<Desc/Clms Page number 1>
Anlage zur Fertigung von gewellten Platten aus flachen Asbestzementhalbzeugen
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
angeordneten Rollenketten auf ortsfeste Führungen abstützen, die am Rahmen der Anlage senkrecht verschiebbar befestigt sind.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles, welches in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist, näher erläutert. In diesen zeigen Fig. l eine Seitenansicht der Anlage, Fig. 2 die Anlage in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. l in vergrössertem Massstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. l, in vergrössertem Massstab, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in vergrössertem Massstab, Fig. 6 parallele Rollenketten mit Buchsen und einer geänderten Ausführung der Vorrichtung zum Abschneiden der Längskanten des
EMI2.1
und 2) antreibbar sind.
Auf den erwähnten Antriebswellen sitzen Kettenräder --11 und 12-und auf antriebslosen Wellen --13-- Kettenräder --14-- fest, welche zusammen mit den Kettenrädern--11 und 12-endlose Rollenketten mit Buchsen tragen, u. zw. obere Rollenketten-15 und 16-und untere Rollenketten--17, 18 und 19--.
Die Rollenketten-15-mit Buchsen sind über einer gedachten waagrechten Ebene--A-- nebeneinander in Horizontalrichtung unter einen Zwischenwinkel a = 1, 0 -1, 8 fächerartig angeordnet. Die Ketten --17-- sind unter der Ebene-A-ähnlich wie die Ketten --15-angeordnet, doch gegen die letztgenannten versetzt. Zwischen den unteren Trumen der Ketten --15-- und oberen Trumen der Ketten --17-- ist ein Winkel ss = 0, 75 -1, 5 vorgesehen.
Den flächenartig verlaufenden Ketten-15 und 17-folgen die Rollenketten-16 und 18--.
Die Ketten --16-- liegen über der Ebene-A-und sind zueinander parallel, was auch bei den Ketten --18-- der Fall ist. Diese Ketten sind aber unter der Ebene--A--zwischen den Ketten - -16-- untergebracht. Hinter den Parallelketten --16 und 18-sind unter der Ebene-A-die
EMI2.2
--19- mit--21-- einem zwischen den genannten Ketten hindurchgeschobenen flachen Asbestzementhalbzeug gewellte Form verleihen.
Die Ketten-16 bzw. 18-sind mit Pressansätzen-22- (Fig. 4) bestückt, deren Arbeitsfläche --23-- eine Profilform enthält, die der Profilform eines Fertigerzeugnisses entspricht.
Zwischen den oberen Trumen der Ketten --18-- gerade unter den Ansätzen-22-der unteren Trume der Ketten --16-- befinden sich kalibrierende Untersätze-24-, deren Profilform mit jeder der Arbeitsflächen der Ansätze --22-- überinstimt.
Die Länge der kalibrierenden Untersätze-24-ist etwa dem Drehachsenabstand der Wellen - 3 und 6 bzw. 5 und 7-gleich.
Die räumliche Lage der Ketten --15 und 17-- wird durch starre Führungen fixiert. So stützen
EMI2.3
stützen sich die oberen Trume der Ketten-16 und 18-auf ortsfeste Führungn --28 bzw. 29-- (Fig. 4) auf, die am Rahmen-l-mit eventueller Verschiebung in senkrechter Richtung befestigt sind.
Die unteren Trume der Ketten --16-- stützen sich auf die kalibrierenden Untersätze--24--.
Die Lage der Ketten --19-- wird durch starre Führungen --30-- (Fig.5) fixiert.
EMI2.4
(gewellten) Blattstückes dar.
An äusseren oberen Parallelketten--16-- (Fig. 4) ist je eine Schneidvorrichtung montiert, welche die Längskante des Wellstückes abschneidet. Die Schneidvorrichtung kann in zwei Varianten ausgeführt werden.
Die erste Variante der Schneidvorrichtung besteht aus einem angetriebenen Scheibenmesser
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
-35--,Die Versetzung ist der Wellstückdicke gleich.
Die andere Ausführungsart der Schneidvorrichtung besteht darin, dass diese ein Scheibenmesser
EMI3.2
dem Scheibenmesser --42-- aufgestellt.
Die Anlage zur Fertigung von gewellten Blattstücken arbeitet wie folgt :
Ein im voraus zugeschnittenes flaches Asbestzementhalbzeug wird in einer Auffangeinrichtung --48-- (Fig. 1) zur Anlage vorgeschoben. In der Auffangeinrichtung wird die Unterseite des Halbzeuges beim Vorbeigehen über einem Bad-49-mit einer Emulsion mit Hilfe einer Rolle
EMI3.3
-50-- geschmiert.- -51--, welches dann eine gewellte Form erhält. Ausserdem sind die formgebenden Körper-20- so angeordnet, dass die ausgebildeten Wellen eine 5 bis 100ige Überhöhe und eine 2 bis 4% ige Überlänge der Wellenabwicklung im Vergleich zu den normalen Kenngrössen der Profilform eines gewellten Blattstückes aufweisen.
Sodann wird das vorgeformte Blattstück zwischen den Parallelketten-16 und 18-- (Fig. 4) weitergeführt. Es gleitet bei Bewegung der Parallelketten auf den Arbeitsflächen der kalibrierenden Untersätze --24--. Die Pressansätze-22-der unteren Trume der Ketten --16-- pressen unter eigener Schwere das Wellstück von oben mit ihren Arbeitsflächen --23-- auf die kalibrierenden Untersätze-24-und kalibrieren das Blattstück bis zur Gewinnung einer erforderlichen Profilform.
Gleichzeitig mit den oben beschriebenen Arbeitsvorgängen erfolgt auch das Abschneiden der Längskanten des gewellten Blattstückes. Die zu diesem Zweck vorgesehene Schneidvorrichtung, die in der Fig. 4 gezeigt ist, beschneidet mit ihrem Scheibenmesser --35-- die Längskante des gewellten
EMI3.4
--37-- undAntriebskette --38-- angedrückt wird.
Die Schneidvorrichtung nach der zweiten Ausführungsvariante, die in Fig. 6 und 7 dargestellt ist, formt zunächst die Längskante des gewellten Blattstückes mit Hilfe der formgebenden Körper-47- der endlosen Antriebskette --46-- und schneidet dann mit dem Scheibenmesser-42-den sich gegen den schrägen, feststehenden Tisch --45-- stützenden Randteil des Blattes weg. Die abgeschnittenen Kantenstücke werden durch die drehende Treibtrommel --44-- weggeworfen.
Auf diese Weise ergeben sich beim Kantenschneiden mittels der Schneidvorrichtung nach der zweiten Ausführungsvariante fertige Blattstücke mit schrägen Kanten.
EMI3.5
Beförderung zum Austritt der Anlage ändert das frischgewellte Asbestzementblattstück seine Form nicht mehr, da, wie oben beschrieben, das Profil der zusammengestellten Arbeitsfläche --32 und 34-- der Formkörper --31 bzw. 33-mit dem Profil des Fertigstückes genau übereinstimmt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.