AT286553B - Ofen - Google Patents

Ofen

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AT286553B
AT286553B AT526769A AT526769A AT286553B AT 286553 B AT286553 B AT 286553B AT 526769 A AT526769 A AT 526769A AT 526769 A AT526769 A AT 526769A AT 286553 B AT286553 B AT 286553B
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Jurany & Wolfrum Blechwarenfab
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ofen 
Die Erfindung betrifft einen Ofen mit einem Verbrennungsraum, der einen nach unten bombierten Rost mit einem an die Innenwand des Ofens anschliessenden vollen ringförmigen Teil aufweist, und bei dem die Abgasabzugsöffnung innerhalb eines deckelartigen Abschlusses an der Oberseite des Ofens angeordnet ist. 



   Neben den obgenannten öfen sind aber auch noch öfen bekannt, die keine Schamottauskleidung aufweisen und in welchen zur Wärmeisolierung ihrer Seitenwände Luftpolster verwendet werden. Auch ist es bekannt, die Rauchgase innerhalb des Ofens schlangenförmig zu führen. 



   Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, einen Ofen zu schaffen, der möglichst einfach ausgeführt ist, ein niedriges Gewicht besitzt, soweit wie möglich zerlegbar ist und trotzdem eine grösstmögliche Sicherheit für in der Nähe befindliche Personen und Einrichtungen bei der Beheizung bei gleichzeitigem Erreichen einer wirksamen Heizkapazität aufweist. Dies ist vor allem deswegen von besonderer Wichtigkeit, da dieser Ofen vorzugsweise zur Beheizung von Zelten, Bauhütten u. dgl. 



  Verwendung finden soll. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass der deckelartige Abschluss als Klappdecke ausgebildet ist und das unterhalb des Rostes angeordnete Verschlussorgan für die Verbrennungsluft einen Durchtrittsquerschnitt freigibt, der dem Gesamtquerschnitt der Schlitze im Rost entspricht. 



   Die erfindungsgemässen Massnahmen sind besonders dazu geeignet, die Sicherheit der nornehmlich zur Beheizung von Zelten dienenden öfen zu erhöhen. So kann einerseits das Nachlegen von Brennmaterial nur von oben her erfolgen, so dass die Möglichkeit des Herausfallens von Glutstücken ausgeschaltet ist, wie dies leicht vorkommt, wenn die Ofentüre zum Nachlegen von Brennmaterial im unteren Bereich des Ofens, beispielsweise knapp oberhalb des Rostes angeordnet ist.

   Die Abstimmung des Durchtrittsquerschnittes des Verschlussorgans auf den Gesamtquerschnitt der Rostschlitze bietet anderseits   erfindungsgemäss   den grossen Vorteil, dass auf diese Weise wirksam eine überhitzung des Ofens, die   u. a.   zum Durchglühen der Ofenwandung führen kann, unterbunden wird und ausserdem ideale Verbrennungsbedingungen insoferne erzielt werden können, als durch die gegebene Höchstdurchlassmenge von Verbrennungsluft die Verbrennung niemals derart rasch erfolgen kann, dass die Verbrennungswärme zum Grossteil sofort durch den Abgasabzug verpufft, ohne dabei   z. B.   den Zeltraum ausreichend zu beheizen. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht, worin   Fig. 1   eine Ansicht des erfindungsgemässen Ofens, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung desselben und Fig. 3 einen erfindungsgemässen Rost im Schnittbild nach der Linie III-III der Fig. 1 zeigen. 



   Der Ofen besteht aus einem zylindrischen   Mantelkörper --1--,   vorzugsweise ein aus 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   --2-- ausgebildet   ist. Der Deckel ist zweigeteilt, wobei der vordere   Teil-2'--,   vorzugsweise etwa das vordere Drittel, zum Füllen des Ofens mit Heizmaterial aufklappbar ist und im hinteren Teil --2"-- ein Rauchabzugsrohr--3--eingesetzt ist. Der Ofen ruht auf dem Boden vorzugsweise mit 
 EMI2.1 
 
Im   Mantelkörper-l-ist   ungefährt im unteren Drittel ein vorzugsweise aus Cr-Stahl bestehender Rost--6--angeordnet, der auf   Sicken--7--,   beispielsweise einer ringförmigen, 
 EMI2.2 
 Innenwandung anschliessenden vollen ringförmigen Teil--8--auf und ist nur im Mittelbereich mit   Schlitzen --9-- versehen (Fig. 3).    



   Der Verbrennungsluftzutritt erfolgt mittels einer den Raum zwischen Rost--6--und Ofenboden abschliessenden   Aschentür --10--,   an welcher ein verstellbares   Verschlussorgan-11-   vorgesehen ist, mittels welchem die Luftzufuhr regelbar ist. Dadurch, dass der Durchtrittsquerschnitt für die Verbrennungsluft in der   Aschentür-10-dem   Gesamtquerschnitt der   Schlitze-8, 9--,   welche im Mittelbereich des Rostes--6--angeordnet sind, entspricht, werden äusserst günstige und eine grösstmögliche Sicherheit gewährleistende Verbrennungsbedingungen geschaffen, wobei zwischen dem Bereich der   Rostschlitze-9-und   der Mündung des   Verbrennungsluftabzuges-3-im   Abschlussdeckel ein solcher Verbrennungskegel--12--erzeugt wird,

   dass die Ofenwandung entweder durch unverbranntes Brennmaterial oder durch einen isolierenden Luftpolster vor übermässiger Erhitzung geschützt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Ofen mit einem Verbrennungsraum, der einen nach unten bombierten Rost mit einem an die Innenwand des Ofens anschliessenden vollen ringförmigen Teil aufweist, und bei dem die Abgasabzugsöffnung innerhalb eines deckelartigen Abschlusses an der Oberseite des Ofens angeordnet EMI2.3 ausgebildet ist und das unterhalb des Rostes angeordnete Verschlussorgan (11) für die Verbrennungsluft einen Durchtrittsquerschnitt freigibt, der dem Gesamtquerschnitt der Schlitze (9) im Rost entspricht.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 23878 DT-PS 479039 DT-PS 39 192 DT-PS 608 663 DT-PS 50 146 DT-PS 622 215
AT526769A 1969-06-03 1969-06-03 Ofen AT286553B (de)

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