AT287599B - Entwaesserungsanlage - Google Patents

Entwaesserungsanlage

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AT287599B
AT287599B AT451269A AT451269A AT287599B AT 287599 B AT287599 B AT 287599B AT 451269 A AT451269 A AT 451269A AT 451269 A AT451269 A AT 451269A AT 287599 B AT287599 B AT 287599B
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Uhl & Moos Betonwaren Und Baus
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Entwässerungsanlage 
Die Erfindung betrifft eine Entwässerungsanlage von Böden unter Verwendung einer Rohrkombination, bei der auf einem Entwässerungsrohr, dessen Scheiteloberfläche eben und waagrecht ausgebildet ist, ein Sickerrohr angeordnet ist. 



   Bei einem bekannten Rohr ist ein Teil des Bereiches der Rohrwandung wasserdurchlässig ausgebildet und an dem dem Rohrfuss zugewandten Ende des wasserdurchlässigen Bereiches eine wasserundurchlässige Folie angesetzt, die zur Zuleitung des Sickerwassers dient. Nur bis zur Höhe des undurchlässigen Rohrwandungsbereiches ist dieses Rohr zum Abführen von Wasser geeignet. Der Nachteil dieses Rohres liegt darin, dass bei einer Wasserführung, die über die Höhe des wasserundurchlässigen Wandungsbereiches hinausgeht, ein unerwünschter Rückstau von Wasser in dem zu entwässernden Boden erfolgt.

   Wenn dieses Rohr nicht nur zur Abführung von Sickerwasser, sondern auch von Oberflächenwasser verwendet werden soll, das bei Gewitterregen oftmals in grossen Mengen anfällt, so müsste es wegen des begrenzten Leitungsquerschnittes des wasserundurchlässigen Rohrwandungsbereiches mit einem übermässig grossen Durchmesser versehen werden. Dies aber würde hohe   Herstellungs-und   Verlegungskosten bedingen. Es wird daher das bekannte Rohr auch lediglich zur Aufnahme und Ableitung des Sickerwassers bei der Bodenentwässerung eingesetzt, während zur Aufnahme und Ableitung des Oberflächenwassers gesonderte Rohre mit wasserundurchlässiger Rohrwandung dienen, die von wesentlich grösserem Durchmesser sind als das bekannte Sickerrohr und denen das Sickerwasser in bestimmten Abständen zugeführt wird. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, anknüpfend an diesen Stand der Technik, eine Entwässerungsanlage zu schaffen, die einen breiteren Einzugsbereich für das Sickerwasser gewährleistet. 



   Die vorgenannte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass auf das wasserundurchlässig ausgebildete Entwässerungsrohr ein als Rinne ausgebildetes Sickerrohr mit quer zur Rinne verlaufenden Durchbrüchen aufgesetzt ist, dass zur losen Auflagerung einer den Wassereinzugsbereich vergrössernden Folie dient, welche im Bereich des als Rinne ausgebildeten Sickerrohres Öffnungen aufweist. Die Durchbrüche in Rinne und Folie werden vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet. 



   Die Oberfläche des als Rinne ausgebildeten Sickerrohres wird gemäss der Erfindung zweckmässig mit Rillen in Längsrichtung versehen. Das sich auf der Folie ansammelnde Wasser fliesst zur Mitte der Rinne ab und gelangt durch Öffnungen der Folie in die Rillen der Rinne und von dort durch die erwähnten schlitzförmigen Durchbrüche in den Innenraum des Rohres, welches das eingeführte Wasser zu den   Prüf-bzw.   Absturzschächten führt, mit denen die Rinne in Verbindung steht und in die auch das als Träger dienende Entwässerungsrohr einmündet. 



   Vorzugsweise wird das als Rinne ausgebildete Sickerrohr aus Kunststoff hergestellt. Beispielsweise kann es aus Polyvinylchlorid oder Äthylen gefertigt sein. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen : Fig. l eine Stirnansicht eines Entwässerungsrohres im eingebauten Zustand mit aufgesetzter Kunststoffrinne und auf dieser aufliegender Folie, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil der Kunststoffrinne gemäss Fig. l, Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Linie III-III der Fig. 2 und Fig. 4 einen Ausschnitt aus der auf der Rinne aufliegenden Folie aus Kunststoff gemäss Fig. 1. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 der Rinne hin. 



   Sowohl die Oberseite der   Rinne--4--als   auch die   Sickerraumsohle-7-sind   mit einer Folie--8--aus Kunststoff, z. B. Polyäthylen oder Polyvinylchlorid, bedeckt, die ihrerseits im Bereich der Rinnenoberfläche   Öffnungen --9-- besitzt.   



   Das sich im Filterbaustoff --10-- ansammelnde Wasser gelangt auf die schräg angeordneten Seitenflächen der   Folie-8-und   fliesst zu ihrer Mitte ab. Das Wasser gelangt alsdann durch die   Öffnungen --9-- der   Folie in die rillen --5-- der Rinne --4-- und von dort aus durch die schlitzförmigen   Durchbrüche-6-in   den   Innenraum --4'-- der   Rinne selbst. Das Wasser fliesst 
 EMI2.2 
 beispielsweise eine Dicke von 0, 15 mm. 



   In den Zeichnungen ist   mit-11-der   Rohrgraben bezeichnet, in dem das Fundament -   12-das Entwässerungsrohr-l-trägt.   Die verbindende Mörtelschicht ist mit--13bezeichnet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Entwässerungsanlage von Böden unter Verwendung einer Rohrkombination,   dadurch ge-     kennzeichnet,   dass auf das wasserundurchlässig ausgebildete Entwässerungsrohr   (1)   ein als Rinne ausgebildetes Sickerrohr (4) mit quer zur Rinne verlaufenden Durchbrüchen (6) aufgesetzt ist, das zur losen Auflagerung einer den Wassereinzugsbereich vergrössernden Folie (8) dient, welche im Bereich des als Rinne ausgebildeten Sickerrohres (4) Öffnungen (9) aufweist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. die mit den Durchbrüchen (6) der Rinne (4) zusammenwirkenden Öffnungen (9) der Folie (8) versetzt zueinander angeordnet sind. EMI2.4 die mit den Durchbrüchen (6) versehene Rinne (4) aus Gründen der besseren Beförderung des angeführten Wassers und zur Belüftung in Längsrichtung und im Bereich der aufgelagerten Folie mit Rillen (5) versehen ist. EMI2.5
AT451269A 1965-05-11 1965-05-11 Entwaesserungsanlage AT287599B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388009B (de) * 1981-10-16 1989-04-25 Heidenau Netz & Seil Veb Bauelement fuer erd-, grund- und wasserbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT388009B (de) * 1981-10-16 1989-04-25 Heidenau Netz & Seil Veb Bauelement fuer erd-, grund- und wasserbau

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