AT28519B - Gesteinbohrmaschine. - Google Patents

Gesteinbohrmaschine.

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AT28519B
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drill
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Gesteinbohrmaschine.   



    Die heute üblichen Gesteindrehbohrmaschinen bestehen im wesentlichen aus dem eigentlichen Bohrstahle, einer Schraubenspindel und einer Schraubenmutter. Die Schraubenspindel, an deren einem Ende der Bobs stahl befestigt ist, sowie die Bohrmutter werden vielfach von einer zwangläufig angetriebenen Welle aus in gleicher Richtung gedreht, wobei der Vorschub dadurch erfolgt, dass die Winkelgeschwindigkeit der ssohrmutter geringer ist als die Winkelgeschwindigkeit der Bohrspindel. 



  Ferner ist es bekannt, den Vorschub dadurch zu regeln, dass die Drehbewegung der Vorschubmutter in der Weise von einer Feder, deren Spannung dem gewünschten Bohrdrucke angepasst wird, beeinflusst wird, dass der Vorschub aufhört bzw. geringer wird, sobald der Bohrdruck, welcher der Federspannung entspricht, überschritten wird. 



  Man hat zu diesem Zwecke beispielsweise in den Antrieb des Vorschubes eine von Hand einstellbare Reibungskupplung eingeschaltet. welceh bei zu starkem Bohrdrucke und   
 EMI1.1 
 und dadurch den Vorschub verringert (siehe deutsche Patentschrift   Nr.     753U3).   



   Diese Anordnung leidet an dem   Übelstande,   dass die zum Drehen der Mutter erforderliche Kraft nicht nur vom Bohrdrucke, sondern ganz wesentlich von dein jeweiligen   Scbmiernngszustande   der Spindel und   Mutter beeinflusst wird,  
Ist die Spindel schlecht geschmiert, so wird die Kupplung bereits bei geringerem Hohrdrucko als bei guter   Schmierung   zu gleiten beginnen. 



   Die Frage der automatischen Regelung des Vorschubes ist bei der durch die britische Patentschrift Nr. 4028 vom Jahre 1898 bekannt gewordenen Bohrmaschine in technisch einwandfreier Weise gelöst. Bei derselben ist der   Hohrdruck abhängig von   der Spannung   einer Feder. welche die achsial verschiebbare Vorschubmutter dem Bohrdrucke entgegen   zu   drücken sucht.

   Die Vorschubmutter ist derart mit   der einen Hälfte   einer Reibungs-     kupplung   verbunden, dass der   Vorschub   geringer wird, wenn der   Bohrdruck   die Feder- 
 EMI1.2 
 Bei dieser Konstruktion ist jedoch ein   mechanischer     Rückzug   des Bohrers nur durch   Umkehren   des Drehsinnes der Spindel möglich : infolgedessen weist diese Maschine nicht die wertvolle Eigenschaft der Bohrmaschinen auf, deren Bohrer beim   Vorschube   und Rück- 
 EMI1.3 
 tätig aus dem Bohrloche entfernt wird. 



   Die nachstehend beschriebene neue Maschine weist, wie die vorerwähnte, eine Vorschubmutter auf, welche unter dem Drucke einer dem Bohrdrucke entgegenwirkenden Feder steht, und welche derart mit der einen Hälfte einer Reibungskupplung verbunden ist, dass, wenn der   Bohrdruck   die Federspannung   überwindet,   die vorschubmutter mit einem Antriebe 
 EMI1.4 
 Vorzug, dass der Vorschub unabhängig von der zufälligen Reibung zwischen Mutter und Spindel ist.   Gegenüber   der in der englischen Patentschrift Nr. 4028 vom Jahre 1898 be-   schriebenen Maschine weist   sie den Vorzug auf, dass der   mechanische Rückzug des Bohrers   
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Drehbohrmaschine dargestellt.

   a ist die Schraubenspindel, welche an ihrem einen Ende (in der Figur links) den Bohrstahl b trägt ; sie ist zweimal gelagert, u. zw. in der drehbaren Hülse d und in der Schraubenmutter'. Die Hülse d ist mit einem Federkeile o versehen, welcher in eine Längsnut der Spindel a eingreift, so dass also die Spindel a an einer Drehung der Hülse d teilnehmen muss, dabei sich aber achsial in derselben verschieben kann. Hülse d ist mit dem Zahnrade f verbunden, welches durch das auf der Welle 9 sitzende Rädchen h seinen Antrieb erhält. Der Antrieb der Welle g kann durch irgendwelche Mittel erfolgen. Die   
 EMI2.1 
 geordnet.

