AT277779B - Vorrichtung zum Verhindern des Schleuderns von mehrspurigen Kraftfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen mit Anhängern - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des Schleuderns von mehrspurigen Kraftfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen mit Anhängern

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AT277779B
AT277779B AT340767A AT340767A AT277779B AT 277779 B AT277779 B AT 277779B AT 340767 A AT340767 A AT 340767A AT 340767 A AT340767 A AT 340767A AT 277779 B AT277779 B AT 277779B
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AT
Austria
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roadway
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AT340767A
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Josef Krall
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Josef Krall
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Verhindern des Schleuderns von mehrspurigen Kraftfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen mit Anhängern 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Kurveninnenseite zurückzubleiben, also die näher an der Kurvenaussenseite liegende Stützrolle mit der Fahrbahn in Eingriff zu bringen. Sinngemäss wird auch bei einem seitlichen Versetzen des Fahrzeuges das Rad an der von der Versetzrichtung abweisenden Seite zurückbleiben. Die Ansprechempfindlichkeit der Vorrichtung kann durch zusätzliche, das Nachläuferrad in seiner Mittelstellung haltende Federn, die mit Dämpfeinrichtungen kombiniert sein können, geregelt werden. 



   Um auf besonders glatten Fahrbahnen, insbesondere auf Glatteis eine einwandfreie Spurhaltung zu erzielen, kann jede Laufrolle aus mehreren gegebenenfalls für sich drehbar gelagerten Einzelscheiben bestehen, wobei der Scheibendurchmesser von der   Rolleninnen-,     zur-aussenseite   zunimmt. 



   Das Nachläuferrad kann an einem einarmigen, um eine etwa vertikale, in der Fahrzeuglängsmittelebene liegende Achse schwenkbaren Hebel sitzen, der mit den Rollenlenkern über Gelenkstangen   od. dgl.   verbunden ist. 



   Schliesslich kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Hebel durch eine Querachse unterteilt und in seiner Mittellage, in der er die Stützrollen ausser Eingriff mit der Fahrbahn hält, bei um die Querachse hochgeschwenktem Nachläuferrad feststellbar sein. Diese Ausführung ermöglicht es, die Vorrichtung für die Stadtfahrt oder für die Fahrt auf Strassen mit empfindlichem Belag ausser Betrieb zu setzen. In ähnlicher Weise können vom Fahrersitz aus betätigbare, die Lenker mit den Rollen   hochschwenkende Seilzüge od. ähnl.   Stillsetzeinrichtungen für die Vorrichtung vorgesehen werden. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. l schematisiert die erfindungsgemässe, an der Hinterachse eines Fahrzeuges angebrachte Vorrichtung in betriebsbereitem Zustand, Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. l beim Befahren einer Kurve in der Fig. l entsprechenden Darstellungsweise und Fig. 3 die Vorrichtung in Seitenansicht. 



   An der die   Hinterräder --2-- eines   Fahrzeuges abstützenden Hinterachse --1-- sind 
 EMI2.1 
 ausgebildeten unteren Ende je eine aus mehreren   Einzelscheiben --7-- mit   von innen nach aussen zunehmenden Durchmesser bestehende Stützrolle gelagert haben. 



   In einem an der Hinterachse-l-mittig befestigten Tragstück ist eine Vertikalachse-9gehalten, an der unten ein einarmiger   Hebel --10-- lagert,   der durch eine Querachse-11unterteilt ist und an seinem gekröpften   Hinterende --12-- in   einer   Gabel --13-- ein   Nachläuferrad - führt. Der   Hebel --10-- ist   über an ihren Enden mit Kugelgelenken abgestützte   Gelenkstangen --15-- mit   den beiden   Lenkern --5-- verbunden.   



