AT286422B - Elektrischer Schalter - Google Patents

Elektrischer Schalter

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Publication number
AT286422B
AT286422B AT779168A AT779168A AT286422B AT 286422 B AT286422 B AT 286422B AT 779168 A AT779168 A AT 779168A AT 779168 A AT779168 A AT 779168A AT 286422 B AT286422 B AT 286422B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switch
rubber
contact
switching
rubber joint
Prior art date
Application number
AT779168A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ing Wolfmayer
Helmut Vogl
Original Assignee
Siemens Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/38Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using spring or other flexible shaft coupling

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Schalter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter mit an einem beweglichen Teil angeordnetem Schaltkontakt, der durch eine äussere Betätigungskraft entgegen der Rückstellkraft eines Kraftspeichers mit gummielastischem Körper in die eine Schaltstellung und bei fehlender äusserer Betätigungskraft durch die Rückstellkraft des Kraftspeichers in die andere Schaltstellung gebracht wird. 



   Durch die   franz. Patentschrift Nr. 352. 724   ist ein elektrischer Dosenschalter mit einem gummielastischen napfförmigen Gehäuse bekannt, an dem ein in Achsrichtung des Napfes beweglicher Druckknopf über einen membranförmigen Gehäuseteil angeformt ist. Dieser Druckknopf trägt im Inneren des Gehäuses einen Kontaktkörper, dem zwei auf einer Platte fest angeordnete Gegenkontakte zugeordnet sind. Wirkt auf den Druckknopf von aussen eine Kraft ein, so wird der Kontaktkörper unter elastischer Verformung des membranförmigen Gehäuseteiles in die Einschaltlage bewegt. Nach dem Loslassen des Druckknopfes bewegt sich dieser mit dem Kontaktkörper wieder in die Ausschaltlage zurück. Um ein Schwinden der Materialelastizität infolge Alterung auszugleichen, ist zwischen dem Gehäuseboden und dem membranförmigen Teil des Gehäuses eine Druckfeder angeordnet. 



   Weiters ist durch die   franz. Patentschrift Nr. 986. 363   ein elektrischer Installationsschalter mit einem dosenförmigen, gummielastischen Gehäuse aus Kautschuk bekannt. Der Schalter hat einen Sockel, an dem eine metallische Wippe als Kontaktbrücke gelagert ist, die in der einen Schaltlage zwei federnde Gegenkontakte überbrückt. Das Schaltergehäuse ist aussen mit einem angeformten axialen Bedienungsknopf und innen mit einem Stift zur Betätigung der Wippe versehen. Drückt man auf den Schalterknopf, so deformiert sich das Gehäuse und die Wippe wird durch den Betätigungsstift in die eine Endlage bewegt, wo sie mit ihrer Kontaktbrücke die Gegenkontakte berührt. Zugleich rasten die federnden Gegenkontakte in Nuten der Wippe ein, so dass die Wippe in ihrer Einschaltstellung festgehalten wird.

   Das elastische Gehäuse nimmt dann nach dem Loslassen des Schalterknopfes wieder seine nichtdeformierte Form ein. Durch einen erneuten Druck auf den Knopf des Gehäuses wird die Wippe in die andere Schaltlage bewegt, womit der Schalter in die Ausstellung zurückgeführt wird. 



   Bei diesen bekannten Schaltern werden Kontakte gegen die elastische Rückstellkraft eines membranförmigen Gehäuseteiles in die Einschaltlage gebracht. Die Rückstellkraft ist daher verhältnismässig klein und nicht im gewünschten Masse vorherbestimmbar. 



   Bei elektrischen Schützen, bei denen Schaltkontakte an einem Anker eines Elektromagneten angeordnet sind, wird durch Erregen des Elektromagneten auf den Anker eine Kraft ausgeübt, die ihn entgegen der Wirkung einer Feder (Wendelfeder) in die Ruhe-oder Arbeitslage bringt. Nach dem Abschalten der Erregung des Elektromagneten wird der Anker mit den Kontakten durch die Feder wieder in die Ausgangslage zurückgeführt. Auch bei Schaltern, die durch Nockenscheiben, bewegte Maschinenteile, Getriebe   u. dgl.   betätigt werden, hat man bisher Wendel-oder Blattfedern zur Rückführung von Schaltkontakten in die Ruhe-oder Arbeitslage verwendet. Diese auf Zug oder Druck beanspruchten Federn verursachen meist starke Geräusche und schwingen in unerwünschter Weise nach. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die Mängel der bekannten Ausführungen zu vermeiden. Bei dem elektrischen Schalter der eingangs genannten Art wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Kraftspeicher als Gummigelenk ausgebildet ist und der den beweglichen Schaltkontakt tragende Teil mit einem um das Gummigelenk schwenkbaren Hebel kraftschlüssig verbunden ist. Auf diese Weise wird ein geräuscharmes Arbeiten bei starker Eigendämpfung der Schaltbewegung erreicht und ein Nachschwingen des beweglichen Schaltkontaktes infolge der   z. B.   nach dem Schliessen des Kontaktes progressiv zunehmenden Rückdruckkraft durch einfache Mittel stark vermindert.

