DE60022526T2 - Modularer dränageblock - Google Patents

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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen modularen Dränageblock, dazu bestimmt die Böden im allgemeinen und besonders die um Gebäude und Wohnungen liegenden Böden zu dränieren.
  • Die Anlegung eines traditionellen Dränagesystems ist langwierig und erfordert wichtige und aufwendige Mittel. Die Anlegung eines solchen Systems benötigt insbesondere folgende Arbeitsgänge man hebt einen Graben aus, den man mit einem Geotextilwerkstoff überdeckt, man rollt, unten im Graben, ein langes perforiertes, im allgemeinen aus PVC ausgeführtes Dränagerohr aus und bedeckt dieses Rohr mit Kies, man legt den Geotextilwerkstoff um, dann Schüttet man auf. Somit weist dieses System zahlreiche Nachteile auf. Wenn man den Kies ausschüttet neigt der Geotextilwerkstoff dazu, an den Wänden des Grabens entlang zu rutschen, und er findet sich dann oft unter dem Kies. Infolge der Starrheit des Rohres und der Vibrationen die durch die Entleerung des Kieses verursacht werden neigt das Dränagerohr dazu, im Graben hochzurutschen. Wenn die Temperaturen unter -Minus 10°C liegen, wird das PVC-Rohr brüchig. Zudem ist dieses Dränagerohr schwer zu handhaben. Folglich ist es schwierig, diese Art von Dränage alleine anzulegen, und seine Ausführungskosten sind in Anbetracht der Versorgung, des Transports des Kieses und der dazu notwendigen Arbeitskraft zu hoch.
  • Bestimmte Lösungen sind ausgearbeitet worden, mit dem Ziel, einen Teil dieser Probleme zu lösen. Die Veröffentlichung FR-A-2 420 071 beschreibt ein Dränagerohr, das auf dem äusseren Umfang Rippen oder Noppen aufweist, die untereinander Rieselpassagen bilden, die durch Löcher mit dem Innenteil des Rohres verbunden sind. Dieses Rohr ist mit einer Geotextilwolle umwickelt und kann direkt in den Grund des Grabens gelegt werden, bevor es von Erdaufschüttungen bedeckt wird. Es hat den Hauptnachteil, eine Fassungsfläche der Dränagegewässer zu haben, die auf die Umfangsfläche des Rohres beschränkt ist, was sich als reichlich ungenügend erweisen kann. Die Veröffentlichung DE-A-22-07-216 beschreibt einen Monoblockdränageblock mit viereckigem Querschnitt, durchführt mit einem Zentral- und Längssammelkanal. Dieser wird in einem körnigen Material ausgeführt, das nur sehr eingeschränkten Durchlauf für die Dränagegewässer darbietet, und daher keine wirksame Dränage erlaubt. Außerdem ist keine Vorrichtung vorgesehen, um die Dränagegewässer in Richtung des Sammelkanals zu lenken, daher läuft ein Teil in die Erdaufschüttung ab. Die Veröffentlichung US-A-3,440,823 beschreibt eine Dränagevorrichtung, die zwei verschiedene Teile umfaßt: ein Dränagekanal in Form eines umgedrehten V, die auf eine wasserdichte Bodenplatte gestellt wird. Der Kanal umfaßt nur sehr wenige Seitenkanäle, die an den Rändern des V vorgesehen sind, deutlich zu wenige, um die Dränagegewässer aufzufangen. Außerdem bietet diese Form in umgedrehten V keinen ausreichenden Widerstand gegen das Zermalmen durch das Gewicht der Erdaufschüttungen. Schließlich beschreibt die Veröffentlichung NL-A-7211660 einen Dränageblock, der durch einen längs und zentralen Sammelkanal durchquert wird, dieser Block beschränkt sich auf die Fassung der Regenwasser in einer Gosse, da er nur mit Öffnungen die im oberen Teil angeordnet sind versehen ist.
  • Folglich gibt es keine bestehende Vorrichtung, die für das Problem der Dränage eine wirksame, verläßliche, einfache und billige Lösung vorschlägt.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, diese Lösung vorzuschlagen, indem sie einen leistungstarken, praktischen, leicht zu handhabenden Dränageblock vorschlägt der dazu geeignet ist die Dränagegewässer wirksam zu fassen und zu evakuieren.
  • Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung einen modularen Dränageblock, dadurch gekennzeichnet, das er einen massiven länglichen Körper mit viel-eckigem Querschnitt aufweist, der in seinem unteren Teil mit einem durchgängigen Längssammelkanal versehen ist, wobei der Körper eingearbeitete Rieselpassagen aufweist, die sich auf seinen oberen und seitlichen Umfangswänden öffnen und über in seinem unteren Teil vorgesehene Querkanäle in den Sammelkanal einmünden, wobei die Rieselpassagen dafür vorgesehen sind, die Zirkulation des Dränagewassers durch Schwerkraft in Richtung des Sammelkanals zu ermöglichen, dass er Verbindungseinrichtungen aufweist, die dafür vorgesehen sind, zwei aufeinanderfolgende Dränageblöcke zu montieren, und dass er eine wasserdurchlässige Aussenhülle aufweist.
  • Die Rieselpassagen können aus Umfangsnuten oder Umfangs- Ablenkelementen bestehen.
  • Gemäss einer bevorzugten Ausführung der Erfindung umfassen die Verbindunseinrichtungen eine von dem Körper getrennte Hülse die Aussenabmessungen aufweist, die höchstens den Innenabmessungen des Sammelkanals entsprechen, wobei die Hülse dazu bestimmt ist, in den zwei gegenüberliegenden äussersten Enden der Sammelkanäle von zwei aufeinander folgenden Dränageblöcken in Eingriff zu gehen.
  • Gemäss einer möglichen Variante der Ausführung können die Verbindungseinrichtungen eine in den Körper integrierte Hülse umfassen, die in Form einer Verlängerung einer der zwei äussersten Enden des Sammelkanals angeordnet ist, und dafür vorgesehen ist, ein Steckelement auszubilden, wobei das andere äusserste Ende des Sammelkanals dafür vorgesehen ist, ein Aufnahmeelement auszubilden, welches zum Aufnehmen des Steckelementes eines angrenzenden Dränageblockes bestimmt ist.
  • Gemäss einer vorteilhaften Ausführung, weisen die Verbindungseinrichtungen mindestens eine seitliche Öffnung auf, die in dem Körper auf derselben Höhe wie der Sammelkanal vorgesehen ist, wobei die seitliche Öffnung Abmessungen aufweist, die praktisch denjenigen des Sammelkanals entsprechen, die in den letzteren einmünden, und dafür vorgesehen ist, die zur Montage von zwei aufeinanderfolgenden Dränageblöcken im rechten Winkel vorgesehene Hülse aufzunehmen.
  • Gemäss der bevorzugten Ausführung, besteht die Aussenhülle aus einem Gewebe welches aus einem Geotextilwerkstoff hergestellt ist; wobei das Gewebe um den Körper gewickelt, und auf einer Seite länger ist, so dass es den nachfolgenden Dränageblock teilweise abdeckt.
  • Der Körper kann aus einem wasserundurchlässigen Werkstoff hergestellt sein, der in der mindestens Polystyrol, Polyvinylchlorid, Beton, Kunstharz und jeden formgegossenen oder extrudierten künstlichen Werkstoff umfassenden Gruppe ausgewählt ist.
  • Der Körper kann ebenfalls aus einem wasserdurchlässigen Werkstoff hergestellt sein, der in der mindestens Schaumpolystyrol und jeden künstlichen strukturierten oder geschäumten Werkstoff umfassenden Gruppe ausgewählt ist. In diesem Fall kann der Körper eine unter dem Sammelkanal angeordnete dichte Zone aufweisen, die aus einer in oder unter dem Körper eingebauten Bodenplatte aus undurchlässigem Werkstoff besteht. Der Sammelkanal kann auch, wenn nötig, eine dichte Innenhülse aufweisen.
  • Die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile ergeben sich besser aus der folgenden Beschreibung einiger nicht erschöpfenden Ausführungsbeispiele, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen in denen:
  • 1 einen schematischen Schnitt einer Bodendränage rund um eine Wohnung zeigt, die gemäss der klassischen bekannten Art (links von der Darstellung) und gemäss der Erfindung (rechts von der Darstellung) durchgeführt wird,
  • 2 eine Draufsicht eines Dränageblocks ohne seine Hülle zeigt,
  • 3 eine schräge Querschnittperspektive des Dränageblocks von 2, zeigt,
  • 4 eine Perspektivsicht in Einzelteilen von zwei, in rechtem Winkel zusammenzusetzenden Dränageblöcken zeigt,
  • 5A und 5B jeweils eine Perspektivsicht und eine Querschnittsicht eines Dränageblocks zeigen,
  • 6 und 7 Perspektivsichten von zwei Ausführungsvarianten des Dränageblocks gemäss der Erfindung zeigen.
