AT276549B - Kontaktvorrichtung, insbesondere für Vakuumschalter - Google Patents

Kontaktvorrichtung, insbesondere für Vakuumschalter

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AT276549B
AT276549B AT495568A AT495568A AT276549B AT 276549 B AT276549 B AT 276549B AT 495568 A AT495568 A AT 495568A AT 495568 A AT495568 A AT 495568A AT 276549 B AT276549 B AT 276549B
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AT495568A
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English (en)
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Sprecher & Schuh Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/60Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/66Vacuum switches
    • H01H33/664Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings
    • H01H33/6643Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings having disc-shaped contacts subdivided in petal-like segments, e.g. by helical grooves

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  • High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontaktvorrichtung, insbesondere für Vakuumschalter 
Bekannte Vakuumschalter besitzen zwei in der gleichen Achse angeordnete Schaltstücke mit ringförmigen Kontaktflächen, deren Durchmesser grösser ist als der Schaft der Kontakte. Der dadurch erzwungene schleifenförmige Strompfad bewirkt eine radiale Bewegung des Schaltlichtbogens. Der äussere, scheibenartige Teil der Kontaktstücke weist spiralenförmige Schlitze auf, die das Rotieren des Lichtbogens um die Kontaktachse bewirken. Durch die rasche Verschiebung der Lichtbogenfusspunkte werden die Kontakte und der sie umgebende Metallschild örtlich viel weniger erwärmt. Diese Massnahme hilft, die aus Metalldämpfen bestehende lonenwolke zu verringern und dadurch auch die Löschbedingungen zu verbessern. 



   Versuche haben gezeigt, dass solche geschlitzte Kontaktstücke bei grossen Beschleunigungen in warmem Zustand nach einer Abschaltung sich verbiegen können, weil die durch die Schlitze geschwächten äusseren Partien des Kontaktstückes nachgeben. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden durch Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Kontaktstücke unter Beibehaltung des durch Schlitze bewirkten Vorteiles eines rotierenden Lichtbogens. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Kontaktvorrichtung, insbesondere für Vakuumschalter, mit zwei in der gleichen Achse angeordneten, relativ zueinander beweglichen Schaltstücken, die ringförmige Kontaktflächen aufweisen und deren Durchmesser grösser ist als derjenige des stromführenden Schaftes der Schaltstücke, und jedes Schaltstück von einer als Schaltlichtbogenelektrode dienenden Ringscheibe umschlossen ist, wobei diese Ringscheibe aus mehreren Sektoren zusammengesetzt ist, die abwechselnd aus zweierlei Werkstoffen von verschiedener elektrischer Leitfähigkeit bestehen. 



   Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt einen Vakuumschalter im Längsschnitt. Die Fig. 2 und 3 zeigen je ein Schaltstück der Kontaktvorrichtung verschiedener Ausführung in der Draufsicht. 



   Nach   Fig. 1   besteht das vakuumdichte Gehäuse des Schalters aus einem zylindrischen Teil 
 EMI1.1 
 daran befestigte bewegliche   Schaltstück-6-trägt.   Dieses letztere ist in seiner Einschaltstellung gezeichnet und kann mittels einer nicht dargestellten Betätigungseinrichtung in der Pfeilrichtung hinund herbewegt werden. Die Innenfläche des zylindrischen Teils-l-ist gegen die Kondensation auftretender Metalldämpfe durch einen röhrenförmigen   Metallschild--7--geschützt,   der nur in der Mitte des Teils--l--befestigt ist und so von den beiden   Metalldeckeln-2   und   4--vollständig   isoliert ist.

   Die eigentlichen   Schaltstücke--8   und 8'--haben ringförmige   Kontaktberührungsflächen   - und sind von je einer Ringscheibe-10 und   10'-- umschlossen.   Beim Abschalten eines Stromes trennen sich die   Kontaktberührungsflächen --9-- und   der Lichtbogen wird zunächst in bekannter Weise radial nach aussen gedrängt. Die Fusspunkte des Lichtbogens wandern dann auf die die Schaltstücke umschliessenden Ringscheiben-10 und   10'--über.   



