AT28484B - Verfahren zur Vergärung von Bierwürze. - Google Patents
Verfahren zur Vergärung von Bierwürze.Info
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Description
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Verfahren zur Vergärung von Bierwürze.
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schnellen und günstigen Verlauf der Gärung es dienlich sei, während der Garung noch Luft zuzuführen und diese in möglichst innige Berührung mit der Flüssigkeit zu bringen.
Aber selbst in den Fällen, in welchen man mit der Luft sparsam war, hat man immer mindestens die Würze sich vollständig während ihres Erkaltens mit Luft sättigen lassen,
Der Erfinder hat ermittelt, dass die Luftmenge, welche die Bierwürze bei dem Erkalten aufnimmt, nicht zu gering, sondern zu gross ist, wenn die gärende Würze durch Rührne
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vollständig mit Luft gesättigt und nachher während der Gärung die Flüssigkeit bewegt, so vermehrt sich die Hefe derart stark, dass die Ilefemenge schliesslich mehr als doppelt so gross ist als bei Gi1rungen, bei welchen die Flüssigkeit nicht gerührt wird.
Durch diese grosse Hefevermehrung wird dem Uiere zuviel entzogen, und es schmeckt deshalb leer.
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df'r Würze bei dem Erkalten freiwillig aufnehmbare für eine Gärung mit dem Endwecke, ein gutes Bier herzustellen, nicht nur genügt, sondern vorteilhafter ist als eine grüsset' !' Menge, vorausgesetzt, dass die geringere Luftmenge mit der Hefe in solche Berührung gebracht wird, dass der Sauerstoff dieser Luftmenge von der Hefe vollständig verbraucht
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Kohlensäure, in ihrem schädlichen Einflüsse auf diese Tätigkeit beschränkt worden.
Hiexu dient das allbekannte Rühren der gärenden Wür/o. Wird während der Gärung gelüftet, so bildet, wie der Erfinder in einer Reihe von Versuchen festgestellt hat, nicht die Mehr- /. ufuhr an Luft bzw. Sauerstoff das die Gärung fördernde Agens, sondern die durch das Einblasen von Luft entstandene Bewegung ist. es, die eine enorme Vermehrung der Hefe zur Folge hat. Es war daher notig, ein Gegenmittel zu finden, um die Vermehrung der
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Der Vorteil des Verfahrens, nur das notwendige Luftquantum einzuführen, besteht darin, dass die Entwicklung der Hfe auch genau im voraus bestimmt werden kann. Es wird daher weder eine zu starke Entwicklung mit den in deren Folge bekanntermassen sich einstellenden Schäclichkeiten auftreten, noch wird eine zu schwache Vergärung stattfinden können, wenn nur die gesamte Luft auch verbraucht und während der Gärung die Würze gerührt wird.
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t) as letztere kann praktisch in gewissem Umfange notwendig werden, um die anfänglich tugefuhrte Luftmenge innerhalb der bezeichneten Grenze zu vermehren, wenn der Fortgang der Gärung eine solche Korrektur wünschenswert erscheinen lässt.
Wenn man die notwendige Luftmenge der Würze vor dem Zusatze der Hefe gibt, ist es am einfachsten, die Regelung der Luftmenge vermittels der AbkUhlungstemperatl1r vorzunehmen, d. h. die Luftzufuhr abzuschneiden, sobald die Würze bis auf einen bestimmten Grad herabgekühlt ist.
Will man die Entstehung eines Vakuums bei der weiteren Kühlung vermeiden, so lässt
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Gefäss einströmen.
Die Bewegung der Flüssigkeit kann durch irgend welche mechanische Mittel erfolgen, sie kann aber auch durch Einblasen eines indifferenten Gases, so namentlich auch wieder durch Kohlensäure, geschehen. Dabei spielt die Kohlensäure folgende besondere Rolle.
Die Gegenwart der Kohlensäure an sich wirkt wie alle Zersetzungsprodukte von Mikroorganismen hemmend auf deren Tätigkeit ein. Diese Hemmung tritt jedoch im vorliegenden Falle nicht in solchem Masse ein, dass dadurch die Wirkung der gelösten Luft auf die Hefezellen verhindert würde ; sie wird nur etwas verlangsamt und die unerwünschte, übermässige Vermehrung der Hefe dadurch vermieden.
Zweckmässig wird das Verfahren so durchgeführt, dass die heisse Würze in ein steriles Gefäss läuft, in weichem sie sich abkühlt. Wenn die Temperatur auf etwa 500 ('gesunken ist, wird die Zufuhr der Luft, die durch einen Wattepfropfen aus der freien Atmosphäre erfolgen kann,'abgeschlossen und der obere Gefässteil mit einer Leitung steriler Kohlensäure in Verbindung gesetzt. Hierauf nimmt man die Abkühlung weiter bis zu der Temperatur vor, bei welcher die Gärung vor sich gehen soll und setzt dann die Hefemenge zu, welche selbstverständlich im richtigen Verhältnisse zu der Luftmenge stehen muss. Hierauf setzt die Gärung ein, während ein ständiges Umrühren stattfindet.
Die nötige Luftmenge ändert sich naturgemäss entsprechend der verwendeten Würze und verwendeten Hefemenge und dem vom Biere verlangten Geschmacke und wird von dem Braumeister gerade so durch einige Versuche zu finden sein, wie dies schon bei den jetzigen Brauverfahren üblich ist. Als Zeichen für die richtige Entwicklung der Hefe gilt dabei, wie bisher, dass die Hefeernte etwa das Vierfache der Hefeaussaat ist. Wenn also der erste Versuch, der die Luftzufuhr bei etwa 5l) O C abschneidet, zuviel oder zuwenig Hefe ergibt, so wird das nächste Mal weniger oder mehr Luft zuzufügen sein bzw. wenn die Ernte zu gering ist, noch nachträglich ein wenig Luft einzuführen sein.
Wird die Bewegung durch Einblasen von Kohlensäure herbeigeführt, so muss die Luftmenge, welche bei der Abkühlung der Bierwürze zugeführt wird, um so viel grösser sein, als durch das Einblasen von Kohlensäure infolge deren Giftwirkung die Vermehrung der Hefe geringer wird. Die Bewegung mittelst Kohlensäure hat gleichzeitig die bekannte
Wirkung, dass das entsprechende Jungbukett teilweise von der Kohlensäure fortgeführt wird, so dass die bekannte nachträgliche Behandlung des Tieres nach vollendeter Gärung mit durchstrÖmender Kohlensäure einen geringeren Umfang annimmt.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Vergärung von Bierwürze, gekennzeichnet durch die Kombination,
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willig aufnehmbarel1 Menge liegt.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Würze während dos ersten Teiles ihrer Erkaltung mit der Luft in Berührung gelassen und dann die Lüftung unterbrochen wird.3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abschluss dei Luft Kohlensäure zugeführt wird, um ein Vakuum zu vermeiden.4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.3
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