  • Mit Bezug auf 1 bis 3 dient der modular Dränageblock 1 gemäss der Erfindung dazu die Böden zu dränieren die zum Beispiel, aber nicht ausschließlich um eine Wohnung oder ein Gebäude liegen. Er umfaßt einen länglichen Körper 2, einen Längssammelkanal 3, der quer durch den Körper läuft, und Rieselpassagen 5 die sich auf die oberen und seitlichen Umfangswänden des Körpers 2 öffnen und in den Sammelkanal 3 einmünden wobei die Rieselpassagen 5 dafür vorgesehen sind, die Zirkulation des Dränagewassers durch Schwerkraft in Richtung des besagten Sammelkanals zu ermöglichen. Er weist auch Verbindungseinrichtungen 6 auf die dafür vorgesehen sind zwei aufeinanderfolgende Dränageblöcke 1 zu montieren und eine wasserdurchlässige Aussenhülle 7 die nur gepunktet auf 1 sichtbar ist.
  • Der längliche Körper 2 muß den Druck einer Erdlast aushalten können. Zu diesem Zweck weist er einen viel-eckigen Querschnitt auf. Seine Form bestimmt mindestens eine ebene Bodenplatte 20, und eine ebene Seitenwand 21, welche mit besagter Bodenplatte einen Rechtwinkel bildet, sodass der modulare Dränageblock 1 auf den Grundbau und das Fundament 9 eines Gebäudes entlang angeordnet werden kann.
  • Dieser Körper 2 kann aus einem wasserundurchlässigem Werkstoff hergestellt sein wie zum Beispiel Polystyrol, Polyvinylchlorid, Beton, Kunstharz oder jedem anderen gleichwertigen künstlichen oder nichtkünstlichen, formgegossenen oder extrudierten Werkstoff. Er kann auch aus einem wasserdurchlässigen Werkstoff hergestellt sein, wie zum Beispiel mehr oder weniger dichtes Schaumpolystyrol, oder jedem anderen künstlichen geschäumten oder strukturierten, wie zum Beispiel wabenförmig strukturierten, Werkstoff. Wichtig ist, daß die Kombination der Geometrie dieses Körpers und seines Werkstoffes oder seiner Struktur ihm erlaubt, genügend Druckfest zu sein um eine Erdlast zu ertragen.
  • Im Falle eines wasserdurchlässigen Werkstoffes, kann eine wasserdichte Zone unterhalb des Sammelkanals 3 vorgesehen werden, um den Abfluss des Dränagewässers in den Boden zu vermeiden. Diese wasserdichte Zone kann aus einer Bodenplatte (nicht dargestellt) bestehen, die aus einem wasserundurchlässigen Werkstoff hergestellt ist, die in oder unter dem Körper 2 eingebaut wird.
  • Der Längssammelkanal 3 ist im unteren Teil des Körpers 2 angeordnet, um die Dränagegewässer durch Schwerkraft sammeln zu können. Er ist geradlinig und merklich parallel zur Bodenplatte 20 desgenannten Körpers. Er hat einen kreisförmigen Querschnitt, könnte aber einen Querschnitt jeglich anderer Form haben. Er kann je nach Bedarf und Bestand des Werkstoffes, aus dem benannter Körper 2 hergestellt ist, eine dichte eingesetzte oder integrierte Innenhülse aufweisen (nicht dargestellt), indem man zum Beispiel ein von einem Guss Abformverfahren benutzt. Dieser Sammelkanal 3 weist ebenfalls äusserste Enden 30 mit größerem Durchmesser auf, die dafür vorgesehen sind die, im weiteren Text beschriebenen Verbindungseinrichtungen 6, aufzunehmen.
