<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zur lösbaren Halterung der Abdeckschale einer Lichtquelle
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Patentschrift Nr. 844, 736lichtdurchlässigen Abdeckschale einer Leuchte an einer Trägerplatte der eingangs erwähnten Art ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der in das Innere der Abdeckschale weisende Teil streifenförmig und entweder dauerhaft verbiegbar oder als Blattfeder ausgebildet ist, wobei dieser streifenförmige Teil und sein zungenförmige Blattfederansatz, bezogen auf das durch die einzelnen Halterungsmittel bestimmte Zentrum, so ausgerichtet angeordnet sind, dass der einzelne zungenförmige Blattfederansatz bei abgenommener Abdeckschale, bezogen auf das Zentrum, wenigstens nahezu radial nach aussen weist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der zungenförmige Blattfederansatz, bezogen auf seine Stellung bei abgenommener Abdeckschale gegen die Radialrichtung einen geringen Winkelbetrag, vorzugsweise um etwa 20 bis 400 geschwenkt angebracht ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass dem zungenförmigen Blattfederansatz wenigstens ein weiteres Federblatt nach Art einer progressiv wirkenden Federanordnung beigeordnet ist. Ferner kann vorteilhafterweise der die Blattfeder tragende Teil um einen kleinen Winkelbetrag, vorzugsweise 10 bis 200, gegen die Trägerplattensenkrechte geneigt sein.
Hiedurch werden gegenüber der brit. Patentschrift Nr. 844, 736 relativ kürzere Federn erzielt, die dadurch einen grösseren Haltedruck erzielen, der sogar ausreicht, nur mit drei Federn die Abdeckschale zu halten. Dieser grössere Federdruck wird ausserdem erreicht, weil die einzelnen Zungen nach dem Passieren der Durchmessereinschnürung der Abdeckung in die Radiallage zurückfedern und durch die im Gewicht der Abdeckung begründeten Zugkräfte praktisch gegenüber dem Stand der Technik nur mehr vernachlässigbar geringe Biegekräfte an der Zunge wirksam werden, wenn man die Biegekräfte in Umfangsrichtung betrachtet. Eine Blattfeder ist durch eine in der Blattebene angreifende Kraft nur wenig deformierbar im Vergleich zu einer senkrecht zur Blattebene angreifenden Kraft.
Anderseits ist ein leichtes Abnehmen der Abdeckung dadurch bei der erfindungsgemässen Vorrichtung sichergestellt, weil sich durch Drehen der Abdeckung die einzelne Federzunge infolge der Hebelwirkung leicht abbiegen lässt. Hinzu kommt schliesslich, dass durch den streifenförmigen Teil als Träger der einzelnen Federzunge die Einstellbarkeit der Federkräfte durch geringfügiges Verbiegen in weiten Grenzen gegeben ist. Dadurch können Fertigungstoleranzen vor allem der Abdeckung ausgeglichen werden.
Ein weiterer Vorteil ist die Ausbildung der einzelnen Zungenglieder als progressiv wirkende Feder, wodurch das Abnehmen der Abdeckung durch Drehung noch erheblich erleichtert wird. Dem gleichen Zweck der Erleichterung des Abnehmens der Abdeckung durch Drehung dient auch die Ausbildung nach dem Anspruch 4.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den der Erläuterung der Erfindung dienenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Halterung einer Glasschale, Fig. 2 eine Seitenansicht der Halterungsfeder nach Fig. 1 in Arbeitsstellung, Fig. 3 die gleiche Halterungsfeder in Rückansicht, Fig. 4 die gleiche Halterungsfeder im Grundriss mit einem Teil der Abdeckung, Fig. 5 eine schematische Andeutung der auftretenden Kräfte, Fig. 6 die an einem Teil der Halterungsfeder angreifende Federkraft F, Fig. 7 die Kräfteverhältnisse einer seitlichen abgelenkten Feder, Fig. 8 die geneigte Anordnung des den zungenförmigen Ansatz tragenden Teiles, Fig. 9 die Aufsicht auf eine Trägerplatte mit geschwenkt angeordneten Halterungsfedern und Fig. 10 in Seitenansicht und Aufsicht eine Ausbildung der zungenförmigen Feder als progressiv wirkende Federanordnung.