   Darüber hinaus wird die Betriebssicherheit der Schalter gegenüber den mit Federn arbeitenden Schaltern erhöht, da eine plötzliche Zerstörung des federnden Gelenkes nicht auftritt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Die Zeichnung zeigt einen Schalter in Ruhelage, bei dem die Schaltkontakte--50, 51-einander berühren. Der an einem beweglichen Teil angeordnete   Schaltkontakt --50-- ist   mit einem um ein   Gummigelenk-26-schwenkbaren Hebel-29-kraftschlüssig   verbunden. Das Gummigelenk-26-ist derart vorgespannt, dass der bewegliche Schaltkontakt in die Schliessstellung gedrückt wird. Durch eine äussere Krafteinwirkung auf den   Hebel-29--, die z. B.   bei einem Nockenschalter durch Bewegung einer Nockenscheibe und bei einem Schütz durch Erregen eines Elektromagneten hervorgerufen sein kann, wird der   Schaltkontakt --50-- entgegen   der Schliesskraft 
 EMI2.1 
 
Kontakt-51-wegwieder. 



   Das Gummigelenk kann im wesentlichen auf zwei konzentrisch angeordneten Teilen gebildet sein, von denen der äussere   mit-27--und   der innere   mit --28-- bezeichnet   ist. Diese Teile sind unter Zwischenschaltung von Gummikörpern federnd um ihre gemeinsame Achse schwenkbar. Dabei kann das Gummigelenk mit einer in dieser Achse liegenden Schraube versehen sein, die an einem Grundkörper angeordnet ist. Der etwa eine quadratische Grundform besitzende ringförmige äussere Metallteil -   27-des Gummigelenkes-26-ist z. B.   mit einem das   Schaltstück --50-- tragenden     Nockenhebel--29-verbunden,   während der innere Teil--28--, der ebenfalls einen quadratischen Querschnitt haben kann, mit einem   Verstellhebel --30-- fest   verbunden ist.

   Die zwischen den zwei konzentrisch angeordneten quadratischen Teilen unter Pressung eingesetzten Gummikörper werden bei einer gegenseitigen Verdrehung der beiden Hebel--29, 30- elastisch deformiert. Das Ende des   Verstellhebels--30-kann   mit einer Schraube   od. dgl.   an dem Grundkörper des Schalters befestigt werden. Hiezu werden am Grundkörper und/oder am Ende des Verstellhebel 30 Öffnungen für die Schraube vorgesehen. Der durch das Gummigelenk bewirkte Kontaktdruck kann dann durch Umstecken der Schraube je nach Kontaktausbildung und zu übertragender Leistung entsprechend eingestellt werden, so dass auch ein Kontaktaustausch und eine neuerliche Justierung in einfachster Weise vorgenommen werden kann.

   Beispielsweise können die Öffnungen so angeordnet werden, dass ein Verschwenken und Fixieren des   Hebels --30-- um   die Achse des Gummigelenkes von 5 zu 50 möglich ist. 



   Die Gummigelenke können   z. B.   aus einem auf Zug und/oder Druck oder aus einem auf Torsion beanspruchten elastischen Werkstoff bestehen und beispielsweise auch die Form eines Gummipuffers oder eines Torsionsstabes besitzen. Aus Sicherheitsgründen ist die Verwendung eines mehrteiligen elastischen Torsionsstabes oder eines Gelenkes von Vorteil, da es im wesentlichen aus einem metallischen polygonalen äusseren Teil und einem ähnlich geformten inneren Teil besteht, der durch eine entsprechende Anzahl von Gummikörpern   od. dgl.   konzentrisch zu dem äusseren Teil gehalten ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrischer Schalter mit an einem beweglichen Teil angeordnetem Schaltkontakt, der durch eine äussere Betätigungskraft entgegen der Rückstellkraft eines Kraftspeichers mit   gummielastischcm   Körper in die eine Schaltstellung und bei fehlender äusserer Betätigungskraft durch die   Rückstellkraft   
 EMI2.2 
 dass der Kraftspeicher als Gummigelenk ausgebildet ist und der den beweglichen Schaltkontakt (50) tragende Teil mit einem um das Gummigelenk (26) schwenkbaren Hebel (29) kraftschlüssig verbunden ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Gummigelenk (26) derart vorgespannt ist, dass bei fehlender äusserer Betätigungskraft der bewegliche Schaltkontakt (50) in die Schliessstellung gebracht wird. EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> schwenkbaren Hebel (29) über das Gummigelenk (26) ein weiterer zur Voreinstellung des Kontaktdruckes dienender Verstellhebel (30) angeordnet ist.
AT779168A 1966-01-12 1966-01-12 Elektrischer Schalter AT286422B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2812006A1 (de) * 1978-03-18 1979-09-20 Kurt Lenz Elektromechanischer schaltkontakt zum schliessen und oeffnen elektrischer stromkreise in fernmeldeanlagen, insbesondere fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2812006A1 (de) * 1978-03-18 1979-09-20 Kurt Lenz Elektromechanischer schaltkontakt zum schliessen und oeffnen elektrischer stromkreise in fernmeldeanlagen, insbesondere fernsprechanlagen

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