  • Die Rieselpassagen 5 bestehen, in diesem Beispiel, aus Umfangsnuten 50, die über Querkanäle 51 in den Sammelkanal 3 einmünden, die beiderseits desgesagten Kanals vorgesehen sind. Die Umfangsnuten 50 sind merklich identisch und haben ein U-Profil, könnten aber eine jeglich andere Form des Profils haben und mehr oder weniger tief sein. Sie werden in den oberen 22 und seitlichen 21 Wänden des Körpers 2 angeordnet. Sie sind geradlinig und in regelmäßigem Abstand den gesamten Dränageblock 1 entlang angeardnet. Der durch 3 abgebildete Querschnitt des Dränageblocks 1 zeigt, daß jede Nute 50 im mittleren Teil und nahe bei der oberen Wand 22 einen Scheitel definiert, von dem beiderseits eine schräge Fläche ausgeht, um die Zirkulation des Dränagegewässer durch Schwerkraft zu fördern.
  • Die Querkanäle 51 werden merklich senkrecht zum Sammelkanal 3 ausgerichtet und werden so angeordnet, dass sie tangential zu dem Boden in diesen Sammelkanal 3 einmünden. Sie sind identisch und haben einen Kreisförmigen Querschnitt, könnten aber eine jeglich andere Form des Querschnitts haben. Sie können leicht geneigt in Richtung des besagten Sammelkanals 3 angeordnet sein, um die Zirkulation der Dränagegewässer durch Schwerkraft zu fördern. Im dargestellten Beispiel ist jeder Querkanal 51 mit drei Umfangsnuten 50 verbunden. Der Querschnitt jedes Querkanals 51 ist grösser als jener der Umfangsnuten 50, ebenso ist der Querschnitt des Sammelkanals 3 deutlich grösser als jener der Querkanäle 51, um der Zuflußmenge der Dränagegewässer entsprechen zu können.
  • Die Verbindungseinrichtungen 6 weisen im Beispiel, das in 4 abgebildet ist, eine vom Körper 2 getrennte Hülse 60 auf, zylindrisch und mit einem Außendurchmesser, der höchstens dem inneren Durchmesser der äussersten Enden 30 des Sammelkanals 3 entspricht. Diese Hülse 60 ist dazu bestimmt in den gegenüberliegenden äussersten Enden 30 der Sammelkanäle 3 von zwei aufeinanderfolgenden und somit linear zusammengesetzten Dränageblöcken 1 in Eingriff zu gehen.
  • Diese Verbindungseinrichtungen 6 weisen ebenfalls eine seitliche Öffnung 61 auf, die in jeder Seitenwand 21 des Körpers 2 vorgesehen ist, in gleicher Höhe wie der Sammelkanal 3, nahe bei einem seiner äussersten Enden und in diesen Kanal einmündend. Diese seitlichen Öffnungen sind kreisförmig, könnten aber eine andere Form aufweisen und haben einen Durchmesser, der praktisch demjenigen der äusseren Enden 30 des besagten Kanals entspricht. Sie werden so angeordnet, um die Hülse 60 aufzunehmen, die erlaubt, in rechtem Winkel zwei aufeinanderfolgende Dränageblöcke 1 zusammenzusetzen, wie abgebildet auf 4. Diese seitlichen Öffnungen 61 sind durch eine vor-ausgeschnittene Zone 62 abgegrenzt, die in den Seitenwänden 21 des benannten Körpers 2 gebildet ist. Um sie zu benutzen, muß man die vor-ausgeschnittene Zone 62 herausziehen, die dann einen Stopfen bildet, der dazu dient, das äusserste Ende 30 des entsprechenden Sammelkanals 3 zu verschliessen.
  • Die Außenhülle 7 besteht aus einem in einem Geotextilwerkstoff hergestellten Gewebe, aus merklich rechteckiger Form, dazu bestimmt um den Körper 2 gewickelt, und wenn nötig auf den Körper geheftet zu werden. Die Längsabmessungen dieses Gewebes 7 sind länger als diejenigen des Dränageblocks 1, um den nachfolgenden Dränageblock 1 mindestens teilweise abzudecken. Somit wird die Zusammensetzungszone zwischen zwei aufeinanderfolgenden Dränageblöcken 1 ebenfalls abgedeckt. Dieses Gewebe 7 erlaubt, die Erdteilchen, die Steine und jegliches andere Material, die die Rieselpassagen 5 des Dränageblocks 1 verstopfen und diesen somit unwirksam machen können, zurückhalten. Selbstverständlich könnten andere ähnliche Mittel wie zum Beispiel eine sehr feinmaschige, um den besagten Körper geklebte, formgegossene oder extrudierte Hülse ebenfalls dafür geeignet sein.
