Der Antrieb erfolgt mittels des Motors-35-. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Feststellen der Relativlage bestimmter Oberflächenbereiche zweier EMI2.3 halbdurchlässigen Spiegels derart angeordnet werden, dass sie von Beobachter einander überdeckend wahrgenommen werden und dass beide Gegenstände gleichzeitig mittels je eines Lichtbündels abgetastet werden, wobei die beiden abtastenden Lichtbündel ständig spiegelbildlich hinsichtlich der halbdurchlässigen Spiegelfläche verlaufen. EMI2.4
Claims (1)
- mittels Polarisationsfiltern erfolgt.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <Desc/Clms Page number 3> gekennzeichnet durch einen zur Einblicksrichtung unter 45 geneigten halbdurchlässigen Spiegel (24), zu dessen beiden Seiten die beiden Gegenstände angeordnet sind, sowie durch zwei Beleuchtungssysteme (15,15'), die mittels je einer verschiebbaren Blende (16,16'), zwei je einen der beiden Gegenstände abtastende Lichtbündel erzeugen, wobei die Verschiebung der beiden Blenden so gesteuert ist, dass die beiden Lichtbündel stets spiegelsymmetrisch hinsichtlich der halbdurchlässigen Spiegelfläche (24) verlaufen. EMI3.1 Helligkeit der beiden Lichtbündel gegeneinander verdrehbare Polarisationsfilter (17,18, 17', 18') vorgesehen sind.EMI3.2 Strahlengänge ein Polarisationsfiltersatz, bestehend aus einem ruhenden (18,18') und einem verdrehbaren (17,17') Polarisationsfilter angeordnet ist, wobei die ruhenden Polarisationsfilter mit ihrer Polarisationsebene gegeneinander um 900 verdreht sind (bezogen auf die optische Achse der beiden Strahlenbündel), während die verdrehbaren Polarisationsfilter gleichsinnig drehbar gekoppelt sind. EMI3.3 hinter den Gegenständen zur Betrachtungseinrichtung unter 450 geneigte Spiegel angeordnet sind, über welche weitere Objekträume in die Betrachtung einbezogen werden können, welche gleichfalls mittels symmetrisch gesteuerter Lichtbündel abtastbar sind. EMI3.4 Objekträume mit Nutenführungen (27) versehen sind, in die Masken und/oder Blenden einschiebbar sind. EMI3.5
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