Bei der Nurglasleuchte nach Fig. 1 ist eine Trägerplatte --4-- vorgesehen, in die eine lichtdurchlässige Abdeckschale --3-- aus Glas eingesetzt ist. Die Trägerplatte hat einen als Anlagefläche dienenden ringförmigen Ansatz-10-. Die Trägerplatte dient einerseits der Befestigung
EMI2.1
GluhiampenDie Halterungsmittel bestehen aus einer Blattfeder --1--, die einen zungenförmigen radial nach aussen gerichteten Blattfederansatz --2-- trägt. Die Abdeckung hat eine Einschnürung--9--, an der die einzelne Blattfederzunge -2-- angreift und so die Abdeckschale gegen den Anschlag - -10-- der Trägerplatte --4-- drückt.
Dieser Anschlag kann gegebenenfalls an seiner für die Anlage der Abdeckung --3-- bestimmten Fläche mit elastischem Material zwecks weichen Anliegens versehen sein. Befestigungslöcher --7-- in der Trägerplatte dienen der Durchführung beispielsweise von Befestigungsschrauben, mit denen die Trägerplatte --4-- beispielsweise an der Decke oder Wand eines Zimmers befestigt werden kann.
Aus den Fig. 2, 3 und 4 ist die Gestaltung der Blattfeder --1-- und ihres zungenförmig begrenzten Ansatzes-2-erkennbar. Mit-8-ist eine Beilegescheibe und mit der Bezugsziffer
<Desc/Clms Page number 3>
- -19-- sind Niet- oder Schraubverbindungen bezeichnet, mit denen die Federteile-1 und 2-verbunden sind bzw. der Federteil --1-- an der Trägerplatte --4-- verankert ist.
Die aus Fig. 2 bereits erkennbare Begrenzungslinie der Gleitfläche der Abdeckung --3-- im Einschnürungsbereich --9-- und die entsprechende Begrenzungslinie des zungenförmigen Ansatzes --2-- sind in der Fig. 5 gesondert herausgezeichnet. Der Druck des Glases auf die Begrenzungsfläche des Ansatzes mit --N-- bezeichnet und setzt sich zusammen aus dem Glasgewicht - und der beim Abziehen der Abdeckung --3-- aus der Halterung wirksam werdenden Handkraft--P--. Durch entsprechende Erhöhung der Handkraft--P--lässt sich erreichen, dass die durch-N-bestimmte Reibungskraft zwischen der Begrenzungsfläche der Blattfeder --2-- und deren Anlagefläche an der Einschnürung --9-- so gross wird,
dass sich durch Drehen der Abdeckung --3-- um ihr Zentrum-Z-der zungenförmig begrenzte Ansatz --2-- aus seiner Radiallage zumindest etwas herausdreht. Es wird also die in Fig. 6 mit--F-angedeutete Feder-bzw.
Rückstellkraft überwunden. Dieser Fall ist in Fig. 7 dargestellt. Wenn mit-a--die Ursprungslage des zungenförmigen Ansatzes --2-- bezeichnet ist, so wandert durch Drehen der Abdeckung --3-- im Uhrzeigersinn, also im Sinne des eingezeichneten Pfeiles--D-die Blattfeder-2-seitlich aus in die mit--b-bezeichnete Lage und bei weiterem Drehen und Ziehen an der Abdeckung--3- gleitet schliesslich deren Einschnürung --9-- über die entsprechend seitlich abgebogene Blattfeder --2-- hinweg. Dabei wird auch die Blattfeder --1-- verwunden und abgebogen. Die Abdeckung --3-- ist damit von der Trägerplatte --4-- gelöst.
Das Einsetzen der Abdeckung --3-- in die Halterung an der Trägerplatte --4-- vollzieht sich in umgekehrter Reihenfolge über die jeweils anschliessenden bzw. korrespondierenden und entsprechend ausgebildeten Flächen bzw.
