AT282923B - Lehrgerüst für die Herstellung von Gewölben aus vorgefertigten Platten - Google Patents

Lehrgerüst für die Herstellung von Gewölben aus vorgefertigten Platten

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AT282923B
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AT904867A
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Walter Dipl Ing Sanftl
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Oesterr Alpine Montan
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Description


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  Lehrgerüst für die Herstellung von Gewölben aus vorgefertigten Platten 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lehrgerüst für die Herstellung von Gewölben aus vorgefertigten Platten, welche unter dem gewünschten Wölbungsradius entsprechenden Winkeln mit Stosskanten aneinandergestossen werden, wobei die Stosskanten insbesondere von vorspringenden Kanten von in den Beton der vorgefertigten Platten eingegossenen Stahlprofile gebildet sind. Solche Gewölbe aus vorgefertigten Platten, welche polygonal aneinandergereiht werden, sind an sich bekannt.

   Es ist hiebei bekannt, vorgefertigte Betonplatten, deren Stosskanten von in den Beton der Platte eingegossenen Stahlprofile, beispielsweise von Z-Form, gebildet werden, in den dem jeweiligen Wölbungsradius entsprechenden Winkeln aneinanderzustossen   (BEBO-System).   Hiebei werden die Zwischenräume zwischen den vorgefertigten Betonplatten an den Stossstellen mit Ortsbeton ausgegossen und es können auch die   aneinanderstossenden   Kanten der Stahlprofile miteinander verschweisst werden. Um dies zu ermöglichen, ist ein Lehrgerüst erforderlich, auf welches diese vorgefertigten Platten aufgelegt werden. 



  Auf diese Weise können Wölbungen mit verschiedenen Wölbungsradien, welche in der Praxis beispielsweise zwischen 6 und 30 m liegen können, hergestellt werden, wobei aber bei der bekannten Herstellungsweise für jeden Wölbungsradius ein besonderes Lehrgerüst erforderlich ist. Solche Gewölbe aus vorgefertigten Betonplatten bieten dadurch grosse Vorteile, dass einheitliche vorgefertigte Platten für alle Wölbungsradien verwendet werden können, weisen jedoch den Nachteil auf, dass für die verschiedenen Wölbungsradien kostspielige Lehrgerüste hergestellt werden müssen, wodurch wieder die sich durch die vorgefertigten Platten ergebenden Vorteile in Frage gestellt werden. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, diesen Nachteil zu beseitigen und besteht im wesentlichen darin, dass das Lehrgerüst aus Elementen zusammengesetzt ist, deren Enden Abstützorgane aufweisen, deren Abstand voneinander dem Abstand der beidseitigen Stosskanten der vorgefertigten Platten voneinander entspricht und welche unmittelbar bei den Stosskanten der vorgefertigten Platten liegen und dass die Elemente um geometrische Achsen, welche an den Stosskanten der Abstützorgane liegen, gegeneinander abwinkelbar sind und in der entsprechenden abgewinkelten Lage feststellbar sind.

   Dadurch, dass das Lehrgerüst in Elemente unterteilt ist und die Gelenkachsen dieser Elemente unmittelbar bei den Stosskanten der vorgefertigten Platten liegen, welche wieder die Gelenkachsen des Plattenbogens bilden, kann das Lehrgerüst auf verschiedene Radien verstellt werden und entspricht dem Polygonbogen des aus den vorgefertigten Platten gebildeten Gewölbes, wobei die Gewähr gegeben ist, dass die Stosskanten dieses Gewölbes miteinander in Berührung bleiben und somit im Falle der Ausbildung dieser Stosskanten der Platten aus Stahl miteinander verschweisst werden können. Es ist somit die Möglichkeit gegeben, auch das Lehrgerüst unter Verwendung der gleichen Elemente für die verschiedenen Krümmungsradien zusammenzusetzen.

   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die geometrischen Achsen mit Stosskanten von an den Enden der Elemente angeordneten Abstützorganen gebildet, welche die vorgefertigten Platten im Bereich ihrer Stosskanten abstützen. 



