AT287532B - Treibstangenantrieb für kippbare Flügel - Google Patents

Treibstangenantrieb für kippbare Flügel

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AT287532B
AT287532B AT1001768A AT1001768A AT287532B AT 287532 B AT287532 B AT 287532B AT 1001768 A AT1001768 A AT 1001768A AT 1001768 A AT1001768 A AT 1001768A AT 287532 B AT287532 B AT 287532B
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AT
Austria
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Application number
AT1001768A
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English (en)
Inventor
Karl-Heinz Oberwinster
Original Assignee
Weidtmann Fa Wilhelm
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  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description


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  Treibstangenantrieb für kippbare Flügel 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Treibstangenantrieb für kippbare Flügel von Fenstern, mit einer im festen Rahmen geführten Treibstange und einem Betätigungsgriff, aus dessen Gehäuse ein
Mitnehmer herausragt, der mit Ansätzen für eine lösbare Kupplung mit der Treibstange versehen ist. Bei einer bekannten Kupplung mit Treibstange ist lediglich ein Mitnehmer und eine Kurbel im Griffgehäuse gelagert und bildet mit diesem eine Baueinheit. Der als Kupplungsschieber ausgebildete Mitnehmer bzw. 



   Mitnehmer des Kupplungsschlittens wird in eine rechteckige Ausnehmung der Treibstange eingesteckt. 



   In den wenigsten Fällen stimmen jedoch die Ebenen von Griffmitenehmer und Treibstange überein, weshalb man Abkröpfungen und Zwischenstücke vorsieht. Je nach Unterschiedlichkeit dieser Ebenen können solche Abkröpfungen oder Vorsprünge mangels geeigneter Führung leicht instabil werden. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und Beschläge der eingangs erwähnten Art weiter zu verbessern. Erfindungsgemäss wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, dass am festen
Rahmen zwischen der Treibstange und dem Mitnehmer des Betätigungsgriffes ein schieberartiges Zwischenglied angeordnet ist, welches einerseits durch die Ansätze in lösbarer Verbindung mit der Treibstange steht und anderseits Ausnehmungen für die Kupplung mit dem Mitnehmer des Betätigungsgriffes trägt. Durch die Lokalisierung des schieberartigen Zwischengliedes am festen Rahmen zwischen Treibstange und Mitnehmer wird eine vorteilhafte Steckverbindung des Zwischengliedes einerseits mit der Treibstange und anderseits mit dem Mitnehmer des Betätigungsgliedes geschaffen, der aus dem Gehäuse ragt und dem Flügel zugeordnet ist.

   So können an Stelle eines besonderen schieberartigen Zwischengliedes an der Treibstange selbst oder an einer hier befestigten Platte die Kupplungsausnehmungen für die Mitnehmerzapfen des Griffes angeordnet werden, wenn die Treibstangen-und Griffebenen nahe genug beieinander liegen. Die bewegliche Treibstange würde dann an Stelle des Schiebers treten. 



   Entscheidend ist die vorteilhafte Verbindung zwischen   Griff-und Kupplungsmitnehmer   bzw. eine als Schieber ausgebildete Treibstange. Da die Lage von Griff und Treibstange zueinander je nach Profilausbildung unterschiedlich sein kann, wird sich das auch in der Gestaltung der Kupplung auswirken,   nämlich   einer dicht an der Treibstange befestigten Platte mit den entsprechenden   Ausnehmungen   oder eines gesonderten Schiebers für die Kupplung des Griffes. Der erfindungsgemässe   Kupplungsniitnehmer   ist als zwischengeschaltetes Aggregat unabhängig vom Griff bei der Montage des   Ueschlages im Rahmen eingesetzt   und bei Bedarf auch wieder entfernbar.