   Bei in der dargestellten Lage befindlichen   Nachläuferrad-14-steht   dieses mit der Fahrbahn in Eingriff. Bei normaler Geradeausfahrt wird das   Nachläuferrad-14-die   in Fig. l veranschaulichte Mittelstellung einnehmen. Die Länge der   Gelenkstangen --15-- ist   so bemessen, dass in dieser Stellung des Nachläuferrades die   Stützrollen --7-- von   der Fahrbahn abgehoben sind. Aus der Mittelstellung heraus kann das   Nachläuferrad-14-um die Achse-11-hochgeschwenkt   und fixiert werden, wodurch die Vorrichtung ausgeschaltet ist, da die   Rollen --7-- nicht   mit der Fahrbahn in Eingriff kommen können. 



   Bei eingeschalteter Vorrichtung wird bei jedem Versetzen der Hinterachse-l-das   Nachläuferrad--14--gegenüber   der   Achse--l--zurückbleiben   und auch bei der Kurvenfahrt nach der Kurveninnenseite zu ausschwenken. Dadurch wird über den   Hebel --10-- die   an der Kurvenaussenseite bzw. an jener Seite des Fahrzeuges, nach der die Hinterachse eine Versetzbewegung durchzuführen bestrebt ist, liegende   Rolle --7-- unter   stark negativem Sturz in Eingriff mit der Fahrbahn gebracht. Je stärker die Versetzkraft ist, desto grösser wird, da die   Achse --4-- innerhalb   des Eingriffspunktes mit der   Rolle-7-mit   der Fahrbahn liegt, auch die von der Rolle-7aufgenommene Achslast.

   Die   Einzelscheiben --7-- der   Rolle setzen nun jeder Querbewegung einen grossen Widerstand entgegen, so dass das Ausbrechen einen grossen Widerstand entgegen, so dass das Ausbrechen der Hinterachse verhindert wird. 



   Es ist möglich, in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrbahnoberfläche und von der herrschenden Jahreszeit verschiedene, untereinander auswechselbare Rollen mit verschiedenen Profilen bzw. verschieden geformten Laufflächen und gegebenenfalls auch aus verschiedenem Material (Metall, Kunststoff oder Gummi) zu verwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Verhindern des Schleuderns von mehrspurigen Kraftfahrzeugen, insbesondere <Desc/Clms Page number 3> Lastkraftwagen mit Anhängern, gekennzeichnet durch am Fahrzeug hinter dem Fahrzeugschwerpunkt im Bereich der Hinterachse (1) an zur Fahrzeuglängsachse symmetrischen Längsschwenkachsen (4) mit Lenkern (5) befestigte Zusatzrollen (7), wobei die Lenker (5) in der Arbeitsstellung schräg nach unten-aussen weisend, die Rollen (7) unter negativem Sturz ausserhalb der durch die Lenkerschwenkachse (4) gehenden Normalebene in Eingriff mit der Fahrbahn halten, wobei die Lauffläche der Rollen (7) nach der gegen die Fahrzeuglängsachse weisenden Seite zu konisch verjüngt ausgebildet sein kann und zur Steuerung des Fahrbahneingriffes der Rollen (7) ein Nachläuferrad (14) dient, das bei einem,
    einen vorbestimmten Wert übersteigenden Ausschwenken nach der einen Fahrzeugseite hin über entsprechende Gelenkstangen (15) od. dgl., die an der andern Seite der Fahrzeuglängsachse befindliche Rolle in Eingriff mit der Fahrbahn bringt. EMI3.1 Nachläuferrad (14) an einem einarmigen, um eine etwa vertikale, in der Fahrzeuglängsmittelebene liegende Achse (9) schwenkbaren Hebel (10) sitzt und der Hebel (10) mit den Rollenlenkern (5) über Gelenkstangen (15) od. dgl. verbunden ist. EMI3.2 durch eine Querachse (11) unterteilt und in seiner Mittellage (3) bei um die Querachse hochgeschwenktem Nachläuferrad (14) feststellbar ist.
AT340767A 1967-04-11 1967-04-11 Vorrichtung zum Verhindern des Schleuderns von mehrspurigen Kraftfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen mit Anhängern AT277779B (de)

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