AT278169B - Starkstrom-Drosselspule mit Anzapfung - Google Patents

Starkstrom-Drosselspule mit Anzapfung

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  Starkstrom-Drosselspule mit Anzapfung 
Hochleistungsprüf-Drosselspulen werden zwecks Anpassung ihrer Induktivität an die jeweiligen Prüfungsbedingungen häufig mit einer oder mehreren Anzapfungen, durch die die wirksame Windungszahl verändert werden kann, ausgeführt. 



   Gemäss dem derzeitigen Stand der Technik werden bei Wicklungen mit massivem Querschnitt diese Anzapfungen konstruktiv so ausgebildet, dass an die anzuzapfende Windung eine Lasche angeschweisst wird, von welcher eine Schraubklemme den Strom abnimmt. Eine solche Ausbildung zeigt beispielsweise die Fig. l in Auf-und Kreuzriss, in   welcher --1-- die Drosselwicklung, --2-- die   angeschweisste Lasche,--3--die Klemme und--4--ein zur Ableitung des Stromes dienendes Leiterstück darstellt. Ein Nachteil dieser bekannten Ausführung von Drosselspulen-Anzapfungen besteht darin, dass unter dem Einfluss der Kurzschlusskräfte ein hohes Biegemoment auftritt.

   Ein weiterer Nachteil ist, dass der Schweissvorgang die Festigkeit des Wicklungsmaterials, insbesonders im Falle von Hartaluminium, wesentlich vermindert, wenn man von einer nachträglichen Vergütung wegen ihres grossen Aufwandes absieht. 



   Auf die Wicklungen von Starkstrom-Drosselspulen wirken aber in manchen Betriebsfällen ausserordentlich hohe magnetische Kräfte, so dass die Verminderung der Festigkeit zu Verformung und Bruch führen kann. 



   Die Erfindung, die dagegen Abhilfe schafft, geht davon aus, dass bei Drosselspulen, insbesondere bei solchen mit Luftkühlung, der Abstand benachbarter Windungen verhältnismässig gross ist, so dass, gemäss der Erfindung, die Backen der zur Stromabnahme dienenden Klemme unmittelbar, ohne Zwischenschaltung einer an die Wicklung angeschweissten Lasche, auf das Metall der anzuzapfenden Wicklung gepresst werden können. Um die Backen gegen Verschiebungen auf der Windung infolge magnetischer Kräfte zu sichern, lässt man diese zweckmässig in tangential gerichtete Nuten eingreifen, mit welchen die Windung ein-oder beidseitig zu versehen ist. Solche Nuten sind technologisch leicht herstellbar.

   Die Backen werden so ausgebildet, dass ihre Breite in Richtung zu den den erforderlichen Druck ausübenden Schraubbolzen zunimmt, so dass, ohne Gefahr einer Überbeanspruchung der Backen, deren Dicke klein gehalten und dadurch ein für die Isolation ausreichender Abstand von der benachbarten Windung erreicht werden kann. 



   Eine solche erfindungsgemässe Anordnung zeigt Fig. 2 in Auf-und Kreuzriss, in   welcher-l--   die Drosselwicklung,--5--die Nuten, mit welchen die anzuzapfenden Windungen beidseitig versehen   sind,-3--die   aus den beiden Backen und einem Schraubbolzen mit Mutter bestehende Klemme und--4--ein zur Ableitung des Stromes dienendes Leiterstück darstellt. Wie ersichtlich, greifen die Bakcne der   Klemme-3--in   die Nuten--4--ein und sind dadurch gegen eine radiale Verschiebung gegenüber der angezapften Windung gesichert. Die geringe Dicke der Backen, die durch ihre grössere Breite im gefährlichen Querschnitt zulässig ist, ermöglicht einen genügenden Abstand von den benachbarten Windungen einzuhalten.

   Eine tangentiale Verschiebung der Backen kann durch entsprechende Ausnehmungen der gefrästen Nut und in diese Ausnehmungen formschlüssig passende Bolzen, Nasen od. dgl., an den Backen verhindert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 dass die Backen der zur Abnahme des Stromes von der anzuzapfenden Windung dienenden Klemme zwischen die einzelnen Windungen eingreifend unmittelbar auf das Windungsmetall gepresst werden. EMI2.2 Windung ein-oder beidseitig mit einer tangential gerichteten Nut versehen ist, in die die Klemmbacke eingreift.
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