  • Die Benutzung und der Einsatz des modularen Dränageblocks 1 gemäss der Erfindung sind sehr einfach. Die Dränageblöcke 1, die zum Beispiel aus Schaumpolystyrol hergestellt sind, haben den Vorteil nicht sehr teuer zu sein, sehr leicht zu sein, sie sind leicht handzuhaben und zu bearbeiten, und man kann sie bei jedem Wetter selbst bei sehr niedrigen Aussentemperaturen legen. Zudem sind sie nicht umweltverschmutzend, unverweslich und bleiben nicht feucht.
  • 1 ermöglicht, das traditionelle Dränageverfahren links, mit jener, mit dem gemäss der Erfindung Dränageblock 1 durchgeführten Dränage sehr deutlich rechts, zu vergleichen. Man wirft rund um das Fundament 9 eines Gebäudes einen Graben 90 aus. In dem herkömmlichen Verfahren überdeckt man den Graben mit einem Geotextilwerkstoff, man legt das durchlöcherte Sammelrohr hinein, auf welches man Kies abläßt, den man danach mit den zwei Teilen des Geotextilwerkstoffes bedeckt, und schüttet auf.
  • Mit dem Dränageblock 1 gemäss der Erfindung legt man die Dränageblöcke 1 direkt in den Grund des Grabens 90, welcher in leichtem Abhang angeordnet ist, man setzt sie einen an das Ende des anderen mittels der Hülsen 60 zusammen, dann schüttet man auf. Man stellt leicht fest, daß die Ausführung einer Dränage in hohem Maße vereinfacht wird, durch die Tatsache daß der Dränageblock 1 sowohl den Sammelkanal, die Kieselpassagen als auch den Geotextilfilter in einem einzigen Modul integriert.
  • Wenn es einmal am Platz ist hat dieses Dränagesystem den Vorteil, eine wirksame und dauerhafte Dränage zu leisten da die Dränageblöcke 1, trotz der möglichen Erdrutschungen, dimensionnell sehr stabil sind. Die Dränagegewässer werden durch die Geotextilhülle 7 filtriert und werden durch die Umfangsnuten 50, in denen sie durch Schwerkraft bis zu den Querkanälen 51 ablaufen, kanalisiert, welche sie in den Sammelkanal 3 zentralisieren, wobei dieser sie in das Sanierungsnetz evakuiert.
  • Somit werden die Ziele der Erfindung durchaus erreicht.
  • Diese Erfindung ist allerdings nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern dehnt sich auf jede, für einen Mann des Handwerkes offensichtliche Änderung und Variante aus, indem man im Bereich des durch die beigefügten Patentansprüche verliehenen Schutzes bleibt.
  • Insbesondere und mit Bezug auf die 5A und 5B können die Verbindungseinrichtungen 6 aus einer Hülse 63, die zusammen mit dem Körper 2 ein einziges Stück gestaltet, bestehen, welche in Verlängerung eines der äussersten Enden des Sammelkanals 3 angeordnet wird und dafür vorgesehen ist, ein Steckelement auszubilden. Das andere äussere Ende 64 des Sammelkanals 3 wird so angeordnet, dass es ein Aufnahmeelement ausbildet, welches zum Aufnehmen des Steckelementes 63 eines angrenzenden Dränageblocks 1 bestimmt ist. Dieser Dränageblock ist durch die Patentansprüche nicht beschützt, weil die Kieselpassagen 5 aus einer Menge geradliniger Querkanälen 52 mit kleinem Querschnitt bestehen, die sich direkt von den Umfangswänden des Körpers 2 vom Dränageblocks 1 bis zu dem Sammelkanal 3 ausdehnen.
  • Der Dränageblock ermöglicht, Verbindungselemente gemäss der Erfindung zu erläutern.
  • Mit Bezug auf 6 und 7 können die Kieselpassagen 5 ebenfalls aus Umfangs- Ablenkplatten 53 bestehen, die über Querkanäle 51 in den Sammelkanal 3 einmünden. Diese Umfangs-Ablenkplatten 53 können aus ausgeprägten Formen bestehen, die am Rande von Körper 2 vorgesehen sind, wie zum Beispiel aus runden Noppen 54 (vgl. 6) oder aus quaderförmigen Noppen (vgl. 7) oder aus jeglich anderer verschiedenen geometrischen Form.
