AT283207B - Schlauchbeutel-Form- und Schließmaschine - Google Patents
Schlauchbeutel-Form- und SchließmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C66/00—General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts
- B29C66/40—General aspects of joining substantially flat articles, e.g. plates, sheets or web-like materials; Making flat seams in tubular or hollow articles; Joining single elements to substantially flat surfaces
- B29C66/41—Joining substantially flat articles ; Making flat seams in tubular or hollow articles
- B29C66/43—Joining a relatively small portion of the surface of said articles
- B29C66/432—Joining a relatively small portion of the surface of said articles for making tubular articles or closed loops, e.g. by joining several sheets ; for making hollow articles or hollow preforms
- B29C66/4322—Joining a relatively small portion of the surface of said articles for making tubular articles or closed loops, e.g. by joining several sheets ; for making hollow articles or hollow preforms by joining a single sheet to itself
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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Description
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SchlauchbeutelFormund Schliessmaschine
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Konstruktion einer Schlauchbeutel-Form-und Schliessmaschine und gewährleistet bei einfacherer Herstellung eine grössere Leistung. Unter Schlauchbeutel-Form-und Schliessmaschinen versteht man Maschinen, die Säcke aus einem schweissoder heisssiegelfähigen Hüllstoffband formen und (nach Eingabe des Füllgutes) auch verschliessen. Die meisten der derzeit bekannten Maschinen arbeiten nach folgendem Prinzip : Der Hüllstoff kommt von einer Rolle und wird mittels eines Formrohres (auch Schulter genannt) um ein konzentrisch zu diesem angeordnetes Füllrohr gelegt. Durch dieses Füllrohr gelangt dann das Füllgut in den Beutel.
Angetriebene Gummirollen pressen den Hüllstoff an das Füllrohr und besorgen so seinen Transport. Ein wesentlicher Nachteil dabei ist der Reibungsverlust zwischen Hüllstoff und Füllrohr unter den Transportrollen. Da diese Maschinen mit einer Bandgeschwindigkeit von mindestens 30 m/min arbeiten und noch überdies intermittierend, da zum Quersiegeln und Abschneiden der Schlauch stehen soll, muss der Anpressdruck der Transportrollen entsprechend gross sein. Ein sehr starker Verschleiss dieser Rollen sowie eine hohe Beanspruchung des Hüllstoffes ist die Folge. Oft macht dann ein Durchgleiten der Rollen die Funktion der Maschine unexakt. Da man, um einen maximalen Füllquerschnitt zu erreichen, die Füllrohr meist rund ausführt, haben die Transportrollen nur eine kleine Auflagefläche.
Um die bisher angeführten Nachteile zu vermeiden, hat man Maschinen konstruiert, die die Querschweisswerkzeuge (Schweisszangen) auf-und abbewegen und damit den Transport des Hüllstoffes besorgen. Diese Schweisszangen müssen einen Druck von zirka 300 kp und mehr aufbringen, sie müssen beheizt sein und ausserdem noch ein Messer zum Abschneiden aufnehmen. Sie haben daher meist eine Masse von über 40 kg. Bedenkt man, dass diese Masse über sechzigmal in der Minute auf-und abbewegt werden soll, u. zw. mindestens 300 mm, so ist es klar, dass die dazu notwendige Konstruktion sehr aufwendig wird.
Die Maschine gemäss der Erfindung vermeidet alle die oben angeführten Nachteile dadurch, dass die Transportrollen aus einer Transportstellung, in welche sie unter Zwischenschaltung des flachgedrückten Schlauches aneinander abrollen, in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie vom Schlauch abgehoben sind, um das Einbringen des Füllgutes zu ermöglichen. Dies hat den Vorteil, dass zum Hüllstofftransport weder eine bewegte Schweisszange, aber auch nicht gegen das Füllrohr drückende Transportrollen benötigt werden.
Eine beispielsweise Ausführung zeigt die Zeichnung : Der Hüllstoff kommt von der Rolle--l-- über die Führungswalzen--2--zum Formrohr--3--und wird über dessen Kante zum Schlauch geformt. Dieser Schlauch wird in flachgedrücktem Zustand durch die gegeneinanderdrückenden Rollen --7 und 7'--transportiert. Da diese Rollen synchron angetrieben werden, entfällt jede Reibung. Die Transportrollen-7 und 7'-sind nun auf um die Gelenke-15 und 15'-schwenkbaren Hebeln - 8 und 8'-montiert und können daher, z. B. mittels Kurbeln-16 und 16'--über Stangen --9, 9'-- beim Einbringen des Füllgutes weggeschwenkt werden.
Ebenfalls auf den Hebeln-8 und 8'-sitzt dann die Schweissrolle-5-samt Gegendruckschuh-6-zur Verschweissung des Schlauches in der Längsrichtung. Ein in den Schlauch hineinhängender Streifen --14-- aus z. B. Glasgewebe mit einem Antikleber verhindert das Zusammenkleben der beiden Beutelwände. Mit
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--10-- ist der gefüllte Schlauchabschnitt, mit die beiden Schweisswerkzeuge für die Querschweissung, mit-12-ein Messer oder Glühdraht zum Abtrennen der gefüllten, abgeschweissten Schlauchabschnitte und mit-13-schliesslich eine fertige Packung bezeichnet.
Durch die bisher beschriebene Anordnung erübrigt sich ein Füllrohr. Es gibt also keine Beanspruchung des Hüllstoffes oder der Transportrollen durch Reibung. Ein wesentlich geringerer Verschleiss bei höherer Arbeitsgeschwindigkeit ist die Folge. Ein weiterer Vorteil ist noch darin zu sehen, dass ohne Füllrohr die Packung einen stückigen Inhalt enger umschliessen kann. Darüber hinaus wirkt noch der bewegte Hüllstoffschlauch auf das Füllgut als Transportmittel, im Gegensatz zur bremsenden Wirkung eines Füllrohres. Dies erleichtert speziell bei sehr leichten stückigen Füllgütern den Füllvorgang wesentlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Schlauchbeutel-Form-und Schliessmaschine, bei der ein von der Rolle ablaufendes Hüllstoffband über ein Formrohr zum Schlauch geformt wird, danach die überlappten Bandränder durch eine beheizte Rolle oder durch einen beheizten Schleifschuh verschweisst werden und der Schlauch nach dem Einbringen des Füllgutes querverschweisst und abgetrennt wird, wobei zum Transport des Hüllstoffschlauches auf dessen Oberfläche angreifende Transportrollen vorgesehen sind, EMI2.1 in welche sie unter Zwischenschaltung des flachgedrückten Schlauches aneinander abrollen, in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie vom Schlauch abgehoben sind, um das Einbringen des Füllgutes zu ermöglichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT176467A AT283207B (de) | 1967-02-23 | 1967-02-23 | Schlauchbeutel-Form- und Schließmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT176467A AT283207B (de) | 1967-02-23 | 1967-02-23 | Schlauchbeutel-Form- und Schließmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT283207B true AT283207B (de) | 1970-07-27 |
Family
ID=3520499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT176467A AT283207B (de) | 1967-02-23 | 1967-02-23 | Schlauchbeutel-Form- und Schließmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT283207B (de) |
-
1967
- 1967-02-23 AT AT176467A patent/AT283207B/de not_active IP Right Cessation
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