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Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit in einer flachen Wanne, insbesondere für photochemische Zwecke
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit, insbesondere für photochemische Zwecke, z. B. der Entwicklerflüssigkeit in einer flachen Wanne, die in einem Becken mit temperierter Flüssigkeit schwimmt.
Es ist an sich bekannt, bei solchen Bädern die Entwicklerflüssigkeit durch einen mechanischen Antrieb zu einer Bewegung zu verhalten, wobei jedoch dieser Antrieb in der Flüssigkeit des Wärmebeckens liegt und daher durch die Flüssigkeit und chemische Einwirkungen einer Abnutzung unterliegt, schwer zugänglich ist und nicht genau reguliert werden kann.
Aus der Technik der Prüfung der Dauerstandsfestigkeit von Werkstoffen oder Werkstücken ist es bekannt, durch eine rasch umlaufende Unwucht einen Ständer in eine schwingende, rüttelnde Bewegung zu versetzen, wobei das in die schwingende Bewegung zu versetzende, gefederte Gehäuse einen Rahmen trägt, der zum Aufhängen der Proben od. dgl. dient.
Mit diesem bekannten Gerät ist auf keinen Fall der Zweck der Erfindung zu erreichen, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass in einem beheizten Wasserbecken ein schwimmender Rahmen vorgesehen ist, in welchen verschieden grosse Wannen herausnehmbar einsetzbar sind und auf dem Schwimmrahmen ein Ständer mit einem Elektromotor und einem angesetzten Getriebe vorgesehen ist, das einen an sich bekannten Unwuchtkörper in eine langsame und gleichmässig kreisförmige Bewegung in der Horizontalebene versetzt und dadurch den Schwimmrahmen mit der eingesetzten Wanne zu einer kreisenden, langsamen Schaukelbewegung mit geringer Amplitude veranlasst.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass an dem Gehäuse des Motors ein Kegelradgetriebe angebaut ist, das eine lotrechte Achse mit einem Halter treibt, der eine in der Stangenrichtung verstellbare Stange hält, deren Ende den in Form eines Ringsektors ausgebildeten Unwuchtkörper trägt.
Weiters besteht ein Kennzeichen noch darin, dass der Elektromotor mit dem Getriebe und dem Unwuchtkörper sich in einem auf dem Ständer verschiebbar angebrachten Gehäuse befindet.
Der Ständer ist ausserdem nach einem Kennzeichen der Erfindung an Ort seiner Verbindung mit dem Schwimmrahmen in der Höhe einstellbar und schwenkbar.
Ein grosser Vorteil dieser Erfindung besteht darin, dass alle mechanischen Teile oberhalb der Wannen in einem geschlossenen Kunststoffgehäuse untergebracht sind und dadurch weitgehend gegen alle atmosphärischen Einflüsse geschützt, jedoch leicht zugänglich sind. Ausserdem lassen sich die Flüssigkeitsbewegungen durch die Verstellbarkeit der zueinander einstellbaren Teile auf das Genaueste einstellen, wodurch alle Anforderungen der modernen, photochemischen Praxis erfüllt werden und genau reproduzierbare Flüssigkeitsbewegungen hergestellt werden können.
Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in einer schematischen Darstellung, wobei die Fig. l im Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2 einen Aufriss
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und die Fig. 2 eine Draufsicht veranschaulichen. Die Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in einer Ansicht.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist ein Schwimmkörper-l-in eine Wanne-2- mit der Erwärmungsflüssigkeit frei schwimmend eingesetzt. Die Erwärmungsflüssigkeit wird durch eine nicht dargestellte Heizung beliebiger Art in bekannter Weise erwärmt, wobei diese Erwärmung
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Querschnitt, dessen Zweck später noch erläutert werden wird. In den offenen Rahmen des Schwimmkörpers --1,3-- wird eine Wanne --4-- eingesetzt, die an den beiden einander gegenüberliegenden Seiten durch Bügel --5-- und allenfalls Schuber oder Riegel --6-- gegen Verschiebung gesichert wird. Diese Wanne --4-- nimmt die photochemische Flüssigkeit, z.
