AT282052B - Prothese zum Einsatz in das Mittelohr - Google Patents

Prothese zum Einsatz in das Mittelohr

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AT282052B
AT282052B AT637168A AT637168A AT282052B AT 282052 B AT282052 B AT 282052B AT 637168 A AT637168 A AT 637168A AT 637168 A AT637168 A AT 637168A AT 282052 B AT282052 B AT 282052B
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AT
Austria
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membrane
rod
prosthesis
frame
film
Prior art date
Application number
AT637168A
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English (en)
Inventor
Frederick Robert Dr Haase
Julio Tomas Dr Noguera
Original Assignee
Dow Corning
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Publication date
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/02—Prostheses implantable into the body
    • A61F2/18—Internal ear or nose parts, e.g. ear-drums
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61F2002/183—Ear parts

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  • Prostheses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Prothese zum Einsatz in das Mittelohr 
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  Ausserdem haben, was am wichtigsten ist, klinische Untersuchungen ergeben, dass die Verwendung der Prothese nach der Erfindung in den entsprechenden Fällen im allgemeinen zu einer ungeschwächten, Wiederherstellung des Gehörs führt. 



   Der gekrümmte Rahmen ist so ausgebildet, dass er in die Paukenhöhle in den Raum neben dem Trommelfell passt, wodurch der Film oder die Membran, die über die Vorderseite des Rahmens relativ straff gespannt ist, mit dem grösseren Teil der medialen Fläche des Trommelfells in Berührung kommt, wenn sowohl das Trommelfell als auch die Prothese richtig liegen. Dadurch wird das Trommelfell gestützt und eine grosse Berührungsfläche erhalten. Der längliche Teil oder Stab, der sich von dem Film aus erstreckt und mit diesem verbunden ist, ist so lange, dass sein distales oder freies Ende in Berührung mit der beweglichen Fussplatte des Steigbügels oder dem ovalen Vorhoffenster des Mittelohres in Berührungsteht, wenn die Prothese nach dieser Erfindung richtig in den Mittelohrraum eingesetzt ist.

   Das distale Ende des Stabes wird in der richtigen Stellung durch Reibungssitz oder mit Drahtnähten gehalten, die in der Fussplatte des Steigbügels oder in dem Vorhoffenster eingebettet werden. 



   Die Prothese nach dieser Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. 



  In den Zeichnungen werden für gleiche Teile durchaus gleiche Bezugszeichen verwendet. Fig. 1 zeigt eine vergrösserte Seitenansicht einer Prothese nach dieser Erfindung. Fig. 2 zeigt eine vergrösserte Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Prothese von hinten oder unten. Fig. 3 zeigt einen vergrösserten Querschnitt der in Fig. 2 dargestellten Prothese längs der Linie A-B in Fig. 2. Fig. 4 zeigt eine vergrösserte Ansicht einer weiteren Ausführungsform nach dieser Erfindung. Fig. 5 zeigt eine vergrösserte Ansicht der in Fig. 4 dargestellten Prothese von vorne oder oben und Fig. 6 zeigt eine schematische Ansicht einer Prothese nach dieser Erfindung in Einsatzstellung in einem menschlichen Ohr. 



   In den Fig.   1, 2   und 3 wird die Prothese allgemein mit dem Bezugszeichen-l-bezeichnet. Sie weist einen C-förmig gekrümmten   Rahmen-2-auf,   der besonders deutlich in Fig. 2 zu sehen ist. Ein Stab oder ein länglicher Teil-5-- erstreckt sich im allgemeinen senkrecht von einem praktisch kreisförmigen Film oder einer Membran --3-- aus, die die Vorderseite des Rahmens -2-- überspannt und an der gesamten Vorderseite dieses Rahmens --2--, wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, befestigt ist. Die Vorderseite oder obere Fläche des   Films-3-kann   entweder glatt oder gerippt sein.

   Der Stab - ist mit der Unterseite des   Films3-- an   einer exzentrischen Stelle dieses Films --3-- und über der Mitte der   Lücke-6-des Rahmens-2-verbunden.   Der   Rahmen--2--,   der Film --3-- und der   Stab --5- bilden   zusammen eine einstückige Konstruktion. Der C-förmige Rahmen-2-ist, wie in denFig. 2 und 3 dargestellt, so konstruiert, dass die   Lücke --6über   den durch den Nervus facialis im Mittelohr gebildeten Wulst passt, wenn die Prothese in richtiger Stellung in die Paukenhöhle eingesetzt ist. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 weist die Prothese --7-- einen physiologisch inerten 
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 erstrecken und mit diesem verbunden sind. Die etwas nach oben vorspringenden Schlingen bilden Einrichtungen, an denen das Trommelfell gegebenenfalls verankert werden kann, wodurch es einen integralen Teilmit der Prothese und anderseits mit dem Innenohr bildet. Es ist nicht notwendig, dass der Faden-9-durch den Film in einem bestimmten Muster geschlungen wird, solange nur eine oder mehrere Reihen von Stichen quer über praktisch den gesamten Durchmesser des Films-8-verlaufen. In Fig.   4ist der Stab-11-dargestellt,   der sich unter dem   Rahmen -10-- von   dem Film-8-aus erstreckt. 
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   -14-- einesBeiandern Ausführungsformen nach dieser Erfindung kann der Stab hohl sein. Weiter kann der Stab,   gleichgültig ob er voll oder   hohl ist, mit einem Drahtkern ausgerüstet sein, der unter anderem eine Aussteifung bewirkt. Dieser Drahtkern kann ein Teil des Drahtfadens sein, der die Schleife bildet und er kann an der oberen Fläche des Films verankert sein. 



