AT29079B - Verfahren zur Herstellung von Preßdüsen zum Pressen von Glühlampenfäden. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Preßdüsen zum Pressen von Glühlampenfäden.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Pressdüsen zum Pressen von Glühlampentäden. Zur Herstellung gepresster Glühiampenfäden wird das knetbare Fadenmaterial unter verhältnismässig starkem Drucke durch eine fein durchbohrte Pressdüse hindurchgetrieben, deren Lochweite je nach der Stärke der herzustellenden Fäden schwankt. Die Art und Form der Düsenbohrung ist von grösstem Einflusse auf die Brauchbarkeit des erzeugten Fadens und die zweckmässige Gestaltung der Bohrung ist um so schwieriger, als es sich meistens um Lochdurchmesser von weniger als 0'12 mist bis herab zu 0'03 mm handelt. Auch müssen die Bohrungen sehr genau und deren Wandungen innen glatt poliert sein. Bisher wurden als Düsen ausschliesslich durchbohrte Glasröhrchen, durchbohrte Edel- steine, wie Diamant und Saphir oder Halbedelsteine, wie Korund, Topas usw. verwendet. Die aus diesen Stoffen hergestellten Pressdüson leiden aber alle mehr oder weniger an dem Übelstande, dass sio entweder zu schwierig oder nicht vollkommen genug herzustellen oder nicht haltbar genug sind. EMI1.1 wenden, so musste hievon bisher doch abgesehen werden, weil kein Verfahren bekannt war, um durchgehende Löcher von einer Feinheit bis zu 0#03 mm Durchmesser sauber und genau in Stahl zu bohren. Sogar die Herstellung eines Bohrers mit Schneidkante, mit welchem man nach dem bisherigen Verfahren Löcher so kleinen Durchmessers hätte bohren können, erschien kaum ausführbar. Löcher von grösserem Durchmesser als 0'15 ss ! Mt kommen allerdings schon bei den aus Stahl bestehenden, sogenannten Wiener-Drahtziohcisen zur Verwendung. Diese Löcher werden aber in der für Metallbohrungen bisher üblichen Weise mit schneidend wirkenden Bohrern so hergestellt, dass man zuerst Löcher grösseren Durchmessers bohrt, diese dann durch Zuhämmern wieder verengt, und endlich auf die gewünschte feine Weite auftreibt, ein Verfahren, das zur Herstellung von Stahldüsen für den hier in Betracht kommenden Zweck aber nicht anwendbar ist. Nach dem vorliegenden Verfahren wird nun zunächst ein Stahtkern von der Grösse und Form einer Pressdüse hergestellt, gut gehärtet und dann in der für Edelsteinbohrungcn bekannten Weise auf einer für den bestimmten Zweck besonders vorgerichteten Bohr- maschine mit Diamantstaub durchbohrt. lliebei wird als Bohrer eine schnell umlaufende Nadel mit kegelförmiger, feiner Spitze verwendet, welche mit dem in feinem solo angeführten Diamantstaubebestrichenwird. Der Stahlkern macht während dos Bohrens eine durch leichten Fcderdruck veranlassto kleine Vor- und Rückwärtsbewegung in der Richtung der Bohrachse, so dass also neben der umlaufenden Wirkung der Nadelspitze auch, ähnlich wie bei Steinbohrungen, eine leichte Stosswirkung erzeugt wird. Das auf diese Weise in den Stahlkern gebohrte Loch wird alsdann noch mit Nadel und Diamantstaub auf einer gewöhnlichen Diamantpoliermaschine auf das genaue Mass zu- geric. htet und glatt poliert, wonach der Stahlkern an der Unterseite sauber nachgeschUSen wird. EMI1.2 hier in Betracht kommenden Erfordernissen besser und vollkommener anpassen a ! s bei VerwendungspröderEdelsteine. <Desc/Clms Page number 2> 2. Die unbedingt erforderlichen scharfen Lochränder bröckeln. bei Stt1hldUs6D nicht so leicht wie bei Düsen aus Edelsteinen aus, was eine grössere Haltbarkeit der Stahldüsen bedingt. Auch lassen sich die Ränder der Stahldüsen leichter nachschleifen und ausbessern. 3. Stahldüsen stellen sich im Preise erheblich billiger als Diamantdüsen. Nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Busen eignen sich auch zum Ziehen EMI2.1 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Pressdüsen zum Pressen von Gtuhlampenfäden, dadurch gekennzeichnet, dass man die Presslöcher in einen Stahlkern in der für Edelsteinbohrungen bekannten Weise mittels einer sehr fein zugeschliffenen, mit Diamantstaub bestrichenen Nadelspitze bohrt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Stahlkern vor dem Bohren härtet.
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