AT281394B - Vorrichtung zur herstellung von baukoerpern im gleitbauverfahren - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung von baukoerpern im gleitbauverfahren

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  Vorrichtung zur Herstellung von Baukörpern im Gleitbauverfahren 
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   50Diese Ausbildung gibt die Möglichkeit, in das Gleitschalungssystem je nach den gewünschten Gegebenheiten Schalungsplatten entweder senkrecht oder waagrecht einzusetzen. Diese Schalungsplatten würden zunächst einen Sichtbeton bilden, wie er bei Verwendung einer normalen Standschalung entsteht. Die Oberfläche der Schalungsplatten könnte aber auch eine Reliefoberfläche erhalten, die sich in der Betonoberfläche abdrücken würde. Die Verwendung von Rollenträgern gibt hiebei die Möglichkeit, die Gleitschalung ohne grosse Reibungskräfte über die eingesetzte Schalung zu ziehen, so dass beispielsweise auf der einen Seite des Baukörpers ein Relief und auf der andern Seite eine glatte Betonoberfläche entsteht. 



   Die umsetzbare Schalung kann aus einzelnen Schalungsbrettern bestehen, die durch Laschen miteinander verbunden sind. Die Schalungsbretter können horizontal oder vertikal angeordnet sein. Bei Horizontalanordnung können ihre Enden in Aussparungen der Bühne geführt sein. Für die Ausbildung der Schalung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Schalung kann beispielsweise einlagig oder zweilagig ausgeführt werden. In diesem Fall sind die Bohlen in der einen Lage vertikal und in der andern Lage horizontal angeordnet. Die umsetzbare Schalung kann auch aus zwei Lagen mit Zwischenraum bestehen, wobei die Verbindungslaschen zwischen den beiden Lagen im Zwischenraum angeordnet sind. Die Schalungsbretter können praktisch mit jeder beliebigen Profilierung versehen sein. 



  Es wäre auch möglich, die Schalungsbretter mit einem Kunststoffüberzug zu versehen, der selbst eine Profilierung aufweist. 



   In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Gleitschalungssystems, entsprechend der Schnittlinie   I-I   in Fig. 2 ; Fig. 2 zeigt eine schematische Teilaufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Gleitschalungssystem ; Fig. 3 zeigt die Ansicht einer aus mehreren Brettern bestehenden umsetzbaren Schalung mit Verbindungslaschen ; Fig. 4 zeigt die schematische Darstellung eines Rollenträgers im Schnitt ; Fig. 5 zeigt die schematische Schnittdarstellung eines Gleitschalungssystems mit einer zweiten Ausführungsform einer umsetzbaren Schalung, entsprechend der Schnittlinie V-V in Fig. 6 ; Fig. 6 zeigt in der Aufsicht die schematische Darstellung eines Baukörpers mit unregelmässiger Grundrissfläche ; Fig. 7 zeigt die Darstellung einer Profilierung für die umsetzbare Schalung ;

   Fig. 8 zeigt eine Schnittdarstellung, entsprechend der Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 7. 



   Fig. 1 zeigt die an einem   Joch-9-angeordneten Führungsschenkel-la   und lb-zur Führung der Gleitschalung. Auf der linken Seite der Zeichnung ist eine normale Schalungsplatte - angeordnet. Diese   Schalungsplatte --3-- reicht über   die obere   Arbeitsbühne --2--.   Auf der rechten Seite der Zeichnung befindet sich ein   Lau & ollenträger-4-mit Laufrollen-5--.   Die genauere Ausbildung dieses Laufrollenträgers ergibt sich aus der Darstellung in Fig. 4, bei der der Träger   --4-- aus   zwei Winkelprofilen besteht, in deren parallel laufenden   Schenkeln --4'-- eine   Laufrolle - mittels des   Zapfens --8-- befestigt   ist.

   Die   Laufrollen --5-- ragen   über die parallel angeordneten   Schenkel --4'-- hinaus   und stützen in Fig. 1 die einzelnen   Bretter --6-- einer   umsetzbaren Schalung ab. Es ist ohne weiteres verständlich, dass beim Hochziehen der Führungsschenkel   - la   und lb-die einzelnen   Schalungsbretter --6-- ortsfest   bleiben und dass das Gleitschalungssystem mittels der   Laufrollen --5-- an   den   Brettern --6-- vorbeibewegt   werden kann. Die Darstellung in Fig. 2 zeigt überdies die Führung der   Schalungsbretter --6-- in   Aussparungen   --7-- des   Arbeitsgerüstes. 



   Fig. 3 zeigt die Ansicht einer umsetzbaren Schalung, bestehend aus einzelnen Brettern oder Bohlen   - -6--,   die durch aufgesetzte   Laschen --17-- miteinander   verbunden sind. Es wäre aber auch möglich, die Bretter an den Stosskanten als Nut-Feder-Verbindung auszubilden oder die Bretter mit lotrecht geführten Löchern zu versehen, um Stäbe hindurchzustecken. 



   Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung die eine Seite eines Gleitschalungssystems, das in bezug 
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 arbeitet dieses Gleitschalungssystem im Prinzip genauso wie das in Fig. l und 2 dargestellte System. Der in Fig. 5 dargestellte Schnitt entspricht der Schnittlinie V-V in Fig. 6. Die Darstellung zeigt einen Baukörper von sehr individueller unregelmässiger Querschnittsfläche. Mittels der Erfindung ist es möglich, einen solchen Baukörper an bestimmten Ansichtsflächen mit einer individuellen Profilierung zu versehen und trotzdem den Baukörper in Gleitbauweise herzustellen, so dass also trotz einer rationellen Bauweise ein bestimmter Baustil durchführbar ist. 



   Die Darstellung in Fig. 7 zeigt die Ansichtsflächen von profilierten   Schalungsbohlen-16"--,     u. zw.   in Anlehnung an das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5. Die Schnittdarstellung in Fig. 8 zeigt, dass 

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 mit der Vorrichtung nach der Erfindung eine sehr wirkungsvolle Oberflächenprofilierung des Betons   erreichbar'ist, u. zw.   bei gleichzeitiger Anwendung einer sehr wirtschaftlichen Baumethode. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Herstellung von Baukörpern im Gleitbauverfahren, bei der zwischen den Führungsschenkeln und der Schalung des Gleitschalungssystems Laufrollen vorgesehen sind, um die Führungsschenkel und die Schalung relativ gegeneinander verschieben zu können,   dadurch ge-     kennzeichnet,   dass die Laufrollen (5) an den Führungsschenkeln (la, lb) des Gleitschalungssystems angeordnet sind und dass die Schalung als eine umsetzbare Schalung (6, 16) 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. an Trägern (4) des Gleitschalungssystems angeordnet sind, die an den Arbeitsbühnen (2) der Führungsschenkel (la, lb) befestigt sind. EMI3.2 horizontal angeordneten Bretter der Schalung (6) mit ihren Enden in Aussparungen (7) der Bühne (2) des Gleitschalungssystems geführt sind.
AT1092567A 1967-04-01 1967-12-04 Vorrichtung zur herstellung von baukoerpern im gleitbauverfahren AT281394B (de)

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