   Ausserdem kann bei andern Ausführungsformen nach der Erfindung eine Drahtschleife, die aus dem 

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 distalen Ende des Stabes herausragt, in einem Schlitz in der Basis stapedis angeordnet oder verankert sein, oder die Drahtschleife wird in Gelschaumstoff eingebettet, der in das ovale Vorhoffenster in Fällen eingebracht wird, in denen die Fussplatte des Steigbügels entfernt worden ist. 



   Bei einer andern Ausführungsform erstreckt sich der Drahtkern nicht über das distale Ende des Stabes hinaus und der Stab wird durch einen Reibungspasssitz gegen die Fussplatte des Steigbügels gehalten. 



   Es ist klar, dass die Abmessungen der Prothese nach dieser Erfindung so gewählt werden müssen, dass sie sich in die Paukenhöhle in Anpassung an das Trommelfell, den Wulst des Facialisnervs und die bewegliche Fussplatte des Steigbügels einfügt, wie oben aufgeführt wurde. Deshalb müssen die Abmessungen der Prothese nach dieser Erfindung notwendigerweise in kleinem Umfang variiert werden, um sie den besonderen anatomischen Charakteristiken der verschiedenen Individuen anzupassen, so dass sie richtig in der Paukenhöhle sitzt. 



   Es wurde jedoch gefunden, dass eine Prothese nach der Erfindung, wie sie in den Fig. 1 bis 6 dargestellt ist und folgende Abmessungen hat, für die meisten Patienten geeignet ist :
Rahmen etwa 1, 5 mm (von vorne bis hinten)
X   l mm  
Durchmesser des
Rahmens etwa 9 mm
Membranfilm etwa 9 mm Durchmesser X 0, 005 mm
Länge des Stabes etwa 6 mm
Durchmesser des
Stabes etwa 1 mm
Anordnung des
Stabes etwa 1, 5 mm von der Mitte des Sta- bes bis zu einer Stelle, die praktisch die Mitte der Lücke (6 in den Zeich- nungen) auf der äusseren Peripherie des Films oder der   Membran --3--   in den Fig. 1 bis 3 bildet. 



   Die Prothese nach dieser Erfindung kann aus irgendeinem geeigneten Material hergestellt werden, das eine minimale oder keine Gewebereaktion hervorruft und das sich zum Herstellen der zur Diskussion stehenden Einrichtung eignet. Zum Beispiel kann der Rahmen, der Film oder die Membran und der Stab der Prothese nach dieser Erfindung aus einem physiologisch inerten Kunststoff bestehen, Kunststoffe, die hiefür besonders geeignet sind, sind Siliconkautschuk, Polyester und Polyolefine, wie z. B. Polyäthylen und Polypropylen. Siliconkautschuk, der im Handel   als"Silastic   Nr. 372", ein medizinisches Elastomeres, von der Patentinhaberin angeboten wird, hat sich für diesen Zweck als sehr günstig erwiesen. 



   Die Fäden, die in verschiedenen Ausführungsformen nach dieser Erfindung verwendet werden, müssen ebenfalls physiologisch inert sein, so dass sie minimale Gewebereaktionen hervorrufen. Deshalb kann jeder Faden, der ein solches Verhalten im Gewebe zeigt, verwendet werden. Zum Beispiel kann der Faden aus   korrosionsbeständigem   Stahl, Platin und Polyesterharz hergestellt sein. Der Faden soll einen solchen Durchmesser und eine solche Flexibilität haben, dass verschiedenartige Schlingen oder Stiche mit ihm gemacht werden können oder dass er mit der Oberfläche des Films oder der Membran verankert werdenkann.

   Sehr kleine, praktisch ovale Schlingen, die aus dem Faden hergestellt werden, können mit der Oberseite der Membran mit einem geeigneten Klebstoff verbunden werden oder die Fadenschlingen können direkt in der Oberfläche des thermoplastischen Films oder der Membran eingeformt werden. Im Handel erhältliche geeignete Fäden sind Nr. 000 Einfadendraht aus chirurgischem korrosionsbeständigem Stahl und 15   den "Dacron" Polyesterfaser.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Prothese zum Einsatz in das Mittelohr mit einer das Trommelfell ersetzenden etwa kreisförmigen Membran, dadurch gekennzeichnet, dassdieseMembran (3, 20) relativ straff über einenC-för- mig ausgebildeten Rahmen (2, 10), mit dem sie fest verbunden ist, gespannt ist und dass ein die Gehörknöchelchen ersetzender Stab (5, 11, 24) auf der zu dem Rahmen hinreichenden Seite der Membran an- <Desc/Clms Page number 4> geordnet ist.
    2. Vocrichtungnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faden (9) aus physiologisch inertem Material, z. B. korrosionsbeständigem Stahl, durch die Membran geschlungen ist.
    3. Vorrichtungnacheinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2, 10) die Membran (3, 20) und der Stab (5, 11, 24) aus Siliconkautschuk oder physiologisch inertem Polyolefin bestehen.
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schlinge (28) mit der Membran (20) verankert ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (24) einen Drahtkern (25) aufweist.
AT637168A 1967-07-05 1968-07-03 Prothese zum Einsatz in das Mittelohr AT282052B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US282052XA 1967-07-05 1967-07-05

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Family

ID=21842137

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AT (1) AT282052B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0203785A3 (en) * 1985-05-24 1987-05-13 University Of Florida Middle ear prosthesis

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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