Begrenzungslinien der Einschnürung --9-- und des zungenförmigen Ansatzes-2--.
Vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckung, so wie in der Fig. 2 und 5 angedeutet, an der Führungsfläche ihrer Einschnürung --9-- eine Begrenzungskurve hat, die in an sich bekannter Weise von den Randbezirken radial nach innen betrachtet, immer steiler wird. Der zungenförmige Ansatz --2-- erhalt mit Vorteil eine Begrenzung, deren Steigung in an sich bekannter Weise nach dem Zungenende hin immer steiler wird. Besonders gut ist dies aus der Fig. 2 erkennbar.
In der Praxis hat es sich als ausreichend erwiesen, wenn zwei Halterungen-1, 2--, so wie in der Fig. l angedeutet ist, an der Trägerplatte --4-- vorgesehen werden. Mit drei vorzugsweise gleichmässig über den Umfang verteilten Halterungen-1, 2-- wird indes eine wesentlich bessere Sicherheit gegen Kippung der Abdeckung --3-- erreicht. Mehr als vier derartige Haltemittel dürften indes in der Praxis kaum erforderlich sein, weil das einzelne Federelement-1, 2- durch entsprechende Bemessung der Blattfedern--1 und 2--relativ hohe Gaskräfte in der Ruhestellung sicher und zuverlässig aufnehmen kann.
Es ist in der Praxis nicht zwingend erforderlich, den zungenförmigen Ansatz --2-- exakt radial zu montieren, wie es die Fig. 1, 2, 4 und 7 andeuten. Bei Abweichung von der Radiallage kann man nämlich die sonst erforderliche Drehung der Abdeckung --3-- vermeiden, weil der zungenförmige Ansatz beim Wirksamwerden der Handkraft-P-und der aus dieser resultierenden Ablenkkraft - bzw. der in Richtung von-Q-verlaufenden Radialkraft bereits eindeutig in seiner weiteren Bewegungsrichtung festgelegt ist.
Bei einer derartigen Ausführung ist jedoch zu beachten, dass das Lösen der Abdeckung --3-- aus dem Armaturenteller--4--schon mit einer wesentlich geringeren Handkraft-P--im Vergleich zu einer Ausführungsform nach Fig. 1 möglich ist.
Wie vorstehend bereits erwähnt ist (vgl. Fig. 2 und 5), ist es vorteilhaft, wenn die Innenfläche der Einschnürung im Querschnitt betrachtet eine Begrenzungskurve hat, deren Steilheit von den Randbezirken radial nach innen betrachtet, entsprechend zunimmt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Begrenzungskurve des Querschnittes durch die Einschnürung etwa nach einer Parabel verläuft, d. h., wenn die Krümmung nicht so wie in Fig. 1 gleichförmig, sondern etwa so wie in den Fig. 2 und 5 nach dem Scheitelpunkt der Einschnürung ähnlich wie bei einer Parabel zunimmt.
EMI3.1
B.ausgebildet wird, erreicht man eine bessere Sicherheit für die Einhaltung der zulässigen Federungstoleranz.
Bei zwei mechanisch hintereinandergeschalteten Federn können sich nämlich gleichsinnig abseits liegende Toleranzwerte ungünstig addieren, so dass die zulässige Toleranz im Mittel nur halb so gross gewählt werden kann. Bei steifer Ausbildung des Teiles beispielsweise durch Verwendung eines Eisenblechstreifens von etwa 1 cm Breite und etwa 1 mm Stärke bei einer Länge des freien Teiles von etwa 4 cm, ist es, wie in Fig. 8 gezeigt ist, vorteilhaft, den Teil-1-um einen kleinen Winkel --a-- gegenüber der Senkrechten zur Trägerplatte --4-- geneigt auszurichten.
