AT283605B - Haarwuchshemmendes Mittel - Google Patents

Haarwuchshemmendes Mittel

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AT283605B
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AT
Austria
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hair growth
growth inhibitor
sulfonic acid
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aminovaleric
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AT2368A
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English (en)
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Walter Dr Oswald
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Walter Dr Oswald
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/185Acids; Anhydrides, halides or salts thereof, e.g. sulfur acids, imidic, hydrazonic or hydroximic acids

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Haarwuchshemmendes Mittel 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ihrer sogenannten MetaphaseBeispiel 2 : Cold Cream :
60 Teile Mandelöl,
25 Teile   100/aige   Aminovaleriansulfonsäure,
8 Teile Walrat,
7 Teile weisses Wachs,
2 Tropfen ätherisches Öl (wie Rosenöl) oder Parfumstoff. 



   Wachs und Walrat werden zusammengeschmolzen, das Mandelöl eingerührt und unter weiterem Rühren nach dem Erkalten die Aminovaleriansulfonsäurelösung sowie das ätherische Öl zugegeben und die Mischung homogenisiert. Die angegebenen Teile sind Gewichtsteile. 



   Zur Erprobung dieser Wirkung wurde folgender Versuch   durchgeführt :  
Die Barthaut einer männlichen Versuchsperson wurde während vier Wochen mit einer Salbe, die 5   Grew.-%   Aminovaleriansulfonsäure enthielt, täglich zweimal, nämlich morgens nach dem Rasieren und am Abend, behandelt. Das Bartwachstum zeigte eine deutliche Rückbildung, die Haare wurden zusehen feiner und nach Abschluss der Behandlung verschwand das Haarwuchstum im Bereiche des Gesichtes fast völlig. Einzelne noch vorhandene Haare konnten ohne   weiteres (merkwürdigerweise schmerz-   los) mittels einer Pinzette entfernt werden. Dieser Zustand blieb ungefähr zwei Monate bestehen.

   Nachher war eine wiederholte Behandlung nötig, da das Bartwachstum wiederingeringem Mass auftrat, woraus hervorgeht, dass die Unterdrückung des Bartwachstums keine irreversible ist. Die Versuchsperson fühlte während und nach der Behandlung, ebenso während und nach der Wiederholungsbehandlung, die ebenfalls wieder den gewünschten Erfolg hatte, keinerlei Nachteile, weder solche allgemeiner noch spezieller Natur. Ebenso wurde bei der sehr ekzemempfindlichen Versuchsperson (die sich gerade aus diesem Grunde zur Verfügung gestellt hatte), keinerlei Ekzematisierung des Gesichtes wahrgenommen, im Gegenteil. Insbesondere konnte festgestellt werden, dass im Verlaufe der Behandlung die Haut merklich zarter wurde und das vorhandene Falten eher zu verschwinden schienen. 



   Zum Nachweis der Unschädlichkeit wurden folgende Versuche am lebenden Objekt   durchgeführt :  
1. Mäusen wurden jeweils täglich intrakutan bzw. subkutan 0, 5 ml einer   zuigen   Lösung von Ami- novaleriansulfonsäure injiziert. Im Bereich der Injektionsstellen wurde keinerlei Hemmung des
Haarwuchses festgestellt. 



   2. Mäusen (Durchschnittsgewicht 24 g) wurden verschiedenkonzentrierte, wässerige Lösungen aus Aminovaleriansulfonsäure intravenös injiziert. Hiebei wurde festgestellt, dass 50 mg Ami- novaleriansulfonsäure akut toxisch wirkten. Die    DLso wurde   bei 43 mg festgestellt. 



   3. Mäusen wurde täglich eine erfindungsgemässe Salbe zur gleichen Zeit einmassiert. Zwischen dem 14. und 15. Tag nach Beginn der Versuche zeigte sich bei allen Versuchstieren Glatzen- bildung im Bereich der von der Massage betroffenen Hautstellen. 



     4.   Über einen Zeitraum von 4 Jahren wurde eine   10'% ge   sterile Lösung von Aminovaleriansulfon- säure insgesamt etwa 50 Versuchspersonen intravenös appliziert. Die tägliche Gesamtdosis be- trug in der Regel 3 g, in einzelnen Fällen auch 5 g. Die verabfolgte einzelne Dosis betrug bis zu   1,     5 g,   wobei wahlweise mit und ohne Infusionsmittel injiziert wurde. Es konnten keine
Unverträglichkeitserscheinungen oder sonstige unerwünschte Nebenreaktionen beobachtet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Haarwuchshemmendes Mittel zur Anwendung auf Hautstellen mit unerwünschtem Haarwuchs,   dadurch gekennzeichnet,   dass es als Wirkstoff mindestens eine physiologisch verträgliche, als Spindelgift wirkende Aminosulfonsäure, insbesondere Aminovaleriansulfonsäure, enthält.

Claims (1)

  1. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es Aminovaleriansulfonsäure zu etwa 5 Gew.-% enthält.
AT2368A 1968-01-02 1968-01-02 Haarwuchshemmendes Mittel AT283605B (de)

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