   In den Fig. 2 und 3 sind zwei Ausführungsbeispiele von Kontaktstücken dargestellt, wie sie im 

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 Schalter nach   Fig. 1   verwendet werden können. Bei beiden Ausführungen besteht die Ringscheibe   - -10--,   die das eigentliche   Kontaktstück-8-umschliesst,   aus mehreren Sektoren-11 und 12--, die abwechselnd aus zweierlei Werkstoffen von verschiedener elektrischer Leitfähigkeit bestehen. Die Stromzufuhr zu den Fusspunkten des auf den Ringscheiben radial nach aussen gedrängten Lichtbogens erfolgt vorzugsweise auf den elektrisch besser leitenden Sektoren, so dass die dadurch erzwungene bogenförmige Strombahn eine tangentiale Beschleunigungskraft auf den Lichtbogen ausübt, wodurch dieser bis zu seinem Erlöschen am äusseren Umfang der Ringscheiben um die Kontaktachse rotiert.

   Durch die rasche Bewegung der Lichtbogenfusspunkte wird eine unerwünscht hohe, lokale Erwärmung der Kontaktoberflächen vermieden. 



   Bei der Ausführungsart nach Fig. 2 besteht die Ringscheibe aus verschiedene elektrische Leitfähigkeit aufweisenden, zu der Achse der Schaltstücke parallelen, evolventenförmig gebogenen und miteinander verlöteten oder verschweissten Blechen-11 und 12--. Die   Ringscheibe --10-- kann   am   Kontaktstück-8-auch   durch Löten oder Schweissen befestigt sein. Die   Bleche --11-- sind   elektrisch gut leitend und die   Bleche--12--haben   gegenüber der Leitfähigkeit der   Bleche--11--   niedere Leitfähigkeit. Die mechanische Festigkeit der Ringscheibe ist durch das Verlöten der Bleche   - 11   und   12-annähernd   gleichwertig einer ungeschlitzten Scheibe.

   Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist, dass sich die Bleche schon vor dem Verlöten entgasen lassen. 



   Fig. 3 zeigt eine   Ringscheibe--10-,   deren   Sektoren --12-- beispielsweise   aus dem elektrisch schlechter leitenden Material bestehen, eine gleichmässige Breite von vorzugsweise höchstens 3 mm aufweisen und annähernd spiralenförmig verlaufen. Der zwischen diesen Sektoren verbleibende Raum   --11-- der   Ringscheibe ist vollständig mit dem besser leitenden Werkstoff ausgefüllt. 



   Wenn der Werkstoff der vorwiegend stromführenden   Sektoren --11-- der Ringscheibe --10--   einen niedrigeren Schmelzpunkt als derjenige der   Sektoren --12-- aufweist,   können der elektrisch 
 EMI2.1 
 



   --12-- undPATENTANSPRÜCHE : 
1. Kontaktvorrichtung, insbesondere für Vakuumschalter, mit zwei in der gleichen Achse angeordneten, relativ zueinander beweglichen Schaltstücken, die ringförmige Kontaktflächen aufweisen und deren Durchmesser grösser als derjenige des stromführenden Schaftes der Schaltstücke ist, wobei jedes Schaltstück von einer als Schaltlichtbogenelektrode dienenden Ringscheibe umschlossen ist, 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. der Ringscheibe aus zu der Achse der Schaltstücke parallelen, evolventenförmig gebogenen Blechen bestehen, die zu einem festen Paket vereinigt sind. EMI2.3 elektrisch weniger leitenden Werkstoff bestehenden Sektoren eine gleichmässige Breite von höchstens 3 mm aufweisen und annähernd spiralenförmig verlaufen und der zwischen diesen Sektoren verbleibende Raum der Ringscheibe vollständig mit dem besser leitenden Werkstoff ausgefüllt ist.
AT495568A 1967-06-01 1968-05-24 Kontaktvorrichtung, insbesondere für Vakuumschalter AT276549B (de)

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