Man erhält hiedurch einen zusätzlichen Parameter für die nachträgliche Anpassung des Federdrucks des
<Desc/Clms Page number 4>
Teiles --2-- auf die Einschnürung --9-- am Glaskörper --3--. Man kann dann nachträglich durch Biegen von Teil--1--den Winkel--a--innerhalb gewisser Grenzen kleiner oder grösser einstellen und damit den Anpressdruck der Auflagekante der zungenförmigen blattförmigen Feder --2-- auf die Innenfläche der Einschnürung --9-- einstellen. Eine entsprechende Schrägstellung von Teil--1--ist analog auch anwendbar, wenn Teil --1-- federnd und Teil--2--mechanisch steif ausgebildet ist.
Teil-1-wird dann zweckmässig an einem kurzen steifen, aber biegbaren laschenförmigen Ansatz, der ähnlich wie Teil--1--in Fig. 8 aussehen kann und nur kürzer ist, gehalten.
In Fig. 9 ist gezeigt, wie beispielsweise bei drei Halterungen --1, 2-- diese gegen die jeweilige Radiallage geschwenkt angeordnet werden können. Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, sind die drei Halterungen-1, 2- jeweils um einen Winkelbetrag-b-von etwa 300 gegen die Radialrichtung geschwenkt. Dadurch wird die bereits erwähnte eindeutige Festlegung der Bewegungsrichtung der federnden Teile (--1 oder 2--) beim Aufsetzen oder Abnehmen der Abdeckung-3-- sichergestellt. Der Winkel-b-sollte allerdings nicht zu gross gewählt werden, weil sonst die für das Lösen der Abdeckung --3-- beim Aufnehmen aufzuwendende Handkraft-P--zu gering wird.
Anderseits erlaubt die Schwenkung aus der Radialrichtung die Verwendung stärkerer Federblätter, u. zw. sowohl nach Grösse als auch nach Stärke. Dies kann im Einzelfall sehr erwünscht sein, weil auch hiedurch die Fertigungstoleranzen für die Federn unkritischer werden. Es ist dann nämlich durch nachträgliche geringfügige Änderung des Winkels-b-und/oder des Winkels-a-möglich, den gewünschten Wert der für das Abnehmen der Abdeckung-3--aufzuwendenden Handkraft-P- einzustellen.
In Fig. 10 ist die Ausbildung des Teiles --2-- als progressiv wirkende Federanordnung gezeigt.
Hiezu ist der Federbein etwas kleineres Federblatt --2'-- beigeordnet. Das Federblatt --2'-- kommt erst dann zur Wirkung, wenn das Federblatt --1-- schon etwas abgebogen ist. Beide Federn sind beim Ausführungsbeispiel im Ruhezustand, also bei abgenommener Abdeckung-3-, bereits leicht vorgebogen ; eine Ausbildung, die sich auch dann empfiehlt, wenn von der progressiv wirkenden Federung abgesehen wird.
Durch die Ausbildung als progressiv wirkende Federung wird erreicht, dass nicht nur beim Aufsetzen, sondern vor allem auch beim Abnehmen der Abdeckung --3-- (Fig. l) die Handkraft-P- (Fig. 5) zunachst gering ist und dann rasch zunimmt bis zum überschreiten der engsten Stelle der Einschnürung --9-- an der Abdeckung --3-- durch die Spitze des zungenförmigen Ansatzes-2--. Fur den Benutzer wird hiedurch ein leichteres Einleiten des Aufsetzvorgangs und des Abnehmvorgangs sichergestellt. Auch wenn nur Teil --1-- federnd ausgebildet ist, kann die Ausbildung als progressiv wirkende Federanordnung angewendet werden.
Es muss dann nur dem Teil--1--wenigstens ein weiteres Federblatt entsprechend beigeordnet werden.
EMI4.1
entsprechenden überzugs aus einem Kunstharzlack erreichbar, mit dem aus Vereinfachungsgrunden der gesamte Ansatz --2-- überstrichen wird. Hiedurch tritt die Wirkung auf, dass beim Abnehmen und auch beim Aufsetzen --3-- die einzelnen Ansätze --2-- durch leichtes Drehen der Abdeckung --3-- mitgenommen werden gegenüber dem Fall, dass sie aus reinem Federblech ohne überzug bestehen. Dieser überzug ist auch dann mit Vorteil anwendbar, wenn Teil-1-und Teil-2- federnd ausgebildet sind.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.