AT291321B - Verfahren zum kontinuierlichen Frischen von Metallen - Google Patents
Verfahren zum kontinuierlichen Frischen von MetallenInfo
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Description
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Verfahren zum kontinuierlichen Frischen von Metallen
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Zusatz die Masse und damit die Auftreffenergie des Frischgasstrahles auf die Badoberfläche vergrössert, so dass die Massnahme, das Kalziumkarbid dem Frischgasstrahl beizumengen, auch für das
Frischverfahren den Vorteil hat, dass der Frischgasstrahl in innigen Kontakt mit dem Bad gebracht wird und gegebenenfalls tiefer ins Bad eindringt.
Es kann dem flüssigen Metallstrom auch ein Gemisch von Kalziumkarbid und Kohlenmonoxyd, gegebenenfalls in Form von kohlenmonoxydhaltigen Gasen, zugeführt werden, wobei das
Kohlenmonoxyd die Aufheizung der Schlacke noch weiter unterstützt. Es kann auch dieses Gemisch von Kalziumkarbid und Kohlenmonoxyd unter Vermittlung eines Trägergasstrahles, gegebenenfalls auch des Frischgasstrahles, dem Bad zugeführt werden. Insbesondere wenn das Kohlenmonoxyd in Form von kohlenmonoxydhaltigen Gasen, wie z. B. Generatorgas bzw. Gichtgas, zugeführt wird, können das
Kohlenmonoxyd bzw. die kohlenmonoxydhaltigen Gase auch selbst als Trägergas dienen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsart des Verfahrens wird das Kalziumkarbid im wesentlichen in Form der Molekularverbindung CaC-CaC. CaO oder eines Gemisches von CaC2 und CaO entsprechend der Zusammensetzung dieser Molekularverbindung zugesetzt. Dies ergibt gegenüber dem Zusatz von CaC2 allein einen wesentlichen Vorteil. Die angeführte Molekularverbindung besitzt nämlich einen Erweichungspunkt, der nur knapp oberhalb 16000C liegt, und einen Schmelzpunkt von nur etwa
1750 bis 18000C. Der Schmelzpunkt von handelsüblichem Kalziumkarbid liegt hingegen bei etwa 2300 C und der von handelsüblichem Stahlwerkskalk bei etwa 2500 C. Auch der Karbidzerfall tritt bei der Molekularverbindung schon bei niederer Temperatur ein als bei Kalziumkarbid.
Es hat sich gezeigt, dass dadurch die Bildung einer dünnflüssigen Schlacke schneller vor sich geht und der Karbidzerfall auf einem grösseren Teil der Badoberfläche erfolgt, wenn man die angegebene Molekularverbindung verwendet. Es hat sich jedoch weiters gezeigt, dass auch die Verwendung eines Gemisches von CaC2 und CaO mit einem Mischungsverhältnis, welches etwa der Zusammensetzung der Molekularverbindung entspricht, bei dem also etwa 69, 4 Teile CaC2 auf 30, 6 Teile CaO entfallen, die angeführten Vorteile in ähnlichem Ausmass ergibt wie der Zusatz der fertigen Molekularverbindung, insbesondere dann, wenn die beiden Komponenten fein zerkleinert und innig vermischt sind.
Bei einem solchen Frischverfahren, bei welchem der Sauerstoff bzw. die sauerstoffhaltigen Gase von oben gegen die Badoberfläche geblasen werden, ist der Gasstrahl üblicherweise lotrecht gerichtet.
Auch bei dem erfindungsgemässen Verfahren ist es zweckmässig, den Trägergasstrahl ungefähr senkrecht von oben gegen die Badoberfläche zu richten, da auf diese Weise die günstigste Beaufschlagung der Badoberfläche und damit auch die besten Voraussetzungen für eine weitgehende Vermischung des Kalziumkarbids mit dem Bad gegeben sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum kontinuierlichen Frischen einer in einem Bett strömenden Metallschmelze, insbesondere einer Roheisenschmelze, bei welchem in wenigstens einer Frischzone wenigstens ein Frischgasstrahl, insbesondere von technisch reinem Sauerstoff, gegen den flüssigen Metallstrom geblasen wird, vorzugsweise mit einer zur Bildung einer Emulsion von Metall und Schlacke ausreichenden Energie, und wobei im weiteren Strömungsverlauf des flüssigen Metallstromes Metall und Schlacke
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Claims (1)
- Metallstrom ein Gemisch von Kalziumkarbid und Kohlenmonoxyd, gegebenenfalls in Form von kohlenmonoxydhaltigen Gasen, zugeführt wird. EMI2.2 Kalziumkarbid im wesentlichen in Form der Molekularverbindung CaC-CaC. CaO oder in Form eines Gemisches von CaC2 und CaO in einem Verhältnis entsprechend der Molekularverbindung CaC-CaC. CaO zugeführt wird. EMI2.3
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1968
- 1968-04-09 AT AT349968A patent/AT291321B/de not_active IP Right Cessation
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