AT282224B - Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od.dgl. - Google Patents

Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od.dgl.

Info

Publication number
AT282224B
AT282224B AT832067A AT832067A AT282224B AT 282224 B AT282224 B AT 282224B AT 832067 A AT832067 A AT 832067A AT 832067 A AT832067 A AT 832067A AT 282224 B AT282224 B AT 282224B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lever arm
linkage
safety lock
permanent magnet
balance
Prior art date
Application number
AT832067A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Josef Florenz Waagen Und Gewic
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Florenz Waagen Und Gewic filed Critical Josef Florenz Waagen Und Gewic
Priority to AT832067A priority Critical patent/AT282224B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT282224B publication Critical patent/AT282224B/de

Links

Landscapes

  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Sicherheitssperre für das Anzeige-oder Registrierwerk einer Neigungswaage   od. dgl.   



   Die Erfindung betrifft eine Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od. dgl. mit mindestens einem Permanentmagnet, dessen Kraftfeld die Schwingungsebene einer am Waagependel angebrachten, elektrisch gut leitenden Platte oder Fahne schneidet. 



   Neigungswaagen mit Sicherheitssperren, bei denen im Bereich des Waagependels ein Permanentmagnet vorgesehen ist, dessen Kraftfeld die Schwingungsebene des Waagependels schneidet, gehören längst zum Stand der Technik. Der Permanentmagnet hat hiebei die Aufgabe, das Auspendeln der Waage zu beschleunigen und ein ruhiges Ablesen des Ausschlages zu gewährleisten. Diese bekannte Aus- führung hat aber den Nachteil, dass der Übergang von den bereits stark gedämpften Ausschlägen des Waagependels zu seiner Ruhelage nur sehr schwer erkennbar ist. Als Folge ist entweder einerseits ein entsprechend langer Beobachtungszeitraum erforderlich, oder anderseits wird die Messgenauigkeit bedeutend vermindert. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden und eine Sicherheitssperre zu schaffen, die ein sicheres und rasches Erkennen des Pendelstillstandes ermöglicht. 



  Dadurch wird der genaue Gewichtswert ohne manuelle Beeinflussung gewährleistet. 



   Dieses Ziel der Erfindung wird bei einer Sicherheitssperre der genannten Art dadurch erreicht, dass der Permanentmagnet in einer zur Schwingungsebene der am Waagependel angebrachten Platte bzw. 



  Fahne im wesentlichen parallelen Ebene schwenkbar gelagert und mit einem Gestänge verbunden ist, das mit einer Schwingungsdämpfungsvorrichtung versehen ist, wobei quer zur Bewegungsebene des Gestänges im Bereich einer mit dem Gestänge verbundenen Schaltfahne, insbesondere Lochplättchen, eine Lichtschranke, bestehend aus einer Lichtquelle und einem lichtempfindlichen Schaltelement, vorzugsweise einer Diode, vorgesehen ist Bewegt sich also das Waagependel im Rhythmus des Auspendelns, so wird der Permanentmagnet durch die Dämpfungseigenschaft des Magnetfeldes gegenüber der elektrisch gut leitenden Platte in verstärkte Schwingungen versetzt.

   Durch die starre Übertragung der Schwingungen des Magneten auf das Gestänge bzw. die Schaltfahne wird erreicht, dass der Lichtstrahl einer dem Schaltelement zugeordneten Lichtquelle im Rhythmus der Schwingungen des Pendels unterbrochen wird. 



  Je nachdem, ob das lichtempfindliche Schaltelement als   Lichtruhe- oder   Lichtarbeitsschalter ausgebildet ist, bewirkt entweder die Gestängemasse oder der freie Raum den Schaltimpuls, der den Stillstand des Pendels anzeigt. Der Schaltimpuls kann zu einer optischen Anzeige führen oder bei Neigungswaagen mit photoelektrischer Streckenmessung die Einleitung des Messvorganges freigeben. 



   In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Gestänge aus einem Winkelhebel gebildet, wobei am oberen Ende des etwa lotrechten Hebelarmes der Permanentmagnet befestigt ist und am äusseren Ende des etwa horizontalen Hebelarmes die Schaltfahne vorgesehen ist. Als Schwingungsdämpfung für die Eigenschwingungen des Gestänges ist vorteilhafterweise im Bereich des horizontalen Hebelarmes ein weiterer, in bezug auf das Waagengehäuse feststehender Permanentmagnet vorgesehen, dessen Kraftfeld 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 im wesentlichen quer zur Bewegungsebene des Gestänges, d. h. des Hebelarmes, liegt. 



   Die Erfindungwird nachstehend an Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen, näher beschrieben. Fig. 1 ist eine schematische Ansicht der Neigungseinrichtung einer Waage, Fig. 2 eine Seitenansicht der   Fig. l, Fig.   3 ein Detail aus Fig. 1 in vergrössertem Massstab und Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 3. 



