AT284054B - Vorrichtung und Verfahren zum gleichmäßigen Aufbringen von Flüssigkeiten auf einen wandernden Fadenstrang - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum gleichmäßigen Aufbringen von Flüssigkeiten auf einen wandernden Fadenstrang

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AT284054B AT532964A AT532964A AT284054B AT 284054 B AT284054 B AT 284054B AT 532964 A AT532964 A AT 532964A AT 532964 A AT532964 A AT 532964A AT 284054 B AT284054 B AT 284054B
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  Vorrichtung und Verfahren zum gleichmässigen Aufbringen von
Flüssigkeiten auf einen wandernden Fadenstrang   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichmässigen Aufbringen von Flüssigkeiten auf einen wandernden Fadenstrang, bestehend aus einer Kammer mit Einlass und Auslass für den Fadenstrang und einem in der Kammer angebrachten rotierenden Zerstäuber mit radialen Kanälen bzw. 



  Öffnungen zum Besprühen des Fadenstranges mit der Flüssigkeit. 



  In der brit. Patentschrift Nr. 23, 086 A. D. [1908] ist eine Vorrichtung dieser Art zum Befeuchten bzw. Dämpfen von Stoffen beschrieben, bei der sich der in einer horizontalen Ebene angeordnete Zerstäuber unterhalb des im wesentlichen horizontal geführten Behandlungsgutes im Inneren einer mit Deckel versehenen Schale befindet, von deren geneigten Wänden die von dem Zerstäuber abgeschleuderte Flüssigkeit abprallt und als Sprühnebel oder Dampf durch Schlitze in dem Deckel auf das Gut gelangt. 



  Die erfmdungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenführung senkrecht zur Ebene eines oder mehrerer scheibenförmiger Zerstäuber verläuft, und dass das Dach der Kammer Abschnitte besitzt, welche von ihrer höchsten Stelle oberhalb der Fadenführung schräg abfallen, um die sich darauf ansammelnde Flüssigkeit vom Fadenstrang wegzulenken und einem am Boden der Kammer vorgesehenen Flüssigkeitsbehälter zur allfälligen Rückführung zum Zerstäuber zuzuleiten. 



  Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zum gleichmässigen Aufbringen von Flüssigkeiten auf einen wandernden Fadenstrang mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass der Fadenstrang horizontal oberhalb des Zerstäubers bzw. der Zerstäuber geführt und ein Teil der abgeschleuderten Flüssigkeitströpfchen durch den Fadenstrang hindurchgeschleudert wird, so dass die durch den Fadenstrang durchgetretenen Flüssigkeitströpfchen auf dessen Oberseite zurückfallen. 



  Die Erfindung eignet sich für verschiedenste Anwendungen, wie das Aufbringen von Appreturen oder sonstigen Behandlungsflüssigkeiten wie Schmiermitteln, antistatische Mittel, Färbemittel usw. auf Fasern oder Fäden enthaltende oder aus solchen bestehende Stränge oder Lunten, Bänder, Gewebe od. dgl. oder z. B. das Aufbringen von Kunststoffüberzügen auf derartige Materialien. Ein besonders vorteilhaftes Anwendungsgebiet ist das Aufbringen von Weichmachern und/oder andern Behandlungsmitteln auf einen aus vielen losen Fasern bestehenden Strang zur Herstellung von Zigarettenfiltern. 



  Die Erfindung ist im folgenden in einer beispielsweisen Ausführungsform an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen Fig. l einen teilweise schematisierten von vorne gesehenen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Aufbringung von Weichmachern auf einen Strang, z. B. zur Verwendung bei der Herstellung von Zigarettenfilterspitzen, Fig. 2 eine Seitenansicht in Blickrichtung 2-2 in Fig.1, wobei verschiedene Teile der Übersichtlichkeit halber weggelassen sind, Fig. 3 eine skizzenhafte Darstellung eines Zerstäubers bei der Behandlung eines Streifens Fasermaterial und Fig. 4 und 5 ähnliche skizzenhafte Ansichten eines zweiteiligen Satzes solcher Zerstäuber beim Aufspritzen von Flüssigkeit auf Fasermaterial. 



  Die in den Fig. l und 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Gehäusp --11-- aus    

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> senkrecht zur Ebene eines oder mehrerer scheibenförmiger Zerstäuber verläuft, und dass das Dach der Kammer Abschnitte (19a, 19b) besitzt, welche von ihrer höchsten Stelle oberhalb der Fadenführung schräg abfallen, um die sich darauf ansammelnde Flüssigkeit vom Fadenstrang wegzulenken und einem am Boden der Kammer vorgesehenen Flüssigkeitsbehälter zur allfälligen Rückführung zum Zerstäuber zuzuleiten.
    2. Verfahren zum gleichmässigen Aufbringen von Flüssigkeiten auf einen wandernden Fadenstrang EMI4.1 horizontal oberhalb des Zerstäubers bzw. der Zerstäuber geführt und ein Teil der abgeschleuderten Flüssigkeitströpfchen durch den Fadenstrang hindurchgeschleudert wird, so dass die durch den Fadenstrang durchgetretenen Flüssigkeitströpfchen auf dessen Oberseite zurückfallen.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : GB-PS 23086 A. D. 1908
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