   Sie wird durch die Feder k, welche ishc einerseits mittels Kugelstützlager gegen die Stirnseite des festen Lagers   ,   andererseits gegen den auf der Mutter i befestigten verstellbaren Anschlag m stützt, achsial im Sinne des Vorschubes (in Figur nach links) vorgedrückt, bis der Anschlag   M   der Mutter zur Anlage an   Lager l gelangt.   Die Mutter i ist mit dem Sperrade o und der Reibungskupplungshälfte q zu einem Ganzen verbunden. Beiläufig bemerkt wird, wie aus der Anordnung hervorgeht, die Spindel a stets   ini   gleichen Sinne wie die Mutter gedreht. Der Antrieb für den Vorschub der Spindel erfolgt von dem auf der Welle 9 sitzenden Zahnrade r aus, welches mit dem Zahnrade 8 in Eingriff steht ; letzteres ist drehbar auf dem Rande der Kupplungsscheibe q angeordnet und treibt 
 EMI2.2 
 



   Der zweite Antrieb erfolgt von dem ebenfalls auf der Welle   9   sitzenden Zahnrade aus ; letzteres steht in Eingriff mit dem einer grösseren Geschwindigkeit als die Spindelgeschwindigkeit entsprechenden Zahnrade   1J,   welches drehbar auf der Hülse d angeordnet und mit der Reibungskupplungshälfte   1t'zu   einem Ganzen vereinigt ist. Der Eingriff der beiden Kupplungshälften} und w und damit die erhöhte Umdrehungsgeschwindigkeit der Mutter i erfolgt dann, wenn bei einem die Kraft der Feder k überwiegenden Bohrdrucke die Mutter i und damit die Kupplungshälfte q nach rechts gedrückt werden. Da hiebei die Vorschubmutter schneller umläuft als die Spindel, so wird die letztere zurückgezogen, also der Bohrer vom Gesteine entfernt.

   Die Rechtsbewegung der Mutter i und damit der Eingriff der beiden Kupplungslälften kann ausserdem 
 EMI2.3 
 mit ihrem Rande y gegen die Stirnfläche der Mutter i geschraubt werden kann. 



   Die Ausschaltung des Antriebes r s t o erfolgt beim Eingriffe der Kupplungshälften q w automatisch, da der Sperrkegel t bei der erhöhten Geschwindigkeit des Sperrrades o zu gleiten anfängt. Ebenso gelangt der Sperrkegel t selbsttätig wieder in Eingriff, wenn die Kupplungshälften q w ausser Eingriff kommen und damit die   Voreilung des Sperr-   rades gegenüber dem   Sperrkegel aufhört.   
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
Der Antrieb erfolgt so. dass bei rechtsgängiger Spindel, Spindel und Mutter von der Rohrseite aus gesehen entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers gedreht werden.

   Bei links- 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 
 EMI2.8 
 der dabei eintretenden Verschiebung der Mutter nach rechts die Reibungskupplung q w eingeschaltet wird, so erfolgt der Antrieb der Mutter t über die Zahnräder u   v   mit einer z5 
 EMI2.9 
 
 EMI2.10 
 gewor (len ist als der Federdruck, worauf die Mutter i sich nach links verschnebt, die Kupplung q w ausgerückt wird, der Antrieb der Mutter wieder über r s erfolgt, und der Bohrer von neuem vorgeschoben wird. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Soll nach vollendetem Bohrloche der Bohrer zurückgezogen werden, so wird die   Mutter a ; von Hand   angezogen, wodurch wiederum die   Kupplung q w eingerückt wird und   der Rücklauf des Bohrers bei stets gleichbleibender   Drehriohtung   erfolgt, bis die Mutter x von Hand wieder zurückgedreht wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Vorschubes bei drehenden Gesteinhohr- maschinen, bei weichen Bohrspindel und Bohrmutter von einer gemeinsamen Welle aus in gleicher Richtung angetrieben werden und die Bohrmutter unter der Wirkung einer einstellbaren Feder steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrmutter (i) einerseits mittels eines EMI3.1 Drehung versetzt werden kann, wobei bei normalem Bohrdrucke infolge der Wirkung der Federe die Bewegungsübertragung durch das Sperradgetriebe erfolgt, während bei Überschreitung des normalen Bobrdruckes unter Zusammenpressung der Feder (k) das Reibungsgetriebe eingeschaltet wird, welches der Bohrmutter eine die Spindelgeschwindigkeit übersteigende Umdrehungsgeschwindigkeit erteilt und damit den Bohrer zurückdreht. EMI3.2
AT28519D 1904-10-12 1905-09-15 Gesteinbohrmaschine. AT28519B (de)

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DE1904175441D DE175441C (de) 1904-10-12

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AT28519B true AT28519B (de) 1907-05-25

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ID=5693221

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