AT284622B - Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmaßigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit in einer flachen Wanne, insbesondere für photochemische Zwecke - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmaßigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit in einer flachen Wanne, insbesondere für photochemische Zwecke

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AT284622B AT152068A AT152068A AT284622B AT 284622 B AT284622 B AT 284622B AT 152068 A AT152068 A AT 152068A AT 152068 A AT152068 A AT 152068A AT 284622 B AT284622 B AT 284622B
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  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit in einer flachen Wanne, insbesondere für photochemische Zwecke 
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit, insbesondere für photochemische Zwecke,   z. B.   der Entwicklerflüssigkeit in einer flachen Wanne, die in einem Becken mit temperierter Flüssigkeit schwimmt. 



   Es ist an sich bekannt, bei solchen Bädern die Entwicklerflüssigkeit durch einen mechanischen Antrieb zu einer Bewegung zu verhalten, wobei jedoch dieser Antrieb in der Flüssigkeit des Wärmebeckens liegt und daher durch die Flüssigkeit und chemische Einwirkungen einer Abnutzung unterliegt, schwer zugänglich ist und nicht genau reguliert werden kann. 



   Aus der Technik der Prüfung der Dauerstandsfestigkeit von Werkstoffen oder Werkstücken ist es bekannt, durch eine rasch umlaufende Unwucht einen Ständer in eine schwingende, rüttelnde Bewegung zu versetzen, wobei das in die schwingende Bewegung zu versetzende, gefederte Gehäuse einen Rahmen trägt, der zum Aufhängen der Proben od. dgl. dient.

   Mit diesem bekannten Gerät ist auf keinen Fall der Zweck der Erfindung zu erreichen, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass in einem beheizten Wasserbecken ein schwimmender Rahmen vorgesehen ist, in welchen verschieden grosse Wannen herausnehmbar einsetzbar sind und auf dem Schwimmrahmen ein Ständer mit einem Elektromotor und einem angesetzten Getriebe vorgesehen ist, das einen an sich bekannten Unwuchtkörper in eine langsame und gleichmässig kreisförmige Bewegung in der Horizontalebene versetzt und dadurch den Schwimmrahmen mit der eingesetzten Wanne zu einer kreisenden, langsamen Schaukelbewegung mit geringer Amplitude veranlasst. 



   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass an dem Gehäuse des Motors ein Kegelradgetriebe angebaut ist, das eine lotrechte Achse mit einem Halter treibt, der eine in der Stangenrichtung verstellbare Stange hält, deren Ende den in Form eines Ringsektors ausgebildeten Unwuchtkörper trägt. 



     Weiters   besteht ein Kennzeichen noch darin, dass der Elektromotor mit dem Getriebe und dem Unwuchtkörper sich in einem auf dem Ständer verschiebbar angebrachten Gehäuse befindet. 



   Der Ständer ist ausserdem nach einem Kennzeichen der Erfindung an Ort seiner Verbindung mit dem Schwimmrahmen in der Höhe einstellbar und schwenkbar. 



   Ein grosser Vorteil dieser Erfindung besteht darin, dass alle mechanischen Teile oberhalb der Wannen in einem geschlossenen Kunststoffgehäuse untergebracht sind und dadurch weitgehend gegen alle atmosphärischen Einflüsse geschützt, jedoch leicht zugänglich sind. Ausserdem lassen sich die Flüssigkeitsbewegungen durch die Verstellbarkeit der zueinander einstellbaren Teile auf das Genaueste einstellen, wodurch alle Anforderungen der modernen, photochemischen Praxis erfüllt werden und genau reproduzierbare Flüssigkeitsbewegungen hergestellt werden können. 



   Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in einer schematischen Darstellung, wobei die Fig. l im Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2 einen Aufriss 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und die Fig. 2 eine Draufsicht veranschaulichen. Die Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in einer Ansicht. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist ein   Schwimmkörper-l-in   eine   Wanne-2-   mit der Erwärmungsflüssigkeit frei schwimmend eingesetzt. Die Erwärmungsflüssigkeit wird durch eine nicht dargestellte Heizung beliebiger Art in bekannter Weise erwärmt, wobei diese Erwärmung 
 EMI2.1 
 Querschnitt, dessen Zweck später noch erläutert werden wird. In den offenen Rahmen des Schwimmkörpers --1,3-- wird eine Wanne --4-- eingesetzt, die an den beiden einander gegenüberliegenden Seiten durch Bügel --5-- und allenfalls Schuber oder   Riegel --6-- gegen   Verschiebung gesichert wird. Diese Wanne --4-- nimmt die photochemische Flüssigkeit, z.

   B. die Entwicklungsflüssigkeit, auf, und der   Rahmen-1, 3-   mit der   Wanne --4-- taucht   in die Flüssigkeit für die Erwärmung ein, deren Niveau   mit --6-- bezeichnet ist,  
Auf dem   Teil-3-mit   dem grösseren Querschnitt ist eine zweckmässig vierkantige Säule oder ein   Ständer-7-vorgesehen,   der zur Ebene des   Schwimmkörpers-1, 3- vollkommen   normal ausgerichtet ist. Der Ständer --7-- kann in dem   Teil-3-des   Schwimmkörpers abgedichtet eingepasst sein und mittels   Schrauben --8-- je   nach Einstellung in der Höhe mit dem Schwimmkörper verspannt werden. Ist eine Verschiebung nicht vorgesehen, dann ist der Ständer mit dem Schwimmkörper verschweisst.

   Am oberen Ende des Ständers ist ein   Gehäuse-9-vorgesehen,   das (nicht eingezeichnet) durch einen Deckel abschliessbar ist. Innerhalb des   Gehäuses-9-ist   ein Elektromotor mit einem   Gehäuse-10-vorgesehen,   dessen Triebachse mit einem Kegelrad   --12-- versehen   ist, welches mit einem   Kegelrad --14-- einer   vertikalen   Achse --15-- kämmt,   
 EMI2.2 
 --17-- auf,Fixierschraube--19--festgeklemmt werden kann. Die Scheibe --17-- dreht sich in einer Horizontalebene. An dem Ende der   Stange --18-- ist   eine   Unwucht --20-- vorgesehen,   welche in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem Ringsektor besteht.

   An einer Führungsschiene --21-- des Ständers --7-- ist das Gehäuse --9-- mit der mechanischen Einrichtung allenfalls verschiebbar, u. zw. in einer Vertikalsymmetrieebene zum Schwimmkörper --13,--, und die Einstellung kann durch Schrauben --2-- fixiert werden. Die Schaltapparate sind ausserhalb der Einrichtung an geeigneter Stelle vorgesehen, und die elektrischen Zuleitungen sowie die Regelwiderstände od. dgl. liegen ausserhalb des   Flüssigkeitszugriffes.   



   Die Vorrichtung wirkt wie folgt :
Durch den Elektromotor, dessen Tourenzahl allenfalls an der Abtriebsseite noch durch ein Untersetzungsgetriebe zur Triebachse für das   Kegelrad--12--ins   Langsame untersetzt sein kann, wird die Unwucht, also der Ringausschnitt-20--, in eine langsame, horizontale Drehbewegung versetzt. Dadurch wird der Rahmen --1,3-- dessen   Teil --3-- wegen   des Gewichtes des Ständers und der mechanischen Einrichtungen einen grösseren Querschnitt aufweist als die übrigen Teile, in eine langsame Taumelbewegung um eine gedachte, mittlere Vertikalachse versetzt. Dadurch entsteht in der Wanne--4--eine Wasserbewegung, die im wesentlichen über den ganzen Wannenbereich einer gleichmässig kreisenden und genau reproduzierbaren Bewegung entspricht.

   Die Schnelligkeit dieser kreisenden Bewegung des Bades kann durch Einstellung der Umlaufbewegung der Unwucht reguliert werden. Dadurch wird das Bad in ständiger Bewegung erhalten und immer neue, photochemische Flüssigkeit den zu behandelnden Gegenständen zugeführt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit in einer flachen Wanne, insbesondere für photochemische Zwecke, d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet,   dass in einem beheizten Wasserbecken ein schwimmender Rahmen (1, 3) vorgesehen ist, in welchen verschieden grosse Wannen (4) herausnehmbar einsetzbar sind und auf dem Schwimmrahmen (1, 3) ein Ständer (7) mit einem Elektromotor (10) und mit einem angesetzten Getriebe (11, 12, 14, 15) vorgesehen ist, das einen an sich bekannten Unwuchtkörper (20) in eine langsame und gleichmässige, kreisförmige Bewegung in der Horizontalebene versetzt und dadurch den Schwimmrahmen (1, 3) mit der eingesetzten Wanne (4) zu einer kreisenden, langsamen Schaukelbewegung mit geringer Amplitude veranlasst. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Motors ein Kegelradgetriebe (11, 14) angebaut ist, das eine lotrechte Achse (15) mit einem Halter (17) treibt, der eine in der Stangenrichtung verstellbare Stange (18) hält, deren Ende den in Form eines Ringsektors ausgebildeten Unwuchtkörper (20) trägt. EMI3.1 Elektromotor (10) mit dem Getriebe und dem Unwuchtkörper (20) sich in einem auf dem Ständer (7) verschiebbar angebrachten Gehäuse (9) befindet. EMI3.2 Ständer (7) am Ort seiner Verbindung mit dem Schwimmrahmen (1, 3) in der Höhe einstellbar und schwenkbar ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 950 504
AT152068A 1968-02-19 1968-02-19 Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmaßigen, kreisenden Umlaufbewegung einer Flüssigkeit in einer flachen Wanne, insbesondere für photochemische Zwecke AT284622B (de)

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