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Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche
Die gebräuchlichen Vorrichtungen zum Trocknen von Wäsche bestehen entweder aus im Freien montierten Ständern mit Verbindungsschnüren oder aus schirmartigen Gestellen. In der Wohnung werden Aufhängestangen auf Nürnberger Scheren an der Wand befestigt.
Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen besteht darin, dass die im Freien abgestellten
Vorrichtungen bei Niederschlägen oder Frost nicht verwendbar sind, während die im Haus montierten derartigen Vorrichtungen ihrer Dimension wegen nur für kleinere Wäschestücke verwendbar sind.
Ausserdem wurden bereits Vorrichtungen zum Trocknen von Wäsche vorgeschlagen, bei welchen
Ständer durch Stangen zum Aufhängen der Wäsche fallweise verbindbar sind. Auf den durch die
Ständer übereinander gehaltenen Stangen sind jedoch nur kurze Wäschestücke aufhängbar, da das
Aufhängen längerer Wäschestücke, wie Leintücher od. dgl., durch den begrenzten Höhenabstand der
Stangen vom Boden behindert wird. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist aber auch eine
Verlängerung der Vorrichtung in Stangenrichtung nicht möglich.
Die Erfindung bezweckt eine Beseitigung dieser Nachteile, um auf derartigen Vorrichtungen einerseits auch längere Wäschestücke wie Leintücher od. dgl. zur Trocknung aufhängen zu können, sowie ausserdem die Vorrichtung in der Breite durch Verwendung mehrerer Ständerplatten verlängern zu können, so dass auch mit der Vorrichtung ein grosser Wäscheanfall eines Waschtages getrocknet werden kann. Erfindungsgemäss sind die Ständer als Platten ausgebildet und weisen zwei in Gebrauchsstellung der Platten horizontale Reihen von Löchern auf, wobei die Löcher der beiden Reihen gegeneinander versetzt sind.
Durch die neue Vorrichtung wird daher auch bei Verwendung von nur zwei Ständerplatten die Trocknung auch längerer Wäschestücke, wie Leintücher od. dgl., ermöglicht, indem das betreffende Wäschestück wellenförmig über die benachbarten, in einer horizontalen Ebene verlaufenden Stangen gelegt wird. Ausserdem ist für zahlreiche Wäschestücke, wie sie etwa bei der Wochenwäsche eines Haushaltes anfallen, die Anstückelung der Vorrichtung ihrer Breite nach durch Verwendung mehrerer Ständerplatten ohne weiteres möglich. Zur seitlichen Verlängerung der Vorrichtung durch mehr als zwei Ständerplatten werden die freibleibenden Löcher entweder einer horizontalen Lochreihe oder einer zweiten Lochreihe der Platten wieder durch Stangen verbunden, so dass die Vorrichtung je nach der vorhandenen Bodenfläche beliebig verbreitert werden kann.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Ausführung, Fig. 2 zeigt in gleicher Weise eine andere Ausführungsform, während die Fig. 3 eine Einzelheit der Stangenverbindung im Querschnitt und die Fig. 4 eine fertig zusammengesetzte Trocknungsvorrichtung darstellt.
Gemäss Fig. 1 besteht die Vorrichtung aus Ständerplatten-P--, die z. B. auf Stützfüssen -- F--, welche mit Schrauben --Sch-- mit der Ständerplatte verbunden sind, am Boden aufgestellt werden. Die Ständerplatte-P-hat an ihrem Oberrand zwei Lochreihen-Ll und L2--, durch die gemäss Fig. 4 Stangen-St--steckbar sind, durch welche die Ständerplatten-P--gestellartig verbunden werden.
Gemäss Fig. 2 ist der Oberrand der Ständerplatte mit Halbloch-Reihen-A-versehen, unter welchen eine Lochreihe ---L2--- angeordnet ist. Zur festen Halterung der Ständerplatten--P--im
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werden, so dass das so hergestellte Gestell gegen Kippen gesichert ist. Zur weiteren Sicherung der gestellartigen Verbindung zwischen Stange--St--und Ständerplatte--P--können am äusseren Ende der Stangen Abflachungen--K--vorgesehen sein, gegen welche etwa Wäscheklammern Vorrichtung durch mehr als zwei Ständerplatten werden die freibleibenden
Die so gebildeten Gestelle können ebensowohl in Wohnungen als auch im Freien in beliebiger Länge aufgestellt werden.
Zweckmässigerweise können die Ständerplatten--P--aus Kunststoff gefertigt und in beliebigen Höhen hergestellt werden, so dass sie auch etwa auf Balkonen hinter deren Brüstung unsichtbar aufstellbar sind. Grössere Wäschestücke werden über die Stangen mehrfach geteilt aufgehängt.
Die Vorrichtung ist billig herstellbar, für den Gebrauch in beliebiger Länge leicht montierbar und daher vielseitig verwendbar.