   Diese Abstützorgane an den Enden der Elemente können nun von Stirnplatten und an diesen angeordneten Auflageplatten gebildet sein. Um die geometrischen Achsen, welche von den 

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 aneinanderstossenden Kanten gebildet werden, kann eine Abwinkelung der aneinandergereihten Elemente entsprechend dem gewünschten Wölbungsradius vorgenommen werden. Diese Abwinkelung kann in Stufen durch zwischengelegte Keilfutter erfolgen oder stufenlos durch Schraubenbolzen und Muttern. Durch entsprechende Profilierung der Enden der Elemente, beispielsweise durch Ausbildung derselben mit Vorsprüngen und Ausnehmungen, kann eine Sicherung gegen Relativverschiebung der Elemente in der Höhenrichtung geschaffen werden, wobei diese Ausnehmungen und Vorsprünge die auf die Elemente des Lehregrüstes wirkenden Vertikalkräfte aufnehmen. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert. 



   Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausbildungsform des Elementes, wobei Fig. 1 die Herstellung eines Gewölbes mit kleinem Krümmungsradius und Fig. 2 die Herstellung eines Gewölbes mit grossem Krümmungsradius zeigt. Fig. 3 zeigt eine andere Ausbildung der Elemente des Lehrgerüstes. Fig. 4 zeigt eine Ausbildung der Elemente des Lehrgerüstes, welche eine Sicherung gegen relative Vertikalverschiebung der Elemente ergibt. Die Fig. 5 und 6 zeigen in kleinerem Massstab das Lehrgerüst mit den vorgefertigten Platten bei der Herstellung einer Wölbung mit kleinerem bzw. grösserem Krümmungsradius. In   Fig. l stellt--l-die   vorgefertigten Betonplatten dar, deren Ränder mit eingegossenen, Z-förmigen   Stahlprofilen-2-armiert   sind. Die Kanten --3-- dieser Stahlprofile stossen aneinander und können miteinander verschweisst werden. 



   - stellt die Elemente des Lehrgerüstes dar. Diese Elemente bestehen aus   I-Profilen,   an welche Stirnplatten --5-- angeschweisst sind. An ihrem oberen Ende weisen diese Stirnplatten angeschweisste Auflagerplatten--6--auf, auf welchen sich die   Stahlprofile--2--abstützen.   Die   Kanten--7--dieser   Abstützplatten liegen unmittelbar bei den   Stosskanten--3--.   Der Abstand   - -a-- (Fig.

   5, 6)   dieser Kanten--7--an beiden Enden eines   Elementes --4-- entspricht somit   dem   Abstand--b--der Stosskanten--3--an   beiden Enden der vorgefertigten Platten Der Winkel, unter welchem diese   Stirnplatten--5--an   die Elemente --4-- angeschlossen sind, ist so gewählt, dass die Stirnplatten--5--bei kleinstem Wölbungsradius satt aneinanderliegen. An den Stellen-8, 9 und 10-- können Schrauben vorgesehen sein. 



   Fig. 2 zeigt das Lehrgerüst bei grösserem Krümmungsradius. Die   Kanten --7-- der     Auflagerplatten--6-liegen   wieder aneinander und die   Elemente--4--sind   um die durch diese   Kanten --7-- gebildete   Gelenkachse gegeneinander abgewinkelt. Die Stirnplatten --5-- Klaffen nun und sind unter Zwischenschaltung von Keilfuttern--11 und   12--durch   die   Schrauben--8, 9   und 10-miteinander verbunden. Es können somit die gleichen   Elemente --4-- Verwendung   finden, wobei lediglich verschiedene Keilfutter--11 und   12-für   die verschiedenen Wölbungsradien verwendet werden müssen. Die Futter--11--verhindern, dass an den Kanten--7--nur eine Linienberührung stattfindet, was zu einem starken Verschleiss führen könnte. 



