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Vorrichtung zur Erzeugung eines Abgas-Öldampf-Gemisches für einen düsenfrei arbeitenden Brenner
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Abgas-Oldampf-Gemisches für einen düsenfrei arbeitenden Brenner, mit einem von einem Lufteinlass zu dem Brenner führenden langgestreckten Gasführungskanal ohne zusätzliche Lufteinlässe, von dem mindestens ein Längenabschnitt etwa waagrecht verläuft und mit einem ölbehälter derart in Verbindung steht, dass der Boden dieses Abschnittes mit Öl bedeckt ist, wobei eine am Lufteinlass beginnende Flamme in den Kanal hineinreicht und in ihm erlischt und die Flammenabgase sich mit durch die Flamme verdampftem öl anreichern.
Ein Ölvergasungsbrenner mit einer derartigen Vorrichtung ist aus der österr. Patentschrift Nr. 254456 bekannt. Der langgestreckte Kanal dient dazu, die Flamme auf ein kleines Gebiet der Öloberfläche zu beschränken, wodurch mit verhältnismässig geringer Energie der Vorverbrennung eine gute Ölverdampfung erzielt wird. Ausserdem sorgt der Kanal für eine ziemlich hohe Strömungsgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um den öldampf von der öloberfläche möglichst schnell zu entfernen, so dass sich die gesamte ölmenge nicht zu stark erwärmt. Im Gegensatz hiezu wird bei einem Brenner nach der USA-Patentschrift Nr. 1, 271, 680 keine hohe Strömungsgeschwindigkeit erzielt, da die Gase aus der Vorbrennkammer nach allen Richtungen hin austreten können.
Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung geschaffen werden, bei der das Öl in dem Kanal mit noch geringerer Energie, also geringerem Ölverbrauch verdampft werden kann. Die Vorrichtung soll auch die Möglichkeit geben, wasserhaltige Altöle zu verbrennen, u. zw. mit einem Wassergehalt, der bis an die Grenze heranreicht, bis zu der Wasser in Öl emulgiert.
Diese Aufgaben werden durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass ein weiterer Längenabschnitt des Kanals rundherum ölfreie Wandungen aufweist. Aus dem Längenabschnitt des Kanals mit ölfreien Wandungen tritt das Abgas-öldampf-Gemisch (im folgenden einfach "Gas" genannt) mit wesentlich höherer Temperatur aus als bisher aus dem langgestreckten Kanal, der über seine ganze Länge an der Öloberfläche entlangführt, denn es wird nicht über die ganze Länge des Kanals öl verdampft und damit dem Gas Wärme entzogen.
Das aus dem Längenabschnitt des Kanals mit ölfreien Wandungen austretende sehr heisse Gas trifft auf einen verhältnismässig kleinen Teil der öloberfläche in einem dem Brenner vorgelagerten Gasführungsraum. Hier tritt daher eine erhöhte Verdampfung an der öloberfläche auf, u. zw. ohne Beaufschlagung durch eine Flamme und daher ohne Russbildung. Hiedurch wird zusätzlich die Erwärmung der gesamten Ölmenge begrenzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, die nur die Vorrichtung zur Erzeugung des Abgas-Öldampf-Gemisches zeigt, nicht aber den Brenner.
Der Ölbehälter --1--, der eine Ölmenge --2-- enthält, ist durch einen Deckel--4--oben luftdicht abgedeckt. Auf den Deckel--4--ist ein Rohrstutzen--6--aufgesetzt, der an einer Öffnung des Deckels gasdicht ansetzt und oben geschlossen ist.
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drei Öffnungen :
Ein Siebrohr --11--, das durch den Deckel --4-- in die Vorbrennkammer bis zu deren Boden hineinragt. Oberhalb des Siebrohres ist eine Kappe --15-- mit Hilfe einer Schraube höhenverstellbar angeordnet, so dass die Stärke der Luftzufuhr eingestellt werden kann.
Ein Rohrstutzen --16--, der innerhalb des Siebrohres durch den Boden --10-- der Vorbrennkammer hindurchführt und die Öleinlassöffnung bildet.
Eine Gasaustrittsöffnung --18-- zwischen dem oberen Ende der Wand --13-- und der oberen Abdeckung des Rohrstutzens-6-. Das Gas strömt von hier in den zum Brenner führenden Gasführungsraum--20--hinein.
Die Räume --8,18 und 20-bilden gemeinsam den langgestreckten Kanal.
Luft für die Vorverbrennung tritt unter dem Rand der Kappe--15-in das Siebrohr-11-- ein. Die Flamme entsteht an der öloberfläche am Siebrohr und reicht mehr oder weniger weit in die Vorbrennkammer --8-- und den Gasführungsraum --20-- hinein, je nachdem, wieviel Luft durch die Kappe --15-- zugeführt wird. Durch die Flamme und ihre heissen Abgase wird Öl verdampft und in den Gasstrom mit aufgenommen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Erzeugung eines Abgas-öldampf-Gemisches für einen düsenfrei arbeitenden Brenner, mit einem von einem Lufteinlass zu dem Brenner führenden langgestreckten Gasführungskanal ohne zusätzliche Lufteinlässe, von dem mindestens ein Längenabschnitt etwa waagrecht verläuft und mit einem ölbehälter derart in Verbindung steht, dass der Boden dieses Abschnittes mit Öl bedeckt ist, wobei eine am Lufteinlass beginnende Flamme in den Kanal hineinreicht und in ihm erlischt und die Flammenabgase sich mit durch die Flamme verdampftem Öl anreichern, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein weiterer Längenabschnitt (6, 18) des Kanals rundherum ölfreie Wandungen (13, 6) aufweist.
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