AT286806B - Flaschenverschlußkappe - Google Patents
FlaschenverschlußkappeInfo
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Description
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Flaschenverschlusskappe
Die Erfindung betrifft eine Flaschenverschlusskappe aus Kunststoff mit einer Abdrücknase, einem die Flaschenlippe untergreifenden Innenwulst, einem darunter anschliessenden den Flaschenhals aussen umgreifenden von der Kappe abreissbaren Schürzenband, das unmittelbar unter der Abdrücknase verläuft und mit einem sich in Umfangsrichtung erstreckenden Griffstück versehen ist.
Obwohl die Erfindung auch auf Flaschenverschlusskappen anwendbar ist, bei denen an der der Kappe abgewendeten Seite des Schürzenbandes eine Schürze sitzt, die nach dem Abreissen des Schürzenbandes am Flaschenhals sitzen bleibt, wird eine Konstruktion bevorzugt, bei welcher keine zusätzliche Schürze vorhanden ist, das Band also selbst die Funktion der Schürze erfüllt.
Bekannt sind Verschlüsse dieser Art, bei welchen das Griffstück kaum aus der Aussenfläche der Kappe und des Schürzenbandes herausragt und dadurch sehr schlecht ergriffen werden kann. Das erschwert das öffnen der Flasche wesentlich. Diese Schwierigkeit hat man bisher dadurch beseitigt, dass man das Griffstück relativ weit aus der Umfangsfläche von Schürzenband und Kappe herausragen liess. Eine derartige Lösung hat jedoch den Nachteil, dass so ausgebildete Verschlüsse nicht mehr maschinell auf die Flasche aufgesetzt werden können. Derartige Verschlüsse haken sich nämlich, wenn sie zusammengeschüttet werden, mit den freistehenden Griffstücken aneinander. Dies verhindert das für das maschinelle Aufsetzen erforderliche Vorsortieren und Ausrichten der Verschlusskappen. Derartige
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oder halbautomatisch verschlossen werden.
Bekannt sind ferner aus Kunststoff bestehende Sektstopfen, bei denen an den die Flaschenmündung oben überdeckenden Teil ein Schürzenband anschliesst, welches längs einer Sollreisslinie mit dem genannten Teil verbunden ist. Das Schürzenband weist einen es unterbrechenden Spalt auf, welcher mittels eines sich über diesen Spalt erstreckenden Wulstes überbrückt ist, der auf einer Seite des Spaltes fest und auf der andern Seite des Spaltes über einen abreissbaren Steg mit dem Schürzenband verbunden ist. Unterhalb des Schürzenbandes verläuft etwa in Umfangsrichtung den Wulst verlängernd ein Knebel, welcher zum Ergreifen beim Abreissen des Schürzenbandes dient.
Auch bei dieser Konstruktion können sich bei loser Schüttung die Knebel der verschiedenen Sektstopfen aneinander anhängen, was auch hier das maschinelle Vorsortieren und Ausrichten verhindert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flaschenverschlusskappe der eingangs umrissenen Art zu schaffen, welche die Mängel der bekannten Verschlüsse nicht aufweist, also einerseits maschinell sortiert, ausgerichtet und aufgesetzt werden kann und anderseits ein gut erfassbares Griffstück besitzt. Das wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das nahe an der Abdrücknase endende Griffstück im Abstand von dem Schürzenband verläuft und im Bereich seines freien Endes über eine schwache, beim öffnen zerreissende Brücke mit der Kappe oder derm Schürzenband verbunden ist.
Eine solche Ausbildung erlaubt es, durch den schmalen Spalt zwischen dem Griffstück und der Abdrücknase das im Abstand von der Schürze verlaufende Griffstück zu erfassen und unter Zerreissen der Brücke das
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Schürzenband abzureissen. Dennoch ist ein Sichaneinanderklammern der auf die Flaschen maschinell aufzusetzenden Verschlusskappen nicht mogliL, da der Spalt zwischen dem Griffstück und der Oberfläche der Kappe an seinem Eingangsende durch die Brücke verschlossen ist und ferner der Spalt zwischen dem Ende des Griffstückes und der Abdrückkappe zu klein ist, als dass die Enden von Griffstücken oder Abdrückkappen sich in diesen Spalt klemmen könnten.
Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion liegt darin, dass die Unterbrechung des Schürzenbandes an der Stelle, an welcher das Griffstück aus der Umfangsfläche der Schürze heraustritt, sehr klein gehalten werden kann.
Vorteilhaft sitzt das Griffstück an einer radial im Abstand vom Schürzenband verlaufenden, das andere Ende des Schürzenbandes überlappenden Verlängerung des Schürzenbandes. Das erleichtert das Abreissen des Schürzenbandes, da zunächst nur die leicht zerstörbare Brücke abgerissen werden muss und nach Abreissen dieser Brücke ein verlängertes Griffstück zum Abreissen des Schürzenbandes zur Verfügung steht. Dadurch kann das Griffstück besonders gut erfasst werden.