B. die Entwicklungsflüssigkeit, auf, und der Rahmen-1, 3- mit der Wanne --4-- taucht in die Flüssigkeit für die Erwärmung ein, deren Niveau mit --6-- bezeichnet ist,
Auf dem Teil-3-mit dem grösseren Querschnitt ist eine zweckmässig vierkantige Säule oder ein Ständer-7-vorgesehen, der zur Ebene des Schwimmkörpers-1, 3- vollkommen normal ausgerichtet ist. Der Ständer --7-- kann in dem Teil-3-des Schwimmkörpers abgedichtet eingepasst sein und mittels Schrauben --8-- je nach Einstellung in der Höhe mit dem Schwimmkörper verspannt werden. Ist eine Verschiebung nicht vorgesehen, dann ist der Ständer mit dem Schwimmkörper verschweisst.
Am oberen Ende des Ständers ist ein Gehäuse-9-vorgesehen, das (nicht eingezeichnet) durch einen Deckel abschliessbar ist. Innerhalb des Gehäuses-9-ist ein Elektromotor mit einem Gehäuse-10-vorgesehen, dessen Triebachse mit einem Kegelrad --12-- versehen ist, welches mit einem Kegelrad --14-- einer vertikalen Achse --15-- kämmt,
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--17-- auf,Fixierschraube--19--festgeklemmt werden kann. Die Scheibe --17-- dreht sich in einer Horizontalebene. An dem Ende der Stange --18-- ist eine Unwucht --20-- vorgesehen, welche in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem Ringsektor besteht.
An einer Führungsschiene --21-- des Ständers --7-- ist das Gehäuse --9-- mit der mechanischen Einrichtung allenfalls verschiebbar, u. zw. in einer Vertikalsymmetrieebene zum Schwimmkörper --13,--, und die Einstellung kann durch Schrauben --2-- fixiert werden. Die Schaltapparate sind ausserhalb der Einrichtung an geeigneter Stelle vorgesehen, und die elektrischen Zuleitungen sowie die Regelwiderstände od. dgl. liegen ausserhalb des Flüssigkeitszugriffes.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt :
Durch den Elektromotor, dessen Tourenzahl allenfalls an der Abtriebsseite noch durch ein Untersetzungsgetriebe zur Triebachse für das Kegelrad--12--ins Langsame untersetzt sein kann, wird die Unwucht, also der Ringausschnitt-20--, in eine langsame, horizontale Drehbewegung versetzt. Dadurch wird der Rahmen --1,3-- dessen Teil --3-- wegen des Gewichtes des Ständers und der mechanischen Einrichtungen einen grösseren Querschnitt aufweist als die übrigen Teile, in eine langsame Taumelbewegung um eine gedachte, mittlere Vertikalachse versetzt. Dadurch entsteht in der Wanne--4--eine Wasserbewegung, die im wesentlichen über den ganzen Wannenbereich einer gleichmässig kreisenden und genau reproduzierbaren Bewegung entspricht.
Die Schnelligkeit dieser kreisenden Bewegung des Bades kann durch Einstellung der Umlaufbewegung der Unwucht reguliert werden. Dadurch wird das Bad in ständiger Bewegung erhalten und immer neue, photochemische Flüssigkeit den zu behandelnden Gegenständen zugeführt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit in einer flachen Wanne, insbesondere für photochemische Zwecke, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass in einem beheizten Wasserbecken ein schwimmender Rahmen (1, 3) vorgesehen ist, in welchen verschieden grosse Wannen (4) herausnehmbar einsetzbar sind und auf dem Schwimmrahmen (1, 3) ein Ständer (7) mit einem Elektromotor (10) und mit einem angesetzten Getriebe (11, 12, 14, 15) vorgesehen ist, das einen an sich bekannten Unwuchtkörper (20) in eine langsame und gleichmässige, kreisförmige Bewegung in der Horizontalebene versetzt und dadurch den Schwimmrahmen (1, 3) mit der eingesetzten Wanne (4) zu einer kreisenden, langsamen Schaukelbewegung mit geringer Amplitude veranlasst.
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