   Bei der verdeckten Anordnung innerhalb des Rahmenbereiches ist (im Gegensatz zu aussen aufliegenden Gestängen) die   Trennung   der Aggregate, wie oben beschrieben besonders vorteilhaft. Ausserdem ist gemäss weiteren   Merkmalen   der Erfindung der   Mitnehmer   des Betätigungsgriffes als angelenkter Arm ausgebildet. Der   Mitnehmer   des   Betätiguiigsgriffes   kann in kurvenförmigen Ausnehmungen eines Schiebers eingreifen. Zweckmässig erfolgt der Eingriff durch zwei Zapfen, Bolzen   od. dgl. Ansätze und   dient ein Zapfen als Drehpunkt. 



   Mit Vorteil ist dem Mitnehmer des Betätigungsgriffes ein Schlitz zugeordnet, durch den der 

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 Schieber in den Rahmen einsetzbar ist. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen ist eine Ausführung der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. l und 2 eine im Fensterrahmen angeordnete Mitnehmerkupplung in zwei schaubildlichen Ansichten und Stellungen, Fig. 3 und 4 einen aussenseitig angebrachten Betätigungsgriff mit Mitnehmerlasche in zwei verschiedenen Stellungen und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie IV der Fig. 4. 



   Die Zeichnungen zeigen als Beispiel ein Metallfenster ; jedoch ist die Erfindung auch für andere Arten von Fenstern, wie Holzfenster, Kunststoffenster od. dgl., anwendbar. Auch ist im Beispiel eine vierkantige Treibstange--l--in Fensterebene schiebbar gelagert und im   Rahmenbereich--0-ein   Kupplungsmitnehmer--2--vorgesehen. Die Treibstange--l--ist im Rahmen in einer   Führungsnute--3--gelagert   und wird durch den gesamten Rahmen-oder auch Flügelbereich hindurchgeführt bis an die Stelle eines Oberlichtes od. dgl., um dieses zu kippen und zu schliessen. Die 
 EMI2.1 
 --1-- sind Ausnehmungen --4-- vorgesehen- ist auf einer im ortsfesten Rahmen angeschraubten   Grundplatte--7--durch   seitliche Kantung und Kopfbolzen --8-- beweglich geführt.

   Der oder die   Glieder--5--sind   vom Kupplungsschlitten winkelig abgebogen und durchgreifen das Rahmenprofil durch einen Schlitz--9-hindurch. 



   Die Fig. 1 zeigt die Anordnung von der Rahmenseite her und Fig. 2 die innere Seite des Rahmenprofils, gegen welche der Flügel anschlägt. Auf der Innenseite des Rahmenprofils ist ein Schlitz --10-- vorgesehen, durch welchen der Mitnehmer eines Handhebels hindurchgesteckt werden kann, um eine Kupplung mit dem Schieber herbeizuführen, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, und später beschrieben wird. 



   Gleichzeitig dient der   Schlitz--10--dazu,   den   Kupplungsmitnehmer--2--bei   eingeputzten und eingesetzten Rahmen ein-und ausbauen zu können, wenn dies im Falle einer Reparatur erforderlich wird. Der Schieber--6--des Kupplungsmitnehmers--2--weist zwei kurvenförmige 
 EMI2.2 
 Kopfbolzen, hakenförmigen Ansatz od. dgl. mühelos aus-und einzuführen. 



   Damit ist die Wirkungsweise der Anordnung gemäss Fig. 1 und 2 umrissen. Am Rahmenbereich   --0-- ist   der   Kupplungsmitnehmer--2--mit   eigenständiger Aufgabe schiebbar, in der Treibstange - kuppelbar und leicht montierbar angeordnet. Dadurch ist es möglich, den Griff einfach, formschön und leicht mit dem Gestänge kuppelbar und jederzeit auswechselbar auszubilden. Der Vorsprung zwischen Treibstangenebene und Antriebsebene des Handhebels --20-- wird durch das zwischengeschaltete Kupplungsmitnehmeraggregat--2--vermieden. 



   Fig. 3 zeigt einen   Handhebel--20--,   der mittels Schrauben mit dem Rahmenprofil verbunden und um zirka 1800 schwenkbar, um einen relativ grossen Hub auf die Treibstange--l--zu 
 EMI2.3 
 ist und an seinem freien Ende zwei   Zapfen--23, 24-- trägt.   Im Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Zapfen--23, 24-- um Ansatzbolzen, die beispielsweise in der in Fig. 5 dargestellten Form ausgebildet sind und mit ihren   Ansätzen--25--den Schieber--6--hintergreifen.   



   Zur Kupplung des   Handhebels--20--mit   dem   Mitnehmer--2--wird   zunächst in der Stellung nach Fig. 4 der   Zapfen--23--in   den   Ausschnitt--12--eingeführt und   an einer   Endausbuchtung-13--drehbar   gelagert   (Fig. l) ;   dann wird der Arm--21--um das Lager   - -13-- so geschwenkt,   dass der   Zapfen--24--in   den   Schlitz--11--eintreten   kann. Dies ergibt dann die Stellung nach Fig. 4.

   Der   Zapfen--24--nimmt   den Schieber--6--durch Gegenlage gegen die Flanken der   Ausnehmung--11--mit,   während der   Zapfen-23-in   seinem Lager - den Drehpunkt des   Armes--21--darstellt   und verhindert, dass infolge der Schräge oder der Kreisbahn in der   Ausnehmung--11--sich   der Arm--21--aus dem Mitnehmer--6herausbewegen kann. Die   Zapfen--23, 24-- ergänzen   sich also gegenseitig und bilden zusammen eine funktionell einfache Hub-und Druckvorrichtung, die mit wenigen Griffen entkuppelt werden kann. In Fig. 4 ist der   Schlitz --9-- mit   den Kupplungsgliedern --5-- der Fig.1 eingezeichnet. 



   Es ist selbstverständlich, dass an Stelle von Zapfen auch Ansätze, an Stelle von zwei Mitnehmern auch ein Mitnehmer und an Stelle der gewählten Krümmung der Ausnehmungen--11 und 12-auch andere Mittel treten können. 

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   Wie bereits erwähnt, zeigen die Zeichnungen lediglich eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese ist darauf nicht beschränkt ; vielmehr sind noch andere Ausführungen und Anwendungen möglich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Treibstangenantrieb für kippbare Flügel von Fenstern mit einer im festen Rahmen geführten Treibstange und einem Betätigungsgriff, aus dessen Gehäuse ein Mitnehmer herausragt, der mit 
 EMI3.1 
 a d u r c h g e k e n n -Betätigungsgriffes (20) ein schieberartiges Zwischenglied (2) angeordnet ist, welches einerseits durch die Ansätze (5) in lösbarer Verbindung mit der Treibstange   (1)   steht und anderseits Ausnehmungen (11, 12) für die Kupplung mit dem Mitnehmer (21) des Betätigungsgriffes (20) trägt. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. (21) des Betätigungsgriffes (20) in die kurvenförmigen Ausnehmungen (11, 12) eines Schiebers (6) eingreift. EMI3.3 Zapfen (23, 24), Bolzen od. dgl. Ansätze erfolgt und ein Zapfen (24) als Drehpunkt dient.
    5. Antrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass dem Mitnehmer (21) des Betätigungsgriffes (20) ein Schlitz (10) zugeordnet ist, durch den der Schieber (6) in den Rahmen (0) einsetzbar ist. EMI3.4 abgewinkelt und am freien Ende mit dem Zwischenglied (6) kuppelbar ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.5 <tb> <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 459 <SEP> 613 <SEP> OE-PS <SEP> 249 <SEP> 537 <tb> OE-PS <SEP> 246 <SEP> 597 <SEP> OE-PS <SEP> 255 <SEP> 277 <tb>
AT1001768A 1967-12-15 1968-10-14 Treibstangenantrieb für kippbare Flügel AT287532B (de)

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DE19671708214 DE1708214A1 (de) 1967-12-15 1967-12-15 Beschlag fuer kippbare Fluegel

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AT287532B true AT287532B (de) 1971-01-25

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AT1001768A AT287532B (de) 1967-12-15 1968-10-14 Treibstangenantrieb für kippbare Flügel

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