Vorteilhaft ist die Brücke eine sich in einer Normalebene zur Achse der Verschlusskappe erstreckende Schwimmhaut. Eine derartige Schwimmhaut kann bei dem zur Herstellung von Flaschenverschlusskappen gemäss der Erfindung üblichen Spritzverfahren leicht erzeugt werden. Sie lässt sich weiter leicht aufreissen.
Vorteilhaft schliesst die der Abdriicknase zugewandte Kante der Brücke mit dem Schürzenband einen spitzen Winkel ein. Dadurch wird das Aufreissen der Brücke weiter erleichtert, da an der Ansatzstelle der Brücke an die Oberfläche der Kappe durch Kerbwirkung besonders grosse, das Abreissen begünstigende Kräfte entstehen.
Die Schwimmhaut erstreckt sich dabei vorteilhaft nicht über den ganzen Bereich, in welchem das Griffstück und gegebenenfalls die Verlängerung in Abstand von der Aussenfläche der Kappe und der Schürze verläuft. Es genügt vielmehr, wenn die Schwimmhaut lediglich im Bereich des Endes des Griffstückes vorgesehen ist.
Vorteilhaft erstreckt sich die Schwimmhaut nahe dem kappenseitigen Rand des Schürzenbandes.
Das erleichtert die Herstellung, da normalerweise die Spritzform in dieser Ebene getrennt wird.
Als Werkstoff für Verschlusskappen gemäss der Erfindung kommen in erster Linie thermoplastische Kunststoffe, wie z. B. Polyäthylen, in Frage.
Nachfolgend ist an Hand der Zeichnungen die bevolzugte Ausführungsform der Erfindung als erläuterndes Beispiel beschrieben. Fig. l zeigt die Ansicht auf eine Flaschenverschlusskappe gemäss der Erfindung von der Seite der Abdrücknase her. Fig. 2 zeigt die Ansicht von oben auf Fig. 1. Fig. 3 zeigt den SchnitttII--ni in Fig. 2. Fig. 4 zeigt die Ansicht von rechts auf Fig. 1, wobei jedoch das Griffstück abgeschnitten ist.
Die Flaschenverschlusskappe gemäss der Erfindung besteht aus der eigentlichen Kappe --1-- mit der Abdrücknase--2--, dem Schürzenband--3--, dem Griffstiick--5-und der Schwimmhaut --6---. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist der schürzenbandseitige Rand der eigentlichen Kappe
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innen- mit dem eigentlichen Griffstück --5-- verbunden, welches zum leichteren Ertussen entsprechend profiliert ist. Vom eigentlichen Griffstück erstreckt sich in einer Parallelebene zum Deckel die dünne Schwimmhaut-6-, welche das Griffstück mit dem kappenseitigen Rand des Schürzenbandes verbindet.
Das freie Ende des Griffstückes --5-- liegt so nahe an der Abdrücknase--2--, dass die Griffstücke oder Abdrücknasen der Verschlusskappen, wenn sie zusammcngeschiittet werden, nicht in diesen Zwischenraum sich hineindrängen können. Die abdrücknasenseitige Kante - -11-- der Schwimmhaut --6-- verläuft in einem spitzen Winkel zur Oberfläche der Kappe, so dass beim radial nach aussen Ziehen der Spitze des Griffstückes die Schwimmhaut --6-- abreisst. Ist die Schwimmhaut abgerissen, so hat man das Griffstück sowie die Verlängerung --10-- zum sicheren Ergreifen zur Verfügung und kann nun ohne Schwierigkeiten das Schürzenband auf dem ganzen Umfang abreissen.
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Claims (1)
- PATENTANSPROCHE : 1. Flaschenverschlusskappe aus Kunststoff mit einer Abdrücknase, einem die Flaschenlippe <Desc/Clms Page number 3> untergreifenden Innenwulst, einem darunter anschliessenden den Flaschenhals aussen umgreifenden, von der Kappe abreissbaren Schürzenband, das unmittelbar unter der Abdrücknase verläuft und mit einem EMI3.1 dass das nahe an der Abdrücknase (2) endende Griffstück (5) im Abstand von dem Schürzenband (3) verläuft und im Bereich seines freien Endes über eine schwache beim öffnen zerreissende Brücke (8) mit der Kappe oder dem Schürzenband verbunden ist. EMI3.2 dassGriffstück (5) an einer radial im Abstand vom Schürzenband (3) verlaufenden das Ende desselben überlappenden Verlängerung (10) des Schürzenbandes (3) sitzt.EMI3.3 die Brücke (8) eine sich in einer Normalebene zur Achse der Verschlusskappe erstreckende Schwimmhaut (6) ist.4. Flaschenverschlusskappe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn- z e i c h n e t, dass die der Abdrücknase (2) zugewandte Kante (11) der Brücke mit dem Schürzenband (3) einen spitzen Winkel einschliesst. EMI3.4 die Schwimmhaut (6) sich nahe dem kappenseitigen Rand des Schürzenbandes (3) erstreckt.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-AS 1 103 786
Applications Claiming Priority (1)
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