   In Fig. 1 und 2 wird eine Neigungseinrichtung gezeigt, bei der das   Waagependel --1-- mit   einer Wiegeskala --2-- verbunden ist. Am äusseren Rand der Wiegeskala --2-- ist eine Kupferfahne --17-vorgesehen, welche im wesentlichen die Form eines Kreisringabschnittes besitzt. Statt der Kupferfahne könnte auch Aluminium od. dgl. verwendet werden. Etwa senkrecht unterhalb der Pendelachse --4-- ist im Bereich der   Kupferfahne --17-- ein Permanentmagnet --30- vorgesehen,   der   U-förmig ausgebildet   ist, wobei seine Schenkel zu beiden Seiten der Kupferfahne --17-- liegen.

   Hiebei schneidet das Kraft- 
 EMI2.1 
 -30-- die- gelagert und mit einer   Stange --32- verbunden.   Die Stange --32-- bildet den etwa lotrechten Arm des   Winkelhebels --33--,   dessen anderer, etwa horizontaler Arm durch einen Flachstab --34-gebildet ist. Die Stange --32-- ist etwa rechtwinkelig an den   Flachstab --34-- angelötet.   Allerdings ist auch eine Schraubverbindung denkbar, wobei Gegenmuttern ein Verdrehen des Gewindes verhindern können.

   Fig. 3 und 4 zeigen die Einzelzeiten in vergrössertem Massstab :
Am der   Anlöt- bzw.   Einschraubstelle der   Stange --32-- gegenüberliegenden   Ende des Flachstabes - ist ein   Lochplättchen --35-- mittels   eines Schraubbolzens --36- schwenkbar angelenkt, so dass das   Lochplättchen   5-in einem beliebigen Winkel zum Flachstab --34-- eingestellt werden kann. 
 EMI2.2 
 durch einen Steg --38-- voneinander getrennt sind. In der gezeichneten Stellung, d. h. bei stillstehendem Gestänge, liegt der   Steg -38-- genau   im Lichtstrahl eines der Diode --39-- zugeordneten Lichtgebers --40--. Die Diode --39-- und der gegenüberliegende zugehörige Lichtgeber --40-- sind in bezug auf das Waagengehäuse ortsunbeweglich. 



   Als Dämpfung ist im Bereich des horizontalen Flachstabes --34-- ein weiterer Permanentmagnet - vorgesehen, der in bezug auf das Waagegehäuse festgehalten ist. Auf der etwa lotrechten Stange --32-- ist ferner ein verschiebbares Gewicht --42-- angeordnet. Durch Verschieben des Gewichtes - entlang der Stange --32-- kann das   Lochplättchen --35-- in   die richtige Höhenlage gebracht werden, so dass der   Trennsteg --38-- zwischen   den beiden   Löchern --37-- den   Lichtstrahl des Lichtgebers --40-- genau in der horizontalen Mittelebene unterbricht. Bewegt sich also das Pendel-l-im Rhythmus des Auspendelns, so wird der Permanentmagnet --30-- durch die Dämpfungseigenschaft des Magnetfeldes gegenüber Kupfer in verstärkte Schwingungen versetzt.

   Durch die starre Übertragung der Schwingungen des Magneten --30-- auf das Gestänge bzw. das   Lochplättchen --35-- wird   erreicht, dass der Lichtstrahl eines der Diode zugeordneten Lichtgebers --40-- im Rhythmus der Schwingungen des Pendels --1-- unterbrochen wird. 



   Der Magnet --41-- dient dazu, die Rückwirkung der Eigenschwingungen des Magneten --30-- soweit zu unterdrücken, dass eine Übertragung auf das Pendel-l-weitgehendst reduziert wird. 



   Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel liegt die Diode --39-- im Schaltkreis eines Elektromotors   - ici-,   der zur photoelektrischen Streckenmessung des Gewichtswertes dient. Hiebei ist es erforderlich, dass der   Elektromotor --11- erst   nach Stillstand des Pendels --1-- eingeschaltet wird. Zu dieser Aufgabe wird nun die Diode --39-- herangezogen. 



   Durch die impulsweise Ansteuerung des Phototransistors --39-- wird erreicht, dass der dem Elektromotor --11-- bereits erteilte Startimpuls, der eine Sicherheitsverzögerung aufweist, so lange unterbrochen wird, bis die Ruhelage des   Lochplättchens --35-- die   Verzögerung überbrückt und somit den Start freigibt. Wird während des Wiegevorganges das Gewicht auf der Waage verändert und somit das Waagependel-l-neuerlich in Schwingungen versetzt, so kann durch das abermalige Durchschalten des 
 EMI2.3 
 an, so kann dieses (in bekannter Weise) z. B. von einem nicht dargestellten Druckapparat zu Papier gebracht werden. Wird jetzt das Gewicht von der Waage entfernt, so schwenkt das   Waagependel --1-- in   die Ruhelage zurück, wobei der Magnet --30-- wieder in Schwingungen versetzt wird.