  • Selbstverständlich können die Formen und die Abmessungen des Dränageblocks und seiner verschiedenen Leitungen und Kanäle verschieden sein, ohne dadurch aus dem durch die beigefügten Patentansprüche verliehenen Schutz herauszukommen.

Claims (11)

  1. Modularer Dränagebbock (1), dadurch gekennzeichnet, dass er einen massiven länglichen Körper (2) mit viel-eckigem Querschnitt aufweist, der in seinem unteren Teil mit einem durchgängigen Längssammelkanal (3) versehen ist, wobei der Körper eingearbeitete Rieselpassagen (5) aufweist, die sich auf seine oberen (22) und seitlichen Umfangswände (21) öffnen und über in seinem unteren Teil vorgesehene Querkanäle (51) in den Sammelkanal (3) einmünden, wobei die Rieselpassagen (5) dafür vorgesehen sind, die Zirkulation des Dränagewassers durch Schwerkraft in Richtung des Sammelkanals (3) zu ermöglichen, dass er Verbindungseinrichtungen (6) aufweist, die dafür vorgesehen sind, zwei aufeinanderfolgende Dränageblöcke (1) zu montieren, und dass er eine wasserdurchlässige Außenhülle (7) aufweist.
  2. Modularer Dränagebbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rieselpassagen (5) aus Umfangsnuten (50) bestehen.
  3. Modularer Dränageblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rieselpassagen (5) aus Umfangs-Ablenkelementen (53) bestehen.
  4. Modularer Dränagebbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen (6) eine von dem Körper (2) getrennte Hülse (60) umfassen, die Außenabmessungen aufweist, die höchstens den Innenabmessungen des Sammelkanals (3) entsprechen, wobei die Hülse (60) dazu bestimmt ist, in den zwei gegenüberliegenden äußersten Enden der Sammelkanäle (3) von zwei aufeinanderfolgenden und ausgerichteten Dränage-blöcken (1) in Eingriff zu gehen.
  5. Modularer Dränagebbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen (6) eine in den Körper (2) integrierte Hülse (63) umfassen, die in Form einer Verlängerung einer der zwei äußersten Enden des Sammelkanals (3) angeordnet ist, und dafür vorgesehen ist, ein Steckelement auszubilden, wobei das andere äußerste Ende des Sammelkanals (3) dafür vorgesehen ist, ein Aufnahmeelement (64) auszubilden, welches zum Aufnehmen des Steckelementes (63) eines angrenzenden Dränageblockes (1) bestimmt ist.
  6. Modularer Dränageblock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen (6) mindestens eine seitliche Öffnung (61) aufweisen, die in dem Körper (2) auf derselben Höhe wie der Sammelkanal (3) vorgesehen ist, wobei die seitliche Öffnung (61) Abmessungen aufweist, die praktisch denjenigen des Sammelkanals (3) entsprechen, die in den letzteren einmünden, und dafür vorgesehen ist, die zur Montage von zwei aufeinanderfolgenden Dränageblöcken (1) im rechten Winkel vorgesehene Hülse (60) aufzunehmen.
  7. Modularer Dränagebbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhülle (7) aus einem Gewebe besteht, welches aus einem Geotextilwerkstoff hergestellt ist, wobei das Gewebe um den Körper (2) herumgewickelt, und auf einer Seite länger ist, so dass es den nachfolgenden Dränageblock (1) mindestens teilweise abdeckt.
  8. Modularer Dränageblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (2) aus einem wasserundurchlässigen Werkstoff hergestellt ist, der aus der mindestens Polystyrol, Polyvinylchlorid, Beton, Kunstharz und jeden formgegossenen oder extrudierten künstlichen Werkstoff umfassenden Gruppe ausgewählt ist.
  9. Modularer Dränageblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (2) aus einem wasserdurchlässigen Werkstoff hergestellt ist, der aus der mindestens Schaumpolystyrol und jeden künstlichen strukturierten oder geschäumten Werkstoff umfassenden Gruppe ausgewählt ist.
  10. Modularer Dränageblock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (2) eine unter dem Sammelkanal angeordnete dichte Zone aufweist, die aus einer in oder unter dem Körper eingebauten Bodenplatte aus undurchlässigem Werkstoff besteht.
  11. Modularer Dränageblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelkanal (3) eine dichte Innenhülse aufweist.
DE60022526T 1999-09-29 2000-09-28 Modularer dränageblock Expired - Lifetime DE60022526T2 (de)

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