   Bei der Ausbildungsform nach Fig. 3 sind die Auflagerplatten --6'-- wieder an Stirnplatten -   angeschweisst,   wobei aber hier die   Stirnplatten --5'-- nicht   satt aneinanderliegen. Die   Elemente --4-- können   wieder um die durch die   Kanten --7-- gebildete   Gelenkachse gegeneinander abgewinkelt werden, wobei sie in der entsprechenden Winkelstellung durch Schraubenbolzen-13 und 14-fixiert sind. Durch zylindrische   Auflagerflächen-15-ist   eine einwandfreie Verschwenkbarkeit des   Schraubenbolzens --13-- gegeben,   wobei der Kopf-16des Schraubenbolzens und eine   Mutter--17--gegen   die zylindrische   Auflagerfläche--IS--   gespannt sind.

   Die zylindrische auflagerfläche --18-- ist zwischen zwei Schraubenmuttern--19 und 20-festgespannt. Am oberen Ende genügt für den   Bolzen--14--die   Verspannung zwischen dem Kopf --21-- und einer Schraubenmutter--22--, wobei halbzylindrische Auflagerflächen --23 und 24--vorgesehen sind. Die   Schraubenmutter --25-- dient   lediglich dazu, einen Verlust des   Schraubenbolzens --14-- bei   der Demontage zu vermeiden. Bei einer solchen Ausbildung können die Wölbungsradien stufenlos ausgebildet werden. 



   Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher an den Stirnplatten--5'--Bleche--25 und 
 EMI2.1 
 den oberhalb der   Verschweissung--29-- (Fig. 2)   liegenden, von den Stahlprofilen--2--begrenzten Hohlraum wird hierauf eine   Schotterfüllung--30--eingebracht,   die durch eine auf die oberen 

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 EMI3.1 
 Löcher der   Stahlplatte --31-- wird   hierauf in die   Schotterfüllung--30-Zementmilch   injiziert. Nach Erhärtung wird die   Stahlplatte--31--durch   eine Kunststoffschicht--33--abgedeckt (BEBO-System). 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Lehrgerüst für die Herstellung von Gewölben aus vorgefertigten Platten, welche unter dem gewünschten Wölbungsradius entsprechenden Winkeln mit Stosskanten aneinandergestossen werden, wobei die Stosskanten insbesondere von vorspringenden Kanten von in den Beton der vorgefertigten 
 EMI3.2 
 Elementen (4) zusammengesetzt ist, deren Enden Abstützorgane (5, 6 bzw.   5', 6')   aufweisen, deren Abstand (a) voneinander dem Abstand (b) der beidseitigen Stosskanten (3) der vorgefertigten Platten 
 EMI3.3 
 Abstützorgane liegen, gegeneinander abwinkelbar und in der entsprechenden abgewinkelten Lage feststellbar sind. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Achsen mit den Stosskanten (7) von an den Enden der Elemente (4) angeordneten Abstützorganen (5, 6 bzw. 5', 6') zusammenfallen, welche die vorgefertigten Platten (1) im Bereich ihrer Stosskanten (3) abstützen. EMI3.5 Abstützorgane der Elemente (4) von Stirnplatten (5, 5') und an diesen angeordneten Auflagerplatten (6, 6') gebildet sind. EMI3.6 Stirnplatten (5, 5') der Elemente (4) in einem Winkel an diese angeschlossen sind, welcher der Abwinkelung der aneinanderstossenden Elemente (4) bei kleinstem Wölbungsradius entspricht. EMI3.7 welchem die Elemente (4) aneinandergereiht sind, durch Zwischenlagen, wie beispielsweise Keilfutter (11, 12), vergrösserbar ist (Fig. 2 und 6). EMI3.8 an den Enden zweier aneinandergereihter Elemente (4) angeordneten Abstützorgane (5, 5' bzw.
    6, 6'), deren obere Kanten (7) die geometrischen Achsen bilden, durch Schraubenbolzen (13, 14) und Muttern (17, 19, 20 bzw. 22, 25) gegeneinander abwinkelbar sind (Fig. 3). EMI3.9 den Enden der Elemente (4) zahnartig ineinandergreifende Vorsprünge (27) und Ausnehmungen (28) vorgesehen sind, welche die aneinandergereihten Elemente (4) gegen Relativverschiebung in der Höhenrichtung sichern (Fig. 4).
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