   Der Phototransistor --39-- wird abermals erregt und stellt nun seinerseits den noch anliegenden Gewichtswert auf Null. Durch diese Anordnung können Fehlwiegungen weitgehendst ausgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od. dgl. mit mindestens einem Permanentmagnet, dessen Kraftfeld die Schwingungsebene einer am Waagependel ange- EMI3.1 bzw. Fahne (17) im wesentlichen parallelen Ebene schwenkbar gelagert und mit einem Gestänge (32, 33, 34) verbunden ist, das mit einer Schwingungsdämpfungsvorrichtung versehen ist, wobei quer zur Bewegungsebene des Gestänges im Bereich einer mit dem Gestänge verbundenen Schaltfahne (35), insbesondere Lochplättchen, eine Lichtschranke, bestehend aus einer Lichtquelle und einem lichtempfindlichen Schaltelement, vorzugsweise einer Diode (39), vorgesehen ist.
    EMI3.2 (32 bis 34) aus einem Winkelhebel (33) gebildet ist, wobei am oberen Ende des etwa lotrechten Hebelarmes (32) der Permanentmagnet (30) befestigt ist und am äusseren Ende des etwa horizontalen Hebelarmes (34) die Schaltfahne (35) vorgesehen ist.
    4. Sicherheitssperre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem lotrechten Hebelarm (32) des Winkelhebels ein Gewicht od. dgl. (42) verschiebbar angeordnet ist.
    5. Sicherheitssperre nach den Ansprüchen 3 und 4, da d urc h ge e nnz ei ch ne t, dassalsSchwin- gungsdämpfung im Bereich des horizontalen Hebelarmes ein weiterer, in bezug auf das Waagengehäuse feststehender Permanentmagnet (41) vorgesehen ist, dessen Kraftfeld im wesentlichen quer zur Bewegungsebene des Gestänges, d. h. des Hebelarmes (34), liegt.
    6. Sicherheitssperre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der im Bereich des horizontalen Hebelarmes (34) angeordnete Permanentmagnet (41) U-förmig ausgebildet ist, wobei seine Schenkel zu beiden Seiten des Hebelarmes (34) liegen. EMI3.3 als Lochplättchen ausgebildete Schaltfahne (35) zwei etwa rechteckige, durch einen Steg (38) voneinander getrennte Ausnehmungen (37) aufweist und an das Gestänge (34) schwenkbar angelenkt ist. EMI3.4 quer zur Bewegungsebene des Gestänges (34) angeordnete lichtempfindliche Schaltelement, insbesondere Diode (39), im Schaltkreis eines Elektromotors für eine photoelektrische Streckenmessung vorgesehen ist. EMI3.5 Dämpfung in an sich bekannter Weise ein Hydraulikzylinder mit Kolben vorgesehen ist, dessen Kolbenstange mit dem Gestänge verbunden ist.
AT832067A 1967-09-12 1967-09-12 Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od.dgl. AT282224B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT832067A AT282224B (de) 1967-09-12 1967-09-12 Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od.dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT832067A AT282224B (de) 1967-09-12 1967-09-12 Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od.dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT282224B true AT282224B (de) 1970-06-25

Family

ID=3604404

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT832067A AT282224B (de) 1967-09-12 1967-09-12 Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od.dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT282224B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2213963A1 (de) Koordinatenmesser
DE1448903B2 (de) Fotoelektrische abtastvorrichtung
DE2532925A1 (de) Torsionsstaboszillator
DE2434829B2 (de) Lichtelektronische Vorrichtung zur Messung der Länge oder Breite eines Gegenstands
DE1102451B (de) Beschleunigungsmesser
AT282224B (de) Sicherheitssperre für das Anzeige- oder Registrierwerk einer Neigungswaage od.dgl.
DE836105C (de) Schwingungsanzeige, besonders fuer Auswuchtmaschinen
DE844076C (de) Ablesevorrichtung fuer photoelektrische Mikroskope
DE1773965B1 (de) Vorrichtung zum erzeugen eines schwingenden lichtbuendels
DE1980973U (de) Praezisionswaage.
DE7004922U (de) Radausrichtungsanzeigegeraet mit daempfungsvorrichtung.
DE2251838C3 (de) Blattfedern-Präzisionswaage
DE575328C (de) Wippkran mit turmartigem Krangeruest und in diesem gelagerter Umlenkrolle fuer das Hubmittel
DE1549229A1 (de) Praezisionswaage
AT312423B (de) Kamera
DE1548558A1 (de) Einrichtung zur Ermittlung des Abstandes des Schwingungsmittelpunktes eines Pendels von einem vorgegebenen Referenzort
DE1549221C3 (de) Niveaufehlerausgleichsvorrichtung für Präzisionsneigungswaagen
DE664193C (de) Apparat zur Nivellierung und Winkelabmessung
CH383636A (de) Optisches Gerät zum Messen kleiner Abstände zwischen zwei Punkten eines Gegenstandes
CH415083A (de) Anordnung zur fotoelektrischen Abtastung der Lage von Marken
DE1548207A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Durchmesser von Draehten oder der Breite von schmalen Baendern mittels Lichtstrahlen
DE8001082U1 (de) Richtwaage
DE2125867C3 (de) Optischer Entfernungsmesser
DE929152C (de) Waage mit Pendelgewicht
DE288529C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee